1. Krav Maga Women Protect Instruktoren-Ausbildung Modul 2: Verteidigung aus der Bodenlage, Massnahmen gegen Übergriffe, Model Mugging

Samstag/Sonntag, 20./21. Mai 2017 führte die Krav Maga Self Protect Association Switzerland unter der Leitung von Giuseppe Puglisi, Nenad Stojkovic und Peter Kropf den zweiten Teil der Women Protect Instruktoren/innen-Ausbildung für bereits ausgebildete KMS Instruktoren/innen im Hauptcenter in Liestal durch.

Als Start in das zweitägige Modul wurde den angehenden Women Protect Instruktoren/innen in einem Theorieteil die Notwendigkeit für einen separaten Selbstverteidigungskurs für Frauen; die Unterschiede zu normalen Krav Maga Kursen und die Gründe für eine Teilnahme an einem solchen Kurs erläutert sowie was für ein Hintergrundwissen man für die Durchführung eines solchen Kurses braucht. Auch die Ziele bei solch spezifischen Frauenkursen, das Verhalten des Instruktors und die technisch sowie taktischen Inhalte waren Aspekte die in Form von Brainstorming miteinander erarbeitet wurden.

Einmal mehr kam dabei die Wichtigkeit und Bedeutung der Stimme in Zusammenhang mit dem Training der Selbstbehauptung und deren Verknüpfung von Stimme und Technik zum Ausdruck, die in der Prävention (Erkennen der Gefahr) sowie der kognitiv, emotionalen und physischen Abwehr einer Bedrohung oder Übergriffs eine wichtige Rolle in den verschiedenen Trainingsformen einnehmen.

Nach der Theorie ging es dann in die Praxis mit Vorübungen am Boden, Verteidigung aus der Bodenlage und den vorbeugenden (technisch-taktischen) Massnahmen bei möglichen Übergriffen. Dabei wurden verschiedene Ausgangslagen am Boden simuliert und das Verhindern von Übergriffen am Boden mit einfachem Bewegungsverhalten (aus Sicht des Opfers) und der nötigen Gegenwehr eingeschliffen. Zum Abschluss des ersten Kurstages, ging es dann in Form eines interaktiven Trainings (Model Mugging) mit dem Vollschutzanzug nochmals intensiv zur Sache, wo den Instruktoren/innen die verschiedenen Schwierigkeiten aber auch Chancen bei solch gefährlichen Situationen aufgezeigt wurden.

Am zweiten Kurstag standen die Themen Pfefferspray, Alltagsgegenstände, mehrere Angreifer und Notwehrhilfe (Kameradenhilfe) auf dem Programm. Eine kurze Theorie zum Umgang mit einem Pfefferspray bildete den Einstieg in den Vormittag sowie anschliessende Übungen bezüglich Distanz, Handhabung von Pfefferspray oder Alltagsgegenständen unter Stress.

Diverse Szenarien im Freien und in Räumen zeigten den Instruktoren/innen auf, wie schwierig der Einsatz eines Pfeffersprays in ernsten Situationen sein kann und der alleinige Besitz eines solchen ein falsches Sicherheitsgefühl bei den Besitzer/innen vermittelt, resp. Ausbildung mit diesem Hilfsmittel deshalb zwingend notwendig ist. Auch die Verwendung gegen mehrere Angreifer will gelernt sein sowie Situationen aus der Bodenlage in engen Räumen, was die Teilnehmer/innen teilweise vor grosse Herausforderungen stellte. Die Kameradenhilfe oder Notwehrhilfe war der Abschluss den intensiven Weekends.

Im September/Oktober 2017 werden die ersten Women Protect Instruktoren/innen zur Prüfung antreten, wo sie sich einem praktischen Test in Form einer Lektion (methodisch / didaktisch) sowie weiteren Themen in Zusammenhang mit Frauenselbstverteidigung unterziehen.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Krav Maga Trainerkurs und CPR-Kurs 2017

Samstag, 06. Mai 2017 stand wie alle zwei Jahre zuvor die wiederkehrende Ausbildung „Basic Life Support“ sowie die Zertifizierung (Re-Zertifizierung) des CPR-Erste-Hilfe-Kurses auf dem Programm. Nebst dem lud die Krav Maga Self Protect Association zum zweiten Teil am Nachmittag, neues Prüfungsprogramm Basic 2&3 für die Centerleiter und Instruktoren/innen nach Liestal zur Aus- und Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu beiden Ausbildungen erschienen rund 60 Interessierte aus knapp 40 KMS Standorten, aus der Deutsch- und Westschweiz.

