News mit dem Schlagwort “Lehrgang”

Verteidigung gegen Messerangriffe mit dem Top-Spezialisten Frans Stroeven aus Holland

Am Samstag, 06. März 2016, lud die Krav Maga Self Protect Association Switzerland zum Messer-Lehrgang mit Frans Stroeven aus den Niederlanden ein. Der Lehrgang war mit 60 teilnehmenden Instruktoren/innen ausgebucht und fand in der Turnhalle Bifang in Lausen statt.

Frans Stroeven war bereits am Freitagabend aus Amsterdam angereist, wo zusammen mit seinem Vertreter aus der Schweiz, Lavinel Oltean (aus Luzern) das Programm für den Lehrgangstag mit dem Chefinstruktor, Giuseppe Puglisi, zusammengestellt wurde. Aufgrund der langjährigen Erfahrung von Frans Stroeven, ging es darum den Krav Maga Instruktorinnen und Instruktoren aufzuzeigen, was für eine Gefährlichkeit von Messerangriffen ausgeht und wie man sich gegen solche überhaupt verteidigen kann.

Der Einstieg am Samstagvormittag erfolgte mit Basic-Angriffen aus dem „filipino martial arts“, wo es darum ging, zu verstehen, wie diese Angriffe überhaupt ausgeführt werden und was für eine Strategie hinter einem Angriff steckt. Frans Stroeven zeigte den Teilnehmenden anhand von einfachen Übungen auf, wie man solche Angriffe mit leeren Händen, aber auch mit einem Messer bewaffnet abwehren kann. Interessant war dabei für die Instruktoren/innen zu erkennen, dass wenn ich diese Angriffe trainiere, auch besser verstehe, wie ich solche Angriffe im Umkehrsinn abwehren kann.

Beeindruckend, war vor allem mit was für einer Geschwindigkeit der 56-jährige Kampfkünstler sich bei Angriffen bewegte und seinen Gegenüber (mit leeren Händen oder bewaffnet) entwaffnete. Frans Storeven gab auch immer wieder Erklärungen, weshalb bei der „filipino martial arts“ leere Hände gegen Messer oder Messer gegen Messer sowie auch Stock gegen Messer trainiert wird. Die ersten beiden Stunden am Samstagvormittag gingen wie im Flug vorbei und alle freuten sich bereits auf den Nachmittag, wo es dann um das Thema Messerkampf ging, also Messer gegen Messer.

Der Nachmittag gestaltete sich etwas anspruchsvoller, da nun von allen Teilnehmenden erhöhte Konzentration und Koordination gefordert wurde. Einmal mehr kam die Präzision von Frans Stroeven zum Ausdruck, wenn er mit den verschiedenen Trainingsmessern komplexe Abläufe mit seinem Trainingspartner Lavinel Oltean vorzeigte und alle in Staunen versetzte.

Spätestens jetzt wurde allen klar, dass es gegen solch einen Spezialisten im Umgang mit einem Messer den wichtigsten Grundsatz gegen Messerangriffe einzuhalten gilt und zwar: rennen, rennen, rennen und nochmals rennen….

Auch er selbst meinte, wegrennen ist gegen ein Messer die beste Art sich zu Verteidigung oder wechsle die Strassenseite und wenn diese beiden Grundregeln nicht möglich sind, dann kämpfe bis zum Schluss. Zum Schluss dieses interessanten und intensiven Lehrganges, zeigte Frans Stroeven auch noch die Trainingsmethodik der „Flows“, wo mehrere Abwehr und Angriffe miteinander verbunden wurden und der eine oder andere an seine Grenzen kam, was „Aufnehmen, Verarbeiten und Umsetzen“ anbelangte.

Als Chef von der Krav Maga Self Protect Association Switzerland möchte ich mich an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Instruktoren/innen recht herzlich bedanken und denke, dass alle sicherlich einiges von diesem Lehrgang mitnehmen konnten. Vor allem danken möchte ich aber dem Gastinstruktor aus Holland, der mit seiner humorvollen Art, die ernsthafte Thematik interessant vermittelte und immer wieder fundierte Erklärungen dazu lieferte. Ein Dank geht dabei auch an Lavinel Oltean, der als Trainingspartner von Frans einiges einstecken musste und Nenad Stojkovic, die diesen Lehrgang überhaupt möglich gemacht haben.

Aus meiner Warte gibt es sicherlich ein weiteres Zusammentreffen mit Frans Stroeven, wo dann nicht nur die Instruktorinnen und Instruktoren, sondern auch Basic und Advanced Interessierte vom grossen Wissensschatz des Frans Stroeven - profitieren können.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Pfefferspray Basic Lehrgang in Liestal

Freitag, 26. Februar 2016 nahmen 14 Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am dritten Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland und Sitz der Self Protect Academy teil. Giuseppe Puglisi (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Thema Eigenschutz in Zusammenhang mit dem Abwehrspray aufgezeigt wurden. Auch die korrekte Handhabung und der Umgang mit diesem sowie die rechtlichen Voraussetzung und auch auf das taktisch, korrekte Benützen in Konfliktsituationen wurde hingewiesen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Abwehrsprays. Schritte, Armhaltung und korrekte Distanz sowie das Verbalisieren bildeten die Basis. Nach dem Erlernen der Grundhaltungen, waren Partnerübungen an der Reihe, wo es darum ging auch unter Druck (Stress) noch zu funktionieren und wie verhält sich dies in Kombination mit dem Bedienen des Trainingssprays. Nach einer kurzen Pause, ging es zu den Zielübungen aus stehend/liegender Grundposition mit dem Trainingsspray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner). Der 3-stündige Lehrgang zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, dass ein korrekter Umgang und das Üben mit einem Trainingsspray die Grundvoraussetzung für sicheren Eigenschutz in heiklen Notsituationen ist, wenn man sich damit verteidigen will.

Krav Maga Instruktoren Lehrgänge und Besuch der Lebensversicherung Swiss Life in Liestal

Krav Maga Self Protect Instruktoren

Instruktoren-Lehrgang (Anwärter/innen)

Freitag, 31. Oktober 2014, startete die Ausbildung der 24 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Lehrgang im Bereich Advanced und dem Besuch der Lebensversicherung Swiss Life.

Am Vormittag wurde mit der Abwehr von Angriffen mit Stock oder stockähnlichen Gegenständen gestartet und aufgezeigt, was diese Angriffe gefährlich macht und mit welcher Technik/Taktik gegen Schläge oder Hiebe zum Kopf vorgegangen werden kann. Ein weiteres Thema am Vormittag, waren diverse Kombinationen aus dem Basic-Bereich die nun in den Advanced-Stufen miteinander verknüpft wurden und damit die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und der Präzision bei mehreren aufeinander folgenden Angriffen sichtbar machten. Die Instruktionen wurden an diesem Ausbildungstag von Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi geleitet.

Der Nachmittag ging mit den gleichen Themen weiter, war jedoch von besonderer Art durch den Besuch einer Swiss Life Delegation (sowie einem Fotografen und Reporter), die mit ihrem Besuch einen Einblick in die (für sie etwas spezielle) Tätigkeit von Giuseppe Puglisi bekommen wollten. Dieses Projekt der Swiss Life läuft unter dem Titel „100 Mitarbeitende besuchen 100 Kunden“, wo mit dieser Aktion auch mehr Kundenkontakt geschaffen wird und sie auch in die verschiedenen Tätigkeiten der Kunden Einblicke erhalten. Es war auch sogleich der Fotograf, der unsere Techniken in Krav Maga auf ihre Effektivität testen wollte und natürlich als „Kunde“ auch auf seine Kosten kam. Das Team der Swiss Life zeigte sich von Krav Maga beeindruckt und für Krav Maga Self Protect Switzerland war es hervorragende Werbung nach aussen.

Advanced - Lehrgang / 31.10 und 01.11.2014

Parallel zur normalen Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 31. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) aufgezeigt.

Am Samstag, 01.11.2014 wurde im Trainingsraum 1 den neuen Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli, Bruno Trachsel und Giuseppe Puglisi das Thema Bedrohung mit dem Messer / Abwehr gegen Messerangriffe sowie Block- und Trappingtechniken vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 den Advanced-Instruktoren durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Advanced-Thema) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und umzusetzen.

Nachdem erfolgreichen Umsetzen der vorbereiteten Lektionen am Vormittag, wurde am Nachmittag im Advanced-Lehrgang, das Dreistufen-Modell anhand von technischen Basic- und Advanced-Beispielen nochmals erläutert und aufgezeigt, dass mit dem Schaffen von Voraussetzungen, ermöglichen der Vielfalt und fördern der Kreativität, der Instruktor/in mit dem Beherrschen der drei Lehrstufen ein flexibles Handwerkzeug für das Lernen hat.

Den Teilnehmern herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und den geleisteten Einsatz.

Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang 2014

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014 - 2016 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Für die Anwärter/in des normalen dreitägigen Instruktoren-Lehrganges war das Weekend noch nicht zu Ende. Sie durften noch einen Tag länger. Der Sonntagvormittag, 02.11. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Reanimations-Richtlinien 2010 Swiss Resuciation Council (SRC)

Traditionsgemäss wurde dieses Thema einmal mehr von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Als angehende Instruktoren/innen ist es für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland wichtig, dass nicht nur das Vermitteln von Techniken zwecks dem persönlichen Eigenschutz wichtig sind, sondern auch der Schutz oder die Sicherheit für Personen im Training. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs war dem Thema Bedrohung mit Schusswaffen gewidmet, wo den Teilnehmer/in einmal mehr die Gefährlichkeit von Gewalt mit Waffen klar gemacht und dementsprechend (mit diversen Hinweisen) instruiert wurde.

Krav Maga Self Protect Abwehr Pistolenbedrohung

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

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3. KMS Advanced-Instruktoren - Lehrgang in Liestal

Freitag, 12. September 2014, startete (nach 2009-2011 und 2011-2013) die dritte Auflage der Krav Maga Self Protect - Advanced Ausbildung für fortgeschrittene Instruktoren oder Leiter/innen von KMS Centern (die das Anforderungsprofil erfüllen). Die Aus- und Weiterbildung setzt sich aus 8 Modulen (à 1 ½ Tagen/9 Std.) aus verschiedenen Themenbereich zusammen und dauert bis zur Prüfung rund 24 Monate.

Am ersten Modul nahmen 12 Instruktoren teil, die am Freitagabend mit zwei Theorielektionen (zu Kompetenzen allgemein und der Kompetenz Methodik im speziellen) in die Ausbildung starteten. Das erste Modul zielte darauf hin, einerseits die Grundlagen der Instruktion im methodischen, wie aber andererseits im praktischen (technischen) Sinn anhand des 3-Stufen-Modells (Einsteiger, Fortgeschrittener und Könner) und Koordinativen Fähigkeiten zu erörtern und für alle Instruktoren besser verständlich zu machen.

Als Einstieg in die Praxis, wurden am Samstagvormittag Gruppen à je zwei Personen zusammengestellt, welche individuell eine Lektion von 15 Minuten vorbereiteten. Die Themen waren aus dem Basic-Programm (Befreiungen, Block- oder Fausttechniken, Grundschritte und Verschiebungen des Körpers) und mussten mit einer koordinativen Fähigkeit (Orientieren, Differenzieren, Reagieren, Rhythmisieren und Koppeln) verknüpft und hervorgehoben werden. Das Ziel dieser Gruppenarbeit war für die Teilnehmer, mit einfachen Basic-Techniken zu variieren oder kreative, mit taktischen Elementen verbundene Trainingssequenzen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner zu gestalten.

3. Krav Maga Self Protect Advanced Instruktoren Lehrgang in Liestal 2014

Nachdem am Vormittag von den Gruppen etliche gute Lektions-Beispiele präsentiert worden waren, dienten die Themen und Trainingsübungen am Nachmittag, um die Verknüpfung mit dem 3-Stufen Modell aufzuzeigen sowie Variationen, Drillübungen, taktisch-mentale Übungen daraus zu kreieren. Dabei ging es wie am Vormittag darum, die methodischen Möglichkeiten mit einfachen Basic-Techniken auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Könner-Stufe einzusetzen und den Teilnehmern die Vielfalt von Übungen zu zweit, zu dritt und mit vier Personen erleben zu lassen. Nebst der methodischen Kompetenz eines Instruktors im Basic-Bereich, zeigte das erste Modul dieser Ausbildung für höhere Instruktoren auch auf, dass durch strukturierte Lektionen mehrere Aspekte wie: Kondition und Emotion (in der Energie) sowie Koordination und Mental-Taktik (in der Steuerung) miteinander (physisch/psychisch) vernetzt werden können.

Im Weitern wurde auch an praktischen Beispielen erläutert, wie und mit welchen Werkzeugen als Instruktor (dem Lehrenden) oder beim Studenten (dem Lernenden) in den einzelnen Stufen gearbeitet wird und wie man diese in der Praxis angewendet.

Herzlichen Dank an die Instruktoren, für Ihre kreativen Inputs und dem engagierten Gestalten des 1. Moduls.

Das zweite Modul findet am 31. Okt. / 01. Nov. 2014 statt und ist das Erarbeiten von Advanced - Lektionen im Bereich der Methodikkompetenz.

Giuseppe Puglisi Chefinstruktor KMS Schweiz

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