Pfefferspray Basic Lehrgang in Liestal

Freitag, 26. Februar 2016 nahmen 14 Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am dritten Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland und Sitz der Self Protect Academy teil. Giuseppe Puglisi (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Thema Eigenschutz in Zusammenhang mit dem Abwehrspray aufgezeigt wurden. Auch die korrekte Handhabung und der Umgang mit diesem sowie die rechtlichen Voraussetzung und auch auf das taktisch, korrekte Benützen in Konfliktsituationen wurde hingewiesen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Abwehrsprays. Schritte, Armhaltung und korrekte Distanz sowie das Verbalisieren bildeten die Basis. Nach dem Erlernen der Grundhaltungen, waren Partnerübungen an der Reihe, wo es darum ging auch unter Druck (Stress) noch zu funktionieren und wie verhält sich dies in Kombination mit dem Bedienen des Trainingssprays. Nach einer kurzen Pause, ging es zu den Zielübungen aus stehend/liegender Grundposition mit dem Trainingsspray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner). Der 3-stündige Lehrgang zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, dass ein korrekter Umgang und das Üben mit einem Trainingsspray die Grundvoraussetzung für sicheren Eigenschutz in heiklen Notsituationen ist, wenn man sich damit verteidigen will.

Krav Maga Trainerkurs am 30. Januar 2016 in Liestal

Zum Jahresstart lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 30. Januar 2016 nach Liestal ins Hauptcenter und stellte das Krav Maga Konzept (Teil 1) für Jugendliche vor.

Es waren rund 52 Instruktorinnen und Instruktoren die zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal gereist waren und sich für das Thema - Training mit Jugendlichen interessierten. Als Einstieg zeigte Instruktor Yutaka Koike (i.A. zum Advanced Instruktor) die verschiedenen Möglichkeiten für Aufwärmen mit Jugendlichen die in der Pubertät / Adoleszenz sind und wie dort mit dem eigenen Körper - Ausdauer und Kraft, aber auch Schnelligkeit und Beweglichkeit die noch junge Struktur und Motorik des Körpers aufgebaut werden kann. Nebst den konditionellen Faktoren wurde beim Thema Spiel mit taktischen Elementen auch die koordinativen Kompetenz eingebaut. Dies wurde mittels Zweikampfspielen vorgestellt, wo Kondition, Koordination vor allem aber unter dem Aspekt der Reaktion der Unterschied zwischen einfacher und komplexer Reaktion ein wichtiges mental-taktisches Element trainiert wird. Diese Übungsformen bereitete sichtlich nicht nur den Jugendlichen Spass, sondern auch den erwachsenen Instruktoren/innen und zeigte allen Anwesenden auf, dass mit technischer und mental-taktischer Kompetenz ein gezieltes Training zur Gewaltprävention bereits mit einfachen Zweikampfspielen möglich ist.

Nachdem Aufzeigen dieser Übungsformen für Jugendliche wendeten wir uns der technischen Kompetenz zu, wo es darum ging das Verständnis für Bewegung und Standfestigkeit zu erarbeiten und einmal mehr all die möglichen Übungsvarianten mit Schritt, Verschiebung, Ausweich- und Meidbewegungen alleine und mit einem Partner zu erarbeiten. Gleichzeitig wurde den Anwesenden die Übungen im mental-taktischen sowie aber auch realbezogenen Zusammenhang erläutert und wie Jugendliche mit einfachen Übungen die sonst langweilig erscheinen herausfordern kann. Selbst erfahrene Instruktoren meinten, dass man diese Übungen auch im Training für Erwachsene, Frauen oder auch mit älteren Interessierten verwenden kann.

Am Nachmittag widmeten wir uns dann simplen Techniken aus dem Basic-Programm. Dort wurden anhand von mehreren, einfachen Beispielen die Möglichkeiten für das Erlernen von Blocktechniken gezeigt und welche Hilfsmittel man dazu benötigt, um das Training abwechslungsreich und motivierend für Jugendliche zu gestalten. Zum Schluss dieses ersten Ausbildungsteils für Jugendliche wurden die verschiedenen Variationen von Block- und Schlagtechniken zusammengefügt, was die etlichen Möglichkeiten und die Komplexität dieser Trainingsformen deutlich machte.

Der zweite Ausbildungstag zum Thema Krav Maga mit Jugendlichen wird wie der erste im Rahmen der Trainerfortbildung sein, wo dann die Interessierten einen weiteren Einblick erhalten und vor allem das Thema Verhalten in Ernstsituationen einerseits und gefährliche Angriffe, mehrere Angreifer, bewaffnete Angriffe mit weiteren Übungsformen vermittelt werden. Dies ist der Einstieg in die Instruktoren/innen Ausbildung für Jugendliche, mit welcher wir dann im Herbst/Winter 2016 starten.

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss

Samstag, 28. November 2015 folgten der Einladung zum letzten Trainerkurs, rund 70 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter zum gemeinsamen Training und Jahresende (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Hauptthematik anlässlich des letzten Trainerkurses waren die Basic‘s des Eigenschutzes und Verteidigung bei Bedrohungen und Angriffen mit Schusswaffen sowie vor allem aber die Weiterführung - also der Advanced-Bereich bei solchen Situationen. Einmal mehr zeigten die Grundlagen von Körperverschiebungen und Bewegungen auch bei dieser Thematik auf, wie wichtig diese sind, aber vor allem das drillmässige Einüben eines Handlungsablaufes in solchen Situationen überlebensnotwendig ist. Trotz der verschiedenen Richtungen und Varianten wie eine Bedrohung ablaufen kann, kristallisierte sich nach kurzer Zeit heraus, dass die Richtungsänderung der Schusswaffe und gleichzeitige Verschiebung des Körpers (aus der Schlusslinie) sowie aber auch die Kontrolle der Waffe (Grifftechnik) nur mit Technik alleine nicht zu meistern ist. Es braucht Übung, Übung, Übung und dies immer wieder, damit Körper, Kopf und Hand zur gleichen Zeit miteinander (koordinativ) funktionieren und dies vor allem unter Stress.

Das Neutralisieren des Angreifers in Notwehr oder das Entwaffnen bei gefährlichen Bedrohungssituationen rundete das Programm ab und zeigte auf, wie wichtig dabei in diesem Zusammenhang die Kenntnisse einer Faustfeuerwaffe für die Ausbilder/innen ist, damit den diversen Zielgruppen (Zivil, Polizei und Militär) die richtigen Schritte bei einer Bedrohung beigebracht werden können.

Nach dem praxisreichen Vormittag gab es dann einen kurzen Rück - und Ausblick sowie die Diplomvergabe und den gemütlichen Teil dieses letzten Trainerkurses im 2015. Den Schlusspunkt hat einmal mehr unser Hobbykoch - Denis Jost - gesetzt, der mit seinen Kochkünsten die Anwesenden verwöhnte und nach einem intensiven 2015 die Gaumenfreude bei den Teilnehmer/innen nochmals in Fahrt brachte. Herzlichen Dank!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2016!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren-Lehrgang Modul 2 und Women Protect Modul für Advanced Instruktoren

Instruktoren-Lehrgang (Anwärter/innen)

Freitag, 30. Oktober 2015, ging es mit der Ausbildung für Anwärterinnen und Anwärter zum Instruktor/in in die zweite Runde. Die 24 Teilnehmer/innen hatten drei anstrengende und intensive Ausbildungstage vor sich.

Abwehr von Messerangriffen und Bedrohung standen am ersten Tag auf dem Programm sowie kombinierte Schlag- und Tritttechniken. Beim Thema Messer wurde vor allem auf die korrekten Blocktechniken und das taktische Verhalten mit der Distanz und dem sich bietenden Fluchtverhalten geachtet, da Messerangriffe zu den gefährlichsten Angriffen gehören. So wurde die Abwehrmethoden auch drillartig durchgeführt, was den einen oder anderen Teilnehmer auch an die Grenzen - was die Unterarme betraf - brachte. Ein weiteres Thema am Vor- und Nachmittag des ersten Tages, waren Schlag- und Tritttechniken die aus den Basic- und Advanced-Stufen miteinander kombiniert wurden und damit die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und der Präzision bei mehreren aufeinander folgenden Angriffen aufzeigten. Die Instruktionen wurden an diesem Ausbildungstag von Bruno Trachsel, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi geleitet.

Advanced - Lehrgang / 30.10 und 31.10.2015

Zeitgleich zum normalen Instruktoren-Lehrgang fand am Freitagabend und Samstag das sechste Modul des Advanced-Instruktoren-Ausbildungslehrganges 2014-2016 mit dem Thema Women Protect statt.

In einem ersten Theorieteil wurde aufgezeigt, dass ein Selbstverteidigungstraining für Frauen nicht mit einem normalen Krav Maga Training verglichen werden kann. Dabei wurden diverse Aspekte beleuchtet, warum ein individuelles Angebot für Frauen sinnvoll ist und auf was dabei im Besonderen geachtet werden muss. In einem ersten praktischen Teil ging es dann um das Erlernen der Distanzen mit einer anderen Trainingsmethodik sowie dem Trainieren der eigenen Stimme und dem daraus resultierenden Effekt in Form von Selbstbehauptung und Selbstsicherheit.

Am Samstag, 31.10.2015 ging es bei den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli, Bruno Trachsel und Giuseppe Puglisi mit dem Thema Abwehr von Stockangriffen sowie Abwehr von Bedrohungen mit dem Messer und Würfen in Zusammenhang mit Nahkampfsituationen weiter und parallel bei den Advanced-Instruktoren Ausbildung mit Angelo Savorani und Nenad Stojkovic mit frauenspezifischen Selbstverteidigungstechniken.

Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul - Anwendung Stockabwehr von Jürg Staubli, Stv. Chefinstruktor KMS

Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul - Anwendung Stockabwehr von Jürg Staubli, Stv. Chefinstruktor KMS.

Model Mugging - Women Protect

Interaktives Training mit Vollschutzanzug - beim Advanced-Lehrgang für die Frauenselbstverteidigung, brachte den einen oder anderen Teilnehmer an die Grenzen und zeigte auf, was nebst den methodischen und didaktischen Aspekten für solche Trainings ein wichtiger Bestandteil ist, damit reale Situationen kreiert werden können.

Der Einsatz des sogenannten „Red Men“ machte deutlich, dass der Vollschutzanzug für Trainings dieser Art eine enorme Bereicherung darstellt und das Nachahmen von Situationen sowie die damit verbundenen Herausforderungen für alle wertvolle Erfahrungen bringen. Die Prävention, Aktion und Reaktion, also das Vorbeugen von Gefahren, das sich Gedanken machen darüber und schlussendlich kreieren von Handlungssituationen ist ein wichtiger Punkt zur Gefahrenabwehr und dem persönlichen Eigenschutz in dieser Thematik.

Allen Teilnehmern des Advanced-Instruktoren-Lehrganges herzlichen Dank für die engagierte und konstruktive Teilnahme - vor allem mit dem persönlichen Beitrag, resp. den Lektionen.

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014-2016 / 6. Modul nach erfolgreichem Abschluss des 6. Moduls

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014-2016 / 6. Modul nach erfolgreichem Abschluss des 6. Moduls.

Für die Anwärter/in Instruktoren-Lehrganges startete der dritte Tag an diesem verlängerten Weekend mit dem Thema „Sicherheit im Training“,

Adrian Waibel, meproa GmbH, bei seinen Ausführungen zum Thema Basic Life Support - mit Teamkollege

Adrian Waibel, meproa GmbH, bei seinen Ausführungen zum Thema Basic Life Support - mit Teamkollege.

Wie alle Jahre wieder wurde einmal mehr von Adrian Waibel, (meproa GmbH) einem Profi das Thema Sicherheit im Training vermittelt. Als erfahrener Kampfsportsportler und Krav Maga Instruktor, zeigte er in seiner dreistündigen Lektion auf, wie wichtig es für angehende Schulleiter oder Instruktoren/innen ist, gewisse Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ intus zu haben. Da man bekanntlich nur an die Menschen ran und nicht hineinsieht, wird bei der Krav Maga Self Protect Association - nebst dem sicheren Training - dem verantwortungsvollen erhalt der Gesundheit Rechnung getragen und dementsprechend auch auszubildenden Anwärter/innen darin geschult.

Adrian Waibel begeisterte wie jedes Jahr mit seinem enormen Fachwissen und trockenen Art die Dinge darzustellen und zog einmal mehr die angehenden Instruktoren in seine Bann. Von der KMS Switzerland herzlich Dank!

Bedrohung mit Schusswaffen und komplexe Anwendungen aus dem Advanced-Bereich bildeten am Sonntagnachmittag den Abschluss der dreitägigen Ausbildung. Die Teilnehmer wurden nochmals gefordert und mit der Gefährlichkeit eines solchen Angriffs konfrontiert.

Eine weitere Herausforderung stellten Block- und Fallentechniken in Kombination mit Schlag-, Tritt- und Falltechniken (Takedowns) dar, wo nochmals höchste Konzentration von jedem einzelnen gefordert war. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Anwärter/innen-Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul und den leitenden Ausbildern der KMS Switzerland

Anwärter/innen-Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul und den leitenden Ausbildern der KMS Switzerland.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Eröffnung des „Walk of Fame“ von Roger Federer bei der Firma JURA in Niederbuchsiten (SO) unter Begleitschutz und Sicherheit durch ein Team der KMS Schweiz

Freitag, 23. Oktober 2015 feierte die Firma JURA (Kaffemaschinen) die Neu- oder Wiedereröffnung des „Walk of Fame“ von Roger Federer sowie die Weltpremiere des neuen Werbespots „Federer als Astronaut im All“. Für diesen Event der Firma JURA erhielt die Self Protect Academy den Auftrag den Begleitschutz und die Sicherheit für Roger Federer und den Anlass als solches zu gewährleisten.

Roger Federer

Auch für Giuseppe Puglisi als ehemaliger Personenschützer und heutigen Berufstrainer Leistungssport im Sportkarate, war es eine Ehre einen solch sympathischen Weltklassesportler wie Roger Federer und Botschafter der Schweiz für die Firma JURA begleiten zu dürfen.

Für den Auftrag wurde ein Team von der Krav Maga Self Protect Association zusammen gestellt, dass den Start des Events im Gebäude „World of Coffee“ und dem Interview von Bernie Schär (Sport-Moderator) mit Roger Federer sowie aber auch das anschliessende Fotoshooting für alle Mitarbeiter/innen der Firma JURA begleiten durfte.

Krav Maga Schweiz Team

Roger Federer im „Walk of Fame“ im Gespäch mit Herrn Probst (Inhaber Fa. JURA) und Bernie Schär (TV-Moderator Tennis).

Roger Federer im „Walk of Fame“ im Gespäch mit Herrn Probst (Inhaber Fa. JURA) und Bernie Schär (TV-Moderator Tennis).

Der grandiose Schlusspunkt dieses Einsatzes für das KMS Team war das gemeinsame Gruppenfoto mit Roger Federer, der jedem aus dem Team per Handschlag für den gelungenen Einsatz dankte und sich dann von uns verabschiedete und auf den Heimweg machte.

Roger Federer mit Krav Maga Schweiz Team

Wir von der KMS Schweiz danken an dieser Stelle nochmals dem Roger Federer für seine freundliche, sympathische und unkomplizierte Art, die uns den Auftrag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden liess. Auch der Firma JURA, Herrn Probst danken wir für seine lobenden Schlussworte nach dem Einsatz und danken herzlich, dass wir dabei sein durften!!!

Bernie Schär und Giuseppe Puglisi

Bernie Schär, Sportmoderator

Beitrag von Gloria & Gloria über den Walk of Fame Event [1:00]

Giuseppe Puglisi
Krav Maga Self Protect Switzerland
Self Protect Academy GmbH

Advanced-Schiessausbildung erfolgreich abgeschlossen

Sonntag, 27. September 2015 trafen sich die Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges zum dritten und letzten Ausbildungstag und Testschiessen. Die Teilnehmer/innen gingen einmal mehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten nach zweieinhalb Tagen Ausbildung, hervorragende Leistungen, resp. Resultate in der Handhabung mit der Faustfeuerwaffe. Die anwesenden Instruktoren der Self Protect Academy gratulierten den Absolventen/innen zum bestandenen Advanced-Test und dankten allen nochmals recht herzlich für den disziplinierten und sicheren Umgang mit der Faustfeuerwaffe während dieser anspruchsvollen Ausbildung.

Self Protect Academy
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 04./05. September 2015, startete die Ausbildung für die Advanced-Instruktoren mit einem theoretischen und praktischen Teil zum Thema - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr bei Bedrohungen, Überfall sowie Verhalten bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte mit theoretischen Grundsätzen bei Bedrohungen mit Schusswaffen, wo der Handlungsablauf bei der Verteidigung und auch die Grundprinzipien aufgezeigt wurden. In einem weiteren Schritt, wurde der Unterschied zwischen Pistole und Revolver und dem Auslösen einen Schusses erläutert, woraus für die Teilnehmer ersichtlich wurde, worauf es im Detail ankommt. Eine kurze Pause diente dem Zweck einmal eine richtige Pistole wie auch Revolver in den Händen zu halten und die Kenntnisse darüber (Waffe auseinander nehmen) zu vertiefen.

Im Anschluss ging es mit Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den diversen Trainingsmöglichkeiten bei Konflikten, Drohungen und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erwähnten Handlungsabläufe und allgemeinen Grundprinzipien auch umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am Samstag dienten als Einstieg in die Gruppenarbeit die theoretischen Grundprinzipien, wo im Zweierteam eine Lektion von 10 Minuten erarbeitet, vorgetragen und dabei die wichtigen (technisch-taktischen) Details fundiert erklärt werden mussten. Der eine oder andere bemerkte dabei, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Damit das Ganze auch so nahe wie möglich an eine reale Situation herangebracht werden konnte, wurden zu diesem Zweck echte Schusswaffen (Pistolen) benutzt, damit man sich auch der Handhabung - also den Unterschied - zwischen einer Holzpistole, Gummipistole und einer echten Waffen bewusst wurde. Dabei spielten einmal mehr die theoretischen Grundsätze der vier Sicherheitsbestimmungen eine wichtige Rolle, da echte Waffen benutzt wurden und Sicherheit im Training das oberste Prinzip dabei war und ist! Bei Unkenntnis, ist es daher auch nicht zu empfehlen, eine solche Trainingseinheit ohne erfahrenen Instruktoren durchzuführen.

In einem weiteren Schritt ging es dann darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und mit Bewegung zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam die Orientierung und Differenzierung sowie das Reagieren und eigene Gleichgewicht einmal mehr neue Impulse über, die aufzeigten, dass man Abwehr - also Bedrohungen mit Schusswaffen - nicht genug üben kann und immer wieder neue Situationen den Schlüssel zum Erfolg sind.

Eine weitere Thematik die in diesem Zusammenhang den Abschluss dieses Ausbildungsmoduls bildete, war die Notwehrhilfe bei Bedrohung von Dritten. Auch hier ging es einmal mehr um die Grundprinzipien und dem Kennen der Sicherheitsbestimmungen, damit man bei der Hilfe nicht den eigenen Eigenschutz vernachlässigt und dabei selber zum Opfer wird.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an mein Stellvertreter Nenad, für seine Mithilfe und den engagierten Einsatz der Advanced-Anwärter an diesem Samstag! Das zweite Modul 6 (Women Protect - Frauenselbstverteidigung) findet am 30./31. Oktober 2015.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi