Gewaltprävention und Eigenschutz mit Spitex Birseck

Am 13. und 27. September 2017 wurden im Rahmen einer 1-tägigen Aus- und Weiterbildung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex Birseck in den Themen - Gewaltprävention und Eigenschutz - theoretisch und praktisch mit einfachen Übungsbeispielen auf mögliche Konfliktsituationen sensibilisiert und geschult.

Eine Präsentation zu dieser Thematik diente als Einstieg in die beiden Tageskurse, wo den Teilnehmer/innen diverse Aspekte des Eigenschutzes, wie Gefahrenerkennung, Konfliktbewältigung und Deeskalation in Konfliktsituationen (persönliche Vorbereitung, Distanz, Verhalten, Auftreten und Kommunikation etc) anhand von praktischen Erfahrungen (Beispielen) aus dem Alltag aufgezeigt und erläutert wurden.

Im Anschluss an den theoretischen Teil, folgten erste praktische Übungen für das Erlernen des Distanzverhaltens unter Druck, wo auch der Spassfaktor und der Umgang mit der eigenen Energie nicht zu kurz kamen. Aber auch die Fähigkeiten des Orientierens bei Konflikten unter Stress, Gleichgewicht halten unter Belastung und das reflexartige Reagieren auf nicht vorbereitete Angriffe war Teil dieser Übungen. Schrittfolgen, also Bewegen - Ausweichen nach hinten oder zur Seite und die Abwehr möglicher Angriffe, das Verschiebungen des Körpers bei An- und Übergriffen mit gleichzeitigem Einsatz der Stimme und Verteidigungsmöglichkeiten (Stop-und Distanzschläge) aus der Defensive bildeten den ersten Ausbildungsteil am Vormittag.

Verteidigung gegen Festhaltegriffe (Handgelenke) oder z.B. Würgeangriffe (am Hals) waren der Einstieg nach der Mittagspause, wo aufgezeigt wurde, wie mit korrekter Ausweichbewegung und der richtigen Technik, man sich auch bei kräftigen Angreifer in Notsituationen befreien, resp. zur Wehr setzen kann. Je mehr dies von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bemerkt wurde, dass durch den Einsatz des Körpers und einen korrekten Bewegungsablauf (Technik bei einer Befreiung) auch der Griff eines Patienten (Kunden) gelöst werden kann, umso mehr stieg bei allen auch die Motivation zur konsequenten Gegenwehr gegen mögliche An- oder Übergriffe.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Gegenwehr in der Pflege nur in Notfällen bei An- und Übergriffen eingesetzt werden sollte und deshalb der Aufmerksamkeit - Wachsamkeit während dem Verrichten der täglichen Arbeiten, dem Erkennen der Gefahren im Vorfeld einer sich anbahnenden Konfliktsituation - eine enorme Bedeutung zugemessen werden sollte.

Der Schlussteil dieses tägigen Ausbildungslehrganges war das Nachsimulieren einer oder zwei alltäglichen Situation beim Besuch einer Betreuungsperson an seinem Wohnort, wo in Form eines Rollenspiels die möglichen Situationen mit Konflikt- und Gefahrenpotential aufgezeigt wurden. Im Anschluss an das gespielte Szenario, kam es zu einer gemeinsamen Reflexion, wo einerseits die Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrer Innensicht (zugeteilten Rolle) zu Wort kamen und die restliche Gruppe (Zuschauer) mit ihrer Aussensicht sich unterstützend einbringen konnten. Bei beiden Gruppen zeigten die Rollenspiele auf, dass die Schwierigkeit des Erkennens eines sich anbahnenden Konflikts, manchmal in einem kurzen Augenblick - Moment liegt und wenn der verpasst wird, je nach Stressresistenz der beteiligten Personen auch eine scheinbar harmlose Situation komplett aus dem Ruder laufen oder eben auch eskalieren kann.