Die 3-stündige Schulung „Basic-Life-Support“ wurde einmal mehr von Adi Waibel und seinem Assistenten Ruedi durchgeführt. Die 40 Teilnehmer/innen (Centerleiter/Instruktoren) erhielten einerseits eine Schulung im Umgang mit Patienten und dem Auslösen der Überlebenskette sowie andererseits die richtige Anwendung der BLS Massnahmen und den diversen Patientenlagerungen je nach Ereignis. Das Kursziel - CPR-Test und das Absolvieren der Re-Zertifizierung oder bei neuen Teilnehmern die Zertifizierung war der Abschluss des Vormittags. Vielen Dank an Adi Waibel!

Das Programm am Nachmittag bestand darin die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms im Bereich Basic-Level 2 & 3 vorzustellen, resp. fortzusetzen, wo wir im 1. KMS Trainerkurs stehen geblieben waren. Im Bereich der Schlag- und Abwehrtechniken wurden kleinere Anpassungen vorgestellt und erklärt sowie bei den Befreiungen allgemein und den Bodenkampfsituationen separat im Basic 3 Programm erläutert. Die neuste Anpassung im Basic 2&3 Programm war der Schlussteil mit den verschieden vorgestellten Drills (technisch-taktisch) im Stand und am Boden. Auch der Teil Messerabwehr (im Basic 3) aus der mittleren Distanz ist neu und soll einen fliessenden Übergang zum Programm Advanced 1 ergeben, wo vor allem die Abwehr aus den möglichen Angriffswinkeln und den Aus- und Meidbewegungen die Möglichkeiten der waffenlosen Verteidigung gegen gefährliche Angriffe erweitert.

Der nächste Schritt, die Herausgabe der Prüfungsprogramme Basic 1 - 3 in Form von Handbücher, wurde bereits mit dem Erstellen von ersten Fotos gestartet. Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das engagierte Interesse das neue Programm im Bereich Basic 1- 3 umzusetzen und dem Feedback / Rückmeldungen während dieses 2. KMS Trainerkurses!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren-Prüfungen 2017

Sonntag, 07. Mai 2017 fanden im KMS Hauptcenter (in Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, die alljährlichen Instruktoren/innen - Prüfungen der in diesem Jahr gemeldeten Anwärterinnen und Anwärter statt. Aus 12 verschiedenen Standorten der Deutschschweiz konnten sich in diesem Jahr deren 20 Anwärter/innen der Prüfung stellen, wobei ein Teilnehmer verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Die diesjährigen Prüfungen wurden unter dem neuen Prüfungsprogramm für Instruktoren/innen durchgeführt, wo einerseits zeitliche wie aber auch technische Optimierungen vorgenommen worden waren. Von den Absolventinnen und Absolventen wurde während rund 2 ¼ Stunden einiges abverlangt sowie aber auch beindruckende Leistungen auf einem hohen Level präsentiert, die trotz der Neuerungen und Anstrengungen mit Bravur von den Prüfungsabsolventen/innen gemeistert wurde. Herzliche Gratulation zum/r KMS Krav Maga Instruktor/in!

Foto: h. Reihe: Saverio Mastropietro, Peter Scheidegger, Carlo Volken, Davide Prezioso, Michael Ulrich, Aurelia Golowin, Jan Weis, Dominique Nägelin, Alexander Koller, Luigi Romano, Till Gisler Aldo Rütschi, v. Reihe: Ramon Pfister, Apollo Dauag, Urs Roth, Petra Bättig, Bernard Pillonel, Gerd Sundermann und Ionela Fontanive

Die Prüfungskommission mit den Experten / Master-Instruktoren Bruno Trachsel (Stv. Chef-Instr.), Nenad Stojkovic (Stv. Chef-Instr.); Jürg Staubli (Stv. Chef-Instr.) und Giuseppe Puglisi (Chef-Instr.) gratulieren den Absolventinnen und den Absolventen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen sowie der Beförderung zum Krav Maga Instruktor/in. Die Übergabe der Diplome findet wie jedes Jahr am letzten (4.) Trainerkurs im November statt.

Herzliche Gratulation!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Spezial-Lehrgang: Verteidigung gegen Messerangriffe

Samstag, 22. April 2017 wurde unter der Leitung von Giuseppe Puglisi und Nenad Stojkovic von der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, der erste Spezial-Lehrgang im Bereich Verteidigung gegen Messer durchgeführt. Die KMS Switzerland hat ihr bisheriges Verteidigungskonzept gegen Messerangriffe aufgrund der immer häufigeren Bedrohungen und Angriffe mit einem Messer oder ähnlichen Waffen (Werkzeuge ect.) überarbeitet und mit einem neuen Konzept Basic 1+2 sowie einem später geplanten Lehrgang Advanced 1+2 der heutigen Bedrohungslage angepasst.

Zum Einstieg in das Thema stand das Ausweichen und diverse Meidbewegungen mit den Beinen und dem Oberkörper auf dem Programm, das gleichzeitig auch als Aufwärmprogramm für die interessierten Lehrgangsteilnehmer/innen diente. Dabei wurde vor allem auf die Distanzen (gross, mittel und nah) in Verbindung mit den Schritten (2, 6+7) hingewiesen und diverse Übungsbeispiele präsentiert und miteinander vernetzt. Erschwerte Übungen bei multiplen Angriffen zeigten auf, wie wichtig die Rumpfgewandtheit in Kombination mit den Schritten ist und das Halten des Gleichgewichts.

Nachdem die wichtigste Grundlage mit dem Fundament (Fussarbeit und Standfestigkeit) anhand diverser praktischer Übungen und schriftlicher Dokumentation (Flipchart) vermittelt worden war, ging es darum die verschiedenen Blocktechniken mit offenen Händen und den Unterarmen mit der Fussarbeit sowie den Ausweich- und Meidbewegungen zu kombinieren. Auch hier wurden diverse Übungen aus verschiedenen Lagen (stehend, knieend und am Boden) und unter erschwerten Bedingungen mit eingebauten Stressoren geübt, die aufzeigten, wie schwierig - aber auch wie wichtig das Kennen der verschieden Distanzen (Reaktionszeiten) bei Messerangriffen ist.

Auch das Training der verschiedenen Angriffe mit einem Messer in der Eispickel-/Dolchhaltung oder Säbel-/Hammerhaltung und den diversen Angriffswinkeln machte allen Teilnehmer/innen klar, dass es für die Verteidigung gegen Messer sehr wichtig ist, zu verstehen wie jemand mit einem Messer angreift und deshalb auch der Umgang mit einem Messer (z.B. Messerkampf) geübt werden sollte. Vor allem die Bodenkampfsituationen mit einem Messer zeigten auf, wie unberechenbar und gefährlich solche Aktionen sind und wie viele Energie dabei in kürzester Zeit verbraucht wird.

Zum Schluss des ersten Teils (Basic 1) wurde noch ein weiterer schwieriger Teil - das Greifen und Binden eines Messerangriffs sowie das ausser Gefecht setzen eines Angreifers vorgestellt und umgesetzt. Dieser Teil wird dann am zweiten Kurstag (Basic 2) mit Schutzausrüstung eine Fortsetzung finden, wo es auch darum geht reale Szenarien unter Druck und erschwerten Bedingungen zu meistern.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen für die engagierte Teilnahme, bis bald im Juni.

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Bodenkampf und letzte Prüfungsvorbereitung für die KMS Instruktoren Anwärter/innen 2016/17

Freitag/Samstag, 31. März/01. April 2017, wurde im Rahmen der Instruktoren-Ausbildung für angehende Advanced-Instruktoren/innen das Modul 4 - Bodenkampf sowie für die Anwärterinnen und Anwärter zur Prüfung zum Instruktor/in das letzte Vorbereitungstraining im KMS Hauptcenter in Liestal durchgeführt. Das Modul Bodenkampf wurde durch den langjährigen Judo und Ju-Jitsu Spezialisten, Angelo Savorani unter der Mithilfe von Nenad Stojkovic (beide Stv. Chefinstruktoren) geleitet.

Als Einstieg in das vierte Modul gab es eine kurze Theorie, wo die verschiedenen Inhalte was Bodenkampf ist oder sein kann sowie Unterschiede zwischen sportlichem Wettkampf und realem Strassenkampf aufgezeigt wurden. Im Anschluss ging es dann in die Praxis mit Varianten von diversen Falltechniken, Vorübungen für den Bodenkampf, Verteidigung aus der Bodenlage und dem Aufstehen aus Bodensituationen. All diese Übungen dienten in erster Linie dem Zweck, den Kampf am Boden einerseits aus verschiedenen Gründen der Gefahrenabwehr zu vermeiden und andererseits um dem Risiko bei Angriffen verletzt zu werden - das am Boden um einiges grösser ist - vorzubeugen.

