Vorbereitung für die ersten Anwärter/innen - Krav Maga Women Protect Instruktorinnen- und Instruktoren-Prüfungen im Oktober 2017

Bild: Anwärterinnen und Anwärter für die ersten Krav Maga Women Protect Instr.-Prüfungen

Samstag, 23. September 2017, vormittags trafen sich die KMS WP Anwärterinnen und Anwärter im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland in Liestal, für die letzten Vorbereitungen vor der eigentlichen Prüfung zur/m Krav Maga Women Protect Instruktorin oder Instruktor im Oktober. Als Experten vom Ausbildungsteam waren Nenad Stojkovic, Stv. Chef-Instr. (Master-Instruktor), Peter Kropf, Regionenleiter (Advanced-Instruktor) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor für die Umsetzung der Vorgaben, an diesem Vormittag von der KMS Switzerland verantwortlich.

Nach einer kurzen Einleitung, wo erklärt wurde in welchem Thema zu zweit eine frauenspezifische Lektion vorbereitet und anschliessend vorgetragen wird, wurden gleichzeitig auch die Kriterien (Präsentation, Inhalt-Planung-Zielsetzung und Umsetzung der gewählten Lektion) und das Bewertungssystem bekannt gegeben. Im Anschluss hatte jede Gruppe rund 30 Minuten Zeit ihre Lektion vorzubereiten, bevor jede der fünf Gruppen ihr vorbereitetes Thema den anderen Anwärterinnen und Anwärter vortragen durfte und diese gleichzeitig forderte.

Die Themenvorgabe (Distanz- und Stimmübungen, Massnahme gegen einen Übergriff am Boden, Alltägliche Gegenstände als Waffe, technisch-taktische Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und Model-Mugging - Training mit dem Vollschutzanzug) waren auf spezifische Frauenlektionen ausgerichtet und gaben den Anwärterinnen und Anwärter die Freiheit und Flexibilität - selbstständig eine Lektion für ein Frauentraining zusammenzustellen und vorzubereiten. Den Start dieser letzten Hürde vor der Prüfung, nahm die Gruppe mit den Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und zeigte, wie viele Möglichkeiten es mit diversen Hilfsmitteln (Pratzen, Schlagkissen oder sonstigen Übungen) gibt, um Frauen den ersten Schritt zur Gegenwehr aufzuzeigen.

Die zweite Gruppe trug das Thema Distanz- und Stimmübungen vor, woraus klar wurde, wie wichtig und wertvoll das Einbringen der Stimme in Zusammenhang mit der Distanz, resp. dem Gefühl für die Distanz in einem frauenspezifischen SV-Training oder Einsteigerkurs sein kann.

Beim Thema „Massnahme gegen einen Übergriff“ wurde nebst dem taktischen Verhalten in einer Bodensituation sofort bemerkt, wie wichtig das Verstehen einer einfachen Grundtechnik aus dem Basic-Bereich (z.B. der Bereitschaftsposition am Boden) sein kann, wenn es in der Umsetzung dann klappen muss und es bei einer der vorbeugenden Massnahmen bei einem möglichen Übergriff keine Zeit zu verlieren gilt. Hier bemerkten die vortragenden Anwärter sowie ihre Probanden, dass nichts dem Zufall zu überlassen ist. Bei den letzten beiden Gruppen waren die Themen der Gebrauch von Alltagsgegenständen im Notfall und Model-Mugging, also das Modellieren eines Überfalls/Übergriffes mit einem Vollschutzanzuges in Form einer interaktiven Trainingsform - also einem möglichen Konfliktsszenario.

Beide Aufgaben waren sehr anspruchsvoll und zeigten auf, dass der Kreativität und dem Variantenreichtum im Training keine Grenzen gesetzt sind. Die Frage ist nur, nimmst Du die Herausforderung an und hast Du den Mut neues auszuprobieren. Beide Gruppen haben dies souverän gelöst und versuchten mit eigenen Ideen und Lösungen, diverse Trainingsformen für ein Training mit Alltagsgegenständen oder den realen Ernstfall zu trainieren.

Als verantwortlicher Chefinstruktor der Krav Maga Self Protect Association Switzerland freue ich mich persönlich auf die bevorstehenden Prüfungstag (Theorie & Praxis) der ersten offiziellen Krav Maga - Women Protect Prüfungen zur/m Instruktorin und Instruktor - auf diesem speziellen Gebiet der Selbstverteidigung für Frauen. Bis dahin wünsche ich den Anwärterinnen und Anwärter eine gute Vorbereitung und gutes Gelingen am Prüfungstag!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Advanced-Schiess-Lehrgang mit Erfolg absolviert!

Sonntag, 17. September 2017 war der dritte und zugleich letzte Ausbildungstag der Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges 2017 und Testschiessen. Wie bereits in den ersten beiden Ausbildungstagen, war der Einstieg das Einschleifen der Bewegungsabläufe bezüglich Waffenhandhabung (Laden, Entladen, Ziehvorgang und Grundstellungen) einerseits und andererseits das Schiessen aus den diversen Positionen mit Verschiebungen (Schiessen im Vorwärtslaufen, Drehungen, Side Step und Step Back). Zu diesen erlernten Fertigkeiten, kam nun an diesem letzten Ausbildungstag noch das Schiessen unter Belastung, mit dem Einsatz des Timers (Schiessen unter Zeitdruck).

Die Teilnehmer/in gingen einmal mehr sehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten zum Abschluss dieser Ausbildung, dass sie selbst unter Druck (Stress) noch hervorragende Leistungen erbringen, resp. im Umgang (Manipulationen) mit der Faustfeuerwaffe im Allgemeinen, aber auch was die Resultate betrifft - bereit waren. Die meisten konnten - vereinzelt auch knapp - aber dennoch mit Erfolg die geforderte Punktzahl für den Advanced-Test erreichen. Auch was der Umgang mit der Faustfeuerwaffe an sich betraf, wurden die Sicherheitsbestimmungen sehr gut eingehalten, was einen sicheren und disziplinierten Gesamteindruck dieser drei Ausbildungstage hinterliess. Daher ein Kompliment an die Absolventen/in, die sehr motiviert und konzentriert an diesem Lehrgang mit dabei waren und mit ihrem Engagement einen grossen Anteil zum Gelingen dieses Lehrganges beigetragen haben. Danke!

Die Instruktoren gratulieren den Absolventen/in nochmals recht herzlich zum bestandenen Advanced-Test mit der Faustfeuerwaffe, der im Vergleich zum Basic-Test sehr anspruchsvoll ist und trotzdem mit Bravur von allen gemeistert werden konnte.

Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 08./09. September 2017, ging die Aus- und Weiterbildung für die angehende/n Advanced-Instruktorin und Instruktoren mit dem Modul 5 - Faustfeuerwaffen - in die nächste Runde.

Abwehr von Bedrohungen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole oder Revolver), statisch oder dynamisch bei einem Überfall, Konflikt mit Waffengewalt sowie dem Verhalten (taktisch) alleine oder bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte durch einen theoretischen Teil, wo das Allgemeine im Handlungsablauf bei der Verteidigung, wie Richtungsänderung - Körperverschiebung, aber auch Kontrolle der Waffe (Grifftechniken), Neutralisieren (Notwehr) und Entwaffnung des Angreifers als Sofortmassnahme bei Bedrohungen mit Schusswaffen im Notfall erforderlich ist. In einem zweiten Schritt wurden die acht Grundprinzipien bei einer Bedrohung erläutert, um zu klären, welche Absichten der Angreifer gegenüber dem Opfer hat.

In einem weiteren Schritt ging es darum die Unterschiede der Funktion einer Pistole und Revolver zu kennen, damit bei einer Bedrohung und dem allfälligen Auslösen eines Schusses, die richtigen Grifftechniken zum Einsatz kommen. Die Teilnehmer/in wurden in diesem Punkt besonders darauf hingewiesen, dass das Erkennen der Schusswaffe und damit richtigen Wahl der Grifftechnik in einem Notfall entscheidend sein kann.

Im Anschluss ging es mit ein paar Erklärungen zu den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den verschiedenen Trainingsmöglichkeiten bei Bedrohungen, Konflikten mit Waffengewalt und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erläuterten, allgemeinen Handlungsabläufe und acht Grundprinzipien auch von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Dazu wurden echte Faustfeuerwaffen (unter dem Aspekt der Sicherheitsbestimmungen) eingesetzt, um dabei auch die Grifftechniken und auftretenden Schwierigkeiten zu spüren und dementsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten und anzutrainieren. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am zweiten Ausbildungstag (Sa/09.09.) wurde als Einstieg in die nicht einfache Thematik, von jede/m Teilnehmer/in eine Lektion - mit vorgegebenem Thema - erarbeitet und der übrigen Gruppe vorgetragen, resp. mit ihnen als Training umgesetzt. Dabei ging es nebst dem technischen Aspekt, einerseits vor allem um die Details der allgemein wichtigen Handlungsabläufe im technisch-taktischen Sinne, aber andererseits auch um die genauso wichtigen Grundprinzipien, die beim Unterrichten dieser Lektionen nebst der Technik im Zentrum stehen.

Ein weiterer Punkt der bei dieser Instruktion, war das Einhalten der vier Sicherheitsbestimmungen im Trainingsbetrieb - auch wenn die Lektion nur mit Blue-Guns durchgeführt wurde, womit das Sensibilisieren der Teilnehmer/in, auf mögliche Gefahren bei Unachtsamkeit im Umgang mit Schusswaffen für einen Ausbilder/in allzeit präsent ist.

Nachmittags ging es dann in einem nächsten Schritt darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und unterschiedlichen Zeiten (statisch und dynamisch) mit Bewegung des Angreifers zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam das Reagieren in Notsituationen, die entsprechende Orientierung und Differenzierung im Stress eine ganz andere Bedeutung. Es zeigte allen Anwesenden in diesem Lehrgang unweigerlich auf, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Vor allem die Bedrohungen mit gleichzeitigem Reversgriffs und Schubsen aus diversen Distanzen machte eine zuvor einfache Situation, zu einer schwierigen Aufgabe und forderte auch die bereits langjährig erfahrenen Instruktoren. Erkenntnis aus diesem Modul für alle Beteiligten, es gibt im Umgang und der Verteidigung mit Waffen aller Art, niemals ein ich kann es jetzt, sondern nur - übe dies Thematik so viel du kannst, damit wenn du einmal in eine Auseinandersetzung mit einer Waffe geraten solltest, du die nötige Bereitschaft zur Gegenwehr abrufen kannst.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine Stellvertreter Angelo und Nenad, für ihre Mithilfe sowie an die Advanced-Instruktoren Anwärter für ihren engagierten Einsatz der an diesem Modul 5! Das nächste Modul 6 (Messer) findet am 27./28. Oktober 2017 statt.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

14. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 08. September 2017, reisten 24 interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Deutsch- und Französischen-Schweiz, zum dreitägigen KMS Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung (Modul 1 / Fr-So) für Anwärterinnen und Anwärter à jeweils 6 Stunden pro Tag, startete mit Grundstellungen, den neu modifizierten Grundschritten (1-8) sowie den bekannten Verschiebungen des Körpers (1-3), einfachen Übungsbeispielen zu den Schrittfolgen und dem Teil 1 der Krav-Boxing - Schlag- und Tritttechniken.

Blocktechniken 360 Grad (1-7), Ausweichen und Meiden oder Pendeln, verschiedene Varianten wie die 360 Grad-Blocks gegen Schlag- oder andere Angriffe, stand am Nachmittag auf dem Programm sowie zum Abschluss des ersten Ausbildungstages, Drills mit Schlagtechniken und Kombinationen.

Durch diesen ersten Ausbildungstag führten die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe) aus den Basic-Programmen 1+2 aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten standen am Vormittag des zweiten Ausbildungstages (Sa/09.09.) auf dem Programm. Den zweiten Teil dieses Ausbildungsprogramms Befreiungen wurde am Nachmittag durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) einem weiteren Mitglied des Ausbildungsteams der KMS Schweiz und Spezialisten auf diesem Gebiet weitergeführt. Zu Beginn des Nachmittags vermittelte Bruno Trachsel den zweiten Teil der Schlag- und Tritttechniken aus dem Krav-Boxing, wo vor allem erste Kombinationen und der Zusammenhang zwischen den einzelnen Schrittfolgen sichtbar sowie ihre Wichtigkeit erfuhren. Im Anschluss ging es mit verschiedenen Umklammerungen, Würgeabwehren (Schwitzkasten) und Kragengriffen im Bereich Befreiungen weiter.

Blocktechniken verschiedener Art (Innen- und Aussenseite des Unterarmes und den Händen) mit Giuseppe Puglisi, als Einstieg in den dritten und letzten Tag des ersten Moduls und Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), waren am Vormittag auf dem Programm. Mit Thomas Hertig war ein weiterer Instruktor aus dem Ausbildungsteam mit enormer Erfahrung im Bereich der Trainingslehre am KMS Instruktoren-Lehrgang vertreten; der einerseits beruflich täglich als Turn- und Sportlehrer sowie Fachleiter im Bereich Jugend & Sport unterwegs ist und andererseits aber auch als langjähriger Kampfkünstler in der Selbstverteidigung, sein Fachwissen nicht nur theoretisch sondern auch praktisch vermitteln konnte.

Verteidigung aus der Bodenlage (Teil 1+2) mit den Grundpositionen - Verteidigungshaltungen am Boden, Treten und Aufstehen aus der Bodenlage und Fallübungen aus diversen Lagen zeigten die Vielseitig- und diversen Möglichkeiten auf, wie man sich aus einer misslichen Lage - wie die am Boden trotzdem effizient verteidigen kann. Allen wurde nach wenigen Minuten sehr schnell klar, dass es den Kampf aus der Bodenlage zu vermeiden gilt, da eine Auseinandersetzung auf der Strasse am Boden sehr anstrengend, aber vor allem gefährlich sein kann und ist. Daher war korrekte Verteidigungshaltung, sicheres Aufstehen aus einer Gefahrensituation und das Auffangen (Fallen/Rollen) des Körpers ein wichtiger Aspekt dieses Ausbildungsbereiches.

Würgen, aber auch gleichzeitiges Würgen und Abwehr von Schlägen aus der Bodenlage, Würgen in diversen Situationen (an der Wand), Reissen an den Haaren, Unterarmwürger und Doppelnelson bildeten den Abschluss der 3-tägigen Ausbildung im Basic-Bereich dieser Krav Maga Ausbildung.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) für ihr diszipliniertes Verhalten (Training) während des 1. Moduls - was auch gleichzeitig auch Sicherheit im Training bedeutet und freut sich bereits jetzt auf das zweite Modul mit Euch.

Herzlichen Dank und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (27. - 29. Oktober 2017) im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Krav Maga Trainerkurs nach der Sommerpause am Samstag, 26. August 2017 im KMS Hauptcenter in Liestal

Samstag, 26. August 2017 lud die Krav Maga Self Protect Association nach der langen Sommerpause ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 3. KMS Trainerkurs nach Liestal zur nächsten Aus- und Weiterbildung im Hauptcenter. Trotz warmen Wetterbedingungen erschienen fast 60 Interessierte aus 38 KMS Standorten, der Deutsch- und Westschweiz.

Die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms stand wie bereits in den ersten beiden Trainerkursen auf dem Programm. Im ersten Halbjahr wurden die Basic-Levels 1-3 überarbeitet und vorstellt, nun stand das Level 4 - Advanced 1 auf dem Programm. Die neu angepassten Kampf (Sparring) Techniken mit Partner und Schutzausrüstung zeigten bei Temperaturen über 30 Grad bereits nach wenigen Minuten ihre Wirkung, jedoch die kampferprobte KMS Gruppe der Instruktoren/innen liess sich davon nicht abhalten voll mitzumachen und ihr Bestes zu geben. So wurde auch das anschliessende Stockprogramm, Abwehr gegen Messer- und Schusswaffen zu einer extrem schweisstreibenden Angelegenheit.

Übergänge von Stand zu Boden (Takedowns), Wurftechniken in der Verteidigung sowie Vorübungen für den Bodenkampf (Grappling) mit Partner waren die Themen am Nachmittag und finden ihre Fortsetzung im neu überarbeiteten Programm Advanced 2 - Level 5, das im November anlässlich des 4. und letzten Trainerkurs vorstellt wird.

Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen und die engagierte Teilnahme, die Unterstützung und dem Feedback während dieses intensiven 3. KMS Trainerkurses im August 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

13. Krav Maga Workshop in Mürren/BE mit Spezial-Gast und Messerspezialist- Frans Stroeven aus Holland

Freitag, 30. Juni 2017, reisten zum diesjährigen 13. KMS Spezial Workshop und Summercamp in Mürren, über 80 Teilnehmer/innen an und freuten sich auf drei trainingsreiche und interessante Tage sowie auf unseren Spezial-Gast - Frans Stroeven aus Holland. Der Messerspezialist meinte als er in Mürren ankam, dass er noch nie an einem so schönen Ort einen Lehrgang geleitet hätte und war von der Bergkulisse beindruckt. Vom KMS Ausbildungsteam mit dabei waren wie jedes Jahr - Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und neu im Team auch Peter Kropf. Mit dabei war auch Lavinel Olcan, der als Landesvertreter von Frans Stroeven und der SCS den Gast aus Holland am Freitag und Sonntag unterstütze.

Ein erstes Training mit der Aufteilung in zwei Gruppen und die Angewöhnung auf rund 1‘700MüM in Mürren stand nach dem Mittagessen auf dem Programm sowie das obligate Gruppenfoto. Bei Frans Stroeven ging es an diesem Nachmittag um die Basics im Messerkampf, also wie greife ich überhaupt mit einem Messer an, dies um überhaupt zu verstehen, wie solche Angriffe waffenlos geblockt werden können und was dabei die Gefahren sind. In der anderen Gruppe wurde das neu optimierte Messerabwehr-Programm der KMS Schweiz, aus den verschiedenen Distanzen und den möglichen Blocktechniken sowie Abwehrverhalten vorgestellt. Nach rund drei intensiven Trainingsstunden, ging es zum verdienten Nachtessen und gemütlichen Zusammensein unter Freunden.

Am Samstag wurde auf drei Arbeitsplätzen trainiert, die Themen Messerkampf (Basic-Advanced und Verteidigung), Abwehr von Schusswaffen-Bedrohungen und 360 Grad Block- und Abwehrtechniken beinhalteten. Das Messerthema wurde von unserem Spezialgast, Frans Stroeven und Nenad geleitet, wo die Teilnehmer/innen in den Genuss kamen mit einem der weltbesten Messerspezialisten zu trainieren und eine Kostprobe seiner blitzschnellen Angriff- und Verteidigungstechniken mit und ohne Messer zu bestaunen. Die verschiedenen Varianten von Block- und Abwehrtechniken wurden von Bruno Trachsel und Peter Kropf geleitet und das Thema Abwehr gegen Bedrohungen mit Schusswaffen von Giuseppe Puglisi und Angelo Savorani. Damit alle in sämtliche Themen einen Einblick erhielten, wurde im Rotationsprinzip gearbeitet.

Im Anschluss an diesen intensiven Ausbildungstag, gab es wie bereits in den letzten Jahren von „Mike“ dem neuen Sportchalet-Chef und seinem Team, ein „reichhaltiges und gutes Nachtessen“ sowie danach der obligate Ausgang zu den diversen Bars im „grossen“ Mürren und dem Pflichtprogramm „Blüemlicheller“ für die Kravisten/innen der KMS Schweiz.

Ausbildungs- und Instruktorenteam am 13. KMS Spezial-Workshop in Mürren

Bild: Ausbildungs- und Instruktorenteam am 13. KMS Spezial-Workshop in Mürren

Zum Abschluss des 3-tägigen Spezial-Workshops standen an diesem Sonntagvormittag das Messer-Spezialtraining von Frans Stroeven sowie der Stress-Drill-Parcours von Nenad als Highlight auf dem Programm. Frans Stroeven demonstrierte dabei ein paar Kombinationen von Messerabwehr mit und ohne Messer oder einem Alltagsgegenstand - der Zeitung sowie ein Mix mit Pangamot (Philippino Martial Arts). Auf der anderen Seite hatte Nenad mit Angelo einen Stress-Drill-Parcours mit diversen Messerattacken bereitgestellt, der den Teilnehmenden wahrhaftig ihre physischen Grenzen aufzeigte und aber auch mental jeder und jedem einzelnen alles abverlangte.

Nach rund 2 ½ Stunden intensivem Vormittag, war dann gegen 1130 Uhr jedoch alles schon wieder vorbei und einmal mehr war Zeit - auf Wiedersehen zusagen. Wie all die Jahre zuvor ging ein lehrreicher und intensiver Krav Maga Spezial-Workshop, aber auch geselliges Sommercamp mit gleichgesinnten Freunden aus der Krav Maga Szene Schweiz zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich bei unserem Spezialgast - Frans Stroeven - aus Holland, für seinen Besuch am diesem 13.KMS Spezial-Workshop / Sommer-Camp 2017 sowie aber auch für seine freundliche-professionelle Art und die Super-Trainings recht herzlich bedanken! Ein herzlicher Dank geht einmal mehr auch an meine drei anwesenden Stellvertreter - Bruno, Angelo, Nenad und Peter Kropf aus dem Ausbildungsteam für die Mithilfe in der Instruktion sowie den Lavinel Olcan von SCS Schweiz, der den Franz an zwei Tagen am Workshop tatkräftig unterstützte. Ebenso wie alle Jahre zuvor, herzlichen Dank an Peter Kropf für das professionelle Gruppenfoto.

Herzlichen Dank!

Advanced-Schiesslehrgang in Wallbach

Sonntag, 18. Juni 2017 startete die Self Protect GmbH mit dem 4. KMS Advanced Schiesslehrgang in Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG). Einmal mehr war der Lehrgang bereits seit mehreren Wochen ausgebucht und damit das Interesse an Aus- und Weiterbildung an der Faustfeuerwaffe ungebrochen.

Im Start-Modul dieser 3-tägigen Ausbildung für Fortgeschrittene vom 18.06, welches das Absolvieren eines Basis-Lehrganges voraussetzt, wurden als Einstieg zuerst alle Manipulationen (Trockenübungen) aus diesem Lehrgang wieder aufgefrischt und gefestigt. Das Beherrschen der Bereitschaftsstellung mit korrektem Ziehen der Waffe ab Holster, war das Hauptthema in diesem ersten Modul auf dem Level für Fortgeschrittene. Laden und Entladen sowie persönliche Sicherheitskontrolle, taktischer und rascher Magazinwechsel wurden drillartig eingeschliffen und das Beherrschen der Sicherheitsbestimmungen den Anwesenden drillartigen Wiederholungen in Erinnerung gerufen.

Schiessen ab Holster mit Bewegung, also das Einüben des Step Back und Side Step in Kombination mit dem Ziehen der Waffe (ab Holster) oder dem Verschieben nach dem Ziehen der Waffe, waren die Grundlagen am Nachmittag. Diese Ausbildungsform zeigte alle Teilnehmer/innen auf, wie wichtig die sichere Handhabung der Faustfeuerwaffe ist, in Verbindung mit den anspruchsvolleren Themen wie Verschiebungen und Schiessen. Auch wurde einmal mehr auf das korrekte Verhalten nach dem Schiessen von Dubletten wert gelegt, also dem Control / Scanning - der Konzentration und Fokussierung nach der Schussabgabe in Verbindung mit dem Misserfolgsdrill. Im August folgt das Modul 2 mit Themen, wie Schiessen aus diversen Drehungen, einhändiges Schiessen und Schiessen unter Zeitdruck. Rund drei Wochen später im September erfolgt dann mit dem Modul 3 der Abschlusstest(Test / Abschluss).

Über die Sommerzeit habe nun alle Zeit für einzelnen Trockenübungen an der Waffe - viel Spass und gute Zeit!

Giuseppe Puglisi

Spezial-Lehrgang - Verteidigung gegen Messerangriffe/Teil 2

Samstag, 10. Juni 2017 startete unter der Leitung von Giuseppe Puglisi der zweite Teil des Spezial-Lehrganges - Verteidigung gegen Messerangriffe. Als Einstieg in den zweiten Ausbildungstag wurden Themen aus dem ersten Ausbildungstag (siehe Bericht 22. April) repetiert, so vor allem das Ausweichen und diverse Meidbewegungen, aber auch Schritte (Fussarbeit) sowie die verschiedenen Angriffswinkel, Blocktechniken und Distanzen zum Angreifer.

In einem erweiterten Programm ging es dann um das Greifen und Binden von Messerangriffen (Winkeln) aus den verschiedenen Lagen (stehend und liegend) sowie dem Reagieren mit diversen Konterschlägen und Fusstritten. In diesen interaktiven Übungen mit Schutzausrüstung konnte aufgezeigt werden, wie wichtig einmal mehr die Fuss- und Ausweicharbeit ist und es einiges an Übung (wiederholen, wiederholen, wiederholen…) braucht, um überhaupt einen wirksamen Treffer beim Angreifer zu landen. Drills und Wiederholungen sind ein MUSS!

Ein paar Übungssequenzen mit dem Vollschutzanzug (Red Men) unter erschwerten Bedingungen bildeten den Abschluss dieses ersten zweiteiligen Messer-Lehrganges, wo diverse Übungen auch im neuen Prüfungsprogramm der Krav Maga Self Protect Association implementiert worden sind.

Damit kein T-Shirt trocken blieb, waren nicht nur die schweisstreibenden Übungen verantwortlich, sondern auch die zu diesem Zeitpunkt kühlen Temperaturen (von ca. 32 Grad) im Center.

Dieser Messerlehrgang wird in Zukunft sicherlich eine Wiederholung erfahren, wo weitere Details zu diesem Thema eingebunden werden und die Abwehr gegen Messerangriffe stetig erweitert wird. Die nächste Möglichkeit für die Interessierten bietet sich bereits in rund 10 Tagen am Spezial-Workshop in Mürren, wo der Messer-Spezialist, Frans Stroeven (Holland) zu Gast sein wird. Nochmals herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

1. Krav Maga Women Protect Instruktoren-Ausbildung Modul 2: Verteidigung aus der Bodenlage, Massnahmen gegen Übergriffe, Model Mugging

Samstag/Sonntag, 20./21. Mai 2017 führte die Krav Maga Self Protect Association Switzerland unter der Leitung von Giuseppe Puglisi, Nenad Stojkovic und Peter Kropf den zweiten Teil der Women Protect Instruktoren/innen-Ausbildung für bereits ausgebildete KMS Instruktoren/innen im Hauptcenter in Liestal durch.

Als Start in das zweitägige Modul wurde den angehenden Women Protect Instruktoren/innen in einem Theorieteil die Notwendigkeit für einen separaten Selbstverteidigungskurs für Frauen; die Unterschiede zu normalen Krav Maga Kursen und die Gründe für eine Teilnahme an einem solchen Kurs erläutert sowie was für ein Hintergrundwissen man für die Durchführung eines solchen Kurses braucht. Auch die Ziele bei solch spezifischen Frauenkursen, das Verhalten des Instruktors und die technisch sowie taktischen Inhalte waren Aspekte die in Form von Brainstorming miteinander erarbeitet wurden.

Einmal mehr kam dabei die Wichtigkeit und Bedeutung der Stimme in Zusammenhang mit dem Training der Selbstbehauptung und deren Verknüpfung von Stimme und Technik zum Ausdruck, die in der Prävention (Erkennen der Gefahr) sowie der kognitiv, emotionalen und physischen Abwehr einer Bedrohung oder Übergriffs eine wichtige Rolle in den verschiedenen Trainingsformen einnehmen.

Nach der Theorie ging es dann in die Praxis mit Vorübungen am Boden, Verteidigung aus der Bodenlage und den vorbeugenden (technisch-taktischen) Massnahmen bei möglichen Übergriffen. Dabei wurden verschiedene Ausgangslagen am Boden simuliert und das Verhindern von Übergriffen am Boden mit einfachem Bewegungsverhalten (aus Sicht des Opfers) und der nötigen Gegenwehr eingeschliffen. Zum Abschluss des ersten Kurstages, ging es dann in Form eines interaktiven Trainings (Model Mugging) mit dem Vollschutzanzug nochmals intensiv zur Sache, wo den Instruktoren/innen die verschiedenen Schwierigkeiten aber auch Chancen bei solch gefährlichen Situationen aufgezeigt wurden.

Am zweiten Kurstag standen die Themen Pfefferspray, Alltagsgegenstände, mehrere Angreifer und Notwehrhilfe (Kameradenhilfe) auf dem Programm. Eine kurze Theorie zum Umgang mit einem Pfefferspray bildete den Einstieg in den Vormittag sowie anschliessende Übungen bezüglich Distanz, Handhabung von Pfefferspray oder Alltagsgegenständen unter Stress.

Diverse Szenarien im Freien und in Räumen zeigten den Instruktoren/innen auf, wie schwierig der Einsatz eines Pfeffersprays in ernsten Situationen sein kann und der alleinige Besitz eines solchen ein falsches Sicherheitsgefühl bei den Besitzer/innen vermittelt, resp. Ausbildung mit diesem Hilfsmittel deshalb zwingend notwendig ist. Auch die Verwendung gegen mehrere Angreifer will gelernt sein sowie Situationen aus der Bodenlage in engen Räumen, was die Teilnehmer/innen teilweise vor grosse Herausforderungen stellte. Die Kameradenhilfe oder Notwehrhilfe war der Abschluss den intensiven Weekends.

Im September/Oktober 2017 werden die ersten Women Protect Instruktoren/innen zur Prüfung antreten, wo sie sich einem praktischen Test in Form einer Lektion (methodisch / didaktisch) sowie weiteren Themen in Zusammenhang mit Frauenselbstverteidigung unterziehen.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Krav Maga Trainerkurs und CPR-Kurs 2017

Samstag, 06. Mai 2017 stand wie alle zwei Jahre zuvor die wiederkehrende Ausbildung „Basic Life Support“ sowie die Zertifizierung (Re-Zertifizierung) des CPR-Erste-Hilfe-Kurses auf dem Programm. Nebst dem lud die Krav Maga Self Protect Association zum zweiten Teil am Nachmittag, neues Prüfungsprogramm Basic 2&3 für die Centerleiter und Instruktoren/innen nach Liestal zur Aus- und Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu beiden Ausbildungen erschienen rund 60 Interessierte aus knapp 40 KMS Standorten, aus der Deutsch- und Westschweiz.

Die 3-stündige Schulung „Basic-Life-Support“ wurde einmal mehr von Adi Waibel und seinem Assistenten Ruedi durchgeführt. Die 40 Teilnehmer/innen (Centerleiter/Instruktoren) erhielten einerseits eine Schulung im Umgang mit Patienten und dem Auslösen der Überlebenskette sowie andererseits die richtige Anwendung der BLS Massnahmen und den diversen Patientenlagerungen je nach Ereignis. Das Kursziel - CPR-Test und das Absolvieren der Re-Zertifizierung oder bei neuen Teilnehmern die Zertifizierung war der Abschluss des Vormittags. Vielen Dank an Adi Waibel!

Das Programm am Nachmittag bestand darin die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms im Bereich Basic-Level 2 & 3 vorzustellen, resp. fortzusetzen, wo wir im 1. KMS Trainerkurs stehen geblieben waren. Im Bereich der Schlag- und Abwehrtechniken wurden kleinere Anpassungen vorgestellt und erklärt sowie bei den Befreiungen allgemein und den Bodenkampfsituationen separat im Basic 3 Programm erläutert. Die neuste Anpassung im Basic 2&3 Programm war der Schlussteil mit den verschieden vorgestellten Drills (technisch-taktisch) im Stand und am Boden. Auch der Teil Messerabwehr (im Basic 3) aus der mittleren Distanz ist neu und soll einen fliessenden Übergang zum Programm Advanced 1 ergeben, wo vor allem die Abwehr aus den möglichen Angriffswinkeln und den Aus- und Meidbewegungen die Möglichkeiten der waffenlosen Verteidigung gegen gefährliche Angriffe erweitert.

Der nächste Schritt, die Herausgabe der Prüfungsprogramme Basic 1 - 3 in Form von Handbücher, wurde bereits mit dem Erstellen von ersten Fotos gestartet. Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das engagierte Interesse das neue Programm im Bereich Basic 1- 3 umzusetzen und dem Feedback / Rückmeldungen während dieses 2. KMS Trainerkurses!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

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