Kurse

Basic-Schiesslehrgang in Wallbach 2019

Sonntag, 20. Oktober fand der erste Teil (Basic 1) des zweitägigen Ausbildungslehrganges im Verteidigungsschiessen mit einer Faustfeuerwaffe in Wallbach (AG) statt. Am ersten Kurstag gab es eine kurze allgemein theoretische Einführung zum Thema Schiessen und den Sicherheitsbestimmungen.

Danach ging es an die Handhabung der Faustfeuerwaffe (Pistole / Glock oder HK), also den grundlegenden Manipulationen, wie der Bereitschaftsstellung, dem Ziehen ab Holster und der Waffenhaltung. Ein nächster Schritt war das Laden, Entladen und die persönliche Sicherheitskontrolle sowie der taktische Magazinwechsel. Diese ersten Manipulationen und kleinen Drills im Bereich des Trockentrainings waren der Einstieg ins Thema Schiessen und gaben im späteren Angewöhnungsschiessen (erste Schussabgabe) die nötige Sicherheit im Umgang mit der Waffe.

Die Lektionen am ersten Tag beschränkten sich auf die korrekten Manipulationen und gezielte Schussabgaben ab Kontaktstellung und Distanzen von 3, 5 und 7 Meter. Schwergewicht wurde vor allem auf Einzelschuss, Dubletten, Präzisionsschuss und Misserfolgsdrill gelegt. Fortsetzung und zweiter Teil mit Testschiessen erfolgt am 24.11.19.

Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5: Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 20./21. September 2019, ging es für die angehenden Advanced-Instruktoren mit dem Modul 5 - Faustfeuerwaffen (Pistole oder Revolver) nach der langen Sommerpause in die nächste Runde dieser zweijährigen Aus- und Weiterbildung.

Ein theoretischer Teil zum Einstieg, zeigte auf, wie entscheidend der Handlungsablauf bei Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen ist. So als erstes die Richtungsänderung in dem man sich aus der Schusslinie bewegt (Distanz & Timing), aber auch die Kontrolle über die Waffe mit einer sicheren Grifftechniken, das Neutralisieren (Notwehr) und Entwaffnung des Angreifers als Sofortmassnahme, wenn dies bei Bedrohungen mit einer Schusswaffe möglich und notwendig ist. Auch miteinbezogen wurden die acht Grundprinzipien bei einer Bedrohung, um zu klären, welche Absichten der Angreifer gegenüber einem Opfer hat.

Nebst diesen Verhaltensmassnahmen ging es in einem nächsten Schritt auch die unterschiedlichen Funktionen einer Pistole oder eines Revolvers aufzuzeigen, damit bei einer Bedrohung und dem allfälligen Auslösen eines Schusses, die richtigen Grifftechniken zum Einsatz kommen. Bei diesem Punkt wurde besonders auf das Erkennen der Schusswaffe hingewiesen und der damit richtigen Wahl der Grifftechnik in einem Notfall.

Bedrohungen aus alle Richtungen sowie statisch oder dynamische Angriffe (Bedrohungen) bildeten den Einstieg (am ersten Kursabend) in die Praxis. Die diversen Übungen aus diversen Richtungen und Höhen zeigten auf, wie wichtig das Training der Meid- und Ausweichbewegungen aus dem Basic-Bereich und eine sichere Grifftechniken für die Abwehr von Faustfeuerwaffen in der Kurzdistanz ist. Auch der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Angriffen ist enorm und erfordert ein drillmässiges Üben der Abwehr- und Grifftechniken, damit ein rasches Aufnehmen und Umsetzen der Abwehr einer Bedrohung überhaupt möglich wird.

Ein weiterer Punkt der in diesem Zusammenhang zum Tragen kam, war die Gegenwehr des Angreifers nach einer Entwaffnung. Hier wurde mit diversen Übungsbeispielen aufgezeigt, dass nach einer erfolgreichen Entwaffnung der Angreifer seine Waffe sicher wieder zurück haben will und was man dagegen tun oder wie man eine Waffe zurückhalten kann. Zum Schluss des ersten Kurstages wurden noch ein paar Erklärungen zu den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit echten Schusswaffen erläutert. Dann wurden echte Faustfeuerwaffen (unter dem Aspekt der Sicherheitsbestimmungen) für das Training eingesetzt, um dabei auch die Grifftechniken und damit auftretenden Schwierigkeiten einmal zu spüren und dementsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten und anzutrainieren. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am zweiten Ausbildungstag (Sa/21.09.) wurde als Einstieg in die nicht einfache Thematik, von jedem Teilnehmer eine Lektion - mit vorgegebenem Thema - erarbeitet und der übrigen Gruppe vorgetragen, resp. mit ihnen als Training umgesetzt. Dabei ging es nebst dem technischen Aspekt, einerseits vor allem um die Details der allgemein wichtigen Handlungsabläufe im technisch-taktischen Sinne, aber andererseits auch um die genauso wichtigen Grundprinzipien, die beim Unterrichten dieser Lektionen nebst der Technik im Zentrum stehen.

