Krav Maga Trainerkurs vom 03. September 2016 in Liestal

Am Samstag, 03. September 2016 startete die Krav Maga Self Protect Association nach der Sommerpause mit den 3. KMS Trainerkurs in die zweite Jahreshälfte und präsentierte den Interessierten das Thema Verteidigung gegen Messerangriffe und Messerkampf. Rund 50 interessierte Instruktoren/innen nahmen am diesem ersten Teil zu dieser heutzutage brisanten Thematik teil.

Als Einstieg wurden ein paar Waffen vorgestellt und ein paar Erklärungen dazu abgegeben, so auch, zum Kampf mit dem Messer und seine Bedeutung für uns, wenn wir uns gegen Messerangriffe oder Messerattacken wehren oder effizient verteidigen wollen. So ist es wie bereits vor ein paar Jahren in einem anderen Trainerkurs erläutert, wichtig zu verstehen, wie ein Messerkämpfer (aus diversen Angriffswinkeln) angreift, denkt oder taktisch vorgeht, damit man auch darauf vorbereitet ist. Erste Übungen im Aufwärmen waren so auf Ausweich- und Meidbewegungen (pendeln) ausgelegt und mit diversen Reaktionsübungen verbunden. Ein simpler Alltagsgegenstand wie eine PET-Flasche als Hilfsmittel bot dabei eine Menge an Spass, nebst der damit verbundenen physischen Herausforderung, welche bei diesen taktischen Aufwärmübungen miteinander verknüpft wurden. Auch das reaktive Blocken mit einer oder beiden Händen und den gleichzeitigen Ausweichschritten, war Bestandteil diverser Übungsformen.

Als nächster Schritt ging es darum die möglichen Griffarten beim Kampf mit einem Messer zu veranschaulichen und die verschiedenen Angriffswinkel anhand der Uhrzeit zu trainieren. Dies vor allem, mit Schneiden oder Stechen (Säbel- oder Eispickelgriff) mit einem Messer, wo aufgezeigt werden konnte, wie mögliche Angriffe und deren Gefährlichkeit überhaupt zustande kommen und welche Möglichkeiten der waffenlosen Verteidigung dagegen überhaupt eine Wirkung zeigen. Bei diesen Messerübungen ging es in erster Linie darum die gefährlichen Angriffe durch das Training zu üben und zu verstehen, damit - analog wie beim Sparring im Boxen - die Möglichkeiten der Angriffe frühzeitig erkennbar und so ein Ausweichen oder eine Meidbewegung (mit dem Kopf) sowie Blocken und Kontern einfacher umzusetzen ist.

Am Nachmittag wurden die Elemente Ausweichen, Meidbewegungen, Schritte, Blocks und Konter mit Hand- oder Fusstechniken sowie den Angriffen aus den verschiedenen Winkeln mit Schneiden oder Stechen intensiv geübt und miteinander vernetzt. Ein weiterer Schritt in der Basis dieser möglichen Ausbildungsform aus dem militärischen Bereich des Messerkampfes, waren dann nach erfolgtem Messerangriff, die hart geschlagenen Konter mit Hand oder Fuss auf die Pratze oder das Kissen.

Teil 2 dieser Ausbildung erfolgt im 4. KMS Trainerkurs im November, wo weitere Elemente wie z.B. die Sparringform mit Schutzausrüstung oder verschiedene Szenarien und Drillformen vorgestellt werden.

Besten Dank für Euren Einsatz und Engagement!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Erfolgreiche Krav Maga Advanced-Instruktoren Prüfungen im Hauptcenter der KMS Schweiz

Foto: H-Reihe: Giuseppe Puglisi (P-Experte), Yutaka Koike (Liestal), Tomislav Mesarek (Luzern), Raphael Vögtli (Windisch), Michael Klaproth (Basel), Nenad Stojkovic (P-Experte), Angelo Savorani (P-Experte), V-Reihe: Rolf Luder (Basel), Alex Sipos (Riehen), Horst Matzke (Thun), Roger Wyss (Oftringen) und Roland Stadler (Oftringen).

Am Freitag/Samstag, 26./27. August 2016 fanden nach 2011 und 2013 die dritten KMS Advanced-Instruktoren-Prüfungen der Krav Maga Self Protect Association statt. Nach rund 24 Monaten Ausbildung in Form modulartiger Lehrgänge à 1 ½ Tage (8 Module), stellten sich 9 Anwärter den anspruchsvollen Prüfungen, wo nebst der schriftlichen Arbeit, eine theoretische und praktische Prüfung von den Kandidaten absolviert werden musste.

Im theoretischen Test wurde am Freitagabend in einer rund dreistündigen (schriftlichen) Prüfung der Lehrstoff der letzten 24 Monate getestet, Schwerpunkt war dabei vor allem das Thema Unterrichtslehre und allgemeines Wissen, Kenntnisse im Umgang mit Faustfeuerwaffen, Handlungskompetenzen, Women Protect und Kenntnisse zum Thema Eigenschutz allgemein, wie aber auch für andere Zielgruppen mit beruflichen Herausforderungen.

Der zweite Prüfungstag war ganz der Praxis gewidmet, wo die Anwärter ihr Können im Bereich der Handlungskompetenzen, Unterrichtslehre und dem Erteilen einer Lektion demonstrieren und unter Beweis stellen konnten. Am Vormittag konnte jeder seine vorbereitete Lektion einzeln präsentieren und am Nachmittag ging es um eine Teamarbeit in der Gruppe (3).

Nach Auswertung der Theorieprüfungen (Nachtschicht eingelegt) und den praktischen Darbietungen konnte den 9 Anwärtern von den Prüfungsexperten zum Bestehen des Adanced-Instruktors gratuliert werden. Wir von der Krav Maga Self Protect Association Switzerland danken den 9 Anwärtern für ihren unermüdlichen Einsatz und das Engagement während der letzten 24 Monate und sind stolz auf unsere neuen Advanced-Instruktoren in der Organisation. An dieser Stelle wünschen wir allen weiterhin viel Freude beim Unterrichten und Spass beim Transfer ihres erworbenen Wissens an ihre Schülerinnen und Schüler an den verschieden Standorten.

Herzliche Gratulation!

12. KRAV MAGA Workshop in Mürren/BE mit Spezial-Gast und Krav Maga Ausbilder Amnon Maor aus Israel

Freitag, 24. Juni 2016, bei strahlendem Sommerwetter war einmal mehr der Start zum alljährlichen 12. KMS Spezial-Workshop in Mürren. Rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten dieses Jahr zum 3-tägigen Sommer-Camp 2016 und genossen nebst dem Training die eindrückliche Bergkulisse, die man auch als „Ort der Kräfte“ bezeichnen könnte, da sie den Teilnehmenden Lebensqualität und dadurch Vitalität und Power verleiht. Diese Power wurde noch durch unseren Spezial-Gast, Amnon Maor aus Israel unterstützt.

Eine erste Trainingseinheit stand nach dem Mittagessen auf dem Programm, wo Krav Maga Grundlagen-Training im Bereich Basic und Advanced von Amnon Maor auf der einen Seite und mit Giuseppe Puglisi und dem KMS Ausbildungsteam (Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Jürg Staubli) der Spezial-Workshop gestartet wurde. Amnon Maor unterrichte im Advanced Bereich zum Thema Befreiungen und den weiterführenden Möglichkeiten wie z.B. Hebel oder Würger sowie Würfe und Giuseppe Puglisi hingegen ging auf das Thema der Verteidigung in acht Richtungen (sowie den möglichen Schritten) ein. Beide wurden durch die vier Stellvertreter Bruno, Angelo, Nenad und Jürg von der KMS Schweiz bei diesem Einstieg unterstützt, damit auch Einsteiger die erst kürzlich mit Krav Maga begonnen hatten, davon profitieren konnten. Was Intensität anbelangte, liessen wir es auf rund 1700müM langsam angehen, damit sich unser Betriebssystem (Body) langsam daran gewöhnen konnte.

Für das Samstagprogramm wurde dieses Jahr mit deren drei Spezial-Themen (Messerangriffe, mehrere Angreifer und das Verteidigen mit div. Kurzstöcken) gearbeitet, wo jede und jeder auf seine Kosten kam. So wurde bei Amnon (assistiert von Angelo und Jürg) das Thema Messerangriffe behandelt, wo er speziell auf die perfiden Angriffe ohne Vorankündigung einging und dabei erläuterte, wo vor allem die Schwierigkeiten bei solchen Angriffen liegen. Beim Thema mehrere Gegner (bei Bruno und Peter) ging es vor allem darum, sich mit der Situation anzufreunden, dass es in der heutigen Zeit immer öfter vorkommt, dass man nicht nur von einer Person angegriffen wird, sondern zwei oder mehrere aggressive Personen einen gefährlichen An- oder Übergriff auf eine Person verüben.

Beim dritten Thema (Nenad / Giuseppe) stand der Umgang sich mit einem Kurzstock anzufreunden, damit man diesen in Notfall oder Notwehr-Situationen gegen gefährliche, evtl. bewaffnete Angriffe effizient einsetzen kann im Zentrum. Die defensive Haltung mit den fünf verschiedenen Blocktechniken stand im Vordergrund, aber auch Konter- oder Angriffsmöglichkeiten sowie der Umgang mit einem Small-Stick waren Teil dieses Ausbildungsblockes. Damit alle in den Genuss dieser Spezialthemen kamen wurde im Rotationsprinzip gearbeitet. Im Anschluss an diesen Spezial-Day, gab es wie bereits in den letzten beiden Jahren von Herr Schlotze und seinem Team ein „feines Nachtessen“ sowie der obligate Ausgang zu den diversen Bars im „grossen“ Mürren und Pflichtprogramm „Blüemlicheller“ für die Kravisten/innen der KMS Schweiz.

Zum Abschluss des 3-tägigen Spezial-Workshops waren das Spezialtraining von Amnon Maor sowie der Stress-Drill-Parcours von Jürg und Nenad die Highlights an diesem Sonntagvormittag. Körperlichen Physis -also Ausdauer und Kraft waren gefragt, resp. der Durchhaltewille und auf der anderen Seite, filigrane Hebel- und Zugrifftechniken für Sicherheits- oder Polizeibehörden.

Der intensive Vormittag war dann aber im Nu vorbei und gegen 1130 Uhr hiess es dann schon wieder auf Wiedersehen bis im kommenden Jahr. Einmal mehr ging ein toller, lehrreicher und intensiver Krav Maga Spezial-Workshop aber auch geselliges Sommer-Camp mit gleichgesinnten Freunden aus der Krav Maga Szene dem Ende zu. Trotz Fussball-EM Spielen und dem knappen Aus der Schweizer Fussballer, fand unter den Kravisten ein freundschaftlicher Kontakt, inner-und ausserhalb der eigenen KMS Center statt.

Als verantwortlicher Leiter der KMS Schweiz, möchte ich mich bei unserem Gast - Amnon Maor - aus Israel, für seinen Besuch am diesem 12.KMS Spezial-Workshop / Sommer-Camp 2016 sowie für seine Ausführungen und Trainings an diesem Anlass recht herzlich bedanken! Ein herzlicher Dank geht einmal mehr auch an meine Stellvertreter - Bruno, Angelo, Nenad und Jürg sowie Peter Kropf für die Mithilfe in der Instruktion sowie dem Peter einmal mehr für seine professionellen Fotos vom Workshop.

Gefreut hat mich auch die Teilnahme von Ismet Mehmeti, den ich anlässlich der ersten Instruktoren-Lehrgänge mit Amnon Maor im Jahre 2000/2001 in Liestal kennen lernte und der wie Bruno, Angelo, Nenad und Jürg - ein Krav Maga Instruktor der ersten Stunde und seit Anbeginn dabei ist.

KMS Ausbildungsteam mit Gastausbilder - Amnon Maor aus Israel und seinem Instruktor Ismet Mehmeti.

Herzlichen Dank!

Festnahme - Spezial-Lehrgang Modul 2 - Fesselungs- und Transporttechniken

Samstag, 11. Juni 2016, ging es mit dem Spezial-Lehrgang - Festnahme und dem Thema Fesselungs- und Transporttechniken in die zweite Runde. Als Einstieg ins zweite Modul gab es eine kurze Einführung in die Rechtsgrundlagen bei Anwendung von unmittelbaren Zwangsmassnahmen mit Handschellen oder ähnlichen Hilfsmitteln sowie den nötigen Bewilligungen beim Ausüben dieser Tätigkeit. Korrekte Handhabung der Handschellen zwecks Fesselung einer Person, war dann anschliessen der Start in die Praxis. Dabei wurden die Basis-Positionen stehend, knieend und liegend als Ausgangslage geschult; wo es vor allem um das Einschleifen und das Bedienen der Handschellen ging, also wie nehme ich das Fesselungsinstrument richtig in die Hand, damit die Fesselungstechniken auch reibungslos ablaufen.

Nebst dem Umgang mit dem Hilfsmittel „Handschellen“ ging es dann in einem nächsten Schritt das Gelernte aus dem ersten Modul mit den Fesselungs- und anschliessenden Transporttechniken zu verknüpfen. Dabei wurde nochmals auf das Schema der Personenkontrolle, aber auch auf die Zugriff-, Überwältigungs- und Fixierungstechniken eingegangen, damit einerseits ein roter Faden zum Thema Festnahme und andererseits ein reibungsloser und sicherer Ablauf bei dieser Tätigkeit als Sicherheitsbeamter/in sichtbar werden konnte.

Zum Schluss wurden auch Möglichkeiten bei renitenter Kundschaft und die damit verbundene Gefährlichkeit demonstriert sowie Transporttechniken mit Griff ohne Einsatz der Handschellen oder irgendwelchen Fesselungsmethoden. Das Thema „Lagebedingter Erstickungstod“ stand dabei immer wieder im Zentrum der Instruktion, vor allem bei den Fixierungs- und Fesselungstechniken, wenn ein Festzunehmender ausser Kontrolle geraten sollte und dabei auch die Personen welche ein solche Zwangsmassnahme umsetzen müssen, dabei selber in eine Stresssituation kommen.

Auch im Modul zwei war nebst dem technischen und rechtlichen Teil, auch der persönliche Eigenschutz ein wichtiger Aspekt in der Ausbildung, damit bei ausserordentlichen Situationen das Überstehen (allenfalls Überleben) solcher Stressmomente nicht einfach dem Zufall überlassen wird. Die KMS Switzerland dankt den Teilnehmer/innen für Ihr Interesse.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Monadnock Expandable Baton (MEB)-Lehrgang Basic & Advanced in Liestal / KMS Switzerland

Freitag/Samstag, 27./28. Mai 2016 führte die Self Protect Academy nach 2015 den zweiten MEB Basic & Advanced-Lehrgang in Liestal am Hauptsitz der Krav Maga Self Protect Association durch.

In einem ersten Schritt wurde den Teilnehmern mittels der einleitenden Theorie, einerseits die Ziele einer Teleskopstock (Monadnock Exbandable Baton / MEB) sowie die rechtlichen aber auch praktischen Grundlagen dieses Hilfsmittels für Sicherheitskräfte und Polizei aufgezeigt. Nach dem theoretischen Teil ging es dann zur Praxis und den ersten Schritten über.

Als Einstieg in die Praxis wurde als erstes der korrekte Stand und die verschiedenen Schritte, auch bekannt als Bewegungsmuster - also Schritte und Wendungen vor- und rückwärts sowie Ausfallschritte geübt. Für erfahrene Kravisten war dies ein simples Aufwärmen. Das Öffnen und Schliessen des Stockes, das Ziehen des MEB zeigte den Teilnehmer/innen in Kürze auf, dass trotz Einfachheit dieses Einsatzmittels sehr anstrengend und eine schweisstreibende Angelegenheit sein kann. Der korrekte Griff- und die Tragarten, die fünf verschiedenen Blocks und die zwei einhändigen Schläge sowie eine Kurzrepetition rundeten den ersten Teil dieses Programms am Freitagabend ab.

Training / Blocken eines Angreifers mit dem Teleskopstockes (MEB)

Foto: Training / Blocken eines Angreifers mit dem Teleskopstockes (MEB)

Samstag 08 Uhr ging es dann los mit einer stündigen Repetition des Gelernten vom Freitagabend. Der eine oder andere hatte noch etwas Müdigkeitserscheinungen und bemerkte, dass die Anstrengungen auf dem starken Arm nicht zu unterschätzen sind.

Weitere Themen am Samstagvormittag waren zweihändige Schläge, Stocksicherung bei den verschiedenen Tragarten, Armhebel und Kontrolltechniken mit Takedowns und die Repetition des gesamten Lehrstoffes.

Absolute Disziplin und Konzentration im Umgang mit diesem Einsatzmittel standen nebst dem theoretischen und praktischen Teil im Zentrum dieser Ausbildung, was von den teilnehmenden Personen eindrücklich umgesetzt wurde.

Nach einer kurzen Mittagspause, mobilisierten alle Teilnehmer nochmals für den letzten Teil des Lehrganges alle ihre Kräfte und absolvierten die praktische sowie im Anschluss gleich die theoretische Prüfung zum MEB Advanced. Der praktische Teil war top und in der Theorie holten drei das Maximum der Punkte und die restlichen Absolventen schnitten von 25 möglichen, zwischen 21 und 24 Punkten - also mit über 80% - ab.

Foto: Praktische Prüfung MEB - Bewegungsmuster (Schritte, Wendungen und Ausfallschritte)

Hintere Reihe: Daniel Puglisi, Peter Kym, Simon Ulrich, Daniel Obrist und Antonio Capuzzi
Vordere Reihe: Hans Ernst, Sascha Borsi und Raphael Schaller

Ein nächster Schritt wird ein spezieller MEB Lehrgang für Basic- und Advanced zertifizierte Teilnehmer/innen sein, wo wir die gelernten Grundlagen interaktiv in Form von Situationstraining umsetzen. Infos folgen demnächst. Herzlichen Dank allen Teilnehmenden für Euren engagierten Einsatz. Auch an Angelo Savorani und Peter Kropf (beide MEB Instruktoren) herzlichen Dank für die Mithilfe!

Herzliche Gratulation!!!

Krav Maga Trainerkurs am 30. April 2016 in Liestal

Nach Teil 1 im Januar lud Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 30. April 2016 zum Teil 2 im Thema Krav Maga für Jugendliche nach Liestal ins Hauptcenter und stellte dort den zweiten Teil des Konzeptes für Juniors vor.

Rund 40 interessierte Instruktorinnen und Instruktoren nahmen an diesem 2. KMS Trainerkurs teil und erhielten zu Beginn eine Einführung im technisch-taktischen sowie aber auch taktisch-strategischen Teil. Dabei handelte es sich um Übungsinhalte, wo es darum ging die technischen Schrittfolgen mit der Taktik, also dem Warum aufzuzeigen ohne jedoch die konditionellen, koordinativen und emotionalen Anteile ausser Acht zu lassen. So wurden nebst der Laufschule durch Hindernisse auch die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und die Reaktionsfähigkeit miteinbezogen, was die ganzen Übungen nicht nur für Jugendliche sondern auch für die Erwachsenen zu einer spassigen Herausforderungen werden liessen. So war vor allem der Circuit oder Hindernisparcours alleine oder zu zweit mit Partner sowie aber auch der Nummer- oder Orientierungslauf in der Gruppe eine Teamaufgabe, die von allen höchste Konzentration und Fokussierung abverlangte.

Aber auch die diversen Orientierungs- und Reaktionsübungen (-spiele) mit und ohne Hilfsmittel sollten den Teilnehmenden verschiedene Anregungen und Beispiele aufzeigen, vor allem wie man Jugendlich motivationsmässig (auch für Erwachsene tauglich) zu Top-Leistungen drillen kann und sie den Sinn hinter der Übung verstehen. Vor der Mittagspause, wurde den Anwesenden dann auch die Optimierung der div. Schrittfolgen und Körperwendungen (Drehungen) vorgestellt, was anfänglich zu regen Gesprächen führte - vor allem weil man in der heutigen Zeit Veränderungen gerne hat ☺ und sofort am Alten festhält. In diesem Zusammenhang wurde anhand von Beispielen aufgezeigt, dass ein dynamisches System ständig den Umständen verändert, resp. angepasst werden muss, da es sonst nicht Einsatztauglich ist und an Effizienz verliert.

Am Nachmittag ging es dann mit der Optimierung der Schrittfolgen und Körperwendungen im Advanced-Bereich für Jugendliche weiter, wo aufgezeigt werden konnte, wie man auch ohne Stock, Messer, Schusswaffen und dergleichen bei Jugendlichen im Level der Fortgeschrittenen arbeiten kann und alle an ihre Grenzen kommen. Dabei waren die Unterlagen von Thomas Hertig eine enorme Hilfestellung (die visuell präsentiert) die den einzelnen Teilnehmer/innen die Vielfalt des Unterrichtens näher brachte. Vor allem die Verknüpfung von Leistungs- und Methodikmodell ermöglicht in der Arbeit mit dem Nachwuchs neue Horizonte und motiviert nicht nur die Jugendlichen sondern auch die Erwachsenen sowie die Ausbilder/innen.

Die Krav Maga Self Protect Assciation wird ab Winter 2016/Frühjahr 2017 zu diesem Thema eine separate Ausbildung zum Krav Maga Instruktor/in für Jugendliche lancieren, wo sich bereits erfahrene Instruktorinnen und Instruktoren in einer mehrtägigen Ausbildung zum Jugend-Instruktor/in ausbilden lassen können. Was die vorgestellten Optimierungen (Schrittfolgen / Körperwendungen) betreffen, werden im 3. KMS Trainerkurs sowie auch 4. KMS Trainerkurs die Centerleitungen rechtzeitig zur Weiterbildung eingeladen.

Besten Dank für Euren Einsatz und Engagement!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Instruktoren Prüfungen auf Top-Level

Sonntag, 01. Mai 2016 fanden die alljährlichen Instruktoren-Prüfungen der gemeldeten Anwärterin und 19 Anwärter im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland in Liestal statt. Aus 15 verschiedenen Standorten der Deutsch- wie auch aus der Westschweiz, konnten nach den intensiven Vorbereitungen (Module 1 - 3), von den ursprünglich rund 24 Anwärter/innen deren 20 Teilnehmer/in die diesjährigen Prüfungen zum Krav Maga Instruktor/in antreten. An den rund dreistündigen Prüfungen wurde einiges abverlangt, aber auch beeindruckende Leistungen auf höchstem Niveau gezeigt, die trotz der Anstrengungen, Strapazen mit einem enormen Durchhaltewillen und Bravur von den Prüflingen gemeistert wurden. Herzliche Gratulation zum Krav Maga Instruktor/in!

Foto: h. Reihe: Oliver Stürchler, Daniel Bodenmann, Kilian Eiholzer, Reto Walder, Emanuel Samson, Andreas Vogel, Hansueli Sieber, Roger Huber, Marlon Jegi, Angelo Somaini, Nicola Schmid, Daniel Heiniger, v. Reihe: Gabriel Stolz, Marco Sidler, Markus Wittwer, Marco Zarucchi, Natale Di Giacomo, Ylenia Seppi, Roland Darms und Sascha Borsi

Die Prüfungskommission mit den Experten / Master-Instruktoren Bruno Trachsel (Stv. Chef-Instr.), Angelo Savorani (Stv. Chef-Instr.), Nenad Stojkovic (Stv. Chef-Instr.) und Giuseppe Puglisi (Chef-Instr.) gratulieren der Absolventin und den Absolventen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen sowie der Beförderung zum Krav Maga Instruktor/in. Die Übergabe der Diplome findet wie jedes Jahr am letzten (4.) Trainerkurs im November statt.

Herzliche Gratulation!!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Erfolgreiche Prüfung zum MEB Instruktor

Samstag, 16. April 2016 fanden im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association in Liestal, die ersten offiziellen MEB-Instruktoren Prüfungen für KMS Advanced-Instruktoren unter der Leitung von Chris Ehrler, Senior-Instructor - Monadnock/Safariland, statt.

Bild: v.r.n.l.Giuseppe Puglisi, Bruno Trachsel, Olivier Summermatter, Chris Ehrler, Nenad Stojkovic, Peter Kropf und Angelo Savorani

Nachdem die teilnehmenden Anwärter (Bruno, Olivier, Nenad, Peter und Angelo) im November 2013 mit Erfolg die Prüfung zur MEB (Monadnock Expandable Baton) Stufe Advanced absolviert hatten, konnten sie am letzten Samstag, nach dieser Zeit und diversen Vorbereitungstrainings im Umgang mit dem MEB Teleskopstock, die Prüfung zum Instruktor (Ausbilder) antreten und erfolgreich abschliessen.

Giuseppe Puglisi, der bereits im 2000/2001 die Prüfung zum Instruktor (ASP) bei der Polizei absolvierte, liess sich damals im Oktober 2012 von Chris Ehrler wieder zum Instruktor auf dem System Monadnock zertifizieren und trat am letzten Samstag zu Rezertifizierung seines Instruktor-Status an.

Wir von der KMS Schweiz danken dem Chris Ehrler (Polizeibeamter Kanton ZH) für die Inputs (theoretisch und praktisch) und Abnahme der Instruktoren-Prüfung und freuen uns auf die weitere wertvolle Zusammenarbeit mit ihm, im Rahmen von MEB und Krav Maga Aus- und Weiterbildungskursen.

Herzliche Gratulation!!!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgänge und Prüfungsvorbereitungen für KMS Instruktoren Anwärter/innen

Im Februar (05./.06.02.) und April (08./09.04.) 2016, wurden parallel die letzten Vorbereitungen (Modul 3) für die Anwärter/innen der KMS Instruktoren-Prüfungen sowie die beiden Module für die bevorstehende Prüfung zum KMS Advanced-Instruktor (Module 7 und 8) durchgeführt.

Diese Aus- und Weiterbildungen für diese 2, resp. 4 Tage wurden durch das Ausbildungsteam der KMS Schweiz unter der Leitung des Chefinstruktors und seinen Stellvertretern organisiert und geleitet. Bei den Anwärter/innen ging es darum einerseits, sich auf die praktische Prüfung vorzubereiten und andererseits den Teil Theorie „Notwehr“ zu absolvieren. Bei den Advanced-Instruktoren, stand im Modul 7 das Thema Sicherheitstraining und im Modul 8, die Unterrichtslehre im Zentrum der insgesamt 4 Ausbildungstage.

20 Anwärter/in kamen an zwei Samstagen zu den letzten Vorbereitungen für die bevorstehende Krav Maga Instruktoren-Prüfung und zeigten, dass sie für den Abschluss ihrer Ausbildung zum Instruktor/in bereit sind. Den dritten und letzten Teil in Sachen Theorie, war zum Thema „Notwehrrecht“, wo aufgezeigt wurde, dass sich ein angehender Instruktor/in auch mit dem rechtlichen Aspekt einer möglichen Konfliktsituation auseinandersetzten sollte oder gar muss, damit er als Referent die nötigen Hinweise an seine Lernenden weitergeben kann.

Im praktischen Teil der beiden Advanced-Lehrgänge ging es im Modul 7 um das Thema Sicherheitstraining für Personal bei Security-Unternehmen, Polizei- oder Vollzugsbehörden, wo die Aspekte des Verhaltenshaltens, Grundlagen der Bereitschaft, Personenkontrolle, Zugriffs-, Überwältigungs- und Fixierungstechniken aufgezeigt und praktisch geübt wurden. Beim Modul 8 - Unterrichtslehre hingegen, ging es darum die drei Modelle für das Übermitteln der technischen Botschaft zu verstehen und auch umzusetzen. Dazu wurde die Theorie nochmals in Gruppenarbeiten aufgegriffen und im praktischen Teil, in Form von Kurztrainingslektionen im gegenseitigen Austausch erarbeitet, umgesetzt und reflektiert.

Die KMS Schweiz dankt allen Anwärtern/in für ihr Engagement und Einsatz im Krav Maga und damit dem Weiterkommen unserer Organisation sowie der persönlichen Weiterentwicklung die in die einzelnen Standorte der Schweiz getragen werden.

Auch dem Ausbildungsteam, vor allem meinen vier Stellvertretern ist zu verdanken, dass wir einen hohen Qualitätsstandard in der KMS Instruktoren Aus- und Weiterbildung haben und sich dadurch unsere Organisation stetig mit gut ausgebildeten Instruktoren/innen weiterentwickeln kann.

Herzlichen Dank!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi