News mit dem Schlagwort “Krav Maga”

11. Krav Maga Self Protect Workshop in Mürren

Gruppenfoto

Freitag, 26. Juni 2015 hatte das lange Warten auf den alljährlichen KMS Spezial-Workshop in Mürren ein Ende. Bei schönstem Sommerwetter reisten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum diesjährigen Workshop an und genossen bereits zur Mittagszeit das atemberaubende Panorama der Bergwelt mit „Eiger, Mönch und Jungfrau“.

Nach dem Mittagessen standen die ersten Trainingseinheiten mit Krav Maga Grundlagen-Training im Basic- und Advanced-Bereich auf dem Programm. Der erste Trainingstag wurde durch das KMS Ausbildungsteam (Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi) geleitet, welches auf der einen Seite die Basic-Grundlagen der Schritt- und Ausweichbewegungen in Kombination mit Befreiungs- und diversen Schlagtechniken verband und auf der anderen Seite die diversen Möglichkeiten von Schleifblocks in Nahdistanz mit Takedowns aufzeigte. Vor allem das Üben beider Seiten (links und rechts) forderte so manchen - auch wenn er die Techniken bereits kannte, resp. beherrschte.

Unter dem Thema Fight und Drill wurde am Samstag in drei Gruppen gearbeitet. Peter Kropf (Advanced Instruktor) leitete das Thema Street-Fight und hatte technische Aspekte mit diversen Rollenspielen miteinander verknüpft. Nenad Stojkovic (Stv. Chefinstruktor) als Stockspezialist gab sein Wissen zum Thema Stick-Fight weiter und hatte dazu gelbe Plastik-Stöcke dabei, mit welchen die Teilnehmer/innen sichtlichen Spass hatten und aber auch bemerkten, dass das Kämpfen mit einem Stock ebenfalls Übung braucht. Die dritte Gruppe wurde von Giuseppe Puglisi unterrichtet, wo mit simplen Techniken aus dem Advanced-Bereich - einfache bis hoch anspruchsvolle Stresssituationen mit mehreren Gegnern kreiert wurden.

Im Anschluss an diesen Fight-Tag, wurden wir von der Familie Schlotze und seinem Team einmal mehr mit einem „feines Nachtessen“ verwöhnt und trotz fortgeschrittener Müdigkeit, war der anschliessende Ausgang „in den Blüemlicheller“ das übliche Pflichtprogramm für die Kravisten/innen der KMS Schweiz.

Der Einstieg in das morgendliche Fitnessprogramm (Functional Training), geleitet von Martina Savorani (Physiotherapeutin) liess so manche/n Teilnehmer/in ihre/seine Muskeln spüren - auch dort wo die meisten bis jetzt dachten sie hätten gar keine. Leiden mussten vor allem diejenigen, die etwas wenig geschlafen hatten und mehr tanzend als joggend durch die Halle gingen und leichtes Dehnen an der Wand vorzogen.

Mit dem Fighting Parcours und dem Fighting Takedown Thema wurden alle nochmals richtig gefordert, wobei auch der Spassfaktor - sicherlich nicht zu kurz kam. Nenad führte durch einen eigens zusammengestellten Parcours, der den Teilnehmer/innen praktisch die letzten Reserven abverlangte und Angelo zeigte auf der anderen Seite die diversen Möglichkeiten im Infight verbunden mit Takedowns auf. Gegen 1130 Uhr war dann aber Schluss und einmal mehr ein intensiver, aber geselliges Trainingscamp unter Krav Maga Freunden aus der ganzen Schweiz zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich einmal mehr bei allen Teilnehmer/innen für die Teilnahme am Krav Maga Workshop und Sommercamp 2015 recht herzlich bedanken. Vor allem den Arbeitsplatzverantwortlichen (Nenad, Peter und Angelo) für Ihre Vorbereitungen sowie Martina Savorani und meinen anwesenden Stellvertretern der KMS Switzerland für Ihre langjährige Unterstützung.

Herzlichen Dank!

Alle Impressionen des Workshops sind auf Facebook einsehbar:

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 4 und letzte Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter/innen 2014/15

Fr/Sa, 10./11. April 2015, ging die Ausbildung der KMS Advanced-Instruktoren mit dem 4. Modul und Thema Bodenkampf/Takedown in die nächste Runde. Angelo Savorani, als einer der Stv. Chefinstruktoren von KMS Schweiz und Leiter von Basel, gab als langjähriger Spezialist für Judo und Ju-Jitsu sein Wissen auf diesem Gebiet an die teilnehmenden Instruktoren weiter.

Der Einstieg in das vierte Modul erfolgte mit einer kurzen Theorie, wo auf die Unterschiede zwischen sportlichen Wettkämpfen und dem realen Strassenkampf gemacht werden muss und der Notwendigkeit von Falltechniken, Vorübungen für den Bodenkampf und der Verteidigung aus der Bodenlage. Dabei wurde explizit darauf hingewiesen, dass es gilt den Bodenkampf bei realen Kämpfen wenn möglich zu vermeiden und der Erfolg bereits in der Verteidigung aus der Bodenlage und dem wieder Aufstehen zu suchen sei. Dies vor allem, da Zweikämpfe am Boden um einiges anstrengender sind als im Stand, die Situationen weniger überschaubar sind und bei mehreren Angreifern die Gefahr, resp. das Risiko verletzt zu werden - viel grösser ist.

Bodenkampf und Verteidigung aus der Bodenlage

Im Anschluss an die Theorie ging es in die Praxis. Dabei wurde auf die Wichtigkeit der Falltechniken in alle Richtungen hingewiesen (Verletzungen vermeiden) sowie vor allem auf die Verteidigungshaltung aus der Bodenlage wert gelegt. Hier mit dem ganz klaren Ziel, einen Zweikampf am Boden mit allen Mitteln (auf Distanz halten, Treten, Hebeln etc.) zu verhindern, um sich so schnell als möglich unverletzt aus dieser misslichen Lage (durch Aufstehen) wieder zu befreien.

Am Samstag ging es dann ausschliesslich um den Bodenkampf, wenn ein solcher im Vorfeld nicht abgewendet werden konnte. Angelo gab als Einstieg eine Aufgabe aus dem Basic- und Advanced Bereich, die von den Teilnehmern in zweier Gruppen erarbeitet und anschliessend gemeinsam ausgewertet wurden. Im Anschluss dessen ging es darum die korrekten Grundtechniken am Boden (Spider, Crevette, Brücke etc.) sowie das Halten, Einsetzten des eigenen Gewichts, den speziellen Befreiungen und diversen Varianten zu üben, aber auch speziell für den Bodenkampf im Freien (Strasse etc.) zu testen. Dabei kamen auch Takedown Varianten (von Stand zu Boden), einfache Hebel- und Würgetechniken sowie aber auch spezielle Hebeltechniken zu Einsatz. Vor allem wurde deutlich, dass eine reale Auseinandersetzung nicht mit einem sportlichen Wettkampf verglichen werden kann und deshalb auch Techniken zum Einsatz kommen die nicht an ein Regelwerk oder Richtlinien gebunden sind. Angelo konnte einmal mehr mit seinem enormen Grundwissen die Teilnehmer begeistern - am Schluss waren jedoch alle froh, wenn keiner mehr eine Frage zu einem Hebel oder Würger hatte ……..

Hebel und Würge Instruktionen

Krav Maga Self Protect Advanced-Instruktoren Lehrgang Gruppenfoto

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags auch an diesem Samstag, 11. April 2015, der zweite Teil des dritten Moduls in der Instruktoren-Ausbildung zum Instruktor/in statt. Am Vor- wie Nachmittag wurden durch Bruno Trachsel und Nenad Stojkovic, Stv. Chefinstruktoren und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor der KMS Schweiz die Anwärterin und Anwärter durch das bevorstehende Prüfungsprogramm geführt.

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen:

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen Impression

Abwehr von Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen Impression

Die Anwärterin und Anwärter haben nun noch ein paar Tage Zeit das Gelernte aus dem Instruktorenlehrgang (Herbst 2014) und dem Modul 3 (Vorbereitungstagen im Feb/April 2015) zu vertiefen. Am Sonntag, 3. Mai 2015 erfolgt die Prüfung in zwei Teilen, wo es dann ernst gilt und das Erlernte umgesetzt werden muss. Wünsche bereits jetzt allen eine gute Vorbereitung und bis bald am Prüfungstag.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine drei Stellvertreter, den Bruno, Angelo und Nenad, für ihren Einsatz an diesem Samstag!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

1. Krav Maga Trainerkurs am 31. Januar 2015 in Liestal

Zum Jahresstart lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 31. Januar 2015 nach Liestal ins Hauptcenter und eröffnete das neue Jahr mit dem Thema Sparring Teil 1.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Es kamen rund 55 Instruktorinnen und Instruktoren aus mehr als 30 Center zum 1. KMS Trainerkurs. Der Einstieg ins Thema war ein Aufwärmen von Instruktor Yutaka Koike im Bereich des Functional Training, wo vor allem die koordinativen Aspekte und aber auch die konditionellen Faktoren (Ausdauer / Kraft) nicht zu kurz kamen. Der nächste Schritt war die Beinarbeit aus dem Basic-Bereich (vor-, rück- und seitwärts), wo aufgezeigt wurde, wie wichtig die Grundschritte und die Kampfposition sowie die Ausweichbewegungen für das freie Kämpfen sind. Die einfachen Hilfsmittel (ein paar weisse Gürtel) dienten dazu, den anwesenden Instruktorinnen und Instruktoren auch zu vermitteln, dass man für ein effizientes Training auch mit einer ganz simplen Ausrüstung arbeiten kann. Dem einen oder anderen Anwesenden zeigten die Übungen für die Beinarbeit sehr rasch auf, dass dort für ein gutes Sparring meistens die grössten Defizite ausgemacht und auf die Grundschritte aus dem Basic-Programm grossen Wert gelegt werden sollte.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Der nächste Schritt war die korrekte Ausführung von Jab und Punch in Verbindung mit der Beinarbeit sowie dem Körper. Auch dort zeigte sich, wie wichtig die korrekte Technik aus dem Basic-Bereich ist, wenn nur diese zwei Box-Schläge im Sparring ihre Wirkung zeigen sollen. Auch der korrekte Hakenschlag mit der schwachen und starken Hand sowie die diversen Beintritte (offensiv und defensiv) und Kniestösse in Kombination mit diversen Drillübungen am Nachmittag rundeten den 1. KMS Trainerkurs zum dem Sparring (Teil 1) ab. Vor allem der physische Aspekt in Verbindung mit der Technik und dem mentalen „Wollen“ zeigte allen auf, dass Sparring eine Körper, Hand und Kopf Sache ist und es aber auch trotz grosser Anstrengung - enorm Spass macht! Herzlichen Dank für Eurer Engagement und Einsatz, KMS Chefinstruktor, Giuseppe Puglisi.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Anhänge

Amnon Maor - Krav Maga Chefausbilder aus Israel zu Besuch bei Giuseppe Puglisi in Liestal

Giuseppe Puglisi und Amnon Maor

Bild: Amnon Maor und Giuseppe Puglisi im Hauptcenter der KMS Switzerland

Freitag, 07. November 2014, kam Amnon Maor, Chefausbilder (aus Israel) und Beat Steffan, Krav Maga Advanced-Instruktor (aus Spanien) zu Besuch nach Liestal, ins Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland.

Giuseppe Puglisi und Amnon Maor aus Israel (Chefausbilder der israelischen Grenzpolizei-Spezialeinheiten) lernten sich im September 1999 anlässlich einer Aus- und Weiterbildung für Polizeiausbilder in Zürich kennen. Nach dem Giuseppe Puglisi im Frühjahr 2000 unter Amnon Maor seine Ausbildung zum Krav Maga Instruktor absolviert und bestanden hatte, wurden in Liestal die ersten Einsteigerkurse für interessierte Privatpersonen, aber auch Spezialkurse für Polizei und Justizbehörden sowie Wochenkurse für Instruktoren / Ausbilder durchgeführt.

Im Sommer dieses Jahres haben sich Amnon Maor und Giuseppe Puglisi, nach rund 10 Jahren (in Basel) wieder getroffen und sich über eine allfällige Kooperationspartnerschaft im Bereich der Aus- und Weiterbildung in Krav Maga, Security und Shooting sowie möglichen Kursen in Israel unterhalten. Beim jetzigen Besuch in Liestal wurde vor allem über alte Zeiten, die mögliche Kooperation und Weiterentwicklung von Krav Maga diskutiert sowie über die Durchführung eines Jubiläums-Events (15 Jahre Krav Maga in Liestal) mit Amnon Maor - im Frühjahr 2015. In Kürze werden Details dazu bekannt gegeben, wann dieser Event stattfinden wird und die Ausschreibung zu diesem Jubiläum publiziert.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Switzerland

Anhänge

Krav Maga Instruktoren Lehrgänge und Besuch der Lebensversicherung Swiss Life in Liestal

Krav Maga Self Protect Instruktoren

Instruktoren-Lehrgang (Anwärter/innen)

Freitag, 31. Oktober 2014, startete die Ausbildung der 24 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Lehrgang im Bereich Advanced und dem Besuch der Lebensversicherung Swiss Life.

Am Vormittag wurde mit der Abwehr von Angriffen mit Stock oder stockähnlichen Gegenständen gestartet und aufgezeigt, was diese Angriffe gefährlich macht und mit welcher Technik/Taktik gegen Schläge oder Hiebe zum Kopf vorgegangen werden kann. Ein weiteres Thema am Vormittag, waren diverse Kombinationen aus dem Basic-Bereich die nun in den Advanced-Stufen miteinander verknüpft wurden und damit die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und der Präzision bei mehreren aufeinander folgenden Angriffen sichtbar machten. Die Instruktionen wurden an diesem Ausbildungstag von Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi geleitet.

Der Nachmittag ging mit den gleichen Themen weiter, war jedoch von besonderer Art durch den Besuch einer Swiss Life Delegation (sowie einem Fotografen und Reporter), die mit ihrem Besuch einen Einblick in die (für sie etwas spezielle) Tätigkeit von Giuseppe Puglisi bekommen wollten. Dieses Projekt der Swiss Life läuft unter dem Titel „100 Mitarbeitende besuchen 100 Kunden“, wo mit dieser Aktion auch mehr Kundenkontakt geschaffen wird und sie auch in die verschiedenen Tätigkeiten der Kunden Einblicke erhalten. Es war auch sogleich der Fotograf, der unsere Techniken in Krav Maga auf ihre Effektivität testen wollte und natürlich als „Kunde“ auch auf seine Kosten kam. Das Team der Swiss Life zeigte sich von Krav Maga beeindruckt und für Krav Maga Self Protect Switzerland war es hervorragende Werbung nach aussen.

Advanced - Lehrgang / 31.10 und 01.11.2014

Parallel zur normalen Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 31. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) aufgezeigt.

Am Samstag, 01.11.2014 wurde im Trainingsraum 1 den neuen Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli, Bruno Trachsel und Giuseppe Puglisi das Thema Bedrohung mit dem Messer / Abwehr gegen Messerangriffe sowie Block- und Trappingtechniken vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 den Advanced-Instruktoren durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Advanced-Thema) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und umzusetzen.

Nachdem erfolgreichen Umsetzen der vorbereiteten Lektionen am Vormittag, wurde am Nachmittag im Advanced-Lehrgang, das Dreistufen-Modell anhand von technischen Basic- und Advanced-Beispielen nochmals erläutert und aufgezeigt, dass mit dem Schaffen von Voraussetzungen, ermöglichen der Vielfalt und fördern der Kreativität, der Instruktor/in mit dem Beherrschen der drei Lehrstufen ein flexibles Handwerkzeug für das Lernen hat.

Den Teilnehmern herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und den geleisteten Einsatz.

Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang 2014

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014 - 2016 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Für die Anwärter/in des normalen dreitägigen Instruktoren-Lehrganges war das Weekend noch nicht zu Ende. Sie durften noch einen Tag länger. Der Sonntagvormittag, 02.11. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Reanimations-Richtlinien 2010 Swiss Resuciation Council (SRC)

Traditionsgemäss wurde dieses Thema einmal mehr von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Als angehende Instruktoren/innen ist es für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland wichtig, dass nicht nur das Vermitteln von Techniken zwecks dem persönlichen Eigenschutz wichtig sind, sondern auch der Schutz oder die Sicherheit für Personen im Training. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs war dem Thema Bedrohung mit Schusswaffen gewidmet, wo den Teilnehmer/in einmal mehr die Gefährlichkeit von Gewalt mit Waffen klar gemacht und dementsprechend (mit diversen Hinweisen) instruiert wurde.

Krav Maga Self Protect Abwehr Pistolenbedrohung

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Anhänge

Krav Maga - Security and Protect/Modul 3

Die Krav Maga Self Protect Association CH organisierte 2014 die dritte Modulreihe der Sicherheitsausbildungen für Eigenschutz und Sicherheit. Die Basis der Security and Protect Ausbildungen umfasst 4 Module mit Themen wie, was ist Eigenschutz und Sicherheit, Verhaltenstraining, Kommunikation, Personenkontrolle und Personendurchsuchung, Festnahmetechniken (Zugriff, Überwältigung und Fixierung) und Fesselungstechniken.

Samstag, 27. September 2014 lud die KMS Switzerland zum 3. Modul mit den Themen Zugriff, Überwältigung und Fixierungstechniken, in Zusammenhang, resp. in Vernetzung mit den Thematiken Personenkontrolle und -durchsuchung sowie einfacher Selbstverteidigung aus dem Krav Maga.

Am Vormittag wurden nochmals die Grundpositionen der Personenkontrolle, also die des Kontrolleurs und der Sicherung erarbeitet und mit der Grundhaltung sowie den diversen Verschiebungen des Körper aus dem Krav Maga miteinander verknüpft. Anschliessend wurden einfache Grundtechniken der Verteidigung gegen An- und Übergriffe aus der Sicht des Kontrolleurs und der Sicherung nachsimuliert. Ein weiteres Thema am Vormittag war die korrekte und sichere Vorgehensweise, bei einer Personendurchsuchung ohne sich dabei der Gefahr eines Angriffs auszusetzen.

Krav Maga Security and Protect

Der Einstieg in den Nachmittag war das Thema „Lagebedingter Erstickungstod“ wo den Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem kurzen Film und Vortrag die Gefährlichkeit bei Festnahmen (Zugriff, Überwältigung und Fixierungstechniken) aufgezeigt wurde. Im Anschluss an die Theorie ging es dann an die praktische Umsetzung von Zugriffen aus der Sicht des Kontrolleurs und der Sicherung. Dabei wurden die Vor- und Nachteile eines Zugriffs aus den Sichtweisen der Kontrolleurs und der Sicherung aufgezeigt. Klar ging auch daraus hervor, dass die gegenseitige Absprache und das drillmässige Einüben der diversen Zugriffstechniken für eine Fixierung oder spätere Festnahme einer Personen, geübt, geübt und nochmals geübt werden müssen. Auch die Überwältigung einer renitenten Person war nebst dem Zugriff ein weiteres Thema das aufzeigte, dass es nebst der drillmässigen Technik (mit Griffen, Hebeln und Fixierungen) auch immer Überwindung und Mut braucht jemanden auf diese Art und Weise zu überraschen.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen für das engagierte Mitmachen und bis bald im 4. Modul mit Fixierung- und Fesselungstechniken am 8. November.

Giuseppe Puglisi,
Chefinstruktor KMS Switzerland

Anhänge

3. KMS Advanced-Instruktoren - Lehrgang in Liestal

Freitag, 12. September 2014, startete (nach 2009-2011 und 2011-2013) die dritte Auflage der Krav Maga Self Protect - Advanced Ausbildung für fortgeschrittene Instruktoren oder Leiter/innen von KMS Centern (die das Anforderungsprofil erfüllen). Die Aus- und Weiterbildung setzt sich aus 8 Modulen (à 1 ½ Tagen/9 Std.) aus verschiedenen Themenbereich zusammen und dauert bis zur Prüfung rund 24 Monate.

Am ersten Modul nahmen 12 Instruktoren teil, die am Freitagabend mit zwei Theorielektionen (zu Kompetenzen allgemein und der Kompetenz Methodik im speziellen) in die Ausbildung starteten. Das erste Modul zielte darauf hin, einerseits die Grundlagen der Instruktion im methodischen, wie aber andererseits im praktischen (technischen) Sinn anhand des 3-Stufen-Modells (Einsteiger, Fortgeschrittener und Könner) und Koordinativen Fähigkeiten zu erörtern und für alle Instruktoren besser verständlich zu machen.

Als Einstieg in die Praxis, wurden am Samstagvormittag Gruppen à je zwei Personen zusammengestellt, welche individuell eine Lektion von 15 Minuten vorbereiteten. Die Themen waren aus dem Basic-Programm (Befreiungen, Block- oder Fausttechniken, Grundschritte und Verschiebungen des Körpers) und mussten mit einer koordinativen Fähigkeit (Orientieren, Differenzieren, Reagieren, Rhythmisieren und Koppeln) verknüpft und hervorgehoben werden. Das Ziel dieser Gruppenarbeit war für die Teilnehmer, mit einfachen Basic-Techniken zu variieren oder kreative, mit taktischen Elementen verbundene Trainingssequenzen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner zu gestalten.

3. Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang in Liestal 2014

Nachdem am Vormittag von den Gruppen etliche gute Lektions-Beispiele präsentiert worden waren, dienten die Themen und Trainingsübungen am Nachmittag, um die Verknüpfung mit dem 3-Stufen Modell aufzuzeigen sowie Variationen, Drillübungen, taktisch-mentale Übungen daraus zu kreieren. Dabei ging es wie am Vormittag darum, die methodischen Möglichkeiten mit einfachen Basic-Techniken auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Könner-Stufe einzusetzen und den Teilnehmern die Vielfalt von Übungen zu zweit, zu dritt und mit vier Personen erleben zu lassen. Nebst der methodischen Kompetenz eines Instruktors im Basic-Bereich, zeigte das erste Modul dieser Ausbildung für höhere Instruktoren auch auf, dass durch strukturierte Lektionen mehrere Aspekte wie: Kondition und Emotion (in der Energie) sowie Koordination und Mental-Taktik (in der Steuerung) miteinander (physisch/psychisch) vernetzt werden können.

Im Weitern wurde auch an praktischen Beispielen erläutert, wie und mit welchen Werkzeugen als Instruktor (dem Lehrenden) oder beim Studenten (dem Lernenden) in den einzelnen Stufen gearbeitet wird und wie man diese in der Praxis angewendet.

Herzlichen Dank an die Instruktoren, für Ihre kreativen Inputs und dem engagierten Gestalten des 1. Moduls.

Das zweite Modul findet am 31. Okt. / 01. Nov. 2014 statt und ist das Erarbeiten von Advanced - Lektionen im Bereich der Methodikkompetenz.

Giuseppe Puglisi Chefinstruktor KMS Schweiz

Anhänge

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 12. September 2014, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum dreitägigen Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Der Einstieg in die dreitätige Grundausbildung, dem Basic-Bereich, startete am Vormittag mit den Grundstellungen, Grundschritten sowie den Verschiebungen des Körpers, Ausweichmanövern und ersten einfachen Schlagtechniken. Am Nachmittag waren die charakteristischen Blocktechniken (360 Grad) aus dem Krav Maga sowie Erklärungen zum Passiv- und den Schleifblöcken an der Reihe. Diverse Partnerübungen in Verbindung mit den Grundschritten, Verschiebungen und Ausweichmanövern (Pendeln und Rollen) rundeten den ersten Ausbildungstag ab. Durch das Einstiegsprogramm führten an diesem ersten Tag, Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) und Giuseppe Puglisi (Chef KMS CH).

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Angelo Savorani am 11. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Am Samstag, 13. September 2014 war die ganze Thematik der einfachen Befreiungen, also Handgelenkbefreiungen (ein- und zweihändig), Reversgriffe (ein- und zweihändig), Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten (ein- und zweihändig), Umklammerungen sowie alle Tritttechniken aus dem Krav Maga und diverse Ellenbogenschläge als ultimative Notwehrtechniken.

Durch das rund 6-stündige Befreiungs-Programm wurden die angehenden Instruktorinnen und Instruktoren durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) und Bruno Trachsel geführt. Angelo hinterliess einmal mehr aufgrund seiner filigranen Technik in diesem Bereich, einen bleibenden Eindruck, den die Teilnehmer/innen auch am Sonntag noch verspürten.

Der Sonntag, 14. September 2014 startete mit einer stündigen Repetitionsrunde und dem anschliessenden Einstieg in die Trainings- und Bewegungslehre. Diese Thematik wurde von Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor) vorgetragen, der beruflich als Turn- und Sportlehrer sowie in Magglingen an der Sportfachhochschule (Bundesamt für Sport) als Ausbilder/Fachleiter tätig ist. Thomas präsentierte den Teilnehmer/innen einen Vortrag (Orientierungswissen) für das Handwerkzeug eines angehenden Instruktor/in und die Vielfältigkeit der Instruktion. Er zeigte aber vor allem auch auf, dass die Instruktion nicht alleine vom Präsentieren einer guten oder effizienten Technik abhängt, sondern auch die Persönlichkeit eines/r Instruktor/in und authentische Auftritt einen wesentlichen Anteil am erfolgreichen Instruieren sind. Daraus ging klar hervor, dass nebst der Methodenkompetenz (Handwerkzeug des Unterrichtens), die Fachkompetenz (Krav Maga), aber vor allem die Selbst- und Sozialkompetenz eines/r Instruktors/in nicht ausser Acht gelassen werden sollte.

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

Nenad Stojkovic und Bruno Trachsel am 11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

Am Sonntagnachmittag wurde es dann nach rund 2 ½ Tagen (15 Stunden) Ausbildung, mit der Thematik Verteidigung am Boden, nochmals anstrengend und auch anspruchsvoll. Zu Boden gehen (vor-, rück- und seitwärts), Aufstehen aus der Bodenlage und Verhalten am Boden waren der Einstieg und zeigte allen sehr schnell auf, wie anstrengend ein Zweikampf am Boden gegenüber demjenigen Kampf im Stand sein kann.

Inhalte wie Treten aus der Bodenlage und gleichzeitiges Aufstehen oder das Drehen aus der Bauch- in die Rückenlage sowie das Auffangen des eigenen Körpers (nach einem Takedown-Angriff von hinten) oder koordinative Übungen wie der Spider, Hebeltechniken gegen die Knie des Angreifers aus der Bodenlage brachten den einen oder anderen Teilnehmer nochmals an seine Grenzen. Es wurde dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man das zu Boden gehen wenn immer möglich vermeiden sollte, da die körperliche Anstrengung aber auch die Gefährlichkeit (die dabei entsteht) in einer solchen Situation nicht zu unterschätzen sei.

Zum Abschluss des 3-tägigen Lehrgangs widmeten wir uns nochmals dem Thema Befreiungen, mit Verteidigungen gegen Kragengriffe, Angriffen mit Schwitzkasten, Unterarmwürger und Doppelnelson. Ein grosses Lob vom Instruktoren-Team geht nach diesem intensiven (verlängerten) Weekend an alle Teilnehmer/innen, die während der drei Tage mit einer hohen Disziplin und Konzentration ans Werk gegangen und mitverantwortlich für die Super-Kursatmosphäre gewesen sind.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (31. Oktober - 2. November 2014) in Liestal.

11. Krav Maga Self Protect Instruktoren Lehrgang in Liestal

Anhänge

← Vorherige 1 3