Bedrohungen aus allen Richtungen in statischer und dynamischer Ausführung sowie in Verbindung mit verschiedenen Angriffsformen (Fassen der Kleider oder mit Schupsen etc.) und weitere Angriffsformen standen am Nachmittag auf dem Programm.

Weitere Trainingsformen (mit Vernetzungen) aus dem Basic-Bereich bildeten eine weitere Herausforderung und zeigten auf, ob man die bereits bekannten Abwehrtechniken auch unter Druck beherrscht. Dabei bekam das Reagieren in Notsituationen, die entsprechende Orientierung und Differenzierung im Stress eine ganz andere Bedeutung. Es zeigte allen Anwesenden in diesem Lehrgang unweigerlich auf, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Vor allem verschiedene Bedrohungen in der Wiederholungsmethode aus diversen Distanzen oder der Stress-Drill (mit Pratzen) mit mehreren Trainingspartnern machte eine zuvor einfache Übung, zu einer schwierigen Aufgabe und forderte auch die bereits langjährig erfahrenen Instruktoren. Erkenntnis aus diesem Modul für alle Beteiligten, es gibt im Umgang und der Verteidigung mit Waffen aller Art, niemals ein ich kann es jetzt, sondern nur - übe so viel du kannst, damit wenn du einmal in eine Auseinandersetzung mit einer Waffe geraten solltest, du die nötige Bereitschaft zur Gegenwehr auch wirklich abrufen kannst.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine Stellvertreter Angelo und Nenad, für ihre Mithilfe sowie an die Advanced-Instruktoren Anwärter für ihren engagierten Einsatz der an diesem Modul 5! Das nächste Modul 6 (Messer) findet am 25./26. Oktober 2019 statt.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

16. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 20. September 2019, startete der dreitägige KMS Instruktoren-Lehrgang mit dem Modul - Basic für 24 interessierte Anwärter/innen aus verschiedenen Regionen der Deutsch- und Französischen-Schweiz, im Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter in Liestal (BL).

Der Einstieg und dreitägige Lehrgang im Bereich der Basistechniken gestaltete sich gegenüber den Vorjahren für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für das Ausbildungsteam um einiges einfacher im Vermitteln des Stoffes, da das zwischenzeitlich veröffentlichte Krav Maga Fachbuch der Self Protect Association Switzerland für die Lernenden und Lehrenden eine enorme Hilfestellung darstellt. Gestartet wurde mit den Grundstellungen, Grundschritten (1-8), Verschiebungen des Körpers (1-3), Krav-Boxing - Techniken (Schläge und Tritte) aus Basic Level 1 und den nötigen Erklärungen wie und weshalb etwas so oder so an Neueinsteiger oder Fortgeschrittene weitergegeben wird. Das technische und taktische Verständnis in der Ausführung z.B. einer Abwehr, erleichtert der oder dem angehenden Instruktor/in das Vermitteln des Stoffes und hilft gleichzeitig dem Lernenden dies schneller im Training umzusetzen.

Weitere Techniken in Krav-Boxing, Blocktechniken 360 Grad (1-7), Hand- und Unterarm-Abwehrblocktechniken sowie erste Übungen für die Verteidigung aus der Bodenlage standen nachmittags auf dem Programm. Gleitet wurde der erste Ausbildungstag durch Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz und seinen Stellvertreter Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Peter Kropf (Bern / Solothurn / Zürich) vom KMS Ausbildungsteam.

In den zweiten Ausbildungstag wurde mit Repetitionen und vielen Varianten im Bereich der Grundschritte mit Anwendungen im koordinativen Bereich gestartet. Danach ging es zum ersten Theorieteil in diesem Basic-Modul mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor / Ausbildungsteam), der aufgrund seines beruflichen Hintergrunds als Turn- und Sportlehrer sowie als langjähriger Karate- und Krav Maga-Lehrer, den Anwärterinnen und Anwärtern sein Fachwissen zum Thema - Trainings- und Bewegungslehre auf einfache und verständliche Weise näher brachte. Auch in diesem Ausbildungsteil ging es ein weiteres Mal darum, von den enormen Erfahrungen zu profitieren und für den eigenen Unterricht mitzunehmen.

Theorieausbildung mit Thomas Hertig mit Bereich Unterrichtslehre

Verteidigung gegen Fassen der Handgelenke/Arme und Kleidung, gefährliche Würgeangriffe (von vorne, der Seite und hinten), Umklammerung (von vorne und hinten) und weitere Krav-Boxing Techniken aus dem aktuellen Programm wurden durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) und ein weiteres Mitglied des Ausbildungsteams - Olivier Summermatter (KMS Brig) unterrichtet. Auch bei Angelo Savorani mit über vier Jahrzehnten Erfahrung im Bereich Selbstverteidigung, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von seinen Erfahrungen profitieren und erhielten wertvolle Feedbacks in der Umsetzung - vor allem, ob z.B. eine Würgeabwehr funktioniert oder bei mangelhafter Ausführung eben nicht funktioniert.

Der dritte und letzte Ausbildungstag nach 2 Tagen (und rund 12 Stunden) Ausbildung wurde nochmals intensiv mit Hand- und Unterarmblocktechniken, Befreiungen, Verteidigung in der Bodenlage und erste Abwehrtechniken gegen Messerangriffe (Basic Level 2 & 3). Auch hier erwies sich das KMS Handbuch für Lernenden als sehr hilfreich in den Details, aber auch für die Vielfalt an Themen die im Basisprogramm enthalten sind.

Angelo Savorani gibt Erklärungen zu Würgebefreiungen

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Switzerland dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses 16. KMS Instruktoren-Lehrganges für die interessierte und engagierte Kursteilnahme und freut sich bereits jetzt auf das zweite Modul mit Euch. Ein weiterer Dank geht an das Ausbildungsteam mit Nenad, Angelo, Olivier und Peter.

Abwehr gegen frontale Fusstritte im Nahbereich

Herzlichen Dank und bis bald im zweiten (Advanced) - Modul Ende Oktober (25. - 27. Oktober 2019) im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

3. KMS Techniker Kurs im KMS Center Oberwallis in Brig

Am Samstag, 14. September 2019 fand der 3. KMS Techniker Kurs im KMS Center Oberwallis in Brig/VS statt. Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland führt jährlich mehrere technische Kurse durch. Diese dienen der persönlichen Aus- und Weiterbildung in Krav Maga und Vorbereitung für die einzelnen Prüfungen. Dieses Mal trafen sich 25 Interessierte welche aus Genf, Martigny, Biel, Basel, Herzogenbuchsee und dem Oberwallis angereist waren.

Master Instructor / KMS Center Luzern und Regionenleiter Zentralschweiz, zeigte die Anwendung der Meid- und Ausweichbewegungen aus dem Basic Bereich bei Messerangriffen aus nächster Nähe. Speziellen Wert legte er dabei auf die Tatsache, dass die Reaktion so instinktiv wie möglich erfolgen sollte. So entstand eine tolle Verbindung von einfachen Prinzipien wie sie im Advanced Bereich eingesetzt werden.

Die Teilnehmer(innen) waren vom Training begeistert. Dass das Training draussen bei sommerlichen Temperaturen stattfand hat zusätzlich zur guten Atmosphäre beigetragen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer(innen) und bis bald wieder.

3. Krav Maga Trainerkurs und CPR-Kurs 2019

Samstag, 31. August 2019 stand wie alle zwei Jahre zuvor die wiederkehrende Ausbildung „Basic Life Support“ sowie die Zertifizierung (Re-Zertifizierung) des CPR-Erste-Hilfe-Kurses auf dem Programm. Nebst dem Thema Sicherheit im Training, lud die Krav Maga Self Protect Association zum dritten Teil am Nachmittag, wo es auch wie in den ersten beiden Trainerkursen (2019) um die praktische Umsetzung des neuen Prüfungshandbuches und deren Anwendungsmöglichkeiten (variieren) ging. Zu beiden Ausbildungen (vor- und nachmittags) erschienen rund 50 Interessierte aus knapp 30 KMS Standorten, aus der Deutsch- und Westschweiz.

Die 3-stündige Schulung „Basic-Life-Support“ wurde einmal mehr von Adi Waibel (meproa GmbH) und seiner langjährigen Assistentin Gabi durchgeführt. Die 45 Teilnehmer/innen (Centerleiter/Instruktoren) erhielten einerseits eine Schulung im Umgang mit Patienten und dem Auslösen der Überlebenskette sowie andererseits die richtige Anwendung der BLS Massnahmen und den diversen Patientenlagerungen je nach Ereignis. Das Kursziel - CPR-Test und das Absolvieren der Re-Zertifizierung oder bei neuen Teilnehmern die Zertifizierung war der Abschluss dieses Vormittags. Vielen Dank an Adi Waibel und Gabi für ihren wertvollen Beitrag für die Sicherheit im Training, resp. in all unseren Trainingscentern!

Das Programm am Nachmittag zielte analog den ersten beiden Trainerkursen (Januar und Mai) darauf ab, die Krav Maga Kernbewegungen aus dem Bereich der Befreiungen und Selbstverteidigung (Basic Level 1-3) anhand des vorliegenden Prüfungshandbuches mit verschiedenen Trainingsideen und Varianten der Anwendungen vorzustellen. Auch hier stand einmal mehr das methodische Konzept und seine Vielfalt eine Lektion im technischen und konditionellen sowie aber auch mental-taktischen Bereich zu gestalten im Zentrum. Wie wichtig die Grundschritte, Körperverschiebungen sowie Ausweich- und Meidbewegungen als Basis jedes Bewegens sind, kam bei sämtlichen Anwendungen wieder zum Ausdruck und zeigte, dass das Schaffen von Distanz - einerseits mehr Zeit, aber vor allem in einer Konfliktsituation die nötige Reaktionszeit verschafft. Auch das Üben von komplexen Bewegungen / Anwendungen auf links und rechts oder unter erschwerten Bedingungen (also unter Druck / Stress) stellt die Teilnehmer/innen immer wieder vor persönliche Herausforderungen die sie bewältigen sollen und macht sie damit kampferprobter-stressresistenter. Dabei darf der konditionelle (Kraft und Ausdauer) Aspekt nicht ausser Acht gelassen und sollte mittrainiert werden, da er in Notsituationen über sein oder nicht sein entscheiden kann.

So wurden auch Situationen mit zwei oder drei Angreifern (in diversen Drill-Formen) vorgestellt, wo kleine Hand-Pratzen oder grosse Schlagkissen vermehrt zum Einsatz kamen und ein probates Trainings-Hilfsmittel für Abwechslung und neue Trainingsmethoden aufzeigten.

Herzlichen Dank den Centerleiter/innen, Assistenz-Instruktoren/innen und den Instruktoren/innen für die Teilnahme und das Interesse an dieser dritten KMS Aus- und Weiterbildung sowie CPR Ausbildung im Headquarter in Liestal!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

15. Krav Maga Spezial-Workshop und KMS Sommer-Camp in Gstaad/BE

Freitag, 14. Juni 2019, ging die Reise zum 15. KMS Spezial Workshop und Sommercamp 2019 erstmals in eine andere Richtung im Berner Oberland - nämlich ins schöne Saanenland nach Gstaad. Dort im erst neu sanierten Sportzentrum Gstaad auf rund 1'000 Meter über Meer, fanden wir ideale Trainings-Bedingungen was die Räumlichkeiten und aber auch mit den Sportlodges was die Übernachtungen anbelangte. Wie in den Jahren zuvor reisten auch an diesem 15. KMS Workshop rund 55 Teilnehmer/innen aus den diversen KMS Centern der Schweiz an und freuten sich bei milden Temperaturen auf die drei folgenden Trainings-Workshop-Tage. Vom KMS Ausbildungsteam waren an dieser Premier die Stellvertreter - Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic, Jürg Staubli und vom Ausbildungsteam Thomas Hertig, Olivier Summermatter und Peter Kropf mit dabei sowie etliche Instruktoren aus der KMS Schweiz mit ihren Teams.

Wie jedes Jahr starteten wir am Anreisetag mit zwei ersten Angewöhnungstrainings, die wir in den beiden für uns reservierten Gruppenräumen (Fitnesscenter) innerhalb des Sportzentrums Gstaad absolvieren durften. Roland Pfäffli vom „Move It Fitness“ und KMS Centerleiter Gstaad hatte uns im Vorfeld die Räumlichkeiten und Unterkünfte für den Spezial-Workshop organisiert. Die ersten beiden Lektionen dienten als Vorbereitung für das eigentliche Workshop-Thema „Eigenschutz im Alltag“, wo es einmal mehr darum ging, wie ich mich in einer Konfliktsituation mit einfachen Befreiungen oder aus der Bodenlage verteidigen kann. Das zweite Angebot „Abwehr gegen Messerangriffe“ war der zweite Themenbereich, wo es darum ging, erkenne ich die Gefahr, kann ich überhaupt rechtzeitig darauf reagieren und wie ist mein Distanzverhalten in diesem Moment. Nach drei ersten intensiven Trainingsstunden freuten sich alle auf das wohlverdiente Nachtessen und den Ausgang in der Gstaader - Promenade.

Angelo Savorani im Einsatz beim Thema Befreiungen

Korrektes Verhalten aus der Bodenlage und Aufstehen mit Bruno Trachsel

Eigenschutz im Alltag stand am Samstag auf dem Programm. Die Teilnehmer/innen wurden in drei Gruppen eingeteilt und besuchten im Rotationsprinzip drei Themenbereiche. In den beiden Gruppenräumen im Sportzentrum wurden die Themen „Blocken/Befreiungen“ und „Mehrere Angreifer“ behandelt. Im Aufenthaltsraum der Sportlodge gab es zuerst einen theoretischen Teil und im Anschluss diverse Szenarien, die in Form einer gemeinsamen Gruppenarbeit durchgespielt, analysiert und reflektiert wurden. Der Spassfaktor kam dabei, beim einen oder anderen Szenario auch nicht zu kurz. Mit diesem Spezial-Thema „Eigenschutz im Alltag“ wurde wieder einmal versucht die Interessierten zu sensibilisieren, wie wichtig die Wahrnehmung und eigene Wachsamkeit im heutigen Alltag ist und wie wenig es braucht sich des eigenen Gefahrenradars wieder bewusst zu werden. Die beiden technischen Arbeits-Trainings-Bereiche dienten dazu, sich auch gegen mehr als einen Angreifer zu verteidigen und zu behaupten sowie nicht zu unterschätzen, wie wichtig und hilfreich das Abwehrverhalten, also simple Blockarbeit in einer Konfliktsituation sein kann.

Trainingsszenario für der Sportlodge in Gstaad

Diverse Blocks und deren Befreiung aus Notsituationen mit Nenad Stojkovic

Mehrere Angreifer mit Übungssequenzen unter erschwerten Bedingungen mit Jürg Staubli

Nach einer kurzen Nacht von Samstag auf Sonntag im Gstaader-Night-Life, ging es am Sonntagvormittag mit den Themen „Messerdrills“ und „Krav-Boxing Drills“ nochmals so richtig zur Sache. Bei den speziellen Krav Maga Messerdrills zeigte Nenad und Jürg die Weiterführung von Abwehr und Konter auf sowie welche Fertigkeiten man sich mit dem nötigen Trainings aneignen kann. Auf der anderen Seite wurde durch Giuseppe und Bruno das Krav-Boxing zur persönlich-mentalen Herausforderung. Dabei standen vor allem wiederum die koordinativen Fähigkeiten im Vordergrund, resp. das Koordinieren von Fuss, Hand und Auge in Bewegung. Scheinbar leichte Übungen /Anwendungen entpuppten sich zu schwierigen Übungen, da sie links und rechts ausgeführt sowie in Kombination mit beiden Seiten erarbeitet wurden und aufzeigten, wie man seine persönliche Weiterentwicklung bis zum Instruktor-Level mit simplen Basic-Übungen vorantreiben kann. Das Ganze in Drillform ergab dann gleichzeitig auch eine konditionelle Angelegenheit im Kraft- und Ausdauerbereich und forderte bis zum Schluss auch den kampferprobten Teilnehmer.

Nach einem rund 2 ½ Stunden intensiven Vormittag, war gegen 1145 Uhr dieser 15. KMS Workshop in Gstaad vorbei und Zeit - auf Wiedersehen zusagen. Wie all die Jahre zuvor in Mürren ging in Gstaad mit der Premiere ein lehrreicher und intensiver Krav Maga Spezial-Workshop, aber auch geselliges Sommercamp mit gleichgesinnten Freunden aus der Krav Maga Szene Schweiz wieder einmal viel zu schnell zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich bei meinem ganzen Ausbildungsteam der KMS Schweiz (Nenad, Bruno, Angelo, Jürg, Olivier und Peter) einmal mehr für das Mithelfen und Gestalten dieses einzigartigen Sommerevents recht herzlich bedanken sowie aber auch bei den vielen Teilnehmer/innen aus der ganzen Schweiz die mit ihrer Teilnahme und ihrem Einsatz zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.

Vor allem geht ein grosses Dankschön an Roland Pfäffli und seine Frau Amelie vom Fitnesscenter „Move It“ im Sportzentrum Gstaad, die zusammen mit den verantwortlichen Personen vor Ort und Ihrem Engagement im Vorfeld und am Anlass selber zum Gelingen dieses ersten Gstaader - KMS Spezial Workshops ihren wertvollen Beitrag geleistet haben. Erste Rückmeldungen der Teilnehmer/innen - wir kommen gerne wieder nach Gstaad und freuen uns bereits jetzt auf den 16. KMS Spezial Workshop in spätestens einem Jahr!

Herzlichen Dank!

2. Krav Maga Self Protect Trainerkurs 2019

Samstag, 04. Mai 2019 war mit dem 2. KMS Trainerkurs eine weitere Aus-und Weiterbildung auf dem Jahresprogramm der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, die ihre Centerleiter/innen, Assistenz-Instruktoren/innen sowie interessierte Instruktoren/innen der KMS Standorte ins Hauptcenter nach Liestal lud. Zu diesem zweiten Weiterbildungskurs erschienen einmal mehr über 60 Interessierte aus über 30 KMS Standorten der Schweiz.

Wie bereits im ersten Trainerkurs ging es auch im zweiten Aufeinandertreffen der Leiter und Trainer darum, die praktische Umsetzung mit dem im letzten Herbst erschienenen Prüfungshandbuch den Anwesenden in Form von verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten weiterzugeben. Vor allem stand einmal mehr das Anwenden und Variieren wie bereits im ersten Trainerkurs im Zentrum. Nur, dass dieses Mal nicht die Kernbewegungen des Krav-Boxings näher betrachtet wurde, sondern die Vielfalt des Blockens aus dem Basic-Bereich der drei Levels.

Auch hier kam einmal mehr das methodische Konzept und seine etlichen Möglichkeiten eine Lektion einfach oder gleichzeitig anspruchsvoll zu gestalten zum Einsatz. Vor allem im physischen und koordinativen Bereich, kamen die anwesenden Instruktoren/innen was die Orientierung, die Reaktion und das Gleichgewicht betraf an ihre Grenzen. Einfache verschiedene Übungen für die Abwehr mit 360 Grad Blocks zeigten, wie wichtig, das Erkennen der Angriffszone (Z1, Z2 und Z3) und das entsprechend reflexartige Reagieren sind. So auch noch etwas anspruchsvoller von der Konzentration und Physis, wenn mit dem gleichen Thema gleich mehrere Angreifer auf jemanden einschlagen und dabei Störeffekte eingebaut werden, die in solchen Übungen (oder eben Situationen) Stressverstärker sind und es trotz erschwerten Bedingungen gilt klaren Kopf sowie Übersicht zu behalten.

Eine Steigerung und Herausforderung in Form von Drills mit Innen- und Aussen-Unterarmblocks folgte am Nachmittag, wo mit einfachen Angriffen wie Jab, Punch oder Hakenschlägen und verschiedenen Schrittfolgen oder Angriffen aus diversen Richtungen die Vielfalt des Variierens in anderer Art und Weise näher gebracht werden konnte. Auch die Drillformen mit mehreren Angreifern aus diversen Richtungen und verschiedenen Angriffen, brachte selbst erfahrene Instruktorinnen und Instruktoren ins „Schwitzen“. Damit konnte aufgezeigt werden, dass selbst langjährige Mitglieder im Fortgeschrittenen und Könner-Bereich, mit einfachen Basic-Techniken etwas anders verpackt, gefordert und immer wieder in den Trainings motiviert werden können.

Die Abwehr gegen Messerangriffe aus der mittleren Distanz und die Möglichkeiten der verschiedenen Übungsbeispiele, bildeten den Abschluss dieses zweiten Trainerkurses unter dem Thema - Anwenden und Variieren - der Krav Maga Self Protect Association. Auch hier war das Ziel wie bereits in der ersten Trainerausbildung im Januar, der einfache Umgang mit dem Prüfungshandbuch und dem Aufzeigen der vielen Möglichkeiten mit diesem Hilfsmittel für das wöchentliche Training.

Herzlichen Dank den Centerleiter/innen, Assistenz-Instruktoren/innen und den Instruktoren/innen für die Teilnahme und das Interesse an dieser zweiten KMS Aus- und Weiterbildung im Headquarter in Liestal!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren-Prüfungen 2019

Sonntag, 05. Mai 2019 fanden im KMS Hauptcenter (in Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, die 15. Krav Maga Instruktoren - Prüfungen der in diesem Jahr gemeldeten Anwärter statt. Die 16 Anwärter aus 12 verschiedenen Standorten der Deutsch- und Westschweiz sowie Deutschland waren einmal mehr gut vorbereitet und stellten sich am Sonntagvormittag (09-13 Uhr) der insgesamt rund 4-stündigen Herausforderung. Das im 2017-2018 überarbeitete Prüfungsprogramm für Instruktorinnen und Instruktoren sowie das neue KMS Stoff- und Prüfungsprogramm (Basic Level 1-3) in Buchform, war den Anwärtern eine grosse Hilfe in der Vorbereitung und zeigte sich auch positiv in der Umsetzung an der diesjährigen Prüfung zum Krav Maga Instruktor.

Von den Absolventen wurde während 2 1/2 Stunden effektiver Prüfungszeit einiges abverlangt sowie aber auch beindruckende-herausragende Leistungen auf hohen Level präsentiert. Die Prüfung zum Instruktor haben in diesem Jahr alle 16 Prüfungsabsolventen mit Benotungen zwischen genügend, gut, gut/sehr und sehr gut/top absolviert-gemeistert und mit Bravur bestanden. Herzliche Gratulation an alle zum KMS Krav Maga Instruktor!

Die Prüfungskommission mit den Experten / Master-Instruktoren Giuseppe Puglisi (Chef-Instr.), Bruno Trachsel (Stv. Chef-Instr.), Nenad Stojkovic (Stv. Chef-Instr.); Jürg Staubli (Stv. Chef-Instr.) und Olivier Summermatter (Adv. Instr.) gratulieren den Absolventen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen sowie der Beförderung zum Krav Maga Instruktor. Die Übergabe der Diplome findet am letzten (4.) Trainerkurs im November 2019 statt.

Herzliche Gratulation!!!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang mit Modul - Women Protect und letzte Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter 2018/19

Freitag/Samstag, 12. & 13. April 2019, fand das vierte Modul (Women Protect) der KMS Instruktoren-Ausbildung (2018-2020) für angehende Advanced-Instruktoren/innen statt sowie für die diesjährigen Anwärter für die Stufe Instruktor das zweite und auch letzte Vorbereitungstraining im KMS Hauptcenter in Liestal. Das Modul Women Protect wurde durch durch Giuseppe Puglisi sowie den Judo & Ju-Jitsu Spezialisten, Angelo Savorani unter der Mithilfe von Nenad Stojkovic (beide Stv. Chefinstruktoren) geleitet.

Wie bei allen Modulen gab es als Einstieg in die Thematik es eine kurze Theorie, wo die verschiedenen Aspekte in Zusammenhang mit Ausbildung-Training oder die Durchführung von Kursen im Bereich der Frauenselbstverteidigung (Women Protect) kurz belichtet, resp. miteinander workshop-mässig aufgearbeitet wurden. Etwas näher wurde dabei das Thema der Selbstbehauptung angeschaut und aufgezeigt, mit was für Übungen dieser Aspekt den einzelnen Teilnehmerinnen näher gebracht und verständlich gemacht werden kann. Im Anschluss ging es dann einmal mehr in die Praxis, wo diverse Distanz- und Stimmübungen, aber auch Kommunikation und Stimme sowie Prävention gegen Übergriffe erklärt und trainiert wurden. Dabei kamen auch diverse Hilfsmittel zum Einsatz, so auch ein spezieller Trainingskopf für das Schlag- und Grifftraining (Fingerstiche Augen, Reissen an den Ohren und interaktive Trainingsszenarien) in einem speziellen Women Protect Training.

Mit diesen Informationen ging es am Samstagvormittag an das Erarbeiten und Umsetzen einer Trainingslektion für Frauenselbstverteidigung, wo die Themeninhalte - Distanz und Stimme, Einsatz von Alltagsgegenständen, Einfache SV, Prävention bei Übergriffen und die Verwendung von Schlagkissen erarbeitet werden mussten.

Vor allem mussten nebst den technischen Aspekten dieser Themen, aber auch die Umsetzung der Selbstbehauptung sowie dem Gewinn von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit sichtbar werden. Im Anschluss an die Trainingslektion, wurde das Gezeigte gemeinsam miteinander durch Feedback aus der Trainingsgruppe und den Experten reflektiert und ausgewertet.

Am Nachmittag ging es dann wieder in Praxis mit den beiden Ausbilder und Experten in den Themen bezüglich dem Einsatz von Alltagsgegenständen und dem interaktiven Training mit einem Vollschutzanzug (Red Men) oder auch „Model Mugging“ genannt. So kamen nebst den üblich bekannten Gegenständen auch Jacken oder Baseball-Mützen zum Einsatz. Nenad demonstrierte eindrücklich, wie man z.B. mit einer Jacke oder einer Baseball-Mütze diverse Angriffe abwehren und gleichzeitig aber auch effiziente Angriffe einleiten kann.

Zum Schluss dieses vierten Moduls stand dann der Umgang mit einem Vollschutzanzug auf dem Programm. Jeder Teilnehmer ging selber einmal in den Anzug und behauptete sich mindestens einmal gegen einen oder mehrere Angreifer. Dies diente einerseits den eigenen Erfahrungen im Umgang mit diesem Hilfsmittel und andererseits zeigte es allen auf, dass ein gezielter und bewusster Einsatz dieses Vollzuganzuges über den Ausgang eines erfolgreichen Kurses mit Frauen bestimmt. Das heisst vor allem für die Kursleiter zu wissen, wie man durch klare Instruktionen und Einsatz dieses Hilfsmittels, Verletzungen bei den Teilnehmerinnen vermeiden und gleichzeitig ihre Selbstsicherheit und das nötige Selbstvertrauen steigern kann.

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Nebst der Advanced-Instruktoren Ausbildung fand am Samstag, 13. April 2019, das zweite und letzte Vorbereitungstraining für die Prüfungen zum Instruktor statt. Die Anwärter wurden am Vormittag in den Bereich Befreiungen-Selbstverteidigung und Verteidigung aus der Bodenlage durch Giuseppe Puglisi (Chefinstruktor der KMS Schweiz) unterrichtet. Assistiert wurde er durch seine beiden Stv. Chefinstruktoren, Bruno Trachsel und Jürg Staubli sowie Oliver Summermatter vom Ausbildungsteam.

Nachmittags standen noch die Advanced-Themen Abwehr gegen Angriffe mit Waffen (Stock, Messer und Faustfeuerwaffe) und Würfe-Takedowns auf dem Programm, welche durch die beiden Stellvertreter und den Chefinstruktor den Anwärtern vermittelt wurden.

Bis anfangs Mai haben die Anwärter noch ein paar Wochen Zeit sich auf die bevorstehende Prüfung vorzubereiten und das Gelernte aus dem Instruktoren-Lehrgang zu vertiefen. Am Sonntag, 5. Mai 2019 finden die Prüfungen statt, wo es an die Umsetzung des Prüfungsstoffes geht.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine vier Stellvertreter, den Bruno, Angelo, Nenad, Jürg und Olivier vom Ausbildungsteam (Mithilfe-Übersetzungen) für ihren Einsatz an diesem Weekend im Headquarter in Liestal!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Bodenkampf und erste Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter/innen 2018/19

Freitag/Samstag, 22./23. Februar 2019, wurde im Rahmen der Instruktoren-Ausbildung für angehende Advanced-Instruktoren/innen das Modul 3 - Bodenkampf sowie für die Anwärter zur Prüfung zum Instruktor das erste Vorbereitungstraining im KMS Hauptcenter in Liestal durchgeführt. Das Modul Bodenkampf wurde durch den langjährigen Judo und Ju-Jitsu Spezialisten, Angelo Savorani unter der Mithilfe von Nenad Stojkovic (beide Stv. Chefinstruktoren) geleitet.

Als Einstieg in das dritte Modul gab es eine kurze Theorie, wo die verschiedenen Inhalte was Bodenkampf ist oder sein kann sowie Unterschiede zwischen sportlichem Wettkampf und realem Strassenkampf aufgezeigt. Im Anschluss an die Theorie ging es dann in die Praxis mit Varianten zur Vermeidung des Bodenkampfes oder eines Takedown. In diesem Zusammenhang dienten diverse Falltechniken aus dem Basic-Bereich oder Vorübungen für den Bodenkampf wie der Spider oder typische Übungen, wo man von der Rücken- in die Bauchlage gelangt. All diese Übungen dienten in erster Linie dem Zweck, den Kampf am Boden einerseits aus verschiedenen Gründen der Gefahrenabwehr zu vermeiden und andererseits um dem Risiko bei Angriffen verletzt zu werden - das am Boden um einiges grösser ist - vorzubeugen.

Das Erarbeiten einer Lektion im Bereich Verteidigung aus der Bodenlage oder Situation Bodenkampf waren die Themen am Samstagvormittag. Diese wurden gemeinsam nach einem ersten Vorgeschmack bezüglich Vorübungen für den Bodenkampf in der Praxis von den Teilnehmern in Zweiergruppen erarbeitet, präsentiert und von den beiden Experten ausgewertet wurden.

Nach den Präsentationen am Vormittag ging Angelo dann dazu über Grundtechniken am Boden wie das Festhalten in allen Lagen (von oben, seitlich etc), dem Einsetzten des eigenen Gewichts, den speziellen Befreiungen und diverse Varianten zu üben, aber auch speziell für den Bodenkampf im Freien (Strasse etc.) zu testen. Auch Takedown Varianten (von Stand zu Boden), einfache Hebel- und Würgetechniken sowie aber auch spezielle Hebeltechniken kamen zum Einsatz. Vor allem wurde deutlich, dass eine reale Auseinandersetzung auf der Strasse oder sonst wo, nicht mit einem sportlichen Wettkampf verglichen werden kann und dabei Techniken zum Einsatz kommen die nicht an ein Regelwerk oder Richtlinien gebunden sind. Angelo konnte einmal mehr mit seinem enormen Grundwissen die Teilnehmer/in begeistern. Auch zeigte das Modul - Bodenkampf, wie anspruchsvoll dieses Thema im physischen Bereich ist und zum Schluss alle froh waren, dass niemand mehr irgend eine Frage an Angelo zu einem Hebel oder Festhaltegriff am Boden hatte.

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags auch an diesem Samstag, 23. Februar 2019, das erste Vorbereitungstraining des dritten Moduls für die Instruktoren-Ausbildung zum/r Instruktor/in statt. Die Anwärterin und Anwärter wurden am Vor- wie Nachmittag durch Giuseppe Puglisi (Chefinstruktor der KMS Schweiz), Bruno Trachsel (Stv. Chefinstruktoren) und Olivier Summermatter (KMS Ausbildungsteam) durch das neue KMS Prüfungsprogramm für Instruktoren/innen geführt.

Der zweite Teil dieser Vorbereitung für die Prüfung der Anwärter findet im April statt, bevor dann anfangs Mai das Gelernte aus dem Instruktoren-Lehrgang (Herbst 2018) und den beiden Vorbereitungstagen geprüft wird.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine anwesenden Stellvertreter, den Bruno, Angelo, Nenad und Olivier vom Ausbildungsteam für ihren Einsatz an diesem Samstag!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

← Vorherige 1 3 4 5 6 7 8 9 12 13