Eröffnung des „Walk of Fame“ von Roger Federer bei der Firma JURA in Niederbuchsiten (SO) unter Begleitschutz und Sicherheit durch ein Team der KMS Schweiz

Freitag, 23. Oktober 2015 feierte die Firma JURA (Kaffemaschinen) die Neu- oder Wiedereröffnung des „Walk of Fame“ von Roger Federer sowie die Weltpremiere des neuen Werbespots „Federer als Astronaut im All“. Für diesen Event der Firma JURA erhielt die Self Protect Academy den Auftrag den Begleitschutz und die Sicherheit für Roger Federer und den Anlass als solches zu gewährleisten.

Roger Federer

Auch für Giuseppe Puglisi als ehemaliger Personenschützer und heutigen Berufstrainer Leistungssport im Sportkarate, war es eine Ehre einen solch sympathischen Weltklassesportler wie Roger Federer und Botschafter der Schweiz für die Firma JURA begleiten zu dürfen.

Für den Auftrag wurde ein Team von der Krav Maga Self Protect Association zusammen gestellt, dass den Start des Events im Gebäude „World of Coffee“ und dem Interview von Bernie Schär (Sport-Moderator) mit Roger Federer sowie aber auch das anschliessende Fotoshooting für alle Mitarbeiter/innen der Firma JURA begleiten durfte.

Krav Maga Schweiz Team

Roger Federer im „Walk of Fame“ im Gespäch mit Herrn Probst (Inhaber Fa. JURA) und Bernie Schär (TV-Moderator Tennis).

Roger Federer im „Walk of Fame“ im Gespäch mit Herrn Probst (Inhaber Fa. JURA) und Bernie Schär (TV-Moderator Tennis).

Der grandiose Schlusspunkt dieses Einsatzes für das KMS Team war das gemeinsame Gruppenfoto mit Roger Federer, der jedem aus dem Team per Handschlag für den gelungenen Einsatz dankte und sich dann von uns verabschiedete und auf den Heimweg machte.

Roger Federer mit Krav Maga Schweiz Team

Wir von der KMS Schweiz danken an dieser Stelle nochmals dem Roger Federer für seine freundliche, sympathische und unkomplizierte Art, die uns den Auftrag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden liess. Auch der Firma JURA, Herrn Probst danken wir für seine lobenden Schlussworte nach dem Einsatz und danken herzlich, dass wir dabei sein durften!!!

Bernie Schär und Giuseppe Puglisi

Bernie Schär, Sportmoderator

Beitrag von Gloria & Gloria über den Walk of Fame Event [1:00]

Giuseppe Puglisi
Krav Maga Self Protect Switzerland
Self Protect Academy GmbH

Advanced-Schiessausbildung erfolgreich abgeschlossen

Sonntag, 27. September 2015 trafen sich die Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges zum dritten und letzten Ausbildungstag und Testschiessen. Die Teilnehmer/innen gingen einmal mehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten nach zweieinhalb Tagen Ausbildung, hervorragende Leistungen, resp. Resultate in der Handhabung mit der Faustfeuerwaffe. Die anwesenden Instruktoren der Self Protect Academy gratulierten den Absolventen/innen zum bestandenen Advanced-Test und dankten allen nochmals recht herzlich für den disziplinierten und sicheren Umgang mit der Faustfeuerwaffe während dieser anspruchsvollen Ausbildung.

Self Protect Academy
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 04./05. September 2015, startete die Ausbildung für die Advanced-Instruktoren mit einem theoretischen und praktischen Teil zum Thema - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr bei Bedrohungen, Überfall sowie Verhalten bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte mit theoretischen Grundsätzen bei Bedrohungen mit Schusswaffen, wo der Handlungsablauf bei der Verteidigung und auch die Grundprinzipien aufgezeigt wurden. In einem weiteren Schritt, wurde der Unterschied zwischen Pistole und Revolver und dem Auslösen einen Schusses erläutert, woraus für die Teilnehmer ersichtlich wurde, worauf es im Detail ankommt. Eine kurze Pause diente dem Zweck einmal eine richtige Pistole wie auch Revolver in den Händen zu halten und die Kenntnisse darüber (Waffe auseinander nehmen) zu vertiefen.

Im Anschluss ging es mit Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den diversen Trainingsmöglichkeiten bei Konflikten, Drohungen und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erwähnten Handlungsabläufe und allgemeinen Grundprinzipien auch umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am Samstag dienten als Einstieg in die Gruppenarbeit die theoretischen Grundprinzipien, wo im Zweierteam eine Lektion von 10 Minuten erarbeitet, vorgetragen und dabei die wichtigen (technisch-taktischen) Details fundiert erklärt werden mussten. Der eine oder andere bemerkte dabei, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Damit das Ganze auch so nahe wie möglich an eine reale Situation herangebracht werden konnte, wurden zu diesem Zweck echte Schusswaffen (Pistolen) benutzt, damit man sich auch der Handhabung - also den Unterschied - zwischen einer Holzpistole, Gummipistole und einer echten Waffen bewusst wurde. Dabei spielten einmal mehr die theoretischen Grundsätze der vier Sicherheitsbestimmungen eine wichtige Rolle, da echte Waffen benutzt wurden und Sicherheit im Training das oberste Prinzip dabei war und ist! Bei Unkenntnis, ist es daher auch nicht zu empfehlen, eine solche Trainingseinheit ohne erfahrenen Instruktoren durchzuführen.

In einem weiteren Schritt ging es dann darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und mit Bewegung zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam die Orientierung und Differenzierung sowie das Reagieren und eigene Gleichgewicht einmal mehr neue Impulse über, die aufzeigten, dass man Abwehr - also Bedrohungen mit Schusswaffen - nicht genug üben kann und immer wieder neue Situationen den Schlüssel zum Erfolg sind.

Eine weitere Thematik die in diesem Zusammenhang den Abschluss dieses Ausbildungsmoduls bildete, war die Notwehrhilfe bei Bedrohung von Dritten. Auch hier ging es einmal mehr um die Grundprinzipien und dem Kennen der Sicherheitsbestimmungen, damit man bei der Hilfe nicht den eigenen Eigenschutz vernachlässigt und dabei selber zum Opfer wird.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an mein Stellvertreter Nenad, für seine Mithilfe und den engagierten Einsatz der Advanced-Anwärter an diesem Samstag! Das zweite Modul 6 (Women Protect - Frauenselbstverteidigung) findet am 30./31. Oktober 2015.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

12. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 04. September 2015, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum dreitägigen Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung, startete am Vormittag mit Grundstellungen, Grundschritten sowie den Verschiebungen des Körpers, Ausweichmanövern und einfachen Übungsbeispielen zur Verteidigung. Der Nachmittag war der Einstieg ins Thema Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), der beruflich als Turn- und Sportlehrer und auch für die Sportfachschule in Magglingen als Ausbilder, resp. in der Funktion eines Fachleiters tätig ist. Thomas präsentierte wie jedes Jahr einen Vortrag (Orientierungswissen) zu dieser Thematik, wo es um das Handwerkzeug - also das Unterrichten - angehender Instruktorinnen und Instruktoren ging und vermittelte sein fundiertes Wissen. Im Anschluss an die Theorie ging es weiter mit einfachen Schlagtechniken mit offenen Händen und Fausttechniken (wie Hammer-, Gerade und Hakenschläge). Durch den ersten Tag führten Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) und Giuseppe Puglisi (Chef KMS CH).

Am Samstag, 05. September 2015 führten Angelo Savorani (Stv. KMS CH) und Bruno Trachsel durch das Programm. Hauptthematik waren einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe), aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten und Unterarmhalsgriffe. Tritttechniken und diverse Ellenbogenschläge als ultimative Notwehrtechniken, rundeten den zweiten Ausbildungstag für Instruktor/innen ab.

Am Sonntagvormittag waren dann charakteristischen Blocktechniken (360 Grad) aus dem Krav Maga sowie Erklärungen zu Hand- und Unterarmblocks an der Reihe. Die Partnerübungen (ohne Schutzausrüstung) zeigten die Effektivität eines korrekten Block auf und trugen auch zu einer gewissen Abhärtung der Unterarme bei!

