Instruktoren

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 04./05. September 2015, startete die Ausbildung für die Advanced-Instruktoren mit einem theoretischen und praktischen Teil zum Thema - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr bei Bedrohungen, Überfall sowie Verhalten bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte mit theoretischen Grundsätzen bei Bedrohungen mit Schusswaffen, wo der Handlungsablauf bei der Verteidigung und auch die Grundprinzipien aufgezeigt wurden. In einem weiteren Schritt, wurde der Unterschied zwischen Pistole und Revolver und dem Auslösen einen Schusses erläutert, woraus für die Teilnehmer ersichtlich wurde, worauf es im Detail ankommt. Eine kurze Pause diente dem Zweck einmal eine richtige Pistole wie auch Revolver in den Händen zu halten und die Kenntnisse darüber (Waffe auseinander nehmen) zu vertiefen.

Im Anschluss ging es mit Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den diversen Trainingsmöglichkeiten bei Konflikten, Drohungen und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erwähnten Handlungsabläufe und allgemeinen Grundprinzipien auch umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am Samstag dienten als Einstieg in die Gruppenarbeit die theoretischen Grundprinzipien, wo im Zweierteam eine Lektion von 10 Minuten erarbeitet, vorgetragen und dabei die wichtigen (technisch-taktischen) Details fundiert erklärt werden mussten. Der eine oder andere bemerkte dabei, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Damit das Ganze auch so nahe wie möglich an eine reale Situation herangebracht werden konnte, wurden zu diesem Zweck echte Schusswaffen (Pistolen) benutzt, damit man sich auch der Handhabung - also den Unterschied - zwischen einer Holzpistole, Gummipistole und einer echten Waffen bewusst wurde. Dabei spielten einmal mehr die theoretischen Grundsätze der vier Sicherheitsbestimmungen eine wichtige Rolle, da echte Waffen benutzt wurden und Sicherheit im Training das oberste Prinzip dabei war und ist! Bei Unkenntnis, ist es daher auch nicht zu empfehlen, eine solche Trainingseinheit ohne erfahrenen Instruktoren durchzuführen.

In einem weiteren Schritt ging es dann darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und mit Bewegung zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam die Orientierung und Differenzierung sowie das Reagieren und eigene Gleichgewicht einmal mehr neue Impulse über, die aufzeigten, dass man Abwehr - also Bedrohungen mit Schusswaffen - nicht genug üben kann und immer wieder neue Situationen den Schlüssel zum Erfolg sind.

Eine weitere Thematik die in diesem Zusammenhang den Abschluss dieses Ausbildungsmoduls bildete, war die Notwehrhilfe bei Bedrohung von Dritten. Auch hier ging es einmal mehr um die Grundprinzipien und dem Kennen der Sicherheitsbestimmungen, damit man bei der Hilfe nicht den eigenen Eigenschutz vernachlässigt und dabei selber zum Opfer wird.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an mein Stellvertreter Nenad, für seine Mithilfe und den engagierten Einsatz der Advanced-Anwärter an diesem Samstag! Das zweite Modul 6 (Women Protect - Frauenselbstverteidigung) findet am 30./31. Oktober 2015.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

12. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 04. September 2015, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum dreitägigen Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung, startete am Vormittag mit Grundstellungen, Grundschritten sowie den Verschiebungen des Körpers, Ausweichmanövern und einfachen Übungsbeispielen zur Verteidigung. Der Nachmittag war der Einstieg ins Thema Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), der beruflich als Turn- und Sportlehrer und auch für die Sportfachschule in Magglingen als Ausbilder, resp. in der Funktion eines Fachleiters tätig ist. Thomas präsentierte wie jedes Jahr einen Vortrag (Orientierungswissen) zu dieser Thematik, wo es um das Handwerkzeug - also das Unterrichten - angehender Instruktorinnen und Instruktoren ging und vermittelte sein fundiertes Wissen. Im Anschluss an die Theorie ging es weiter mit einfachen Schlagtechniken mit offenen Händen und Fausttechniken (wie Hammer-, Gerade und Hakenschläge). Durch den ersten Tag führten Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) und Giuseppe Puglisi (Chef KMS CH).

Am Samstag, 05. September 2015 führten Angelo Savorani (Stv. KMS CH) und Bruno Trachsel durch das Programm. Hauptthematik waren einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe), aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten und Unterarmhalsgriffe. Tritttechniken und diverse Ellenbogenschläge als ultimative Notwehrtechniken, rundeten den zweiten Ausbildungstag für Instruktor/innen ab.

Am Sonntagvormittag waren dann charakteristischen Blocktechniken (360 Grad) aus dem Krav Maga sowie Erklärungen zu Hand- und Unterarmblocks an der Reihe. Die Partnerübungen (ohne Schutzausrüstung) zeigten die Effektivität eines korrekten Block auf und trugen auch zu einer gewissen Abhärtung der Unterarme bei!

Der Sonntagnachmittag wurde dann nach rund 15 Stunden Ausbildung, mit der Thematik Verteidigung am Boden, nochmals anstrengend und auch anspruchsvoll. Zu Boden gehen (vor-, rück- und seitwärts), Aufstehen aus der Bodenlage und Verhalten am Boden waren der Einstieg und zeigte allen sehr schnell auf, wie anstrengend ein Zweikampf am Boden gegenüber demjenigen Kampf im Stand sein kann. Inhalte wie Treten aus der Bodenlage und gleichzeitiges Aufstehen oder das Drehen aus der Bauch- in die Rückenlage sowie das Auffangen des eigenen Körpers (nach einem Takedown-Angriff von hinten) oder koordinative Übungen wie der Spider, Hebeltechniken gegen die Knie des Angreifers aus der Bodenlage brachten den einen oder anderen Teilnehmer nochmals an seine Grenzen. Es wurde dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man das zu Boden gehen wenn immer möglich vermeiden sollte, da die körperliche Anstrengung aber auch die Gefährlichkeit (die dabei entsteht) in einer solchen Situation nicht zu unterschätzen sei.

Zum Abschluss des 3-tägigen Lehrgangs widmeten wir uns nochmals dem Thema Befreiungen, mit Verteidigungen gegen Kragengriffe, Angriffen mit Schwitzkasten, Unterarmwürger und Doppelnelson. Ein grosses Lob vom Instruktoren-Team geht nach diesem intensiven (verlängerten) Weekend an alle Teilnehmer/innen, die während der drei Tage mit einer hohen Disziplin und Konzentration ans Werk gegangen und mitverantwortlich für die Super-Kursatmosphäre gewesen sind.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (30. Oktober - 1. November 2015) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Freitag, 04. September 2015, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum...

Posted by Krav Maga Self Protect Association on Mittwoch, 9. September 2015

3. Krav Maga Trainerkurs am 29. August 2015 in Liestal

Nach der langen Sommerpause lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 29. August 2015 ins Hauptcenter nach Liestal und stieg mit einem speziellen Thema im Bereich Abwehr resp. Verteidigung gegen Messerangriffe in die zweite Jahreshälfte.

Trotz sommerlichen Temperaturen kamen rund 58 Instruktoren und Instruktorinnen aus 27 Center der KMS Schweiz zum 3. KMS Trainerkurs. Der Einstieg ins Thema erfolgte durch die korrekte Handhabung des Kurzstockes und den Möglichkeiten ihn für Angriffe mit dem Messer einzusetzen. Beidhändige Blocktechniken in vier Richtungen, aber auch einhändige Schlagtechniken waren zuerst ohne und dann mit dem Partner das Programm am Vormittag. Dabei wurden diverse Drill- und Präzisionsübungsbeispiele vorgestellt, um einerseits die Orientierungs- und Differenzierungsfähigkeit sowie aber auch andererseits die Reaktionszeit (Stress) aufzuzeigen. Bei den Partnerübungen kam dann immer mehr zum Ausdruck, wie wichtig bei dieser Thematik und dem Einsatz von Waffen, das Distanzgefühl und Timing ist. Vor allem wurde einmal mehr die Wichtigkeit der Basis-Schritte und Ausweichmanöver aufgezeigt.

