Festnahme - Spezial-Lehrgang

Zugriff-, Überwältigung- und Fixierungstechniken

Samstag, 19. März 2016, startete die KMS Switzerland mit dem ersten Modul zum Spezial-Lehrgang für Interessierte aus Behörden, Sicherheitsunternehmen und privat interessierten Sicherheitsfachleuten zum Thema Festnahme. Der Lehrgang war mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen der Deutsch- und teilweise der Westschweiz ausgebucht.

Als Einstieg wurden in einem ersten Schritt (Theorie) die Grundlagen und der persönliche Eigenschutz sowie die Risiken bei einer Festnahme oder einem Festhalten einer Person erläutert. Dabei stand vor allem das Thema „Lagebedingter Erstickungstod“ im Vordergrund und dem Wissen darum, dass angewendete Zwangsmassnahmen wie Zugriff-, Überwältigung-, aber auch Fixierungstechniken immer auch mit einem gewissen Risiko bei Festnahmen oder Festhalten verbunden sind.

In der Praxis ging es dann als erstes um die Grundhaltung und Bereitschaft der eigenen Person und deren Eigenschutz sowie dem Arbeiten zu zweit. Dies in Zusammenhang mit Deeskalation und den Themen Distanz, Kommunikation und Auftreten im Team. Auf diese Grundprinzipien aufgebaut, ging es dann ans Erlernen der korrekten Griffe (Hand-, Ellenbogen- und Schulterhebel) sowie dem kontrollierten Begleiten (alleine oder zu zweit) einer Person.

Verschieden gezeigte Beispiele (Techniken) einer freiwilligen oder unfreiwilligen Begleitung und deren Taktik war das eine und die Zugriffe (aus statischen Situationen), Überwältigungen oder Fixierungen (Stehend oder am Boden) das andere Thema am Vormittag.

Dynamische Festnahmen aus einer Situation mit Gegenwehr oder Angriffen prägten den Nachmittag sowie auch Szenarien von Stand zu Boden und dem anschliessenden Fixieren des Festzunehmenden oder Angreifers. Der erste Teil hat allen Teilnehmenden aufgezeigt, das Festnahmetechniken (Zugriff, Überwältigung und Fixierung) auch in Zusammenhang mit dem persönlichen Eigenschutz nicht dem Zufall überlassen werden sollten und je besser man sie beherrscht, man eine kritische Situation auch unter Kontrolle hat und Verletzungen vermieden werden können. Vor allem, wenn es dann in einem weiteren Schritt darum geht, das Gelernte mit Transport- und Fesselungstechniken miteinander zu vernetzen.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Verteidigung gegen Messerangriffe mit dem Top-Spezialisten Frans Stroeven aus Holland

Am Samstag, 06. März 2016, lud die Krav Maga Self Protect Association Switzerland zum Messer-Lehrgang mit Frans Stroeven aus den Niederlanden ein. Der Lehrgang war mit 60 teilnehmenden Instruktoren/innen ausgebucht und fand in der Turnhalle Bifang in Lausen statt.

Frans Stroeven war bereits am Freitagabend aus Amsterdam angereist, wo zusammen mit seinem Vertreter aus der Schweiz, Lavinel Oltean (aus Luzern) das Programm für den Lehrgangstag mit dem Chefinstruktor, Giuseppe Puglisi, zusammengestellt wurde. Aufgrund der langjährigen Erfahrung von Frans Stroeven, ging es darum den Krav Maga Instruktorinnen und Instruktoren aufzuzeigen, was für eine Gefährlichkeit von Messerangriffen ausgeht und wie man sich gegen solche überhaupt verteidigen kann.

Der Einstieg am Samstagvormittag erfolgte mit Basic-Angriffen aus dem „filipino martial arts“, wo es darum ging, zu verstehen, wie diese Angriffe überhaupt ausgeführt werden und was für eine Strategie hinter einem Angriff steckt. Frans Stroeven zeigte den Teilnehmenden anhand von einfachen Übungen auf, wie man solche Angriffe mit leeren Händen, aber auch mit einem Messer bewaffnet abwehren kann. Interessant war dabei für die Instruktoren/innen zu erkennen, dass wenn ich diese Angriffe trainiere, auch besser verstehe, wie ich solche Angriffe im Umkehrsinn abwehren kann.