Der Sonntagnachmittag wurde dann nach rund 15 Stunden Ausbildung, mit der Thematik Verteidigung am Boden, nochmals anstrengend und auch anspruchsvoll. Zu Boden gehen (vor-, rück- und seitwärts), Aufstehen aus der Bodenlage und Verhalten am Boden waren der Einstieg und zeigte allen sehr schnell auf, wie anstrengend ein Zweikampf am Boden gegenüber demjenigen Kampf im Stand sein kann. Inhalte wie Treten aus der Bodenlage und gleichzeitiges Aufstehen oder das Drehen aus der Bauch- in die Rückenlage sowie das Auffangen des eigenen Körpers (nach einem Takedown-Angriff von hinten) oder koordinative Übungen wie der Spider, Hebeltechniken gegen die Knie des Angreifers aus der Bodenlage brachten den einen oder anderen Teilnehmer nochmals an seine Grenzen. Es wurde dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man das zu Boden gehen wenn immer möglich vermeiden sollte, da die körperliche Anstrengung aber auch die Gefährlichkeit (die dabei entsteht) in einer solchen Situation nicht zu unterschätzen sei.

Zum Abschluss des 3-tägigen Lehrgangs widmeten wir uns nochmals dem Thema Befreiungen, mit Verteidigungen gegen Kragengriffe, Angriffen mit Schwitzkasten, Unterarmwürger und Doppelnelson. Ein grosses Lob vom Instruktoren-Team geht nach diesem intensiven (verlängerten) Weekend an alle Teilnehmer/innen, die während der drei Tage mit einer hohen Disziplin und Konzentration ans Werk gegangen und mitverantwortlich für die Super-Kursatmosphäre gewesen sind.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (30. Oktober - 1. November 2015) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Freitag, 04. September 2015, reisten 24 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum...

Posted by Krav Maga Self Protect Association on Mittwoch, 9. September 2015

3. Krav Maga Trainerkurs am 29. August 2015 in Liestal

Nach der langen Sommerpause lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 29. August 2015 ins Hauptcenter nach Liestal und stieg mit einem speziellen Thema im Bereich Abwehr resp. Verteidigung gegen Messerangriffe in die zweite Jahreshälfte.

Trotz sommerlichen Temperaturen kamen rund 58 Instruktoren und Instruktorinnen aus 27 Center der KMS Schweiz zum 3. KMS Trainerkurs. Der Einstieg ins Thema erfolgte durch die korrekte Handhabung des Kurzstockes und den Möglichkeiten ihn für Angriffe mit dem Messer einzusetzen. Beidhändige Blocktechniken in vier Richtungen, aber auch einhändige Schlagtechniken waren zuerst ohne und dann mit dem Partner das Programm am Vormittag. Dabei wurden diverse Drill- und Präzisionsübungsbeispiele vorgestellt, um einerseits die Orientierungs- und Differenzierungsfähigkeit sowie aber auch andererseits die Reaktionszeit (Stress) aufzuzeigen. Bei den Partnerübungen kam dann immer mehr zum Ausdruck, wie wichtig bei dieser Thematik und dem Einsatz von Waffen, das Distanzgefühl und Timing ist. Vor allem wurde einmal mehr die Wichtigkeit der Basis-Schritte und Ausweichmanöver aufgezeigt.

Messerangriff-Abwehr mit einem Stuhl

Am Nachmittag wurde dann unter dem Motto wie kann ich mich sonst noch gegen Messerangriffe wehren anhand von zwei Beispielen mit Alltagsgegenständen in zwei Gruppen (im Rotationsprinzip) die mögliche Abwehr mit einem Stuhl oder einer Trainings- oder Alltagstasche aufgezeigt. Dabei ging es darum den Teilnehmer/innen aufzuzeigen, wie man z.B. mit einem Stuhl mit Lehne einen Messerangriff abwehren kann und was für Parallelen die Haltung des Stuhles mit unserer Kampfposition aufweist. Aber auch hier sowie beim Alltagsgegenstand Tasche war einmal mehr das Timing ein nicht zu unterschätzender Aspekt sowie das Gefühl für die Distanz. Trotz der grossen Hitze mit über 30 Grad hatten sichtlich alle Anwesenden grossen Spass und nahmen einiges an neuen Ideen für Ihr Training mit nach Hause! Die Krav Maga Schweiz dankt allen für den Einsatz und das Engagement, Eurer

KMS Chefinstruktor,
Giuseppe Puglisi.

Nach der langen Sommerpause lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 29. August 2015 ins Hauptcenter nach...

Posted by Krav Maga Self Protect Association on Montag, 31. August 2015

11. Krav Maga Self Protect Workshop in Mürren

Gruppenfoto

Freitag, 26. Juni 2015 hatte das lange Warten auf den alljährlichen KMS Spezial-Workshop in Mürren ein Ende. Bei schönstem Sommerwetter reisten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum diesjährigen Workshop an und genossen bereits zur Mittagszeit das atemberaubende Panorama der Bergwelt mit „Eiger, Mönch und Jungfrau“.

Nach dem Mittagessen standen die ersten Trainingseinheiten mit Krav Maga Grundlagen-Training im Basic- und Advanced-Bereich auf dem Programm. Der erste Trainingstag wurde durch das KMS Ausbildungsteam (Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi) geleitet, welches auf der einen Seite die Basic-Grundlagen der Schritt- und Ausweichbewegungen in Kombination mit Befreiungs- und diversen Schlagtechniken verband und auf der anderen Seite die diversen Möglichkeiten von Schleifblocks in Nahdistanz mit Takedowns aufzeigte. Vor allem das Üben beider Seiten (links und rechts) forderte so manchen - auch wenn er die Techniken bereits kannte, resp. beherrschte.

Unter dem Thema Fight und Drill wurde am Samstag in drei Gruppen gearbeitet. Peter Kropf (Advanced Instruktor) leitete das Thema Street-Fight und hatte technische Aspekte mit diversen Rollenspielen miteinander verknüpft. Nenad Stojkovic (Stv. Chefinstruktor) als Stockspezialist gab sein Wissen zum Thema Stick-Fight weiter und hatte dazu gelbe Plastik-Stöcke dabei, mit welchen die Teilnehmer/innen sichtlichen Spass hatten und aber auch bemerkten, dass das Kämpfen mit einem Stock ebenfalls Übung braucht. Die dritte Gruppe wurde von Giuseppe Puglisi unterrichtet, wo mit simplen Techniken aus dem Advanced-Bereich - einfache bis hoch anspruchsvolle Stresssituationen mit mehreren Gegnern kreiert wurden.

Im Anschluss an diesen Fight-Tag, wurden wir von der Familie Schlotze und seinem Team einmal mehr mit einem „feines Nachtessen“ verwöhnt und trotz fortgeschrittener Müdigkeit, war der anschliessende Ausgang „in den Blüemlicheller“ das übliche Pflichtprogramm für die Kravisten/innen der KMS Schweiz.

Der Einstieg in das morgendliche Fitnessprogramm (Functional Training), geleitet von Martina Savorani (Physiotherapeutin) liess so manche/n Teilnehmer/in ihre/seine Muskeln spüren - auch dort wo die meisten bis jetzt dachten sie hätten gar keine. Leiden mussten vor allem diejenigen, die etwas wenig geschlafen hatten und mehr tanzend als joggend durch die Halle gingen und leichtes Dehnen an der Wand vorzogen.