Das Erarbeiten einer Lektion im Bereich Verteidigung aus der Bodenlage oder Situation Bodenkampf waren die Themen am Samstagvormittag, die gemeinsam von den Teilnehmern in Zweiergruppen erarbeitet, präsentiert und ausgewertet wurden.

Nach den Präsentationen ging Angelo dann dazu über Grundtechniken am Boden (Spider, Crevette, Brücke etc.) sowie das Halten, Einsetzten des eigenen Gewichts, den speziellen Befreiungen und diversen Varianten zu üben, aber auch speziell für den Bodenkampf im Freien (Strasse etc.) zu testen. Auch Takedown Varianten (von Stand zu Boden), einfache Hebel- und Würgetechniken sowie aber auch spezielle Hebeltechniken kamen zu Einsatz. Vor allem wurde deutlich, dass eine reale Auseinandersetzung nicht mit einem sportlichen Wettkampf verglichen werden kann und dabei Techniken zum Einsatz kommen die nicht an ein Regelwerk oder Richtlinien gebunden sind. Angelo konnte einmal mehr mit seinem enormen Grundwissen die Teilnehmer/in begeistern. Die eine oder andere Frage zu einem Hebel oder Würger wollte zum Schluss niemand mehr stellen, da alle froh waren, wenn er seine Handgelenke oder Ellenbogen nicht mehr hinhalten musste…..

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016-2018

Prüfungsvorbereitung - Instruktoren-Lehrgang / Modul 3

Parallel zur Advanced-Instruktoren Ausbildung fand gleichentags auch an diesem Samstag, 01. April 2017, das zweite Vorbereitungstraining des dritten Moduls für die Instruktoren-Ausbildung zum/r Instruktor/in statt. Die Anwärterin und Anwärter wurden am Vor- wie Nachmittag durch Giuseppe Puglisi (Chefinstruktor der KMS Schweiz), Bruno Trachsel und Jürg Staubli (beide Stv. Chefinstruktoren) durch das neue KMS Prüfungsprogramm für Instruktoren/innen geführt.

Die Anwärterin und Anwärter haben nun bis anfangs Mai noch ein paar Wochen Zeit das Gelernte aus dem Instruktoren-Lehrgang (Herbst 2016) und den beiden Vorbereitungstagen zu vertiefen. Am Sonntag, 7. Mai 2017 erfolgt die Prüfung, wo das Erlernte umgesetzt werden muss. Wünsche bereits jetzt allen eine gute Vorbereitung und bis bald am Prüfungstag.

Anwärterinnen und Anwärter KMS Instruktor/in - Lehrgang 2016/17

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an meine vier Stellvertreter, den Bruno, Angelo, Nenad und Jürg für ihren Einsatz an diesem Samstag!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

1. Krav Maga Women Protect Instruktoren-Lehrgang

Samstag/Sonntag, 18./19. März 2017 organisierte und führte die KMS Switzerland den ersten Women Protect Instruktoren-Lehrgang (Modul 1) für bereits ausgebildete Krav Maga Instruktorinnen und Instruktoren durch.

Im ersten Modul ging es darum den 16 Teilnehmer/innen die Unterschiede und Inhalte eines Selbstverteidigungstrainings für Frauen zu normalen Trainings aufzuzeigen. Dabei wurde mit den angehenden Women Protect Instruktoren/innen in einer ersten Lektion die Inhalte eines Trainings für Frauen definiert sowie was ist ein Selbstbehauptungstraining und jeweils der Transfer - die Umsetzung - in die Praxis erarbeitet. Meid- und Ausweichbewegungen mit verschiedenen Hilfsmitteln, Kennen lernen und Umgang mit Schmerz in der Praxis und Distanz- und Stimmübungen sowie der Einsatz des eigenen Körpers waren der Einstieg.

Am Nachmittag des ersten Ausbildungstages folgten Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken die für Frauenselbstverteidigung unter dem Aspekt - realitätsnah und praxisbezogen - als effektiv galten und mit verschiedenen Varianten sowie Trainingshilfsmitteln (Pratzen, Schlagkissen etc.) und Drills die Vielfalt oder auch etlichen Möglichkeiten für ein frauenspezifisches Training aufzeigten. Einfache Befreiungstechniken und Rollenspiele waren die Inhalte des zweiten Ausbildungstages, basierend auf den bekannten Grundtechniken des Krav Maga. Auch hier konnte aufgezeigt werden, dass einfache Basic-Techniken korrekt ausgeführt sehr effektiv sind und in Verbindung mit Befreiungen damit ein Angreifer in Kürze ausser Gefecht gesetzt werden kann.

Rollenspiele als taktisches Verhalten - zwecks dem Erkennen für Eskalation und Deeskalieren in Gewalt- und Konfliktsituationen sowie diverse Drillübungen für den Umgang mit Stress und dem Abbauen von Angst bildeten den Abschluss dieses ersten Women Protect Moduls.

Im Mai geht es weiter mit dem zweiten Modul und den Themen Verteidigung aus der Bodenlage, Massnahmen gegen Übergriffe, Einsatz von alltäglichen Gegenständen, Einsatz von Pfefferspray und dem Model Mugging (interaktives Training mit dem Vollschutzanzug).

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Pfefferspray Basic Lehrgang in Liestal

Freitag, 24. Februar 2017 nahmen interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am fünften Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, am Hauptsitz der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, teil. Giuseppe Puglisi (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Thema Eigenschutz in Zusammenhang mit dem Abwehrspray aufgezeigt wurden. Auch die korrekte Handhabung und der Umgang mit diesem sowie die rechtlichen Voraussetzung und auch auf das taktisch, korrekte Benützen in Konfliktsituationen wurde hingewiesen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Abwehrsprays. Schritte, Armhaltung und korrekte Distanz sowie das Verbalisieren bildeten die Basis. Nach dem Erlernen der Grundhaltungen, waren Partnerübungen an der Reihe, wo es darum ging auch unter Druck (Stress) noch zu funktionieren und wie verhält sich dies in Kombination mit dem Bedienen des Trainingssprays. Nach einer kurzen Pause, waren Zielübungen aus stehend/liegender Grundposition mit dem Trainingsspray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner) an der Reihe. Der 3-stündige Lehrgang zeigte auch diesen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, dass ein korrekter Umgang und das Üben mit einem Trainingsspray die Grundvoraussetzung für den persönlichen Eigenschutz sind, wenn man sich in heiklen Notsituationen mit diesem Hilfsmittel verteidigen will.

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 19. Februar 2017 trafen sich die Teilnehmer/innen des Basic (1+2) Schiesslehrganges zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG). Das Festigen der Manipulationen und das Schiessen von Dubletten waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf die äusserst korrekte Handhabung der Manipulationen, also auf das „Trockentraining“ und die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit einer Faustfeuerwaffe wert gelegt. Am Nachmittag kam zu dem bisher Gelernten, noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und aus der Stellung „knieend hoch“ sowie der Abschlusstest.

Wie immer waren auch dieses Mal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leicht nervös, was es jedoch für das Bestehen eines guten Tests braucht und sich am Schluss mit den erzielten Resultaten auch bestätigte. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden den Test mit Bravur und rund die Hälfte der Kursteilnehmer/innen erreichte gar ein Top-Resultat. Die erzielten Resultate zeigten wie konzentriert über die beiden Kurstage jede/r einzelne an sich gearbeitet hatte und waren nur die logische Folge davon. Die Kursleitung gratuliert an dieser Stelle nochmals allen Absolventen/innen recht herzlich!

Herzliche Gratulation!

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

Women Protect für Advanced Instruktoren und Krav Maga Vorbereitung Instruktoren-Prüfung

Freitag, 10. Februar 2017, ging es im Rahmen des Aus- und Weiterbildungslehrganges zum Advanced-Instruktor in eine nächste Runde mit dem dritten Modul zum Thema „Women Protect“ - Frauenselbstverteidigung. Im Theorieteil wurde als Einstieg aufgezeigt, dass Selbstverteidigung für Frauen nicht mit einem normalen Krav Maga Training verglichen werden kann. Es wurden diverse Aspekte wie was sollte ein Training für Frauen beinhalten oder was ist ein Selbstbehauptungstraining miteinander erarbeitet sowie hervorgehoben, wie wichtig der kognitive und aber auch emotionale Anteil dabei ist. Dabei kristallisierte sich heraus, warum ein individuelles Angebot für Frauen sinnvoll ist und auf was dabei in einem Kurs- oder Trainingsangebot im Besonderen geachtet werden muss.

Im theoretischen wie aber auch praktischen Teil dieses Moduls standen dann Themen wie Distanz und Stimme, einfache Befreiungen sowie Block- und Schlagtechniken und Ultimative Notwehrtechniken für ein frauenspezifisches Training auf dem Programm. So diente am Samstag, 11. Februar als Einstieg eine Gruppenarbeit, wo von den Teilnehmern/in eine mögliche Lektion vorgestellt wurde - die die Aspekte der Selbstbehauptung enthielten und den daraus resultierenden Effekt der Selbstsicherheit zum Ziel hatten.

Model Mugging - Women Protect

Interaktives Training mit Vollschutzanzug - oder Model Mugging, also einen sogenannten Scheinangriff oder -überfall zu simulieren, ist eine bewährte Trainingsmethode für die Frauenselbstverteidigung. Die praktische Methode dient dazu Verteidigungsschwächen, emotionale Hemmschwellen oder anerzogene Verhaltensmuster - die dem möglichen Opfer im Weg stehen zu überwinden und mit entschlossener Abwehr zu reagieren. Die Übungen brachten die Teilnehmer/in an ihre physischen Grenzen und machten deutlich, wie wichtig der Einsatz des sogenannten „Red Men“ für frauenspezifische Trainings, aber vor allem für das Nachahmen von realen Situationen sind und damit eine enorme Bereicherung beim Eigenschutztraining für Frauen darstellen. Nebst dem praktischen Aspekt, werden dabei mentale Aspekte der Gefahrenerkennung, Überwindung der Opferrolle und Verteidigungsstrategien der Gefahrenabwehr durchgespielt und geschult.

Instruktoren Prüfungsvorbereitung für Anwärter/innen

Samstag, 11. Februar fanden parallel auch die Vorbereitungen für die Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter zum/r Krav Maga Instruktor/in statt. Den 20 Teilnehmer/innen wurde der erste Teil des neuen Prüfungsprogramms für Instruktoren Level 1 vorgestellt, dass sich aus den Basic Leveln 1 - 3 zusammensetzt und die Themen Grundschritte, Verschiebungen - Ausweichen, Krav-Boxing Techniken, Abwehr- und Befreiungstechniken sowie Verteidigung aus der Bodenlage beinhaltet. Der zweite Teil wird im Rahmen dieser Vorbereitung für die Prüfungsanwärter/innen am Sa/01. April vermittelt.

Allen Teilnehmer/innen des Advanced-Lehrganges und Vorbereitung zum Instruktor/in sowie meinen Stellvertretern Bruno Trachsel, Angelo Savorani und Nenad Stojkovic herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und Euren Einsatz! KMS Chefinstruktor -Giuseppe Puglisi

Krav Maga Trainerkurs zum Jahresstart 2017

Samstag, 28. Januar 2017 lud die Krav Maga Self Protect Association zum Jahresstart 2017 ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal zur Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu dieser Weiterbildung meldeten und erschienen rund 68 Interessierte aus über 40 KMS Standorten, aus der Deutsch- und Westschweiz.

Auf dem Programm stand die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms im Bereich Basic-Level das zwischenzeitlich überarbeitet worden ist und nun in einem ersten Schritt den verantwortlichen Instruktoren der KMS Standorte vorgestellt wurde. Eingestiegen wurde mit den beiden Basic Levels 1 und 2, wo vor allem die Grundschritte auf 8 Richtungen erweitert sowie aber auch die Verschiebungen des Körpers (Drehungen), klar von den Schritten getrennt wurden. Auch im Bereich der Schlag- und Abwehrtechniken wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, so zum Beispiel Techniken aus dem Programm Basic 2 + 3 aus dem Krav-Boxing im Level 1 und 2 eingebaut und eine klare Aufteilung der Abwehr von 360-Grad Blöcken sowie Innen- und Aussenunterarm-Abwehrtechniken.

Bei den Befreiungen wurden im Basic Level 1+2 keine grossen Veränderungen vorgenommen, hingegen in der Verteidigung aus der Bodenlage wurden kleine Anpassungen getätigt. Am Ende einer KMS Prüfung wurde neu anstelle der bisherigen Schlagkissen-Drills, verschiedene Schlagkissen und Pratzen-Drills (technisch-taktisch) mit Szenarien im Stand und aus der Bodenlage mit Aufgaben eingebaut.

Der nächste Schritt, wird die Herausgabe der Prüfungsprogramme in Form eines Handbuches sein, wo die Grundlagen von Basic Level 1 - 3 mit Wort und Bild dokumentiert sind und es dem Prüfling, wie aber auch dem Instruktor und Prüfer einfacher machen. Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das engagierte Interesse, die Unterstützung und dem Feedback während dieses 1. KMS Trainerkurses zum Jahresstart im 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

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