Beeindruckend, war vor allem mit was für einer Geschwindigkeit der 56-jährige Kampfkünstler sich bei Angriffen bewegte und seinen Gegenüber (mit leeren Händen oder bewaffnet) entwaffnete. Frans Storeven gab auch immer wieder Erklärungen, weshalb bei der „filipino martial arts“ leere Hände gegen Messer oder Messer gegen Messer sowie auch Stock gegen Messer trainiert wird. Die ersten beiden Stunden am Samstagvormittag gingen wie im Flug vorbei und alle freuten sich bereits auf den Nachmittag, wo es dann um das Thema Messerkampf ging, also Messer gegen Messer.

Der Nachmittag gestaltete sich etwas anspruchsvoller, da nun von allen Teilnehmenden erhöhte Konzentration und Koordination gefordert wurde. Einmal mehr kam die Präzision von Frans Stroeven zum Ausdruck, wenn er mit den verschiedenen Trainingsmessern komplexe Abläufe mit seinem Trainingspartner Lavinel Oltean vorzeigte und alle in Staunen versetzte.

Spätestens jetzt wurde allen klar, dass es gegen solch einen Spezialisten im Umgang mit einem Messer den wichtigsten Grundsatz gegen Messerangriffe einzuhalten gilt und zwar: rennen, rennen, rennen und nochmals rennen….

Auch er selbst meinte, wegrennen ist gegen ein Messer die beste Art sich zu Verteidigung oder wechsle die Strassenseite und wenn diese beiden Grundregeln nicht möglich sind, dann kämpfe bis zum Schluss. Zum Schluss dieses interessanten und intensiven Lehrganges, zeigte Frans Stroeven auch noch die Trainingsmethodik der „Flows“, wo mehrere Abwehr und Angriffe miteinander verbunden wurden und der eine oder andere an seine Grenzen kam, was „Aufnehmen, Verarbeiten und Umsetzen“ anbelangte.

Als Chef von der Krav Maga Self Protect Association Switzerland möchte ich mich an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Instruktoren/innen recht herzlich bedanken und denke, dass alle sicherlich einiges von diesem Lehrgang mitnehmen konnten. Vor allem danken möchte ich aber dem Gastinstruktor aus Holland, der mit seiner humorvollen Art, die ernsthafte Thematik interessant vermittelte und immer wieder fundierte Erklärungen dazu lieferte. Ein Dank geht dabei auch an Lavinel Oltean, der als Trainingspartner von Frans einiges einstecken musste und Nenad Stojkovic, die diesen Lehrgang überhaupt möglich gemacht haben.

Aus meiner Warte gibt es sicherlich ein weiteres Zusammentreffen mit Frans Stroeven, wo dann nicht nur die Instruktorinnen und Instruktoren, sondern auch Basic und Advanced Interessierte vom grossen Wissensschatz des Frans Stroeven - profitieren können.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 31. Januar 2016 fand in Wallbach (AG) zum Jahresbeginn eine weitere Schiessausbildung zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger statt.

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe(Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). Der erste Schritt war das Einnehmen der Grundstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem die Grundstellung und der Ziehvorgang klar waren, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und das Entladen der Waffe zu lernen. Dazu wurden Manipulier-Patronen verwendet und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“.

Am Sonntag, 28. Februar 2016 trafen sich die Teilnehmer/innen in Wallbach (AG) zum zweitej Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen. Das Festigen der Manipulationen und das Dubletten-Schiessen waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf korrekte Handhabung der Manipulationen, also das sogenannte „Trockentraining“ wert gelegt. Am Nachmittag war dann noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und „knieend hoch“ an der Reihe sowie der Abschlusstest.

Auch dieses Mal waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leicht nervös, was es jedoch für das Bestehen eines guten Tests braucht und sich später auch mit den erzielten Resultaten bestätigte. Alle bestanden den Test mit Bravur und 2/3 der Kursteilnehmer/innen erreichten gar ein Top-Resultat, was es bis jetzt in einem Basic-Lehrgang erst einmal gegeben hatte. Diese Resultate wiederspiegelten jedoch eigentlich nichts ungewöhnliches, da alle Absolventen/innen während dieses Lehrganges hoch konzentriert und die guten Resultate nur die Folge ihrer eigenen Disziplin war.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