Mit dem Fighting Parcours und dem Fighting Takedown Thema wurden alle nochmals richtig gefordert, wobei auch der Spassfaktor - sicherlich nicht zu kurz kam. Nenad führte durch einen eigens zusammengestellten Parcours, der den Teilnehmer/innen praktisch die letzten Reserven abverlangte und Angelo zeigte auf der anderen Seite die diversen Möglichkeiten im Infight verbunden mit Takedowns auf. Gegen 1130 Uhr war dann aber Schluss und einmal mehr ein intensiver, aber geselliges Trainingscamp unter Krav Maga Freunden aus der ganzen Schweiz zu Ende.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich einmal mehr bei allen Teilnehmer/innen für die Teilnahme am Krav Maga Workshop und Sommercamp 2015 recht herzlich bedanken. Vor allem den Arbeitsplatzverantwortlichen (Nenad, Peter und Angelo) für Ihre Vorbereitungen sowie Martina Savorani und meinen anwesenden Stellvertretern der KMS Switzerland für Ihre langjährige Unterstützung.

Herzlichen Dank!

Alle Impressionen des Workshops sind auf Facebook einsehbar:

Grundausbildung in Sachen Fesselungs- und Transporttechniken für Sicherheitsdienste

Dienstag, 02. und Donnerstag, 18. Juni 2015 führte die Self Protect Academy unter der Leitung der beiden Krav Maga Instruktoren, Giuseppe Puglisi und Heinz Frey einen Grundkurs in Fesselungs- und Transporttechniken für einen in der Nordwestschweiz ansässigen Sicherheitsdienst/Werkschutz durch. Der Einstieg in das Thema war ein theoretischer Vortrag über die gesetzlichen Grundlagen, taktisches Vorgehen und verschiedene Einsatzmittel. Im Anschluss an die Theorie ging es an die Praxis und dem Erlernen der ersten Schritte, dem Distanzverhalten, das Herangehen an den zu Fesselnden, Handhabung und das richtige anbringen der Handschellen. Bis zur Mittagspause wurde intensiv das Anbringen der Handschellen aus verschiedenen Positionen geübt.

Am Nachmittag ging es weiter mit der Verknüpfung der Themen; Kontrolltätigkeit und anschliessender Fesselung. Stufenweise wurde der Schwierigkeitsgrad gesteigert bis zum Takedown und Fixierung am Boden, mit anbringen der Handschellen und anschliessenden Abtransport des „vorläufig Festgenommenen“. Die Teilnehmer von diesem Grundkurs merkten rasche, welche Effizienz in den Handschellentechniken liegt und dass ein rasches und korrektes Anbringen der Handschellen, ohne Fremd- oder Eigengefährdung, unverzüglich zur Kontrolle der Situation führen kann. Aber sie mussten auch erfahren, dass ein unsachgemässer Umgang mit diesem Zwangsmittel unverzüglich schmerhafte Folgen hat.

Da es sich bei dem Einsatz der Handschellen um ein Zwangsmittel handelt mit Eingriff in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte ist das Kennen der gesetzlichen Voraussetzungen aber auch die Beachtung der Verhältnismässigkeit unerlässlich. Bei unsachgemässen Anbringen der Handschellen können Verletzungen auftreten, was unbedingt durch ständiges Üben mit diesem Einsatzmittels verhindert werden muss.

Heinz Frey
Self Protect Academy

Monadnock Expandable Baton (MEB)-Lehrgang

Freitag/Samstag, 05./06. Juni 2015 führte die Self Protect Academy den ersten MEB Basic & Advanced-Lehrgang in Liestal am Hauptsitz der Krav Maga Self Protect Association durch.

Der Einstieg erfolgte mittels einer Theorie über den Teleskopstock (MEB) selbst sowie den rechtlichen aber auch praktischen Grundlagen dieses Hilfsmittels für Sicherheitskräfte und Polizei. Nach dem theoretischen Teil ging es zur Praxis über und den ersten Schritten.

Stand und Bewegungsmuster - also die verschiedenen Schritte, Wendungen und Ausfallschritte sowie aber vor allem das Öffnen und Schliessen des Stockes zeigte den Teilnehmer/innen, dass die Einfachheit dieses Einsatzmittels sehr wohl anstrengend sein kann.

In einem nächsten Schritt ging es dann um das Kennen lernen der Griff- und Tragarten, die Zugarten, das Blocken und Schlagen damit. Eine Kurzrepetition zum Schluss rundete den ersten Teil am Freitagabend ab.

Training Öffnen und Schliessen des Teleskopstockes (MEB)

Am Samstag diente als Einstieg eine stündige Repetition des Gelernten vom Freitagabend, wobei man bemerkte, dass die Belastung auf dem starken Arm (Stockhand) bereits ihre ersten Spuren hinterlassen hatte und die heissen Temperaturen auch nicht ohne waren.

Zweihändige Schläge, Stocksicherungen und Armhebel mit Kontrolltechniken/Takedowns waren die Themen am Vormittag sowie eine kurze Repetition des ganzen Lehrstoffes vor der Mittagspause.

Griff- und Tragart eines Monadnock Exbandable Baton einhändig und der Anwendung am Beispiel eines Armhebels mit einer Kontrolltechnik (zwecks Festnahme).

Absolute Konzentration im Umgang mit diesem Einsatzmittel waren die Voraussetzungen jeder/s einzelnen Teilnehmer/inn um am Nachmittag dann den praktischen sowie theoretischen Abschlusstest (Basic & Advanced MEB) zu bestehen.

Nach der Mittagspause ging es dann nochmals mit einer Repetitionsrunde (Aufwärmen) für die Anwärter/innen los und anschliessend direkt zum praktischen Test.

Einmal mehr mobilisierten die Teilnehmer/innen nochmals alle ihre Kräfte und legten einen super Abschlusstest im praktischen Bereich hin. Aber auch der theoretische Teil fiel nicht weniger hervorragend aus. Von 25 richtigen Antworten die möglich warenschafften deren zwei das Maximum und die restlichen ein Resultat von über 90% richtiger Antworten (also 23-24 Richtige). Dies zeigte uns, dass über Nacht (von Freitag auf Samstag) die Unterlagen studiert worden waren und so auch dieses Spitzenresultat zustande kommen konnte.

Hintere Reihe: Stefan Häring, Rainer Medack, Peter Kym, Dominique Nägeli, Steve Allemann
Vordere Reihe: Madeleine Rytz, Claudia Bär, Gerlinde Marty und Marcel Achermann

Herzliche Gratulation!!!

Advanced-Schiesslehrgang in Wallbach

Schiesslehrgang in Wallbach

Am So, 31. Mai 2015 startete die Self Protect Academy GmbH mit dem 3. KMS Advanced Schiesslehrgang in Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG).

Im ersten Modul dieser 3-tägigen Ausbildung für Fortgeschrittene vom 31.05, welche einen Basis-Lehrgang voraussetzt, wurden als Einstieg zuerst alle Manipulationen (Trockenübungen) aus diesem Lehrgang wieder repetiert und gefestigt. Das Beherrschen der Bereitschaftsstellung mit korrektem Ziehen der Waffe ab Holster, waren der Einstieg und das Hauptthema in diesem ersten Modul für Fortgeschrittene. Laden und Entladen sowie persönliche Sicherheitskontrolle, taktischer und rascher Magazinwechsel wurden drillartig eingeschliffen und das Beherrschen der Sicherheitsbestimmungen in Erinnerung gerufen.

Schiessen Kniend

Schiessen ab Holster mit Bewegung, also das Einüben des Side Step und Position knieend hoch mit Ziehen der Waffe sowie Schiessen aus der Vorwärtsbewegung aus der Kontaktstellung, zeigten alle Teilnehmer/innen auf, wie wichtig die sichere Handhabung der Faustfeuerwaffe ist, in Verbindung mit den anspruchsvolleren Themen wie Verschiebungen und Schiessen. Auch wurde einmal mehr auf das korrekte Verhalten nach dem Schiessen von Dubletten wert gelegt, also dem Control / Scanning - der Konzentration und Fokussierung nach der Schussabgabe. Im August folgt das Modul 2 mit Themen, wie Schiessen aus diversen Drehungen, einhändiges Schiessen und Schiessen unter Zeitdruck. Rund ein Monat später gegen Ende September erfolgt mit dem Modul 3 der Abschlusstest(Test / Abschluss).

Über die Sommerzeit haben alle Zeit für Trockenübungen an der Waffe - viel Spass und gute Zeit!

Giuseppe Puglisi