Mittwoch, 13. September 2017

Mittwoch, 27. September 2017

Die Self Protect Gmbh bedankt sich bei der Spitex Birseck und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Interesse am Eigenschutzlehrgang und wünscht allen weiterhin eine konfliktfreie Arbeitsbewältigung für die Zukunft.

Self Protect GmbH
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang / Modul Advanced für die Anwärter/innen und KMS Advanced-Instruktor-Lehrgang - Modul Messer

Freitag, 27. - 29. Oktober 2017, fand im Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter in Liestal einerseits der Instruktoren-Lehrgang für die interessierten Anwärterinnen und Anwärter - das Modul 2 sowie andererseits der KMS Advanced-Instruktoren-Lehrgang - Modul 6 (Messer) statt.

Für Anwärterinnen und Anwärter ging der zweite Teil der insgesamt 6-tägigen Grundausbildung mit dem Thema Abwehr gegen Messerangriffe in die nächste Runde. Dabei kamen vor allem die im ersten Modul erlernten Blocktechniken 360 Grad mit den Unterarmen sowie aber auch die Blocks mit offenen Händen aus den verschiedenen (nahe und mittlere) Distanzen zum Einsatz. Nebst der Abwehr eines Angriffs ging es dabei auch um das Einüben eines Angriffs (die verschiedenen Winkel), um die Abwehr selbst, resp. dem Verhindern einer gefährlichen oder gar lebensgefährlichen Attacke sowie der Effizienz ihr konsequenter zu begegnen.

An diesem ersten Ausbildungstag unterrichteten wie bereits im ersten Modul die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Gleichentags startete am Abend für die interessierte/n Anwärterin und Anwärter der KMS Advanced-Instruktoren Ausbildung das Modul - Messer mit einem theoretischen und praktischen Teil, wo Nenad Stojkovic unser Messer- und Stockspezialist und stellvertretender Chefinstruktor von der KMS Schweiz seine wertvollen Erfahrungen im Umgang mit dieser gefährlichen Waffe vermittelte.

Mit Abwehr gegen Messerbedrohungen sowie Abwehr gegen Stock- und Hiebwaffen starteten wir am Samstag in den zweiten Ausbildungstag beim KMS Instruktoren-Lehrgang und mit dem Vorbereiten sowie Vortragen einer Lektion - Abwehr gegen Messerangriffe - bei der Ausbildung zum Advanced-Instruktor. Dabei durften wir an diesem Samstag auch die anderen beiden stellvertretenden Chefinstruktoren - Jürg Staubli und Angelo Savorani an Lehrgängen begrüssen. Jürg Staubli führte am Vormittag durch das Programm - Abwehr gegen Stock-/Hiebwaffen und Angelo Savorani brachte seine Erfahrungen im Bereich - Unterrichten (Methodik/Didaktik) bei den Messerlektionen ein.

Samstagnachmittags vermittelte Bruno Trachsel die modifizierten Kampftechniken gemäss dem neuen Advanced-Programm und Nenad Stojkovic zeigte sein Können sowie genialen Kombinationen aus dem Bereich multiple Messerangriffe und deren Abwehr in verschiedenen Variationen.

Jürg Staubli (Stv. KMS CH) mit Olivier Summermatter (Regionalleiter Wallis/Waadt) - Stockabwehr

Angelo Savorani und Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) mit zukünftigen Advanced-Instruktorin/en

Der Sonntagvormittag, 29.10. wie jedes Jahr, war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 13. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2016 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist es wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des zweiten 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) nochmals recht herzlich für ihren topmotivierten Einsatz während der beiden dreitägigen Module im September und Oktober.

Herzlichen Dank und bis bald bis zum Vorbereitungsmodul im kommenden Frühjahr 2018 Ende im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Top-Leistungen an den ersten Women Protect Prüfungen zur Instruktorin & zum Instruktor im Oktober

Samstag, 14. Oktober 2017, fanden im KMS Hauptcenter (Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland die ersten Instruktoren/innen - Prüfungen für die Anwärterinnen und Anwärter zur/m KMS Women Protect Instruktor/in statt. Aus 9 KMS Standorten der Deutschschweiz stellten sich 5 Anwärterinnen und 7 Anwärter zu dieser anspruchsvollen, themenbezogenen Prüfung. Von den Teilnehmer/innen wurde als Einstieg ein theoretischer Test absolviert und im Anschluss an diesen, in zweier Teams die praktische Lektion vorbereitet und unter Zeitdruck durchgeführt. Die gestellten Aufgaben verlangten den Absolventen/innen so einiges ab, welche im praktischen Teil während rund 3 ½ Stunden - entweder als Prüfling oder Teilnehmer/in - Konzentration und ihre Stressresistenz unter Beweis stellen mussten. Trotz der nicht einfachen Aufgaben und ein paar Schwierigkeiten, haben alle Absolventen/innen die Herausforderungen mit Bravur gemeistert und dürfen im November als erste ihr Diplom zur/m Krav Maga Women Protect Instruktor/in entgegennehmen.

Die Prüfungsexperten vom Ausbildungsteam - Nenad Stojkovic, Stv. Chef-Instr. (Master-Instruktor), Peter Kropf, Regionenleiter (Advanced-Instruktor) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor - gratulieren den neuen KMS Women Protect Instruktoren/innen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen und wünschen Ihnen bei der Umsetzung des Gelernten viel Freude und Befriedigung im Umgang mit der interessanten Thematik. Die Übergabe der Diplome findet anlässlich des letzten (4.) Trainerkurses im November in Liestal statt.

Herzliche Gratulation

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Vorbereitung für die ersten Anwärter/innen - Krav Maga Women Protect Instruktorinnen- und Instruktoren-Prüfungen im Oktober 2017

Bild: Anwärterinnen und Anwärter für die ersten Krav Maga Women Protect Instr.-Prüfungen

Samstag, 23. September 2017, vormittags trafen sich die KMS WP Anwärterinnen und Anwärter im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland in Liestal, für die letzten Vorbereitungen vor der eigentlichen Prüfung zur/m Krav Maga Women Protect Instruktorin oder Instruktor im Oktober. Als Experten vom Ausbildungsteam waren Nenad Stojkovic, Stv. Chef-Instr. (Master-Instruktor), Peter Kropf, Regionenleiter (Advanced-Instruktor) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor für die Umsetzung der Vorgaben, an diesem Vormittag von der KMS Switzerland verantwortlich.

Nach einer kurzen Einleitung, wo erklärt wurde in welchem Thema zu zweit eine frauenspezifische Lektion vorbereitet und anschliessend vorgetragen wird, wurden gleichzeitig auch die Kriterien (Präsentation, Inhalt-Planung-Zielsetzung und Umsetzung der gewählten Lektion) und das Bewertungssystem bekannt gegeben. Im Anschluss hatte jede Gruppe rund 30 Minuten Zeit ihre Lektion vorzubereiten, bevor jede der fünf Gruppen ihr vorbereitetes Thema den anderen Anwärterinnen und Anwärter vortragen durfte und diese gleichzeitig forderte.

Die Themenvorgabe (Distanz- und Stimmübungen, Massnahme gegen einen Übergriff am Boden, Alltägliche Gegenstände als Waffe, technisch-taktische Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und Model-Mugging - Training mit dem Vollschutzanzug) waren auf spezifische Frauenlektionen ausgerichtet und gaben den Anwärterinnen und Anwärter die Freiheit und Flexibilität - selbstständig eine Lektion für ein Frauentraining zusammenzustellen und vorzubereiten. Den Start dieser letzten Hürde vor der Prüfung, nahm die Gruppe mit den Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und zeigte, wie viele Möglichkeiten es mit diversen Hilfsmitteln (Pratzen, Schlagkissen oder sonstigen Übungen) gibt, um Frauen den ersten Schritt zur Gegenwehr aufzuzeigen.

Die zweite Gruppe trug das Thema Distanz- und Stimmübungen vor, woraus klar wurde, wie wichtig und wertvoll das Einbringen der Stimme in Zusammenhang mit der Distanz, resp. dem Gefühl für die Distanz in einem frauenspezifischen SV-Training oder Einsteigerkurs sein kann.

Beim Thema „Massnahme gegen einen Übergriff“ wurde nebst dem taktischen Verhalten in einer Bodensituation sofort bemerkt, wie wichtig das Verstehen einer einfachen Grundtechnik aus dem Basic-Bereich (z.B. der Bereitschaftsposition am Boden) sein kann, wenn es in der Umsetzung dann klappen muss und es bei einer der vorbeugenden Massnahmen bei einem möglichen Übergriff keine Zeit zu verlieren gilt. Hier bemerkten die vortragenden Anwärter sowie ihre Probanden, dass nichts dem Zufall zu überlassen ist. Bei den letzten beiden Gruppen waren die Themen der Gebrauch von Alltagsgegenständen im Notfall und Model-Mugging, also das Modellieren eines Überfalls/Übergriffes mit einem Vollschutzanzuges in Form einer interaktiven Trainingsform - also einem möglichen Konfliktsszenario.

Beide Aufgaben waren sehr anspruchsvoll und zeigten auf, dass der Kreativität und dem Variantenreichtum im Training keine Grenzen gesetzt sind. Die Frage ist nur, nimmst Du die Herausforderung an und hast Du den Mut neues auszuprobieren. Beide Gruppen haben dies souverän gelöst und versuchten mit eigenen Ideen und Lösungen, diverse Trainingsformen für ein Training mit Alltagsgegenständen oder den realen Ernstfall zu trainieren.

Als verantwortlicher Chefinstruktor der Krav Maga Self Protect Association Switzerland freue ich mich persönlich auf die bevorstehenden Prüfungstag (Theorie & Praxis) der ersten offiziellen Krav Maga - Women Protect Prüfungen zur/m Instruktorin und Instruktor - auf diesem speziellen Gebiet der Selbstverteidigung für Frauen. Bis dahin wünsche ich den Anwärterinnen und Anwärter eine gute Vorbereitung und gutes Gelingen am Prüfungstag!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Advanced-Schiess-Lehrgang mit Erfolg absolviert!

Sonntag, 17. September 2017 war der dritte und zugleich letzte Ausbildungstag der Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges 2017 und Testschiessen. Wie bereits in den ersten beiden Ausbildungstagen, war der Einstieg das Einschleifen der Bewegungsabläufe bezüglich Waffenhandhabung (Laden, Entladen, Ziehvorgang und Grundstellungen) einerseits und andererseits das Schiessen aus den diversen Positionen mit Verschiebungen (Schiessen im Vorwärtslaufen, Drehungen, Side Step und Step Back). Zu diesen erlernten Fertigkeiten, kam nun an diesem letzten Ausbildungstag noch das Schiessen unter Belastung, mit dem Einsatz des Timers (Schiessen unter Zeitdruck).

Die Teilnehmer/in gingen einmal mehr sehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten zum Abschluss dieser Ausbildung, dass sie selbst unter Druck (Stress) noch hervorragende Leistungen erbringen, resp. im Umgang (Manipulationen) mit der Faustfeuerwaffe im Allgemeinen, aber auch was die Resultate betrifft - bereit waren. Die meisten konnten - vereinzelt auch knapp - aber dennoch mit Erfolg die geforderte Punktzahl für den Advanced-Test erreichen. Auch was der Umgang mit der Faustfeuerwaffe an sich betraf, wurden die Sicherheitsbestimmungen sehr gut eingehalten, was einen sicheren und disziplinierten Gesamteindruck dieser drei Ausbildungstage hinterliess. Daher ein Kompliment an die Absolventen/in, die sehr motiviert und konzentriert an diesem Lehrgang mit dabei waren und mit ihrem Engagement einen grossen Anteil zum Gelingen dieses Lehrganges beigetragen haben. Danke!

Die Instruktoren gratulieren den Absolventen/in nochmals recht herzlich zum bestandenen Advanced-Test mit der Faustfeuerwaffe, der im Vergleich zum Basic-Test sehr anspruchsvoll ist und trotzdem mit Bravur von allen gemeistert werden konnte.

Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 08./09. September 2017, ging die Aus- und Weiterbildung für die angehende/n Advanced-Instruktorin und Instruktoren mit dem Modul 5 - Faustfeuerwaffen - in die nächste Runde.

Abwehr von Bedrohungen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole oder Revolver), statisch oder dynamisch bei einem Überfall, Konflikt mit Waffengewalt sowie dem Verhalten (taktisch) alleine oder bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte durch einen theoretischen Teil, wo das Allgemeine im Handlungsablauf bei der Verteidigung, wie Richtungsänderung - Körperverschiebung, aber auch Kontrolle der Waffe (Grifftechniken), Neutralisieren (Notwehr) und Entwaffnung des Angreifers als Sofortmassnahme bei Bedrohungen mit Schusswaffen im Notfall erforderlich ist. In einem zweiten Schritt wurden die acht Grundprinzipien bei einer Bedrohung erläutert, um zu klären, welche Absichten der Angreifer gegenüber dem Opfer hat.

In einem weiteren Schritt ging es darum die Unterschiede der Funktion einer Pistole und Revolver zu kennen, damit bei einer Bedrohung und dem allfälligen Auslösen eines Schusses, die richtigen Grifftechniken zum Einsatz kommen. Die Teilnehmer/in wurden in diesem Punkt besonders darauf hingewiesen, dass das Erkennen der Schusswaffe und damit richtigen Wahl der Grifftechnik in einem Notfall entscheidend sein kann.

Im Anschluss ging es mit ein paar Erklärungen zu den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den verschiedenen Trainingsmöglichkeiten bei Bedrohungen, Konflikten mit Waffengewalt und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erläuterten, allgemeinen Handlungsabläufe und acht Grundprinzipien auch von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Dazu wurden echte Faustfeuerwaffen (unter dem Aspekt der Sicherheitsbestimmungen) eingesetzt, um dabei auch die Grifftechniken und auftretenden Schwierigkeiten zu spüren und dementsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten und anzutrainieren. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am zweiten Ausbildungstag (Sa/09.09.) wurde als Einstieg in die nicht einfache Thematik, von jede/m Teilnehmer/in eine Lektion - mit vorgegebenem Thema - erarbeitet und der übrigen Gruppe vorgetragen, resp. mit ihnen als Training umgesetzt. Dabei ging es nebst dem technischen Aspekt, einerseits vor allem um die Details der allgemein wichtigen Handlungsabläufe im technisch-taktischen Sinne, aber andererseits auch um die genauso wichtigen Grundprinzipien, die beim Unterrichten dieser Lektionen nebst der Technik im Zentrum stehen.

Ein weiterer Punkt der bei dieser Instruktion, war das Einhalten der vier Sicherheitsbestimmungen im Trainingsbetrieb - auch wenn die Lektion nur mit Blue-Guns durchgeführt wurde, womit das Sensibilisieren der Teilnehmer/in, auf mögliche Gefahren bei Unachtsamkeit im Umgang mit Schusswaffen für einen Ausbilder/in allzeit präsent ist.

Nachmittags ging es dann in einem nächsten Schritt darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und unterschiedlichen Zeiten (statisch und dynamisch) mit Bewegung des Angreifers zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam das Reagieren in Notsituationen, die entsprechende Orientierung und Differenzierung im Stress eine ganz andere Bedeutung. Es zeigte allen Anwesenden in diesem Lehrgang unweigerlich auf, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Vor allem die Bedrohungen mit gleichzeitigem Reversgriffs und Schubsen aus diversen Distanzen machte eine zuvor einfache Situation, zu einer schwierigen Aufgabe und forderte auch die bereits langjährig erfahrenen Instruktoren. Erkenntnis aus diesem Modul für alle Beteiligten, es gibt im Umgang und der Verteidigung mit Waffen aller Art, niemals ein ich kann es jetzt, sondern nur - übe dies Thematik so viel du kannst, damit wenn du einmal in eine Auseinandersetzung mit einer Waffe geraten solltest, du die nötige Bereitschaft zur Gegenwehr abrufen kannst.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine Stellvertreter Angelo und Nenad, für ihre Mithilfe sowie an die Advanced-Instruktoren Anwärter für ihren engagierten Einsatz der an diesem Modul 5! Das nächste Modul 6 (Messer) findet am 27./28. Oktober 2017 statt.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

14. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 08. September 2017, reisten 24 interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Deutsch- und Französischen-Schweiz, zum dreitägigen KMS Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung (Modul 1 / Fr-So) für Anwärterinnen und Anwärter à jeweils 6 Stunden pro Tag, startete mit Grundstellungen, den neu modifizierten Grundschritten (1-8) sowie den bekannten Verschiebungen des Körpers (1-3), einfachen Übungsbeispielen zu den Schrittfolgen und dem Teil 1 der Krav-Boxing - Schlag- und Tritttechniken.

Blocktechniken 360 Grad (1-7), Ausweichen und Meiden oder Pendeln, verschiedene Varianten wie die 360 Grad-Blocks gegen Schlag- oder andere Angriffe, stand am Nachmittag auf dem Programm sowie zum Abschluss des ersten Ausbildungstages, Drills mit Schlagtechniken und Kombinationen.

Durch diesen ersten Ausbildungstag führten die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe) aus den Basic-Programmen 1+2 aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten standen am Vormittag des zweiten Ausbildungstages (Sa/09.09.) auf dem Programm. Den zweiten Teil dieses Ausbildungsprogramms Befreiungen wurde am Nachmittag durch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) einem weiteren Mitglied des Ausbildungsteams der KMS Schweiz und Spezialisten auf diesem Gebiet weitergeführt. Zu Beginn des Nachmittags vermittelte Bruno Trachsel den zweiten Teil der Schlag- und Tritttechniken aus dem Krav-Boxing, wo vor allem erste Kombinationen und der Zusammenhang zwischen den einzelnen Schrittfolgen sichtbar sowie ihre Wichtigkeit erfuhren. Im Anschluss ging es mit verschiedenen Umklammerungen, Würgeabwehren (Schwitzkasten) und Kragengriffen im Bereich Befreiungen weiter.

Blocktechniken verschiedener Art (Innen- und Aussenseite des Unterarmes und den Händen) mit Giuseppe Puglisi, als Einstieg in den dritten und letzten Tag des ersten Moduls und Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), waren am Vormittag auf dem Programm. Mit Thomas Hertig war ein weiterer Instruktor aus dem Ausbildungsteam mit enormer Erfahrung im Bereich der Trainingslehre am KMS Instruktoren-Lehrgang vertreten; der einerseits beruflich täglich als Turn- und Sportlehrer sowie Fachleiter im Bereich Jugend & Sport unterwegs ist und andererseits aber auch als langjähriger Kampfkünstler in der Selbstverteidigung, sein Fachwissen nicht nur theoretisch sondern auch praktisch vermitteln konnte.

Verteidigung aus der Bodenlage (Teil 1+2) mit den Grundpositionen - Verteidigungshaltungen am Boden, Treten und Aufstehen aus der Bodenlage und Fallübungen aus diversen Lagen zeigten die Vielseitig- und diversen Möglichkeiten auf, wie man sich aus einer misslichen Lage - wie die am Boden trotzdem effizient verteidigen kann. Allen wurde nach wenigen Minuten sehr schnell klar, dass es den Kampf aus der Bodenlage zu vermeiden gilt, da eine Auseinandersetzung auf der Strasse am Boden sehr anstrengend, aber vor allem gefährlich sein kann und ist. Daher war korrekte Verteidigungshaltung, sicheres Aufstehen aus einer Gefahrensituation und das Auffangen (Fallen/Rollen) des Körpers ein wichtiger Aspekt dieses Ausbildungsbereiches.

Würgen, aber auch gleichzeitiges Würgen und Abwehr von Schlägen aus der Bodenlage, Würgen in diversen Situationen (an der Wand), Reissen an den Haaren, Unterarmwürger und Doppelnelson bildeten den Abschluss der 3-tägigen Ausbildung im Basic-Bereich dieser Krav Maga Ausbildung.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) für ihr diszipliniertes Verhalten (Training) während des 1. Moduls - was auch gleichzeitig auch Sicherheit im Training bedeutet und freut sich bereits jetzt auf das zweite Modul mit Euch.

Herzlichen Dank und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (27. - 29. Oktober 2017) im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Krav Maga Trainerkurs nach der Sommerpause am Samstag, 26. August 2017 im KMS Hauptcenter in Liestal

Samstag, 26. August 2017 lud die Krav Maga Self Protect Association nach der langen Sommerpause ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 3. KMS Trainerkurs nach Liestal zur nächsten Aus- und Weiterbildung im Hauptcenter. Trotz warmen Wetterbedingungen erschienen fast 60 Interessierte aus 38 KMS Standorten, der Deutsch- und Westschweiz.

Die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms stand wie bereits in den ersten beiden Trainerkursen auf dem Programm. Im ersten Halbjahr wurden die Basic-Levels 1-3 überarbeitet und vorstellt, nun stand das Level 4 - Advanced 1 auf dem Programm. Die neu angepassten Kampf (Sparring) Techniken mit Partner und Schutzausrüstung zeigten bei Temperaturen über 30 Grad bereits nach wenigen Minuten ihre Wirkung, jedoch die kampferprobte KMS Gruppe der Instruktoren/innen liess sich davon nicht abhalten voll mitzumachen und ihr Bestes zu geben. So wurde auch das anschliessende Stockprogramm, Abwehr gegen Messer- und Schusswaffen zu einer extrem schweisstreibenden Angelegenheit.

Übergänge von Stand zu Boden (Takedowns), Wurftechniken in der Verteidigung sowie Vorübungen für den Bodenkampf (Grappling) mit Partner waren die Themen am Nachmittag und finden ihre Fortsetzung im neu überarbeiteten Programm Advanced 2 - Level 5, das im November anlässlich des 4. und letzten Trainerkurs vorstellt wird.

Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen und die engagierte Teilnahme, die Unterstützung und dem Feedback während dieses intensiven 3. KMS Trainerkurses im August 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

13. Krav Maga Workshop in Mürren/BE mit Spezial-Gast und Messerspezialist- Frans Stroeven aus Holland

Freitag, 30. Juni 2017, reisten zum diesjährigen 13. KMS Spezial Workshop und Summercamp in Mürren, über 80 Teilnehmer/innen an und freuten sich auf drei trainingsreiche und interessante Tage sowie auf unseren Spezial-Gast - Frans Stroeven aus Holland. Der Messerspezialist meinte als er in Mürren ankam, dass er noch nie an einem so schönen Ort einen Lehrgang geleitet hätte und war von der Bergkulisse beindruckt. Vom KMS Ausbildungsteam mit dabei waren wie jedes Jahr - Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und neu im Team auch Peter Kropf. Mit dabei war auch Lavinel Olcan, der als Landesvertreter von Frans Stroeven und der SCS den Gast aus Holland am Freitag und Sonntag unterstütze.

Ein erstes Training mit der Aufteilung in zwei Gruppen und die Angewöhnung auf rund 1‘700MüM in Mürren stand nach dem Mittagessen auf dem Programm sowie das obligate Gruppenfoto. Bei Frans Stroeven ging es an diesem Nachmittag um die Basics im Messerkampf, also wie greife ich überhaupt mit einem Messer an, dies um überhaupt zu verstehen, wie solche Angriffe waffenlos geblockt werden können und was dabei die Gefahren sind. In der anderen Gruppe wurde das neu optimierte Messerabwehr-Programm der KMS Schweiz, aus den verschiedenen Distanzen und den möglichen Blocktechniken sowie Abwehrverhalten vorgestellt. Nach rund drei intensiven Trainingsstunden, ging es zum verdienten Nachtessen und gemütlichen Zusammensein unter Freunden.

Am Samstag wurde auf drei Arbeitsplätzen trainiert, die Themen Messerkampf (Basic-Advanced und Verteidigung), Abwehr von Schusswaffen-Bedrohungen und 360 Grad Block- und Abwehrtechniken beinhalteten. Das Messerthema wurde von unserem Spezialgast, Frans Stroeven und Nenad geleitet, wo die Teilnehmer/innen in den Genuss kamen mit einem der weltbesten Messerspezialisten zu trainieren und eine Kostprobe seiner blitzschnellen Angriff- und Verteidigungstechniken mit und ohne Messer zu bestaunen. Die verschiedenen Varianten von Block- und Abwehrtechniken wurden von Bruno Trachsel und Peter Kropf geleitet und das Thema Abwehr gegen Bedrohungen mit Schusswaffen von Giuseppe Puglisi und Angelo Savorani. Damit alle in sämtliche Themen einen Einblick erhielten, wurde im Rotationsprinzip gearbeitet.

Im Anschluss an diesen intensiven Ausbildungstag, gab es wie bereits in den letzten Jahren von „Mike“ dem neuen Sportchalet-Chef und seinem Team, ein „reichhaltiges und gutes Nachtessen“ sowie danach der obligate Ausgang zu den diversen Bars im „grossen“ Mürren und dem Pflichtprogramm „Blüemlicheller“ für die Kravisten/innen der KMS Schweiz.

Ausbildungs- und Instruktorenteam am 13. KMS Spezial-Workshop in Mürren

Bild: Ausbildungs- und Instruktorenteam am 13. KMS Spezial-Workshop in Mürren

Zum Abschluss des 3-tägigen Spezial-Workshops standen an diesem Sonntagvormittag das Messer-Spezialtraining von Frans Stroeven sowie der Stress-Drill-Parcours von Nenad als Highlight auf dem Programm. Frans Stroeven demonstrierte dabei ein paar Kombinationen von Messerabwehr mit und ohne Messer oder einem Alltagsgegenstand - der Zeitung sowie ein Mix mit Pangamot (Philippino Martial Arts). Auf der anderen Seite hatte Nenad mit Angelo einen Stress-Drill-Parcours mit diversen Messerattacken bereitgestellt, der den Teilnehmenden wahrhaftig ihre physischen Grenzen aufzeigte und aber auch mental jeder und jedem einzelnen alles abverlangte.

Nach rund 2 ½ Stunden intensivem Vormittag, war dann gegen 1130 Uhr jedoch alles schon wieder vorbei und einmal mehr war Zeit - auf Wiedersehen zusagen. Wie all die Jahre zuvor ging ein lehrreicher und intensiver Krav Maga Spezial-Workshop, aber auch geselliges Sommercamp mit gleichgesinnten Freunden aus der Krav Maga Szene Schweiz zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich bei unserem Spezialgast - Frans Stroeven - aus Holland, für seinen Besuch am diesem 13.KMS Spezial-Workshop / Sommer-Camp 2017 sowie aber auch für seine freundliche-professionelle Art und die Super-Trainings recht herzlich bedanken! Ein herzlicher Dank geht einmal mehr auch an meine drei anwesenden Stellvertreter - Bruno, Angelo, Nenad und Peter Kropf aus dem Ausbildungsteam für die Mithilfe in der Instruktion sowie den Lavinel Olcan von SCS Schweiz, der den Franz an zwei Tagen am Workshop tatkräftig unterstützte. Ebenso wie alle Jahre zuvor, herzlichen Dank an Peter Kropf für das professionelle Gruppenfoto.

Herzlichen Dank!

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