Messerangriff-Abwehr mit einem Stuhl

Am Nachmittag wurde dann unter dem Motto wie kann ich mich sonst noch gegen Messerangriffe wehren anhand von zwei Beispielen mit Alltagsgegenständen in zwei Gruppen (im Rotationsprinzip) die mögliche Abwehr mit einem Stuhl oder einer Trainings- oder Alltagstasche aufgezeigt. Dabei ging es darum den Teilnehmer/innen aufzuzeigen, wie man z.B. mit einem Stuhl mit Lehne einen Messerangriff abwehren kann und was für Parallelen die Haltung des Stuhles mit unserer Kampfposition aufweist. Aber auch hier sowie beim Alltagsgegenstand Tasche war einmal mehr das Timing ein nicht zu unterschätzender Aspekt sowie das Gefühl für die Distanz. Trotz der grossen Hitze mit über 30 Grad hatten sichtlich alle Anwesenden grossen Spass und nahmen einiges an neuen Ideen für Ihr Training mit nach Hause! Die Krav Maga Schweiz dankt allen für den Einsatz und das Engagement, Eurer

KMS Chefinstruktor,
Giuseppe Puglisi.

Nach der langen Sommerpause lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 29. August 2015 ins Hauptcenter nach...

Posted by Krav Maga Self Protect Association on Montag, 31. August 2015

Erfolgreiche Krav Maga Instruktoren Prüfungen

Sonntag, 03. Mai 2015 fanden im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association in Liestal die einmal jährlich durchgeführten Instruktoren-Prüfungen statt. 22 Anwärter und 1 Anwärterin aus 14 verschiedenen Standorten der Schweiz und Deutschland, stellten sich dem anspruchsvollen, zweiteiligen Test und bestanden diesen nach rund vierstündigen Anstrengungen mit Bravur.

Krav Maga Instruktoren Pruefung Gruppenfoto

Foto: h. Reihe v.r.n.l: Sebastian Lang, Alexander Kühne, Thomas Borer, Ramon Frey, Kaufmann Hanspeter, Marco Tschudin, Raphael Schaller, Dominik Riederer / m. Reihe: Oliver Indermühle, David Jerjen, Melissa Ruckli, Victor Redonda, Kurt Gamma, Semi Hannafi, Martin Peinsold / v. Reihe: Angelo Friello, Daniel Miletic, Manolito Steiner, Carlos De Almeinda Dias, Bernhard Fühlmann, Stefan Zierhut, Nenad Kimidzikic und Radislav Djokic

Die Prüfungsexperten, Bruno Trachsel (Stv. Chefinstruktor), Nenad Stojkovic (Stv. Chefinstruktor) und Giuseppe Puglisi (Chefinstruktor) gratulieren der Absolventin und den Absolventen zu den gezeigten Leistung nochmals recht herzlich sowie der Beförderung zum Grad - Krav Maga Instruktor/in. Die Diplomübergaben finden wie jedes Jahr am 4. und letzten KMS Trainerkurs Ende November statt.

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Herzliche Gratulation!!!

2. Krav Maga Trainerkurs am 2. Mai 2015 in Liestal/BL

In diesem KMS Trainerkurs stand wie alle zwei Jahre zuvor das wiederkehrend Thema „Sicherheit im Training“ und die anschliessende Rezertifizierung des „CPR - Erste Hilfe-Kurses“ auf dem Programm sowie am Nachmittag die Verteidigung gegen Stockangriffe (als Weiterentwicklung) in Drillform.

Die rund 3-stündige Schulung „Basic Life Support“ wurde einmal mehr von Adrian Waibel (Ausbilder SRC) und Gaby Vogler durchgeführt. Die rund 40 KMS Instruktoren/innen wurden erneut mit dem Beherrschen einer Patientenbeurteilung sowie dem Kennen und Auslösen der Überlebenskette konfrontiert. Dabei ging vor allem auch um die richtige Anwendung der Massnahmen des CAB-Schemas und dem korrekten durchführen der BLS Massnahmen bei Kindern und Erwachsenen. Auch die korrekte Ausführung einer Seitenlagerung, war ein Kursziel sowie der abschliessende CPR-Test, wo alle Absolventen/innen wieder ihr Zertifikat erhielten.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs 2015 Krav Maga Self Protect Trainerkurs 2015

Der zweite Teil am Nachmittag wurde von Nenad Stojkovic (Stv. KMS Chefinstruktor, Luzern) unserem Stock- und Messerspezialisten der KMS Switzerland geleitet. Bei dieser Aus- und Weiterbildung ging es darum die verschiedenen Arten eines Stockangriffes und deren Möglichkeiten mit dem „Scheren-Doppelblock“ näher anzuschauen, resp. dessen Vorteile aufzuzeigen. Nenad zeigte deshalb als Einstieg sämtliche Schläge und aus welchen Richtungen geschlagen wird sowie die Ausführung des „Scheren-Doppelblocks“ mit seinem Assistenten Lavinel Olcan, der selber auch ein Spezialist des Zweikampfes mit dem Stock und Messer ist und mit dem Holländer Frans Stroeven zusammen arbeitet.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs 2015

In naher Zukunft wird die Krav Maga Self Protect Association einen Messerkampf-Lehrgang mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet organisieren, wo ersichtlich wird, wie gefährlich Messerangriffe wirklich sind und was für Möglichkeiten man überhaupt gegen einen solchen Angreifer hat, der mit einem Messer umgehen kann.

Die Krav Maga Self Protect Association dankt dem Nenad Stojkovic für die lehrreiche Weiterbildung im Bereich Stock an diesem zweiten KMS Trainerkurs und der Möglichkeit auch im Bereich Messer baldmöglichst mit einem Spezialisten ein Kursangebot auf nationaler Ebene präsentieren zu dürfen.

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 4 und letzte Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter/innen 2014/15

Fr/Sa, 10./11. April 2015, ging die Ausbildung der KMS Advanced-Instruktoren mit dem 4. Modul und Thema Bodenkampf/Takedown in die nächste Runde. Angelo Savorani, als einer der Stv. Chefinstruktoren von KMS Schweiz und Leiter von Basel, gab als langjähriger Spezialist für Judo und Ju-Jitsu sein Wissen auf diesem Gebiet an die teilnehmenden Instruktoren weiter.

Der Einstieg in das vierte Modul erfolgte mit einer kurzen Theorie, wo auf die Unterschiede zwischen sportlichen Wettkämpfen und dem realen Strassenkampf gemacht werden muss und der Notwendigkeit von Falltechniken, Vorübungen für den Bodenkampf und der Verteidigung aus der Bodenlage. Dabei wurde explizit darauf hingewiesen, dass es gilt den Bodenkampf bei realen Kämpfen wenn möglich zu vermeiden und der Erfolg bereits in der Verteidigung aus der Bodenlage und dem wieder Aufstehen zu suchen sei. Dies vor allem, da Zweikämpfe am Boden um einiges anstrengender sind als im Stand, die Situationen weniger überschaubar sind und bei mehreren Angreifern die Gefahr, resp. das Risiko verletzt zu werden - viel grösser ist.

Bodenkampf und Verteidigung aus der Bodenlage

Im Anschluss an die Theorie ging es in die Praxis. Dabei wurde auf die Wichtigkeit der Falltechniken in alle Richtungen hingewiesen (Verletzungen vermeiden) sowie vor allem auf die Verteidigungshaltung aus der Bodenlage wert gelegt. Hier mit dem ganz klaren Ziel, einen Zweikampf am Boden mit allen Mitteln (auf Distanz halten, Treten, Hebeln etc.) zu verhindern, um sich so schnell als möglich unverletzt aus dieser misslichen Lage (durch Aufstehen) wieder zu befreien.

Am Samstag ging es dann ausschliesslich um den Bodenkampf, wenn ein solcher im Vorfeld nicht abgewendet werden konnte. Angelo gab als Einstieg eine Aufgabe aus dem Basic- und Advanced Bereich, die von den Teilnehmern in zweier Gruppen erarbeitet und anschliessend gemeinsam ausgewertet wurden. Im Anschluss dessen ging es darum die korrekten Grundtechniken am Boden (Spider, Crevette, Brücke etc.) sowie das Halten, Einsetzten des eigenen Gewichts, den speziellen Befreiungen und diversen Varianten zu üben, aber auch speziell für den Bodenkampf im Freien (Strasse etc.) zu testen. Dabei kamen auch Takedown Varianten (von Stand zu Boden), einfache Hebel- und Würgetechniken sowie aber auch spezielle Hebeltechniken zu Einsatz. Vor allem wurde deutlich, dass eine reale Auseinandersetzung nicht mit einem sportlichen Wettkampf verglichen werden kann und deshalb auch Techniken zum Einsatz kommen die nicht an ein Regelwerk oder Richtlinien gebunden sind. Angelo konnte einmal mehr mit seinem enormen Grundwissen die Teilnehmer begeistern - am Schluss waren jedoch alle froh, wenn keiner mehr eine Frage zu einem Hebel oder Würger hatte ……..

Hebel und Würge Instruktionen

Krav Maga Self Protect Advanced-Instruktoren Lehrgang Gruppenfoto

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags auch an diesem Samstag, 11. April 2015, der zweite Teil des dritten Moduls in der Instruktoren-Ausbildung zum Instruktor/in statt. Am Vor- wie Nachmittag wurden durch Bruno Trachsel und Nenad Stojkovic, Stv. Chefinstruktoren und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor der KMS Schweiz die Anwärterin und Anwärter durch das bevorstehende Prüfungsprogramm geführt.

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen:

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen Impression

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen Impression

Die Anwärterin und Anwärter haben nun noch ein paar Tage Zeit das Gelernte aus dem Instruktorenlehrgang (Herbst 2014) und dem Modul 3 (Vorbereitungstagen im Feb/April 2015) zu vertiefen. Am Sonntag, 3. Mai 2015 erfolgt die Prüfung in zwei Teilen, wo es dann ernst gilt und das Erlernte umgesetzt werden muss. Wünsche bereits jetzt allen eine gute Vorbereitung und bis bald am Prüfungstag.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine drei Stellvertreter, den Bruno, Angelo und Nenad, für ihren Einsatz an diesem Samstag!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 3 und Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärterinnen und Anwärter

Fr/Sa, 13./14. Februar 2015, startete die KMS Schweiz mit dem 3. Modul der Advanced-Instruktoren Aus- und Weiterbildung mit dem Thema Messerkampf (Theorie). Nenad Stojkovic, Stv. Chefinstruktor der KMS Schweiz und Vertreter aus Luzern, ist langjähriger Spezialist auf diesem Gebiet und gab sein Wissen in Form eines Vortrages an die Interessierten weiter.

Der praktische Teil erfolgte am Samstag, wo Nenad aufzeigte, worauf bei Angriffen mit dem Messer zu achten ist und wo die Verbindung zum Kampf mit dem Messer ein wichtiger Punkt ist, dass man Versteht wie ein Profi mit dem Messer angreift. In diesem Modul ging es darum zu lernen, was für diverse Angriffe mit einem Messer möglich sind und worin die Gefährlichkeit solcher Angriffe besteht. Dem Nenad dankt die Krav Maga Schweiz für seine kompetenten Ausführung und Fachwissen.

Krav Maga Self Protect Messerabwehr

Prüfungsvorbereitung
Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags am Samstag, 14. Februar 2015 das dritte Modul in der Instruktoren-Ausbildung zum Instruktor/in statt. Am Vormittag wurde durch Heinz Frey, KMS Head-Instruktor den teilnehmenden Anwärterinnen und Anwärter ein kleiner Einblick ins Thema Notwehr Recht erteilt.

Der Nachmittag wurde durch Bruno Trachsel, Stv. Chefinstruktor der KMS Schweiz aus Thun gestaltet und unterstützt wurde er dabei durch Peter Kym, Advanced-Instruktor aus Liestal. Auf dem Programm stand, die praktische Vorbereitung auf die Instruktoren-Prüfung.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich für den Einsatz meiner beiden Stv. Bruno und Nenad sowie Heinz und Peter bedanken.

Krav Maga Self Protect Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang

Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz

Krav Maga Instruktoren Lehrgänge und Besuch der Lebensversicherung Swiss Life in Liestal

Krav Maga Self Protect Instruktoren

Instruktoren-Lehrgang (Anwärter/innen)

Freitag, 31. Oktober 2014, startete die Ausbildung der 24 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Lehrgang im Bereich Advanced und dem Besuch der Lebensversicherung Swiss Life.

Am Vormittag wurde mit der Abwehr von Angriffen mit Stock oder stockähnlichen Gegenständen gestartet und aufgezeigt, was diese Angriffe gefährlich macht und mit welcher Technik/Taktik gegen Schläge oder Hiebe zum Kopf vorgegangen werden kann. Ein weiteres Thema am Vormittag, waren diverse Kombinationen aus dem Basic-Bereich die nun in den Advanced-Stufen miteinander verknüpft wurden und damit die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und der Präzision bei mehreren aufeinander folgenden Angriffen sichtbar machten. Die Instruktionen wurden an diesem Ausbildungstag von Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi geleitet.

Der Nachmittag ging mit den gleichen Themen weiter, war jedoch von besonderer Art durch den Besuch einer Swiss Life Delegation (sowie einem Fotografen und Reporter), die mit ihrem Besuch einen Einblick in die (für sie etwas spezielle) Tätigkeit von Giuseppe Puglisi bekommen wollten. Dieses Projekt der Swiss Life läuft unter dem Titel „100 Mitarbeitende besuchen 100 Kunden“, wo mit dieser Aktion auch mehr Kundenkontakt geschaffen wird und sie auch in die verschiedenen Tätigkeiten der Kunden Einblicke erhalten. Es war auch sogleich der Fotograf, der unsere Techniken in Krav Maga auf ihre Effektivität testen wollte und natürlich als „Kunde“ auch auf seine Kosten kam. Das Team der Swiss Life zeigte sich von Krav Maga beeindruckt und für Krav Maga Self Protect Switzerland war es hervorragende Werbung nach aussen.

Advanced - Lehrgang / 31.10 und 01.11.2014

Parallel zur normalen Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 31. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) aufgezeigt.

Am Samstag, 01.11.2014 wurde im Trainingsraum 1 den neuen Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli, Bruno Trachsel und Giuseppe Puglisi das Thema Bedrohung mit dem Messer / Abwehr gegen Messerangriffe sowie Block- und Trappingtechniken vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 den Advanced-Instruktoren durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Advanced-Thema) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und umzusetzen.

Nachdem erfolgreichen Umsetzen der vorbereiteten Lektionen am Vormittag, wurde am Nachmittag im Advanced-Lehrgang, das Dreistufen-Modell anhand von technischen Basic- und Advanced-Beispielen nochmals erläutert und aufgezeigt, dass mit dem Schaffen von Voraussetzungen, ermöglichen der Vielfalt und fördern der Kreativität, der Instruktor/in mit dem Beherrschen der drei Lehrstufen ein flexibles Handwerkzeug für das Lernen hat.

Den Teilnehmern herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und den geleisteten Einsatz.

Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang 2014

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014 - 2016 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Für die Anwärter/in des normalen dreitägigen Instruktoren-Lehrganges war das Weekend noch nicht zu Ende. Sie durften noch einen Tag länger. Der Sonntagvormittag, 02.11. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Reanimations-Richtlinien 2010 Swiss Resuciation Council (SRC)

Traditionsgemäss wurde dieses Thema einmal mehr von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Als angehende Instruktoren/innen ist es für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland wichtig, dass nicht nur das Vermitteln von Techniken zwecks dem persönlichen Eigenschutz wichtig sind, sondern auch der Schutz oder die Sicherheit für Personen im Training. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs war dem Thema Bedrohung mit Schusswaffen gewidmet, wo den Teilnehmer/in einmal mehr die Gefährlichkeit von Gewalt mit Waffen klar gemacht und dementsprechend (mit diversen Hinweisen) instruiert wurde.

Krav Maga Self Protect Abwehr Pistolenbedrohung

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Anhänge

3. KMS Advanced-Instruktoren - Lehrgang in Liestal

Freitag, 12. September 2014, startete (nach 2009-2011 und 2011-2013) die dritte Auflage der Krav Maga Self Protect - Advanced Ausbildung für fortgeschrittene Instruktoren oder Leiter/innen von KMS Centern (die das Anforderungsprofil erfüllen). Die Aus- und Weiterbildung setzt sich aus 8 Modulen (à 1 ½ Tagen/9 Std.) aus verschiedenen Themenbereich zusammen und dauert bis zur Prüfung rund 24 Monate.

Am ersten Modul nahmen 12 Instruktoren teil, die am Freitagabend mit zwei Theorielektionen (zu Kompetenzen allgemein und der Kompetenz Methodik im speziellen) in die Ausbildung starteten. Das erste Modul zielte darauf hin, einerseits die Grundlagen der Instruktion im methodischen, wie aber andererseits im praktischen (technischen) Sinn anhand des 3-Stufen-Modells (Einsteiger, Fortgeschrittener und Könner) und Koordinativen Fähigkeiten zu erörtern und für alle Instruktoren besser verständlich zu machen.

Als Einstieg in die Praxis, wurden am Samstagvormittag Gruppen à je zwei Personen zusammengestellt, welche individuell eine Lektion von 15 Minuten vorbereiteten. Die Themen waren aus dem Basic-Programm (Befreiungen, Block- oder Fausttechniken, Grundschritte und Verschiebungen des Körpers) und mussten mit einer koordinativen Fähigkeit (Orientieren, Differenzieren, Reagieren, Rhythmisieren und Koppeln) verknüpft und hervorgehoben werden. Das Ziel dieser Gruppenarbeit war für die Teilnehmer, mit einfachen Basic-Techniken zu variieren oder kreative, mit taktischen Elementen verbundene Trainingssequenzen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner zu gestalten.

3. Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang in Liestal 2014

Nachdem am Vormittag von den Gruppen etliche gute Lektions-Beispiele präsentiert worden waren, dienten die Themen und Trainingsübungen am Nachmittag, um die Verknüpfung mit dem 3-Stufen Modell aufzuzeigen sowie Variationen, Drillübungen, taktisch-mentale Übungen daraus zu kreieren. Dabei ging es wie am Vormittag darum, die methodischen Möglichkeiten mit einfachen Basic-Techniken auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Könner-Stufe einzusetzen und den Teilnehmern die Vielfalt von Übungen zu zweit, zu dritt und mit vier Personen erleben zu lassen. Nebst der methodischen Kompetenz eines Instruktors im Basic-Bereich, zeigte das erste Modul dieser Ausbildung für höhere Instruktoren auch auf, dass durch strukturierte Lektionen mehrere Aspekte wie: Kondition und Emotion (in der Energie) sowie Koordination und Mental-Taktik (in der Steuerung) miteinander (physisch/psychisch) vernetzt werden können.

Im Weitern wurde auch an praktischen Beispielen erläutert, wie und mit welchen Werkzeugen als Instruktor (dem Lehrenden) oder beim Studenten (dem Lernenden) in den einzelnen Stufen gearbeitet wird und wie man diese in der Praxis angewendet.

Herzlichen Dank an die Instruktoren, für Ihre kreativen Inputs und dem engagierten Gestalten des 1. Moduls.

Das zweite Modul findet am 31. Okt. / 01. Nov. 2014 statt und ist das Erarbeiten von Advanced - Lektionen im Bereich der Methodikkompetenz.

Giuseppe Puglisi Chefinstruktor KMS Schweiz

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11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 12. September 2014, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum dreitägigen Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Der Einstieg in die dreitätige Grundausbildung, dem Basic-Bereich, startete am Vormittag mit den Grundstellungen, Grundschritten sowie den Verschiebungen des Körpers, Ausweichmanövern und ersten einfachen Schlagtechniken. Am Nachmittag waren die charakteristischen Blocktechniken (360 Grad) aus dem Krav Maga sowie Erklärungen zum Passiv- und den Schleifblöcken an der Reihe. Diverse Partnerübungen in Verbindung mit den Grundschritten, Verschiebungen und Ausweichmanövern (Pendeln und Rollen) rundeten den ersten Ausbildungstag ab. Durch das Einstiegsprogramm führten an diesem ersten Tag, Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) und Giuseppe Puglisi (Chef KMS CH).

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Angelo Savorani am 11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Am Samstag, 13. September 2014 war die ganze Thematik der einfachen Befreiungen, also Handgelenkbefreiungen (ein- und zweihändig), Reversgriffe (ein- und zweihändig), Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten (ein- und zweihändig), Umklammerungen sowie alle Tritttechniken aus dem Krav Maga und diverse Ellenbogenschläge als ultimative Notwehrtechniken.

Durch das rund 6-stündige Befreiungs-Programm wurden die angehenden Instruktorinnen und Instruktoren durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) und Bruno Trachsel geführt. Angelo hinterliess einmal mehr aufgrund seiner filigranen Technik in diesem Bereich, einen bleibenden Eindruck, den die Teilnehmer/innen auch am Sonntag noch verspürten.

Der Sonntag, 14. September 2014 startete mit einer stündigen Repetitionsrunde und dem anschliessenden Einstieg in die Trainings- und Bewegungslehre. Diese Thematik wurde von Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor) vorgetragen, der beruflich als Turn- und Sportlehrer sowie in Magglingen an der Sportfachhochschule (Bundesamt für Sport) als Ausbilder/Fachleiter tätig ist. Thomas präsentierte den Teilnehmer/innen einen Vortrag (Orientierungswissen) für das Handwerkzeug eines angehenden Instruktor/in und die Vielfältigkeit der Instruktion. Er zeigte aber vor allem auch auf, dass die Instruktion nicht alleine vom Präsentieren einer guten oder effizienten Technik abhängt, sondern auch die Persönlichkeit eines/r Instruktor/in und authentische Auftritt einen wesentlichen Anteil am erfolgreichen Instruieren sind. Daraus ging klar hervor, dass nebst der Methodenkompetenz (Handwerkzeug des Unterrichtens), die Fachkompetenz (Krav Maga), aber vor allem die Selbst- und Sozialkompetenz eines/r Instruktors/in nicht ausser Acht gelassen werden sollte.

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

Nenad Stojkovic und Bruno Trachsel am 11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

Am Sonntagnachmittag wurde es dann nach rund 2 ½ Tagen (15 Stunden) Ausbildung, mit der Thematik Verteidigung am Boden, nochmals anstrengend und auch anspruchsvoll. Zu Boden gehen (vor-, rück- und seitwärts), Aufstehen aus der Bodenlage und Verhalten am Boden waren der Einstieg und zeigte allen sehr schnell auf, wie anstrengend ein Zweikampf am Boden gegenüber demjenigen Kampf im Stand sein kann.

Inhalte wie Treten aus der Bodenlage und gleichzeitiges Aufstehen oder das Drehen aus der Bauch- in die Rückenlage sowie das Auffangen des eigenen Körpers (nach einem Takedown-Angriff von hinten) oder koordinative Übungen wie der Spider, Hebeltechniken gegen die Knie des Angreifers aus der Bodenlage brachten den einen oder anderen Teilnehmer nochmals an seine Grenzen. Es wurde dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man das zu Boden gehen wenn immer möglich vermeiden sollte, da die körperliche Anstrengung aber auch die Gefährlichkeit (die dabei entsteht) in einer solchen Situation nicht zu unterschätzen sei.

Zum Abschluss des 3-tägigen Lehrgangs widmeten wir uns nochmals dem Thema Befreiungen, mit Verteidigungen gegen Kragengriffe, Angriffen mit Schwitzkasten, Unterarmwürger und Doppelnelson. Ein grosses Lob vom Instruktoren-Team geht nach diesem intensiven (verlängerten) Weekend an alle Teilnehmer/innen, die während der drei Tage mit einer hohen Disziplin und Konzentration ans Werk gegangen und mitverantwortlich für die Super-Kursatmosphäre gewesen sind.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (31. Oktober - 2. November 2014) in Liestal.

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

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