Pfefferspray Basic Lehrgang in Liestal

Freitag, 26. Februar 2016 nahmen 14 Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am dritten Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland und Sitz der Self Protect Academy teil. Giuseppe Puglisi (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Thema Eigenschutz in Zusammenhang mit dem Abwehrspray aufgezeigt wurden. Auch die korrekte Handhabung und der Umgang mit diesem sowie die rechtlichen Voraussetzung und auch auf das taktisch, korrekte Benützen in Konfliktsituationen wurde hingewiesen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Abwehrsprays. Schritte, Armhaltung und korrekte Distanz sowie das Verbalisieren bildeten die Basis. Nach dem Erlernen der Grundhaltungen, waren Partnerübungen an der Reihe, wo es darum ging auch unter Druck (Stress) noch zu funktionieren und wie verhält sich dies in Kombination mit dem Bedienen des Trainingssprays. Nach einer kurzen Pause, ging es zu den Zielübungen aus stehend/liegender Grundposition mit dem Trainingsspray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner). Der 3-stündige Lehrgang zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, dass ein korrekter Umgang und das Üben mit einem Trainingsspray die Grundvoraussetzung für sicheren Eigenschutz in heiklen Notsituationen ist, wenn man sich damit verteidigen will.

Krav Maga Trainerkurs am 30. Januar 2016 in Liestal

Zum Jahresstart lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 30. Januar 2016 nach Liestal ins Hauptcenter und stellte das Krav Maga Konzept (Teil 1) für Jugendliche vor.

Es waren rund 52 Instruktorinnen und Instruktoren die zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal gereist waren und sich für das Thema - Training mit Jugendlichen interessierten. Als Einstieg zeigte Instruktor Yutaka Koike (i.A. zum Advanced Instruktor) die verschiedenen Möglichkeiten für Aufwärmen mit Jugendlichen die in der Pubertät / Adoleszenz sind und wie dort mit dem eigenen Körper - Ausdauer und Kraft, aber auch Schnelligkeit und Beweglichkeit die noch junge Struktur und Motorik des Körpers aufgebaut werden kann. Nebst den konditionellen Faktoren wurde beim Thema Spiel mit taktischen Elementen auch die koordinativen Kompetenz eingebaut. Dies wurde mittels Zweikampfspielen vorgestellt, wo Kondition, Koordination vor allem aber unter dem Aspekt der Reaktion der Unterschied zwischen einfacher und komplexer Reaktion ein wichtiges mental-taktisches Element trainiert wird. Diese Übungsformen bereitete sichtlich nicht nur den Jugendlichen Spass, sondern auch den erwachsenen Instruktoren/innen und zeigte allen Anwesenden auf, dass mit technischer und mental-taktischer Kompetenz ein gezieltes Training zur Gewaltprävention bereits mit einfachen Zweikampfspielen möglich ist.

Nachdem Aufzeigen dieser Übungsformen für Jugendliche wendeten wir uns der technischen Kompetenz zu, wo es darum ging das Verständnis für Bewegung und Standfestigkeit zu erarbeiten und einmal mehr all die möglichen Übungsvarianten mit Schritt, Verschiebung, Ausweich- und Meidbewegungen alleine und mit einem Partner zu erarbeiten. Gleichzeitig wurde den Anwesenden die Übungen im mental-taktischen sowie aber auch realbezogenen Zusammenhang erläutert und wie Jugendliche mit einfachen Übungen die sonst langweilig erscheinen herausfordern kann. Selbst erfahrene Instruktoren meinten, dass man diese Übungen auch im Training für Erwachsene, Frauen oder auch mit älteren Interessierten verwenden kann.

Am Nachmittag widmeten wir uns dann simplen Techniken aus dem Basic-Programm. Dort wurden anhand von mehreren, einfachen Beispielen die Möglichkeiten für das Erlernen von Blocktechniken gezeigt und welche Hilfsmittel man dazu benötigt, um das Training abwechslungsreich und motivierend für Jugendliche zu gestalten. Zum Schluss dieses ersten Ausbildungsteils für Jugendliche wurden die verschiedenen Variationen von Block- und Schlagtechniken zusammengefügt, was die etlichen Möglichkeiten und die Komplexität dieser Trainingsformen deutlich machte.

Der zweite Ausbildungstag zum Thema Krav Maga mit Jugendlichen wird wie der erste im Rahmen der Trainerfortbildung sein, wo dann die Interessierten einen weiteren Einblick erhalten und vor allem das Thema Verhalten in Ernstsituationen einerseits und gefährliche Angriffe, mehrere Angreifer, bewaffnete Angriffe mit weiteren Übungsformen vermittelt werden. Dies ist der Einstieg in die Instruktoren/innen Ausbildung für Jugendliche, mit welcher wir dann im Herbst/Winter 2016 starten.

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss

Samstag, 28. November 2015 folgten der Einladung zum letzten Trainerkurs, rund 70 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter zum gemeinsamen Training und Jahresende (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Hauptthematik anlässlich des letzten Trainerkurses waren die Basic‘s des Eigenschutzes und Verteidigung bei Bedrohungen und Angriffen mit Schusswaffen sowie vor allem aber die Weiterführung - also der Advanced-Bereich bei solchen Situationen. Einmal mehr zeigten die Grundlagen von Körperverschiebungen und Bewegungen auch bei dieser Thematik auf, wie wichtig diese sind, aber vor allem das drillmässige Einüben eines Handlungsablaufes in solchen Situationen überlebensnotwendig ist. Trotz der verschiedenen Richtungen und Varianten wie eine Bedrohung ablaufen kann, kristallisierte sich nach kurzer Zeit heraus, dass die Richtungsänderung der Schusswaffe und gleichzeitige Verschiebung des Körpers (aus der Schlusslinie) sowie aber auch die Kontrolle der Waffe (Grifftechnik) nur mit Technik alleine nicht zu meistern ist. Es braucht Übung, Übung, Übung und dies immer wieder, damit Körper, Kopf und Hand zur gleichen Zeit miteinander (koordinativ) funktionieren und dies vor allem unter Stress.

Das Neutralisieren des Angreifers in Notwehr oder das Entwaffnen bei gefährlichen Bedrohungssituationen rundete das Programm ab und zeigte auf, wie wichtig dabei in diesem Zusammenhang die Kenntnisse einer Faustfeuerwaffe für die Ausbilder/innen ist, damit den diversen Zielgruppen (Zivil, Polizei und Militär) die richtigen Schritte bei einer Bedrohung beigebracht werden können.

Nach dem praxisreichen Vormittag gab es dann einen kurzen Rück - und Ausblick sowie die Diplomvergabe und den gemütlichen Teil dieses letzten Trainerkurses im 2015. Den Schlusspunkt hat einmal mehr unser Hobbykoch - Denis Jost - gesetzt, der mit seinen Kochkünsten die Anwesenden verwöhnte und nach einem intensiven 2015 die Gaumenfreude bei den Teilnehmer/innen nochmals in Fahrt brachte. Herzlichen Dank!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2016!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren-Lehrgang Modul 2 und Women Protect Modul für Advanced Instruktoren

Instruktoren-Lehrgang (Anwärter/innen)

Freitag, 30. Oktober 2015, ging es mit der Ausbildung für Anwärterinnen und Anwärter zum Instruktor/in in die zweite Runde. Die 24 Teilnehmer/innen hatten drei anstrengende und intensive Ausbildungstage vor sich.

Abwehr von Messerangriffen und Bedrohung standen am ersten Tag auf dem Programm sowie kombinierte Schlag- und Tritttechniken. Beim Thema Messer wurde vor allem auf die korrekten Blocktechniken und das taktische Verhalten mit der Distanz und dem sich bietenden Fluchtverhalten geachtet, da Messerangriffe zu den gefährlichsten Angriffen gehören. So wurde die Abwehrmethoden auch drillartig durchgeführt, was den einen oder anderen Teilnehmer auch an die Grenzen - was die Unterarme betraf - brachte. Ein weiteres Thema am Vor- und Nachmittag des ersten Tages, waren Schlag- und Tritttechniken die aus den Basic- und Advanced-Stufen miteinander kombiniert wurden und damit die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und der Präzision bei mehreren aufeinander folgenden Angriffen aufzeigten. Die Instruktionen wurden an diesem Ausbildungstag von Bruno Trachsel, Nenad Stojkovic und Giuseppe Puglisi geleitet.

Advanced - Lehrgang / 30.10 und 31.10.2015

Zeitgleich zum normalen Instruktoren-Lehrgang fand am Freitagabend und Samstag das sechste Modul des Advanced-Instruktoren-Ausbildungslehrganges 2014-2016 mit dem Thema Women Protect statt.

In einem ersten Theorieteil wurde aufgezeigt, dass ein Selbstverteidigungstraining für Frauen nicht mit einem normalen Krav Maga Training verglichen werden kann. Dabei wurden diverse Aspekte beleuchtet, warum ein individuelles Angebot für Frauen sinnvoll ist und auf was dabei im Besonderen geachtet werden muss. In einem ersten praktischen Teil ging es dann um das Erlernen der Distanzen mit einer anderen Trainingsmethodik sowie dem Trainieren der eigenen Stimme und dem daraus resultierenden Effekt in Form von Selbstbehauptung und Selbstsicherheit.

Am Samstag, 31.10.2015 ging es bei den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli, Bruno Trachsel und Giuseppe Puglisi mit dem Thema Abwehr von Stockangriffen sowie Abwehr von Bedrohungen mit dem Messer und Würfen in Zusammenhang mit Nahkampfsituationen weiter und parallel bei den Advanced-Instruktoren Ausbildung mit Angelo Savorani und Nenad Stojkovic mit frauenspezifischen Selbstverteidigungstechniken.

Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul - Anwendung Stockabwehr von Jürg Staubli, Stv. Chefinstruktor KMS

Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul - Anwendung Stockabwehr von Jürg Staubli, Stv. Chefinstruktor KMS.

Model Mugging - Women Protect

Interaktives Training mit Vollschutzanzug - beim Advanced-Lehrgang für die Frauenselbstverteidigung, brachte den einen oder anderen Teilnehmer an die Grenzen und zeigte auf, was nebst den methodischen und didaktischen Aspekten für solche Trainings ein wichtiger Bestandteil ist, damit reale Situationen kreiert werden können.

Der Einsatz des sogenannten „Red Men“ machte deutlich, dass der Vollschutzanzug für Trainings dieser Art eine enorme Bereicherung darstellt und das Nachahmen von Situationen sowie die damit verbundenen Herausforderungen für alle wertvolle Erfahrungen bringen. Die Prävention, Aktion und Reaktion, also das Vorbeugen von Gefahren, das sich Gedanken machen darüber und schlussendlich kreieren von Handlungssituationen ist ein wichtiger Punkt zur Gefahrenabwehr und dem persönlichen Eigenschutz in dieser Thematik.

Allen Teilnehmern des Advanced-Instruktoren-Lehrganges herzlichen Dank für die engagierte und konstruktive Teilnahme - vor allem mit dem persönlichen Beitrag, resp. den Lektionen.

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014-2016 / 6. Modul nach erfolgreichem Abschluss des 6. Moduls

Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2014-2016 / 6. Modul nach erfolgreichem Abschluss des 6. Moduls.

Für die Anwärter/in Instruktoren-Lehrganges startete der dritte Tag an diesem verlängerten Weekend mit dem Thema „Sicherheit im Training“,

Adrian Waibel, meproa GmbH, bei seinen Ausführungen zum Thema Basic Life Support - mit Teamkollege

Adrian Waibel, meproa GmbH, bei seinen Ausführungen zum Thema Basic Life Support - mit Teamkollege.

Wie alle Jahre wieder wurde einmal mehr von Adrian Waibel, (meproa GmbH) einem Profi das Thema Sicherheit im Training vermittelt. Als erfahrener Kampfsportsportler und Krav Maga Instruktor, zeigte er in seiner dreistündigen Lektion auf, wie wichtig es für angehende Schulleiter oder Instruktoren/innen ist, gewisse Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ intus zu haben. Da man bekanntlich nur an die Menschen ran und nicht hineinsieht, wird bei der Krav Maga Self Protect Association - nebst dem sicheren Training - dem verantwortungsvollen erhalt der Gesundheit Rechnung getragen und dementsprechend auch auszubildenden Anwärter/innen darin geschult.

Adrian Waibel begeisterte wie jedes Jahr mit seinem enormen Fachwissen und trockenen Art die Dinge darzustellen und zog einmal mehr die angehenden Instruktoren in seine Bann. Von der KMS Switzerland herzlich Dank!

Bedrohung mit Schusswaffen und komplexe Anwendungen aus dem Advanced-Bereich bildeten am Sonntagnachmittag den Abschluss der dreitägigen Ausbildung. Die Teilnehmer wurden nochmals gefordert und mit der Gefährlichkeit eines solchen Angriffs konfrontiert.

Eine weitere Herausforderung stellten Block- und Fallentechniken in Kombination mit Schlag-, Tritt- und Falltechniken (Takedowns) dar, wo nochmals höchste Konzentration von jedem einzelnen gefordert war. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Anwärter/innen-Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul und den leitenden Ausbildern der KMS Switzerland

Anwärter/innen-Instruktoren-Lehrgang 2015 / 2. Modul und den leitenden Ausbildern der KMS Switzerland.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz