Instruktoren

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 08./09. September 2017, ging die Aus- und Weiterbildung für die angehende/n Advanced-Instruktorin und Instruktoren mit dem Modul 5 - Faustfeuerwaffen - in die nächste Runde.

Abwehr von Bedrohungen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole oder Revolver), statisch oder dynamisch bei einem Überfall, Konflikt mit Waffengewalt sowie dem Verhalten (taktisch) alleine oder bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte durch einen theoretischen Teil, wo das Allgemeine im Handlungsablauf bei der Verteidigung, wie Richtungsänderung - Körperverschiebung, aber auch Kontrolle der Waffe (Grifftechniken), Neutralisieren (Notwehr) und Entwaffnung des Angreifers als Sofortmassnahme bei Bedrohungen mit Schusswaffen im Notfall erforderlich ist. In einem zweiten Schritt wurden die acht Grundprinzipien bei einer Bedrohung erläutert, um zu klären, welche Absichten der Angreifer gegenüber dem Opfer hat.

In einem weiteren Schritt ging es darum die Unterschiede der Funktion einer Pistole und Revolver zu kennen, damit bei einer Bedrohung und dem allfälligen Auslösen eines Schusses, die richtigen Grifftechniken zum Einsatz kommen. Die Teilnehmer/in wurden in diesem Punkt besonders darauf hingewiesen, dass das Erkennen der Schusswaffe und damit richtigen Wahl der Grifftechnik in einem Notfall entscheidend sein kann.

Im Anschluss ging es mit ein paar Erklärungen zu den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den verschiedenen Trainingsmöglichkeiten bei Bedrohungen, Konflikten mit Waffengewalt und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erläuterten, allgemeinen Handlungsabläufe und acht Grundprinzipien auch von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Dazu wurden echte Faustfeuerwaffen (unter dem Aspekt der Sicherheitsbestimmungen) eingesetzt, um dabei auch die Grifftechniken und auftretenden Schwierigkeiten zu spüren und dementsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten und anzutrainieren. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am zweiten Ausbildungstag (Sa/09.09.) wurde als Einstieg in die nicht einfache Thematik, von jede/m Teilnehmer/in eine Lektion - mit vorgegebenem Thema - erarbeitet und der übrigen Gruppe vorgetragen, resp. mit ihnen als Training umgesetzt. Dabei ging es nebst dem technischen Aspekt, einerseits vor allem um die Details der allgemein wichtigen Handlungsabläufe im technisch-taktischen Sinne, aber andererseits auch um die genauso wichtigen Grundprinzipien, die beim Unterrichten dieser Lektionen nebst der Technik im Zentrum stehen.

Ein weiterer Punkt der bei dieser Instruktion, war das Einhalten der vier Sicherheitsbestimmungen im Trainingsbetrieb - auch wenn die Lektion nur mit Blue-Guns durchgeführt wurde, womit das Sensibilisieren der Teilnehmer/in, auf mögliche Gefahren bei Unachtsamkeit im Umgang mit Schusswaffen für einen Ausbilder/in allzeit präsent ist.

Nachmittags ging es dann in einem nächsten Schritt darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und unterschiedlichen Zeiten (statisch und dynamisch) mit Bewegung des Angreifers zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam das Reagieren in Notsituationen, die entsprechende Orientierung und Differenzierung im Stress eine ganz andere Bedeutung. Es zeigte allen Anwesenden in diesem Lehrgang unweigerlich auf, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Vor allem die Bedrohungen mit gleichzeitigem Reversgriffs und Schubsen aus diversen Distanzen machte eine zuvor einfache Situation, zu einer schwierigen Aufgabe und forderte auch die bereits langjährig erfahrenen Instruktoren. Erkenntnis aus diesem Modul für alle Beteiligten, es gibt im Umgang und der Verteidigung mit Waffen aller Art, niemals ein ich kann es jetzt, sondern nur - übe dies Thematik so viel du kannst, damit wenn du einmal in eine Auseinandersetzung mit einer Waffe geraten solltest, du die nötige Bereitschaft zur Gegenwehr abrufen kannst.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine Stellvertreter Angelo und Nenad, für ihre Mithilfe sowie an die Advanced-Instruktoren Anwärter für ihren engagierten Einsatz der an diesem Modul 5! Das nächste Modul 6 (Messer) findet am 27./28. Oktober 2017 statt.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

14. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 08. September 2017, reisten 24 interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Deutsch- und Französischen-Schweiz, zum dreitägigen KMS Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung (Modul 1 / Fr-So) für Anwärterinnen und Anwärter à jeweils 6 Stunden pro Tag, startete mit Grundstellungen, den neu modifizierten Grundschritten (1-8) sowie den bekannten Verschiebungen des Körpers (1-3), einfachen Übungsbeispielen zu den Schrittfolgen und dem Teil 1 der Krav-Boxing - Schlag- und Tritttechniken.

Blocktechniken 360 Grad (1-7), Ausweichen und Meiden oder Pendeln, verschiedene Varianten wie die 360 Grad-Blocks gegen Schlag- oder andere Angriffe, stand am Nachmittag auf dem Programm sowie zum Abschluss des ersten Ausbildungstages, Drills mit Schlagtechniken und Kombinationen.

Durch diesen ersten Ausbildungstag führten die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe) aus den Basic-Programmen 1+2 aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten standen am Vormittag des zweiten Ausbildungstages (Sa/09.09.) auf dem Programm. Den zweiten Teil dieses Ausbildungsprogramms Befreiungen wurde am Nachmittag durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) einem weiteren Mitglied des Ausbildungsteams der KMS Schweiz und Spezialisten auf diesem Gebiet weitergeführt. Zu Beginn des Nachmittags vermittelte Bruno Trachsel den zweiten Teil der Schlag- und Tritttechniken aus dem Krav-Boxing, wo vor allem erste Kombinationen und der Zusammenhang zwischen den einzelnen Schrittfolgen sichtbar sowie ihre Wichtigkeit erfuhren. Im Anschluss ging es mit verschiedenen Umklammerungen, Würgeabwehren (Schwitzkasten) und Kragengriffen im Bereich Befreiungen weiter.

Blocktechniken verschiedener Art (Innen- und Aussenseite des Unterarmes und den Händen) mit Giuseppe Puglisi, als Einstieg in den dritten und letzten Tag des ersten Moduls und Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), waren am Vormittag auf dem Programm. Mit Thomas Hertig war ein weiterer Instruktor aus dem Ausbildungsteam mit enormer Erfahrung im Bereich der Trainingslehre am KMS Instruktoren-Lehrgang vertreten; der einerseits beruflich täglich als Turn- und Sportlehrer sowie Fachleiter im Bereich Jugend & Sport unterwegs ist und andererseits aber auch als langjähriger Kampfkünstler in der Selbstverteidigung, sein Fachwissen nicht nur theoretisch sondern auch praktisch vermitteln konnte.

Verteidigung aus der Bodenlage (Teil 1+2) mit den Grundpositionen - Verteidigungshaltungen am Boden, Treten und Aufstehen aus der Bodenlage und Fallübungen aus diversen Lagen zeigten die Vielseitig- und diversen Möglichkeiten auf, wie man sich aus einer misslichen Lage - wie die am Boden trotzdem effizient verteidigen kann. Allen wurde nach wenigen Minuten sehr schnell klar, dass es den Kampf aus der Bodenlage zu vermeiden gilt, da eine Auseinandersetzung auf der Strasse am Boden sehr anstrengend, aber vor allem gefährlich sein kann und ist. Daher war korrekte Verteidigungshaltung, sicheres Aufstehen aus einer Gefahrensituation und das Auffangen (Fallen/Rollen) des Körpers ein wichtiger Aspekt dieses Ausbildungsbereiches.

Würgen, aber auch gleichzeitiges Würgen und Abwehr von Schlägen aus der Bodenlage, Würgen in diversen Situationen (an der Wand), Reissen an den Haaren, Unterarmwürger und Doppelnelson bildeten den Abschluss der 3-tägigen Ausbildung im Basic-Bereich dieser Krav Maga Ausbildung.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) für ihr diszipliniertes Verhalten (Training) während des 1. Moduls - was auch gleichzeitig auch Sicherheit im Training bedeutet und freut sich bereits jetzt auf das zweite Modul mit Euch.

Herzlichen Dank und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (27. - 29. Oktober 2017) im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

1. Krav Maga Women Protect Instruktoren-Ausbildung Modul 2: Verteidigung aus der Bodenlage, Massnahmen gegen Übergriffe, Model Mugging

Samstag/Sonntag, 20./21. Mai 2017 führte die Krav Maga Self Protect Association Switzerland unter der Leitung von Giuseppe Puglisi, Nenad Stojkovic und Peter Kropf den zweiten Teil der Women Protect Instruktoren/innen-Ausbildung für bereits ausgebildete KMS Instruktoren/innen im Hauptcenter in Liestal durch.

Als Start in das zweitägige Modul wurde den angehenden Women Protect Instruktoren/innen in einem Theorieteil die Notwendigkeit für einen separaten Selbstverteidigungskurs für Frauen; die Unterschiede zu normalen Krav Maga Kursen und die Gründe für eine Teilnahme an einem solchen Kurs erläutert sowie was für ein Hintergrundwissen man für die Durchführung eines solchen Kurses braucht. Auch die Ziele bei solch spezifischen Frauenkursen, das Verhalten des Instruktors und die technisch sowie taktischen Inhalte waren Aspekte die in Form von Brainstorming miteinander erarbeitet wurden.

Einmal mehr kam dabei die Wichtigkeit und Bedeutung der Stimme in Zusammenhang mit dem Training der Selbstbehauptung und deren Verknüpfung von Stimme und Technik zum Ausdruck, die in der Prävention (Erkennen der Gefahr) sowie der kognitiv, emotionalen und physischen Abwehr einer Bedrohung oder Übergriffs eine wichtige Rolle in den verschiedenen Trainingsformen einnehmen.

Nach der Theorie ging es dann in die Praxis mit Vorübungen am Boden, Verteidigung aus der Bodenlage und den vorbeugenden (technisch-taktischen) Massnahmen bei möglichen Übergriffen. Dabei wurden verschiedene Ausgangslagen am Boden simuliert und das Verhindern von Übergriffen am Boden mit einfachem Bewegungsverhalten (aus Sicht des Opfers) und der nötigen Gegenwehr eingeschliffen. Zum Abschluss des ersten Kurstages, ging es dann in Form eines interaktiven Trainings (Model Mugging) mit dem Vollschutzanzug nochmals intensiv zur Sache, wo den Instruktoren/innen die verschiedenen Schwierigkeiten aber auch Chancen bei solch gefährlichen Situationen aufgezeigt wurden.

Am zweiten Kurstag standen die Themen Pfefferspray, Alltagsgegenstände, mehrere Angreifer und Notwehrhilfe (Kameradenhilfe) auf dem Programm. Eine kurze Theorie zum Umgang mit einem Pfefferspray bildete den Einstieg in den Vormittag sowie anschliessende Übungen bezüglich Distanz, Handhabung von Pfefferspray oder Alltagsgegenständen unter Stress.

Diverse Szenarien im Freien und in Räumen zeigten den Instruktoren/innen auf, wie schwierig der Einsatz eines Pfeffersprays in ernsten Situationen sein kann und der alleinige Besitz eines solchen ein falsches Sicherheitsgefühl bei den Besitzer/innen vermittelt, resp. Ausbildung mit diesem Hilfsmittel deshalb zwingend notwendig ist. Auch die Verwendung gegen mehrere Angreifer will gelernt sein sowie Situationen aus der Bodenlage in engen Räumen, was die Teilnehmer/innen teilweise vor grosse Herausforderungen stellte. Die Kameradenhilfe oder Notwehrhilfe war der Abschluss den intensiven Weekends.

Im September/Oktober 2017 werden die ersten Women Protect Instruktoren/innen zur Prüfung antreten, wo sie sich einem praktischen Test in Form einer Lektion (methodisch / didaktisch) sowie weiteren Themen in Zusammenhang mit Frauenselbstverteidigung unterziehen.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Krav Maga Instruktoren-Prüfungen 2017

Sonntag, 07. Mai 2017 fanden im KMS Hauptcenter (in Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, die alljährlichen Instruktoren/innen - Prüfungen der in diesem Jahr gemeldeten Anwärterinnen und Anwärter statt. Aus 12 verschiedenen Standorten der Deutschschweiz konnten sich in diesem Jahr deren 20 Anwärter/innen der Prüfung stellen, wobei ein Teilnehmer verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Die diesjährigen Prüfungen wurden unter dem neuen Prüfungsprogramm für Instruktoren/innen durchgeführt, wo einerseits zeitliche wie aber auch technische Optimierungen vorgenommen worden waren. Von den Absolventinnen und Absolventen wurde während rund 2 ¼ Stunden einiges abverlangt sowie aber auch beindruckende Leistungen auf einem hohen Level präsentiert, die trotz der Neuerungen und Anstrengungen mit Bravur von den Prüfungsabsolventen/innen gemeistert wurde. Herzliche Gratulation zum/r KMS Krav Maga Instruktor/in!

Foto: h. Reihe: Saverio Mastropietro, Peter Scheidegger, Carlo Volken, Davide Prezioso, Michael Ulrich, Aurelia Golowin, Jan Weis, Dominique Nägelin, Alexander Koller, Luigi Romano, Till Gisler Aldo Rütschi, v. Reihe: Ramon Pfister, Apollo Dauag, Urs Roth, Petra Bättig, Bernard Pillonel, Gerd Sundermann und Ionela Fontanive

Die Prüfungskommission mit den Experten / Master-Instruktoren Bruno Trachsel (Stv. Chef-Instr.), Nenad Stojkovic (Stv. Chef-Instr.); Jürg Staubli (Stv. Chef-Instr.) und Giuseppe Puglisi (Chef-Instr.) gratulieren den Absolventinnen und den Absolventen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen sowie der Beförderung zum Krav Maga Instruktor/in. Die Übergabe der Diplome findet wie jedes Jahr am letzten (4.) Trainerkurs im November statt.

Herzliche Gratulation!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Bodenkampf und letzte Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter/innen 2016/17

Freitag/Samstag, 31. März/01. April 2017, wurde im Rahmen der Instruktoren-Ausbildung für angehende Advanced-Instruktoren/innen das Modul 4 - Bodenkampf sowie für die Anwärterinnen und Anwärter zur Prüfung zum Instruktor/in das letzte Vorbereitungstraining im KMS Hauptcenter in Liestal durchgeführt. Das Modul Bodenkampf wurde durch den langjährigen Judo und Ju-Jitsu Spezialisten, Angelo Savorani unter der Mithilfe von Nenad Stojkovic (beide Stv. Chefinstruktoren) geleitet.

Als Einstieg in das vierte Modul gab es eine kurze Theorie, wo die verschiedenen Inhalte was Bodenkampf ist oder sein kann sowie Unterschiede zwischen sportlichem Wettkampf und realem Strassenkampf aufgezeigt wurden. Im Anschluss ging es dann in die Praxis mit Varianten von diversen Falltechniken, Vorübungen für den Bodenkampf, Verteidigung aus der Bodenlage und dem Aufstehen aus Bodensituationen. All diese Übungen dienten in erster Linie dem Zweck, den Kampf am Boden einerseits aus verschiedenen Gründen der Gefahrenabwehr zu vermeiden und andererseits um dem Risiko bei Angriffen verletzt zu werden - das am Boden um einiges grösser ist - vorzubeugen.

Das Erarbeiten einer Lektion im Bereich Verteidigung aus der Bodenlage oder Situation Bodenkampf waren die Themen am Samstagvormittag, die gemeinsam von den Teilnehmern in Zweiergruppen erarbeitet, präsentiert und ausgewertet wurden.

Nach den Präsentationen ging Angelo dann dazu über Grundtechniken am Boden (Spider, Crevette, Brücke etc.) sowie das Halten, Einsetzten des eigenen Gewichts, den speziellen Befreiungen und diversen Varianten zu üben, aber auch speziell für den Bodenkampf im Freien (Strasse etc.) zu testen. Auch Takedown Varianten (von Stand zu Boden), einfache Hebel- und Würgetechniken sowie aber auch spezielle Hebeltechniken kamen zu Einsatz. Vor allem wurde deutlich, dass eine reale Auseinandersetzung nicht mit einem sportlichen Wettkampf verglichen werden kann und dabei Techniken zum Einsatz kommen die nicht an ein Regelwerk oder Richtlinien gebunden sind. Angelo konnte einmal mehr mit seinem enormen Grundwissen die Teilnehmer/in begeistern. Die eine oder andere Frage zu einem Hebel oder Würger wollte zum Schluss niemand mehr stellen, da alle froh waren, wenn er seine Handgelenke oder Ellenbogen nicht mehr hinhalten musste…..

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016-2018

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags auch an diesem Samstag, 01. April 2017, das zweite Vorbereitungstraining des dritten Moduls für die Instruktoren-Ausbildung zum/r Instruktor/in statt. Die Anwärterin und Anwärter wurden am Vor- wie Nachmittag durch Giuseppe Puglisi (Chefinstruktor der KMS Schweiz), Bruno Trachsel und Jürg Staubli (beide Stv. Chefinstruktoren) durch das neue KMS Prüfungsprogramm für Instruktoren/innen geführt.

Die Anwärterin und Anwärter haben nun bis anfangs Mai noch ein paar Wochen Zeit das Gelernte aus dem Instruktoren-Lehrgang (Herbst 2016) und den beiden Vorbereitungstagen zu vertiefen. Am Sonntag, 7. Mai 2017 erfolgt die Prüfung, wo das Erlernte umgesetzt werden muss. Wünsche bereits jetzt allen eine gute Vorbereitung und bis bald am Prüfungstag.

Anwärterinnen und Anwärter KMS Instruktor/in - Lehrgang 2016/17

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine vier Stellvertreter, den Bruno, Angelo, Nenad und Jürg für ihren Einsatz an diesem Samstag!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

1. Krav Maga Women Protect Instruktoren-Lehrgang

Samstag/Sonntag, 18./19. März 2017 organisierte und führte die KMS Switzerland den ersten Women Protect Instruktoren-Lehrgang (Modul 1) für bereits ausgebildete Krav Maga Instruktorinnen und Instruktoren durch.

Im ersten Modul ging es darum den 16 Teilnehmer/innen die Unterschiede und Inhalte eines Selbstverteidigungstrainings für Frauen zu normalen Trainings aufzuzeigen. Dabei wurde mit den angehenden Women Protect Instruktoren/innen in einer ersten Lektion die Inhalte eines Trainings für Frauen definiert sowie was ist ein Selbstbehauptungstraining und jeweils der Transfer - die Umsetzung - in die Praxis erarbeitet. Meid- und Ausweichbewegungen mit verschiedenen Hilfsmitteln, Kennen lernen und Umgang mit Schmerz in der Praxis und Distanz- und Stimmübungen sowie der Einsatz des eigenen Körpers waren der Einstieg.

Am Nachmittag des ersten Ausbildungstages folgten Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken die für Frauenselbstverteidigung unter dem Aspekt - realitätsnah und praxisbezogen - als effektiv galten und mit verschiedenen Varianten sowie Trainingshilfsmitteln (Pratzen, Schlagkissen etc.) und Drills die Vielfalt oder auch etlichen Möglichkeiten für ein frauenspezifisches Training aufzeigten. Einfache Befreiungstechniken und Rollenspiele waren die Inhalte des zweiten Ausbildungstages, basierend auf den bekannten Grundtechniken des Krav Maga. Auch hier konnte aufgezeigt werden, dass einfache Basic-Techniken korrekt ausgeführt sehr effektiv sind und in Verbindung mit Befreiungen damit ein Angreifer in Kürze ausser Gefecht gesetzt werden kann.

Rollenspiele als taktisches Verhalten - zwecks dem Erkennen für Eskalation und Deeskalieren in Gewalt- und Konfliktsituationen sowie diverse Drillübungen für den Umgang mit Stress und dem Abbauen von Angst bildeten den Abschluss dieses ersten Women Protect Moduls.

Im Mai geht es weiter mit dem zweiten Modul und den Themen Verteidigung aus der Bodenlage, Massnahmen gegen Übergriffe, Einsatz von alltäglichen Gegenständen, Einsatz von Pfefferspray und dem Model Mugging (interaktives Training mit dem Vollschutzanzug).

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Women Protect für Advanced Instruktoren und Krav Maga Vorbereitung Instruktoren-Prüfung

Freitag, 10. Februar 2017, ging es im Rahmen des Aus- und Weiterbildungslehrganges zum Advanced-Instruktor in eine nächste Runde mit dem dritten Modul zum Thema „Women Protect“ - Frauenselbstverteidigung. Im Theorieteil wurde als Einstieg aufgezeigt, dass Selbstverteidigung für Frauen nicht mit einem normalen Krav Maga Training verglichen werden kann. Es wurden diverse Aspekte wie was sollte ein Training für Frauen beinhalten oder was ist ein Selbstbehauptungstraining miteinander erarbeitet sowie hervorgehoben, wie wichtig der kognitive und aber auch emotionale Anteil dabei ist. Dabei kristallisierte sich heraus, warum ein individuelles Angebot für Frauen sinnvoll ist und auf was dabei in einem Kurs- oder Trainingsangebot im Besonderen geachtet werden muss.

Im theoretischen wie aber auch praktischen Teil dieses Moduls standen dann Themen wie Distanz und Stimme, einfache Befreiungen sowie Block- und Schlagtechniken und Ultimative Notwehrtechniken für ein frauenspezifisches Training auf dem Programm. So diente am Samstag, 11. Februar als Einstieg eine Gruppenarbeit, wo von den Teilnehmern/in eine mögliche Lektion vorgestellt wurde - die die Aspekte der Selbstbehauptung enthielten und den daraus resultierenden Effekt der Selbstsicherheit zum Ziel hatten.

Model Mugging - Women Protect

Interaktives Training mit Vollschutzanzug - oder Model Mugging, also einen sogenannten Scheinangriff oder -überfall zu simulieren, ist eine bewährte Trainingsmethode für die Frauenselbstverteidigung. Die praktische Methode dient dazu Verteidigungsschwächen, emotionale Hemmschwellen oder anerzogene Verhaltensmuster - die dem möglichen Opfer im Weg stehen zu überwinden und mit entschlossener Abwehr zu reagieren. Die Übungen brachten die Teilnehmer/in an ihre physischen Grenzen und machten deutlich, wie wichtig der Einsatz des sogenannten „Red Men“ für frauenspezifische Trainings, aber vor allem für das Nachahmen von realen Situationen sind und damit eine enorme Bereicherung beim Eigenschutztraining für Frauen darstellen. Nebst dem praktischen Aspekt, werden dabei mentale Aspekte der Gefahrenerkennung, Überwindung der Opferrolle und Verteidigungsstrategien der Gefahrenabwehr durchgespielt und geschult.

Instruktoren Prüfungsvorbereitung für Anwärter/innen

Samstag, 11. Februar fanden parallel auch die Vorbereitungen für die Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter zum/r Krav Maga Instruktor/in statt. Den 20 Teilnehmer/innen wurde der erste Teil des neuen Prüfungsprogramms für Instruktoren Level 1 vorgestellt, dass sich aus den Basic Leveln 1 - 3 zusammensetzt und die Themen Grundschritte, Verschiebungen - Ausweichen, Krav-Boxing Techniken, Abwehr- und Befreiungstechniken sowie Verteidigung aus der Bodenlage beinhaltet. Der zweite Teil wird im Rahmen dieser Vorbereitung für die Prüfungsanwärter/innen am Sa/01. April vermittelt.

Allen Teilnehmer/innen des Advanced-Lehrganges und Vorbereitung zum Instruktor/in sowie meinen Stellvertretern Bruno Trachsel, Angelo Savorani und Nenad Stojkovic herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und Euren Einsatz! KMS Chefinstruktor -Giuseppe Puglisi

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss

Samstag, 27. November 2016 folgten der Einladung zum letzten Trainerkurs, 67 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter zum gemeinsamen letzten Training und Jahresende (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Thema anlässlich dieses letzten Trainerkurses waren im zweiten Teil die Verteidigung gegen Messerangriffe und der Messerkampf selbst. Wie bereits im 3. Trainerkurs als Einstieg aufgezeigt, wurde nochmals die Wichtigkeit der verschiedenen Distanzen erläutert und die Verbindung zu den Ausweich- und Abwehrmöglichkeiten anhand etlicher Übungsbeispiele geübt. Einmal mehr kam die Fussarbeit in Kombination mit dem Verschieben des Rumpfes zum Ausdruck sowie die Kontrolle des Gleichgewichts im Gesamten. Nebst den technischen Aspekten in Zusammenhang mit Abwehr gegen Messerangriffe, wurde auch der koordinative sowie aber auch der Punkt - Schnelligkeit oder Reaktionsfähigkeit auf die Probe gestellt. Er zeigte den anwesenden Instruktoren/innen, dass die Abwehr eines Messerangriffs all diese Aspekte miteinander vereint und schon der kleinste Fehler zu einem Misserfolg, resp. in realen Konfliktsituationen zu einer tödlichen Gefahr werden können. Dies sowie auch der nötige Drill, mit anderen Worten, es genügt nicht eine Abwehrmöglichkeit ein paar Mal zu wiederholen, es muss verinnerlicht werden und das kann man nur mit regelmässigem Training - ab 1‘500 bis 10‘000 Wiederholungen!

Nach dem intensiven Vormittag kamen wir dann zur Diplomvergabe der neuen Instruktorin und Instruktoren sowie den neuen Advanced-Instruktoren 2016! Den Instruktoren/innen nochmals recht herzliche Gratulation und viel Erfolg in der zukünftigen Umsetzung.

Der krönende Abschluss an diesem letzten Trainerkurs war das Mittagsmenu von Hobbykoch - Denis Jost, der die Anwesenden mit seinen Kochkünsten wie bereits in allen den Jahren zuvor verwöhnte und für ein weiteres Highlight an diesem Trainerkurs sorgte. Herzlichen Dank an Denis Jost und René Wagner!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Ausbildung von Krav Maga Instruktoren/innen im Basis- und Advanced Lehrgang in Liestal

Freitag, 28. Oktober 2016, ging die Ausbildung der 20 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Basis-Lehrgang im Bereich Advanced in die zweite Runde.

Der Einstieg am Vormittag wurde mit der Abwehr / Verteidigung gegen Messerangriffe durch Giuseppe Puglisi und Bruno Trachsel geleitet, wo die optimierten Verteidigungsmöglichkeiten mit den Distanzen und die Gefährlichkeit solcher Angriffe jedem einzelnen näher gebracht wurden. In diesem Zusammenhang kamen einmal mehr die Grundschritte aus dem Basic-Bereich zum Tragen, woraus man die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und Wahrnehmen hervorhob und aufzeigte wie wichtig die Ausweich- und Meidbewegungen bei solchen gefährlichen Angriffen mit einem Messer oder ähnlichen Gegenstand sind. In einen zweiten Schritt ging es dann darum in der mittleren und kurzen (nah) Distanz die verschiedenen Möglichkeiten von Blocks mit offenen Händen sowie die klassischen Blocks mit den Unterarmen zu trainieren.

Mit Kombinationen aus Faustschlägen und Fusstritten für den Nahkampf ging es am Nachmittag weiter. Die Schwierigkeit einzelne Grundtechniken miteinander zu verbinden und diese einmal mehr aus verschiedenen Distanzen ins Ziel zu bringen, war nebst dem ganzheitlichen Arbeiten (Rumpf und Extremitäten) eine weitere Herausforderung für die Anwärterinnen und Anwärter. Zum Schluss ging es nochmals zum Thema Messerangriffe, wo es nun nach dem Einstieg am Morgen (unvorbereitet bei Angriffen), darum ging, wie reagiere ich vorbereitet auf einen Messerangriff, wenn ich keinen anderen Ausweg habe.

Parallel zum/r Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 28. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) in Zusammenhang mit der Ausführung einer Technik (und dem Korrigieren) aufgezeigt.

Am Samstag, 29.10.2016 wurde den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli und Bruno Trachsel die Themen Abwehr gegen Stockangriffe und Bedrohungen mit dem Messer vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic den Anwärtern im Bereich Advanced-Instruktoren die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Themen aus dem Advanced-Bereich) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und in Form einer kurzen Trainingslektion den Kollegen vorzustellen.

Giuseppe Puglisi gestaltete dann bei den Advanced-Instruktoren den Nachmittag mit diversen Beispielen aus Basic und Advanced-Techniken, um den Teilnehmer/in die verschiedenen Möglichkeiten wie das Dreistufen-Modell in den Trainings eingesetzt werden kann zu erläutern. Schaffen von Voraussetzungen, Kreativität und das Verstehen der drei Lehr- und Lernstufen war das Ziel für ein flexibles Handwerkzeug im täglichen Training.

Herzlichen Dank an die Teilnehmer/in für die wertvollen Inputs in den gezeigten Lektionen am Samstagvormittag und den geleisteten Einsatz an diesem 2. Modul!

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016 - 2018 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Der Sonntagvormittag, 30.10. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 12. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2015 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

4. KMS Advanced-Instruktoren Lehrgang in Liestal

Freitag, 09. September 2016, startete (seit 2009-2016) die vierte Auflage der Krav Maga Self Protect - Advanced Ausbildung für fortgeschrittene Instruktoren oder Leiter/innen von KMS Centern (die das Anforderungsprofil erfüllen). Die Aus- und Weiterbildung setzt sich aus 8 Modulen (à 1 ½ Tagen/9 Std.) mit verschiedenen Themenbereich zusammen und dauert 24 Monate.

Am ersten Modul des Lehrganges 2016-2018 nahmen 10 Instruktoren teil, die am Freitagabend mit zwei Theorielektionen (zu Handlungskompetenzen allgemein und der Kompetenz Methodik im speziellen) in die Ausbildung starteten. Das erste Modul zielte darauf hin, einerseits die Grundlagen der Instruktion im methodischen, wie aber andererseits im praktischen (technischen) Sinn anhand des 3-Stufen-Modells (Einsteiger, Fortgeschrittener und Könner) und den Koordinativen Fähigkeiten zu erörtern und für alle Instruktoren besser verständlich zu machen.

Als Einstieg in die Praxis, wurden am Samstagvormittag unter der Leitung der beiden stellvertretenden KMS Chefinstruktoren Angelo Savorani und Nenad Stojkovic - Gruppen à je zwei Personen zusammengestellt, welche individuell eine Lektion von 15 Minuten vorbereiteten. Die Themen (Techniken) waren aus dem Basic-Programm und mussten an eine koordinative Fähigkeit (Orientieren, Differenzieren, Reagieren, Rhythmisieren und Koppeln) geknüpft und unterrichtet werden. Das Ziel dieser Gruppenarbeit war für die Teilnehmer/in, mit einfachen Basic-Techniken zu variieren oder kreative, mit taktischen Elementen verbundene Trainingssequenzen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner abwechslungsreich zu gestalten.

Die vermittelten Themen und Trainingsübungen am Nachmittag, dienten dazu die Verknüpfung mit dem 3-Stufen Modell aufzuzeigen sowie Variationen, Drillübungen, taktisch-mentale Übungen daraus zu kreieren. Dabei ging es wie am Vormittag darum, die methodischen Möglichkeiten mit einfachen Basic-Techniken auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Könner-Stufe einzusetzen und den Teilnehmern/in die Vielfalt von Übungen zu zweit, zu dritt und mit vier Personen erleben zu lassen. Nebst der methodischen Kompetenz eines Instruktors/in im Basic-Bereich, zeigte das erste Modul dieser Ausbildung für höhere Instruktoren auch auf, dass durch strukturierte Lektionen mehrere Aspekte wie: Kondition und Emotion (in der Energie) sowie Koordination und Mental-Taktik (in der Steuerung) miteinander (physisch/psychisch) vernetzt werden können.

Herzlichen Dank an die Instruktoren, für Ihre kreativen Inputs und dem engagierten Gestalten des 1. Moduls. Das zweite Modul findet am 28./29. Nov. 2016 statt und ist das Erarbeiten von Advanced - Lektionen im Bereich der Methodenkompetenz.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz