14. Krav Maga Spezial-Workshop und KMS Sommer-Camp in Mürren / BE

Freitag, 29. Juni 2018, reisten am Nachmittag zum erstmals zweitägigen (Sa/So) 14. KMS Spezial Workshop und Summercamp in Mürren, die ersten Mürren-Fans von den über 60 Teilnehmer/innen an und freuten sich bei sommerlichen Temperaturen auf den bevorstehenden Event. Vom KMS Ausbildungsteam waren auch in diesem Jahr - Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic, Jürg Staubli, Peter Kropf und Olivier Summermatter mit dabei sowie etliche Centerleiter mit ihren Teams.

Ein erstes Training (zwei Gruppen) stand am Samstagmorgen und die Angewöhnung auf rund 1‘700MüM in Mürren auf dem Programm sowie nach dem Mittagessen das bereits traditionelle Gruppenfoto mit Bergkulisse. Krav Boxing und diverse Abwehrtechniken aus den Basic-Levels waren der Einstieg in den zweitägigen Event sowie Verteidigung gegen Schusswaffen, Befreiungen gegen Würgeangriffe und der Einsatz eines Small-Sticks (Alltagsgegenstand) im Nahbereich - die Themen am Nachmittag. Nach rund fünf bereits intensiven Trainingsstunden, stand als nächstes das wohlverdiente Nachtessen, Fussball - WM Achtelfinal und gemütliches Beisammensein unter KMS Freunden auf dem Programm. Auch der obligate Besuch, resp. das Pflichtprogramm „Bluemlichäller“ ist bei den Kravisten/innen der KMS Schweiz bereits Kult.

Sonntagvormittag gab es zum Auftakt ein Aufwärmen mit Martina Savorani und anschliessend wurden auf zwei Arbeitsplätzen die Themen Verteidigung gegen Messerangriffe sowie die Verteidigung aus der Bodenlage trainiert und in diesem Zusammenhang die möglichen Notsituationen, resp. die überlebensnotwendigen Massnahmen (Techniken, Taktik und Strategie) innerhalb einer Auseinandersetzung aufgezeigt. Wiederum wurde am Samstag wie auch am Sonntag im Rotationsprinzip gearbeitet, so dass sämtliche Teilnehmer/innen einen Einblick in alle vorgetragenen Themen erhielten.

Zum Abschluss des 2-tägigen Spezial-Workshops stand nach einer kurzen Lunchpause auch an diesem Sonntagmittag ein neuer Stress-Drill-Parcours von Nenad als Highlight auf dem Programm. Dabei wurde auf deren sechs Arbeitsplätzen mit verschiedenen Szenarien - Mut, Entschlossenheit, Durchhaltewille, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, aber auch eine Portion - Fun - den anwesenden Teilnehmer/innen vermittelt und das Gelernte der letzten beiden Tage (vor allem für Situationen im Nah-Bereich) in Kurzdrills näher gebracht. Nebst der physischen Belastbarkeit, stand vor allem aber auch die mentale Herausforderung im Zentrum dieser Drills, die zeigte, ob die vermittelten Taktiken oder Strategien bei Messerattacken oder Bedrohungen mit Schusswaffen aufgenommen und umgesetzt werden konnten.

Nach rund 4 ½ Stunden intensivem Vor- und Nachmittag, war dann gegen 1330 Uhr auch dieser 14. KMS Workshop schon wieder vorbei und einmal mehr war Zeit - auf Wiedersehen zusagen. Wie all die Jahre zuvor ging ein lehrreicher und intensiver Krav Maga Spezial-Workshop, aber auch geselliges Sommercamp mit gleichgesinnten Freunden aus der Krav Maga Szene Schweiz zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich bei meinem ganzen Ausbildungsteam der KMS Schweiz einmal mehr für das Instruieren, Mithelfen und Gestalten dieses einzigartigen Sommerevents recht herzlich bedanken sowie aber auch bei den vielen Teilnehmer/innen aus der ganzen Schweiz die mit ihrer Teilnahme und Einsatz in den letzten Jahren diesen Anlass mitgeprägt haben. Vor allem an Olivier Summermatter im Fist-Anzug geht ein spezieller Dank, der bei der Übung Labyrinth alle Teilnehmer/innen mit dem nötigen Fingerspitzengefühl durch den speziellen Parcours brachte (schlug…) und zeigte, aus welchen Holz ein Walliser ist. Ein weiterer Dank geht auch an Peter Kropf, der immer über all die Jahre mit seinen professionellen Fotos und so auch in diesem Jahr wieder einen Beitrag zu diesem Workshop leistete.

Im kommenden Jahr wird Mürren mit der Austragung des 15. KMS Spezial-Workshops und Sommercamps ein Jubiläumsanlass, der vom Sa/29. - So/30 Juni 2019 stattfinden wird. Lasst Euch überraschen!

Herzlichen Dank!

2. Krav Maga Self Protect Trainerkurs vom Samstag, 05. Mai 2018 im KMS Hauptcenter in Liestal

Samstag, 05. Mai 2018 lud die Krav Maga Self Protect Association Switzerland zum zweiten Trainerkurs vor der Sommerpause. Aus über 30 Standorten erschienen 60 Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zur Aus- und Weiterbildung nach Liestal ins Hauptcenter der Schweiz.

Auf dem Programm stand der letzte Teil des neu überarbeiteten Stoff-und Prüfungsprogramms im Bereich Advanced 3 - Level 6, das den verantwortlichen Instruktoren/innen vorgestellt und gemeinsam umgesetzt wurde. Nachdem es in den Advanced-Levels 4 & 5 zwar um Abwehr gegen Waffen (Stock, Messer und Schusswaffen) ging, kam im Level 6 vor allem die Verteidigung mit Alltagsgegenständen - so auch der Small Stick (besser bekannt als Kubotan) und der Kurzstock gegen Messerangriffe zum Einsatz. Auch im Bereich der Abwehr gegen Bedrohungen mit Faustfeuerwaffen, wurde der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Methoden (Distanz, Timing - Reaktion) aufgezeigt sowie Abwehr aus diversen Situationen und Richtungen.

Small Stick (Kubotan) Einsatz aus Bodenkampf-Situationen Advanced 3 - Levels 6

Verteidigung mit dem Kurzstock gegen Messerangriffe aus verschiedenen Winkeln

Abwehr gegen Bedrohungen mit einer Faustfeuerwaffe im Nahbereich (seitlich am Kopf/Schläfe)

Auch das Verhalten und die Verteidigung in der Bodenlagesind im letzten Advanced Level ein wichtiges Thema. So enden die meisten Kämpfe am Boden und werden dort mit äusserster Brutalität weitergeführt, in dem gegen das am Boden liegende Opfer getreten oder auch mit Waffen eingeschlagen oder gar gestochen wird. Gegen solche Angriffe oder auch wenn es mehrere Angreifer sein sollten, ist die Gegenwehr mit gezielten Tritten oder Hebeltechniken gegen das Knie des Angreifers ein konsequentes Mittel, vor allem wenn mit einem Messer versucht wird auf das liegende Opfer einzustechen. Weitere Möglichkeiten zu Bodenkampfsituationen mit einem Messerangriff sowie das Sparring gegen einen oder mehrere Angreifer (mit Red Men) werden am 3. KMS Trainerkurs nach der Sommerpause das Level 6 abschliessen.

Den am 2. KMS Trainerkurs teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das Interesse an der Weiterentwicklung des neuen KMS Programms.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren-Prüfungen 2018

Sonntag, 06. Mai 2018 fanden im KMS Hauptcenter (in Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, die 14. Krav Maga Instruktoren/innen - Prüfungen der in diesem Jahr gemeldeten Anwärterinnen und Anwärter statt. Die 22 Anwärter/innen aus 10 verschiedenen Standorten der Deutsch- und Westschweiz waren gut vorbereitet und stellten sich am Sonntagvormittag der rund 3-stündigen Herausforderung. Das im letzten Jahr neu eingeführte Prüfungsprogramm für Instruktorinnen und Instruktoren, wurde zwischenzeitlich im 2017 - 2018 weiter in den Stufen/Levels 4 - 6 im Advanced-Bereich angepasst, resp. optimiert und kam bei den jetzigen Prüfungen auch positiv zum Ausdruck.

Von den Absolventinnen und Absolventen wurde während den rund 2 ¾ Stunden einiges abverlangt sowie aber auch beindruckende Leistungen auf einem hohen Level präsentiert.

Die Prüfung zum Instruktor/in haben 20 Prüfungsabsolventen/innen mit Benotungen zwischen genügend/gut, gut, gut/sehr und sehr gut/top mit Bravur gemeistert und bestanden.

Herzliche Gratulation zum/r KMS Krav Maga Instruktor/in!

Foto: h. Reihe: Daniel Puglisi, Mario Trachsel, Alain Kalt, Dominik Salierno, Yves Maltry, Marcel Hassler, Luigi D’Andrea, Emmanuel Zweifel, Andreas Pieren, Javier Denis und Mohamed Mebarki, v. Reihe: Chris Linvers, Darko Radovanovic, Linda Schiesser, Claudia Bär, Hervé Moritz, Dominique Tschopp, Selva Nicolai, Madeleine Rytz, Dario Sorg und Piotr Hejmann

Die Prüfungskommission mit den Experten / Master-Instruktoren Giuseppe Puglisi (Chef-Instr.), Bruno Trachsel (Stv. Chef-Instr.), Nenad Stojkovic (Stv. Chef-Instr.) und Olivier Summermatter (Adv. Instr.) gratulieren den Absolventinnen und den Absolventen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen sowie der Beförderung zum Krav Maga Instruktor/in. Die Übergabe der Diplome findet wie jedes Jahr am letzten (4.) Trainerkurs im November statt.

Herzliche Gratulation!

Chefinstruktor KMS Switzerland

Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgänge und Prüfungsvorbereitungen für KMS Instruktoren Anwärter/innen

Im Februar (09./.10.02.) und März (23./24.03.) 2018, wurden parallel die letzten Vorbereitungen (Modul 3) für die Anwärter/innen der KMS Instruktoren-Prüfungen sowie die beiden Module für die bevorstehende Prüfung zum KMS Advanced-Instruktor (Module 7 und 8) durchgeführt.

Diese Aus- und Weiterbildungen für diese 2, resp. 4 Tage wurden durch das Ausbildungsteam der KMS Schweiz unter der Leitung des Chefinstruktors und seinen Stellvertretern organisiert und geleitet. Bei den Anwärter/innen ging es darum einerseits, sich auf die praktische Prüfung vorzubereiten und andererseits den Teil Theorie „Notwehr“ zu absolvieren. Bei den Advanced-Instruktoren, stand im Modul 7 das Thema Sicherheitstraining und im Modul 8, die Unterrichtslehre im Zentrum der insgesamt 4 Ausbildungstage.

22 Anwärter/in kamen an zwei Samstagen (im Februar und März) zu den letzten Vorbereitungen für die bevorstehende Krav Maga Instruktoren-Prüfung und erhielten nochmals letzte Instruktionen vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zum Instruktor/in. Zum Thema „Notwehrrecht“ wurde den Anwärter/innen kurz erläutert, was ein/e angehende/r Instruktor/in bezüglich den rechtlichen Aspekten bei möglichen Konfliktsituation beachten sollte, resp. als Referent an seine Krav Maga Schüler/innen mit einfachen Tipps unterstützen kann.

Im praktischen Teil der beiden Advanced-Lehrgänge ging es im Modul 7 um das Thema Sicherheitstraining für Personal bei Security-Unternehmen, Polizei- oder Vollzugsbehörden, wo die Aspekte des Verhaltenshaltens, Grundlagen der Bereitschaft, Personenkontrolle, Zugriffs-, Überwältigungs- und Fixierungstechniken aufgezeigt und praktisch geübt wurden. Beim Modul 8 - Unterrichtslehre hingegen, ging es darum die drei Modelle für das Übermitteln der technischen Botschaft zu verstehen und auch umzusetzen. Dazu wurde die Theorie nochmals in Gruppenarbeiten aufgegriffen und im praktischen Teil, in Form von Kurztrainingslektionen im gegenseitigen Austausch erarbeitet, umgesetzt und reflektiert.

Die KMS Schweiz dankt allen Anwärtern/in für ihr Engagement und Einsatz im Krav Maga und damit dem Weiterkommen unserer Organisation sowie der persönlichen Weiterentwicklung die in die einzelnen Standorte der Schweiz getragen werden.

Auch dem Ausbildungsteam, vor allem meinen vier Stellvertretern ist zu verdanken, dass wir einen hohen Qualitätsstandard in der KMS Instruktoren Aus- und Weiterbildung haben und sich dadurch unsere Organisation stetig mit gut ausgebildeten Instruktoren/innen weiterentwickeln kann.

Herzlichen Dank!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Trainerkurs zum Jahresstart 2018

Samstag, 27. Januar 2018 lud die Krav Maga Self Protect Association zum Jahresstart 2018 ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal zur Aus- und Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu diesem Kurs meldeten und erschienen rund 60 Interessierte aus 35 KMS Standorten.

Auf dem Programm standen die Fortsetzung / Umsetzung des neuen Stoff-und Prüfungsprogramms im Bereich Advanced-Level 4 und 5 die zwischenzeitlich beide überarbeitet worden sind und nun in einem weiteren Schritt analog den ersten drei Basic-Leveln den verantwortlichen Instruktoren/innen der KMS Standorte vorgestellt, resp. miteinander abgearbeitet wurden. Nachdem im Herbst/Winter bereits ein Teil beider Advanced-Levels an den Trainerkursen bearbeitet worden war, ging es nun zum Jahresbeginn die Themen - Takedown / Übergang Stand-Boden, Wurftechniken in der Verteidigung, Bodenkampf, Hebeltechniken, Drills & Sparring sowie mehrere Angreifer - miteinander durchzugehen.

Bodenkampf-Situationen aus den Advanced Levels 4 & 5

Bodenkampf-Situationen aus den Advanced Levels 4 & 5

Bei den erwähnten Themen/Techniken wurden diverse kleinere Veränderungen / Anpassungen getätigt und Optimierungen im Ablauf (Reihenfolge) des gesamten Programms vorgenommen sowie Übungen für Drills & Sparring neu konzipiert. Der nächste Schritt wird hier analog den Basic-Programmen die Herausgabe des Handbuches in Form einer Stoff- und Prüfungsprogramm-Broschüre sein, wo sämtliche Techniken mittels Wort und Fotoreihen dokumentiert werden. In diesem Zusammenhang wurde am KMS Trainerkurs die Gelegenheit genutzt und den Anwesenden ein Teil der neuen Stoff- und Prüfungsprogramm Broschüre im Bereich der ersten drei Basic-Levels vorgestellt, wo das Erscheinungsdatum für Frühjahr vorgesehen ist.

Den am 1. KMS Trainerkurs teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für die langjährige Unterstützung und dem Interesse am gemeinsamen Jahresstart ins 2018!

Drills gegen mehrere Angreifer

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 21. Januar 2018 fand in Wallbach (AG) zum Jahresstart eine weitere Schiessausbildung zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger statt. Der 2-tägige Lehrgang fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und der Umgang mit einer Faustfeuerwaffe. Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). So war der erste Schritt das Einnehmen der Bereitschaft-Kontaktstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Nachdem der Ziehvorgang klar war, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und dann die Waffe wieder zu entladen. Dazu wurden Manipulier-Patronen abgegeben und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von einfachen Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“. Der zweite Teil findet am 25.02.18 mit Schlusstest im Basic-Bereich statt.

Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen in Wallbach

Am Sonntag, 05. November und 03. Dezember 2017 fanden für Einsteigerinnen und Einsteiger zwei weitere Schiessausbildungen zum Thema Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG) statt.

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den korrekten Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe(Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). Der erste Schritt war das Einnehmen der Grundstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem die Grundstellung und der Ziehvorgang klar waren, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und das Entladen der Waffe zu lernen. Dazu wurden Manipulier-Patronen verwendet und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“.

Am Sonntag, 03. Dezember 2017 trafen sich die Teilnehmer/innen in Wallbach (AG) zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen. Das Festigen der Manipulationen und das Dubletten-Schiessen waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf korrekte Handhabung der Manipulationen, also das sogenannte „Trockentraining“ wert gelegt. Am Nachmittag stand dann noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und „knieend hoch“ auf dem Programm sowie der Abschlusstest.

Zum Abschluss dieser 2-tägigen Schiessausbildung zeigten alle Teilnehmer/in nochmals was sie in den beiden Kurstagen gelernt hatten und bestätigten dies auch teilweise mit Top-Resultaten am Abschlusstest. Die Kursleitung dankt den teilnehmenden für ihre disziplinierte und hochkonzentrierte Teilnahme, da diese am Schluss auch die Top-Resultate wiederspiegelten.

Giuseppe Puglisi

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss 2017

Samstag, 25. November 2017 folgten der alljährlichen Einladung zum letzten Trainerkurs des Jahres, rund 75 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter der Schweiz zum letzten gemeinsamen Training und Jahresabschluss (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Wie bereits in den drei vorangegangenen Trainerkursen in diesem Jahr, stand die Aktualisierung des neuen KMS Stoff- und Prüfungsprogrammes - mit dem Thema Advanced 2 - Level 5 - auf dem Programm. Schwerpunkt dieser Advanced-Stufe war Abwehr/Verteidigung gegen Angriffe mit dem Messer sowie Abwehr/Verteidigung gegen Bedrohungen mit dieser Waffe. Dabei war entscheidend, die technischen und taktischen Elemente gegen Messerangriffe aus den Programmen Basic 3 - Level 3 und Advanced 1 - Level 4 zu kennen und dabei den Unterschied der Distanzen voneinander zu unterscheiden. In diesem Level wurden vor allem die herkömmlich bekannten Abwehr- und Verteidigungstechniken aus der Nahdistanz behandelt, wo einerseits Angriffe ohne Vorbereitung und andererseits mit Vorbereitung ein grosser Teil davon waren. Aber auch diverse Verteidigungsmöglichkeiten gegen Bedrohungen aus verschiedenen Positionen mit dem Messer, wie aber auch mit der Schusswaffe waren ein Teil dieses Advanced-Programms. Aufgrund der zeitlichen Ressourcen, wurden nebst dem Waffenprogramm nur noch der Teil Kampftechniken (Block- und Trappingtechniken) des Levels 5 vorgestellt. Die restlichen Themen wie Takedowns, Wurftechniken in der Verteidigung, Bodenkampf, Hebeltechniken sowie Drills & Sparring werden im neuen Jahr am 1. KMS Trainerkurs 2018 behandelt.

Nach dem intensiven Vormittag und einer kurzen Verschnaufpause, kamen wir dann zur Diplomvergabe der neuen Instruktorin und Instruktoren sowie den ersten Women Protect Instruktoren/innen 2017. Nebst diesen Beförderungen wurden Thomas Hertig, Peter Kropf und Olivier Summermatter als Ausbilder offiziell ins Ausbildungsteam der KMS Switzerland aufgenommen und zum Advanced-Instruktor Level 3 befördert!

Den neuen regulären Instruktorinnen und Instruktoren sowie den Spezialistinnen und Spezialisten für Frauenselbstverteidigung (Women Protect) nochmals recht herzliche Gratulation und viel Erfolg bei der zukünftigen Umsetzung. Die den drei neuen Ausbildern (Thomas, Peter und Olivier) im Grade eines Advanced-Instruktors Level 3 herzlich willkommen im KMS Ausbildungsteam!

Foto: Olivier Summermatter, Thomas Hertig und Peter Kropf - die neuen KMS Advanced-Instruktor Level 3

Foto: Jürg Staubli, Bruno Trachsel, Nenad Stojkovic und Angelo Savorani - neues T-Shirt - KMS Master Instructor

Der - kulinarische - Abschluss gehörte einmal mehr unserem Chef- und Hobbykoch Denis Jost, der wie in all den Jahren zuvor mit seinen Kochkünsten die Anwesenden Mitglieder der KMS Switzerland begeisterte und dem Jahresabschluss des diesjährigen, letzten Trainerkurs einen würdigen Schlussnote setzte - grandios!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2018!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Gewaltprävention und Eigenschutz mit Spitex Birseck

Am 13. und 27. September 2017 wurden im Rahmen einer 1-tägigen Aus- und Weiterbildung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex Birseck in den Themen - Gewaltprävention und Eigenschutz - theoretisch und praktisch mit einfachen Übungsbeispielen auf mögliche Konfliktsituationen sensibilisiert und geschult.

Eine Präsentation zu dieser Thematik diente als Einstieg in die beiden Tageskurse, wo den Teilnehmer/innen diverse Aspekte des Eigenschutzes, wie Gefahrenerkennung, Konfliktbewältigung und Deeskalation in Konfliktsituationen (persönliche Vorbereitung, Distanz, Verhalten, Auftreten und Kommunikation etc) anhand von praktischen Erfahrungen (Beispielen) aus dem Alltag aufgezeigt und erläutert wurden.

Im Anschluss an den theoretischen Teil, folgten erste praktische Übungen für das Erlernen des Distanzverhaltens unter Druck, wo auch der Spassfaktor und der Umgang mit der eigenen Energie nicht zu kurz kamen. Aber auch die Fähigkeiten des Orientierens bei Konflikten unter Stress, Gleichgewicht halten unter Belastung und das reflexartige Reagieren auf nicht vorbereitete Angriffe war Teil dieser Übungen. Schrittfolgen, also Bewegen - Ausweichen nach hinten oder zur Seite und die Abwehr möglicher Angriffe, das Verschiebungen des Körpers bei An- und Übergriffen mit gleichzeitigem Einsatz der Stimme und Verteidigungsmöglichkeiten (Stop-und Distanzschläge) aus der Defensive bildeten den ersten Ausbildungsteil am Vormittag.

Verteidigung gegen Festhaltegriffe (Handgelenke) oder z.B. Würgeangriffe (am Hals) waren der Einstieg nach der Mittagspause, wo aufgezeigt wurde, wie mit korrekter Ausweichbewegung und der richtigen Technik, man sich auch bei kräftigen Angreifer in Notsituationen befreien, resp. zur Wehr setzen kann. Je mehr dies von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bemerkt wurde, dass durch den Einsatz des Körpers und einen korrekten Bewegungsablauf (Technik bei einer Befreiung) auch der Griff eines Patienten (Kunden) gelöst werden kann, umso mehr stieg bei allen auch die Motivation zur konsequenten Gegenwehr gegen mögliche An- oder Übergriffe.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Gegenwehr in der Pflege nur in Notfällen bei An- und Übergriffen eingesetzt werden sollte und deshalb der Aufmerksamkeit - Wachsamkeit während dem Verrichten der täglichen Arbeiten, dem Erkennen der Gefahren im Vorfeld einer sich anbahnenden Konfliktsituation - eine enorme Bedeutung zugemessen werden sollte.

Der Schlussteil dieses tägigen Ausbildungslehrganges war das Nachsimulieren einer oder zwei alltäglichen Situation beim Besuch einer Betreuungsperson an seinem Wohnort, wo in Form eines Rollenspiels die möglichen Situationen mit Konflikt- und Gefahrenpotential aufgezeigt wurden. Im Anschluss an das gespielte Szenario, kam es zu einer gemeinsamen Reflexion, wo einerseits die Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrer Innensicht (zugeteilten Rolle) zu Wort kamen und die restliche Gruppe (Zuschauer) mit ihrer Aussensicht sich unterstützend einbringen konnten. Bei beiden Gruppen zeigten die Rollenspiele auf, dass die Schwierigkeit des Erkennens eines sich anbahnenden Konflikts, manchmal in einem kurzen Augenblick - Moment liegt und wenn der verpasst wird, je nach Stressresistenz der beteiligten Personen auch eine scheinbar harmlose Situation komplett aus dem Ruder laufen oder eben auch eskalieren kann.

Mittwoch, 13. September 2017

Mittwoch, 27. September 2017

Die Self Protect Gmbh bedankt sich bei der Spitex Birseck und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Interesse am Eigenschutzlehrgang und wünscht allen weiterhin eine konfliktfreie Arbeitsbewältigung für die Zukunft.

Self Protect GmbH
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang / Modul Advanced für die Anwärter/innen und KMS Advanced-Instruktor-Lehrgang - Modul Messer

Freitag, 27. - 29. Oktober 2017, fand im Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter in Liestal einerseits der Instruktoren-Lehrgang für die interessierten Anwärterinnen und Anwärter - das Modul 2 sowie andererseits der KMS Advanced-Instruktoren-Lehrgang - Modul 6 (Messer) statt.

Für Anwärterinnen und Anwärter ging der zweite Teil der insgesamt 6-tägigen Grundausbildung mit dem Thema Abwehr gegen Messerangriffe in die nächste Runde. Dabei kamen vor allem die im ersten Modul erlernten Blocktechniken 360 Grad mit den Unterarmen sowie aber auch die Blocks mit offenen Händen aus den verschiedenen (nahe und mittlere) Distanzen zum Einsatz. Nebst der Abwehr eines Angriffs ging es dabei auch um das Einüben eines Angriffs (die verschiedenen Winkel), um die Abwehr selbst, resp. dem Verhindern einer gefährlichen oder gar lebensgefährlichen Attacke sowie der Effizienz ihr konsequenter zu begegnen.

An diesem ersten Ausbildungstag unterrichteten wie bereits im ersten Modul die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Gleichentags startete am Abend für die interessierte/n Anwärterin und Anwärter der KMS Advanced-Instruktoren Ausbildung das Modul - Messer mit einem theoretischen und praktischen Teil, wo Nenad Stojkovic unser Messer- und Stockspezialist und stellvertretender Chefinstruktor von der KMS Schweiz seine wertvollen Erfahrungen im Umgang mit dieser gefährlichen Waffe vermittelte.

Mit Abwehr gegen Messerbedrohungen sowie Abwehr gegen Stock- und Hiebwaffen starteten wir am Samstag in den zweiten Ausbildungstag beim KMS Instruktoren-Lehrgang und mit dem Vorbereiten sowie Vortragen einer Lektion - Abwehr gegen Messerangriffe - bei der Ausbildung zum Advanced-Instruktor. Dabei durften wir an diesem Samstag auch die anderen beiden stellvertretenden Chefinstruktoren - Jürg Staubli und Angelo Savorani an Lehrgängen begrüssen. Jürg Staubli führte am Vormittag durch das Programm - Abwehr gegen Stock-/Hiebwaffen und Angelo Savorani brachte seine Erfahrungen im Bereich - Unterrichten (Methodik/Didaktik) bei den Messerlektionen ein.

Samstagnachmittags vermittelte Bruno Trachsel die modifizierten Kampftechniken gemäss dem neuen Advanced-Programm und Nenad Stojkovic zeigte sein Können sowie genialen Kombinationen aus dem Bereich multiple Messerangriffe und deren Abwehr in verschiedenen Variationen.

Jürg Staubli (Stv. KMS CH) mit Olivier Summermatter (Regionalleiter Wallis/Waadt) - Stockabwehr

Angelo Savorani und Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) mit zukünftigen Advanced-Instruktorin/en

Der Sonntagvormittag, 29.10. wie jedes Jahr, war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 13. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2016 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist es wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des zweiten 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) nochmals recht herzlich für ihren topmotivierten Einsatz während der beiden dreitägigen Module im September und Oktober.

Herzlichen Dank und bis bald bis zum Vorbereitungsmodul im kommenden Frühjahr 2018 Ende im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

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