Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgänge und Prüfungsvorbereitungen für KMS Instruktoren Anwärter/innen

Im Februar (09./.10.02.) und März (23./24.03.) 2018, wurden parallel die letzten Vorbereitungen (Modul 3) für die Anwärter/innen der KMS Instruktoren-Prüfungen sowie die beiden Module für die bevorstehende Prüfung zum KMS Advanced-Instruktor (Module 7 und 8) durchgeführt.

Diese Aus- und Weiterbildungen für diese 2, resp. 4 Tage wurden durch das Ausbildungsteam der KMS Schweiz unter der Leitung des Chefinstruktors und seinen Stellvertretern organisiert und geleitet. Bei den Anwärter/innen ging es darum einerseits, sich auf die praktische Prüfung vorzubereiten und andererseits den Teil Theorie „Notwehr“ zu absolvieren. Bei den Advanced-Instruktoren, stand im Modul 7 das Thema Sicherheitstraining und im Modul 8, die Unterrichtslehre im Zentrum der insgesamt 4 Ausbildungstage.

22 Anwärter/in kamen an zwei Samstagen (im Februar und März) zu den letzten Vorbereitungen für die bevorstehende Krav Maga Instruktoren-Prüfung und erhielten nochmals letzte Instruktionen vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zum Instruktor/in. Zum Thema „Notwehrrecht“ wurde den Anwärter/innen kurz erläutert, was ein/e angehende/r Instruktor/in bezüglich den rechtlichen Aspekten bei möglichen Konfliktsituation beachten sollte, resp. als Referent an seine Krav Maga Schüler/innen mit einfachen Tipps unterstützen kann.

Im praktischen Teil der beiden Advanced-Lehrgänge ging es im Modul 7 um das Thema Sicherheitstraining für Personal bei Security-Unternehmen, Polizei- oder Vollzugsbehörden, wo die Aspekte des Verhaltenshaltens, Grundlagen der Bereitschaft, Personenkontrolle, Zugriffs-, Überwältigungs- und Fixierungstechniken aufgezeigt und praktisch geübt wurden. Beim Modul 8 - Unterrichtslehre hingegen, ging es darum die drei Modelle für das Übermitteln der technischen Botschaft zu verstehen und auch umzusetzen. Dazu wurde die Theorie nochmals in Gruppenarbeiten aufgegriffen und im praktischen Teil, in Form von Kurztrainingslektionen im gegenseitigen Austausch erarbeitet, umgesetzt und reflektiert.

Die KMS Schweiz dankt allen Anwärtern/in für ihr Engagement und Einsatz im Krav Maga und damit dem Weiterkommen unserer Organisation sowie der persönlichen Weiterentwicklung die in die einzelnen Standorte der Schweiz getragen werden.

Auch dem Ausbildungsteam, vor allem meinen vier Stellvertretern ist zu verdanken, dass wir einen hohen Qualitätsstandard in der KMS Instruktoren Aus- und Weiterbildung haben und sich dadurch unsere Organisation stetig mit gut ausgebildeten Instruktoren/innen weiterentwickeln kann.

Herzlichen Dank!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Trainerkurs zum Jahresstart 2018

Samstag, 27. Januar 2018 lud die Krav Maga Self Protect Association zum Jahresstart 2018 ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal zur Aus- und Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu diesem Kurs meldeten und erschienen rund 60 Interessierte aus 35 KMS Standorten.

Auf dem Programm standen die Fortsetzung / Umsetzung des neuen Stoff-und Prüfungsprogramms im Bereich Advanced-Level 4 und 5 die zwischenzeitlich beide überarbeitet worden sind und nun in einem weiteren Schritt analog den ersten drei Basic-Leveln den verantwortlichen Instruktoren/innen der KMS Standorte vorgestellt, resp. miteinander abgearbeitet wurden. Nachdem im Herbst/Winter bereits ein Teil beider Advanced-Levels an den Trainerkursen bearbeitet worden war, ging es nun zum Jahresbeginn die Themen - Takedown / Übergang Stand-Boden, Wurftechniken in der Verteidigung, Bodenkampf, Hebeltechniken, Drills & Sparring sowie mehrere Angreifer - miteinander durchzugehen.

Bodenkampf-Situationen aus den Advanced Levels 4 & 5

Bodenkampf-Situationen aus den Advanced Levels 4 & 5

Bei den erwähnten Themen/Techniken wurden diverse kleinere Veränderungen / Anpassungen getätigt und Optimierungen im Ablauf (Reihenfolge) des gesamten Programms vorgenommen sowie Übungen für Drills & Sparring neu konzipiert. Der nächste Schritt wird hier analog den Basic-Programmen die Herausgabe des Handbuches in Form einer Stoff- und Prüfungsprogramm-Broschüre sein, wo sämtliche Techniken mittels Wort und Fotoreihen dokumentiert werden. In diesem Zusammenhang wurde am KMS Trainerkurs die Gelegenheit genutzt und den Anwesenden ein Teil der neuen Stoff- und Prüfungsprogramm Broschüre im Bereich der ersten drei Basic-Levels vorgestellt, wo das Erscheinungsdatum für Frühjahr vorgesehen ist.

Den am 1. KMS Trainerkurs teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für die langjährige Unterstützung und dem Interesse am gemeinsamen Jahresstart ins 2018!

Drills gegen mehrere Angreifer

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 21. Januar 2018 fand in Wallbach (AG) zum Jahresstart eine weitere Schiessausbildung zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger statt. Der 2-tägige Lehrgang fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und der Umgang mit einer Faustfeuerwaffe. Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). So war der erste Schritt das Einnehmen der Bereitschaft-Kontaktstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Nachdem der Ziehvorgang klar war, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und dann die Waffe wieder zu entladen. Dazu wurden Manipulier-Patronen abgegeben und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von einfachen Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“. Der zweite Teil findet am 25.02.18 mit Schlusstest im Basic-Bereich statt.

Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen in Wallbach

Am Sonntag, 05. November und 03. Dezember 2017 fanden für Einsteigerinnen und Einsteiger zwei weitere Schiessausbildungen zum Thema Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG) statt.

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den korrekten Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe(Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). Der erste Schritt war das Einnehmen der Grundstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem die Grundstellung und der Ziehvorgang klar waren, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und das Entladen der Waffe zu lernen. Dazu wurden Manipulier-Patronen verwendet und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“.

Am Sonntag, 03. Dezember 2017 trafen sich die Teilnehmer/innen in Wallbach (AG) zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen. Das Festigen der Manipulationen und das Dubletten-Schiessen waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf korrekte Handhabung der Manipulationen, also das sogenannte „Trockentraining“ wert gelegt. Am Nachmittag stand dann noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und „knieend hoch“ auf dem Programm sowie der Abschlusstest.

Zum Abschluss dieser 2-tägigen Schiessausbildung zeigten alle Teilnehmer/in nochmals was sie in den beiden Kurstagen gelernt hatten und bestätigten dies auch teilweise mit Top-Resultaten am Abschlusstest. Die Kursleitung dankt den teilnehmenden für ihre disziplinierte und hochkonzentrierte Teilnahme, da diese am Schluss auch die Top-Resultate wiederspiegelten.

Giuseppe Puglisi

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss 2017

Samstag, 25. November 2017 folgten der alljährlichen Einladung zum letzten Trainerkurs des Jahres, rund 75 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter der Schweiz zum letzten gemeinsamen Training und Jahresabschluss (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Wie bereits in den drei vorangegangenen Trainerkursen in diesem Jahr, stand die Aktualisierung des neuen KMS Stoff- und Prüfungsprogrammes - mit dem Thema Advanced 2 - Level 5 - auf dem Programm. Schwerpunkt dieser Advanced-Stufe war Abwehr/Verteidigung gegen Angriffe mit dem Messer sowie Abwehr/Verteidigung gegen Bedrohungen mit dieser Waffe. Dabei war entscheidend, die technischen und taktischen Elemente gegen Messerangriffe aus den Programmen Basic 3 - Level 3 und Advanced 1 - Level 4 zu kennen und dabei den Unterschied der Distanzen voneinander zu unterscheiden. In diesem Level wurden vor allem die herkömmlich bekannten Abwehr- und Verteidigungstechniken aus der Nahdistanz behandelt, wo einerseits Angriffe ohne Vorbereitung und andererseits mit Vorbereitung ein grosser Teil davon waren. Aber auch diverse Verteidigungsmöglichkeiten gegen Bedrohungen aus verschiedenen Positionen mit dem Messer, wie aber auch mit der Schusswaffe waren ein Teil dieses Advanced-Programms. Aufgrund der zeitlichen Ressourcen, wurden nebst dem Waffenprogramm nur noch der Teil Kampftechniken (Block- und Trappingtechniken) des Levels 5 vorgestellt. Die restlichen Themen wie Takedowns, Wurftechniken in der Verteidigung, Bodenkampf, Hebeltechniken sowie Drills & Sparring werden im neuen Jahr am 1. KMS Trainerkurs 2018 behandelt.

Nach dem intensiven Vormittag und einer kurzen Verschnaufpause, kamen wir dann zur Diplomvergabe der neuen Instruktorin und Instruktoren sowie den ersten Women Protect Instruktoren/innen 2017. Nebst diesen Beförderungen wurden Thomas Hertig, Peter Kropf und Olivier Summermatter als Ausbilder offiziell ins Ausbildungsteam der KMS Switzerland aufgenommen und zum Advanced-Instruktor Level 3 befördert!

Den neuen regulären Instruktorinnen und Instruktoren sowie den Spezialistinnen und Spezialisten für Frauenselbstverteidigung (Women Protect) nochmals recht herzliche Gratulation und viel Erfolg bei der zukünftigen Umsetzung. Die den drei neuen Ausbildern (Thomas, Peter und Olivier) im Grade eines Advanced-Instruktors Level 3 herzlich willkommen im KMS Ausbildungsteam!

Foto: Olivier Summermatter, Thomas Hertig und Peter Kropf - die neuen KMS Advanced-Instruktor Level 3

Foto: Jürg Staubli, Bruno Trachsel, Nenad Stojkovic und Angelo Savorani - neues T-Shirt - KMS Master Instructor

Der - kulinarische - Abschluss gehörte einmal mehr unserem Chef- und Hobbykoch Denis Jost, der wie in all den Jahren zuvor mit seinen Kochkünsten die Anwesenden Mitglieder der KMS Switzerland begeisterte und dem Jahresabschluss des diesjährigen, letzten Trainerkurs einen würdigen Schlussnote setzte - grandios!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2018!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Gewaltprävention und Eigenschutz mit Spitex Birseck

Am 13. und 27. September 2017 wurden im Rahmen einer 1-tägigen Aus- und Weiterbildung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex Birseck in den Themen - Gewaltprävention und Eigenschutz - theoretisch und praktisch mit einfachen Übungsbeispielen auf mögliche Konfliktsituationen sensibilisiert und geschult.

Eine Präsentation zu dieser Thematik diente als Einstieg in die beiden Tageskurse, wo den Teilnehmer/innen diverse Aspekte des Eigenschutzes, wie Gefahrenerkennung, Konfliktbewältigung und Deeskalation in Konfliktsituationen (persönliche Vorbereitung, Distanz, Verhalten, Auftreten und Kommunikation etc) anhand von praktischen Erfahrungen (Beispielen) aus dem Alltag aufgezeigt und erläutert wurden.

Im Anschluss an den theoretischen Teil, folgten erste praktische Übungen für das Erlernen des Distanzverhaltens unter Druck, wo auch der Spassfaktor und der Umgang mit der eigenen Energie nicht zu kurz kamen. Aber auch die Fähigkeiten des Orientierens bei Konflikten unter Stress, Gleichgewicht halten unter Belastung und das reflexartige Reagieren auf nicht vorbereitete Angriffe war Teil dieser Übungen. Schrittfolgen, also Bewegen - Ausweichen nach hinten oder zur Seite und die Abwehr möglicher Angriffe, das Verschiebungen des Körpers bei An- und Übergriffen mit gleichzeitigem Einsatz der Stimme und Verteidigungsmöglichkeiten (Stop-und Distanzschläge) aus der Defensive bildeten den ersten Ausbildungsteil am Vormittag.

Verteidigung gegen Festhaltegriffe (Handgelenke) oder z.B. Würgeangriffe (am Hals) waren der Einstieg nach der Mittagspause, wo aufgezeigt wurde, wie mit korrekter Ausweichbewegung und der richtigen Technik, man sich auch bei kräftigen Angreifer in Notsituationen befreien, resp. zur Wehr setzen kann. Je mehr dies von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bemerkt wurde, dass durch den Einsatz des Körpers und einen korrekten Bewegungsablauf (Technik bei einer Befreiung) auch der Griff eines Patienten (Kunden) gelöst werden kann, umso mehr stieg bei allen auch die Motivation zur konsequenten Gegenwehr gegen mögliche An- oder Übergriffe.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Gegenwehr in der Pflege nur in Notfällen bei An- und Übergriffen eingesetzt werden sollte und deshalb der Aufmerksamkeit - Wachsamkeit während dem Verrichten der täglichen Arbeiten, dem Erkennen der Gefahren im Vorfeld einer sich anbahnenden Konfliktsituation - eine enorme Bedeutung zugemessen werden sollte.

Der Schlussteil dieses tägigen Ausbildungslehrganges war das Nachsimulieren einer oder zwei alltäglichen Situation beim Besuch einer Betreuungsperson an seinem Wohnort, wo in Form eines Rollenspiels die möglichen Situationen mit Konflikt- und Gefahrenpotential aufgezeigt wurden. Im Anschluss an das gespielte Szenario, kam es zu einer gemeinsamen Reflexion, wo einerseits die Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrer Innensicht (zugeteilten Rolle) zu Wort kamen und die restliche Gruppe (Zuschauer) mit ihrer Aussensicht sich unterstützend einbringen konnten. Bei beiden Gruppen zeigten die Rollenspiele auf, dass die Schwierigkeit des Erkennens eines sich anbahnenden Konflikts, manchmal in einem kurzen Augenblick - Moment liegt und wenn der verpasst wird, je nach Stressresistenz der beteiligten Personen auch eine scheinbar harmlose Situation komplett aus dem Ruder laufen oder eben auch eskalieren kann.

Mittwoch, 13. September 2017

Mittwoch, 27. September 2017

Die Self Protect Gmbh bedankt sich bei der Spitex Birseck und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Interesse am Eigenschutzlehrgang und wünscht allen weiterhin eine konfliktfreie Arbeitsbewältigung für die Zukunft.

Self Protect GmbH
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang / Modul Advanced für die Anwärter/innen und KMS Advanced-Instruktor-Lehrgang - Modul Messer

Freitag, 27. - 29. Oktober 2017, fand im Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter in Liestal einerseits der Instruktoren-Lehrgang für die interessierten Anwärterinnen und Anwärter - das Modul 2 sowie andererseits der KMS Advanced-Instruktoren-Lehrgang - Modul 6 (Messer) statt.

Für Anwärterinnen und Anwärter ging der zweite Teil der insgesamt 6-tägigen Grundausbildung mit dem Thema Abwehr gegen Messerangriffe in die nächste Runde. Dabei kamen vor allem die im ersten Modul erlernten Blocktechniken 360 Grad mit den Unterarmen sowie aber auch die Blocks mit offenen Händen aus den verschiedenen (nahe und mittlere) Distanzen zum Einsatz. Nebst der Abwehr eines Angriffs ging es dabei auch um das Einüben eines Angriffs (die verschiedenen Winkel), um die Abwehr selbst, resp. dem Verhindern einer gefährlichen oder gar lebensgefährlichen Attacke sowie der Effizienz ihr konsequenter zu begegnen.

An diesem ersten Ausbildungstag unterrichteten wie bereits im ersten Modul die beiden stellvertretenden Chefinstruktoren Bruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) sowie Regionalleiter Wallis/Waadt - Olivier Summermatter (der gleichzeitig auch als Übersetzer für die französisch sprechenden Anwärter fungierte) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Gleichentags startete am Abend für die interessierte/n Anwärterin und Anwärter der KMS Advanced-Instruktoren Ausbildung das Modul - Messer mit einem theoretischen und praktischen Teil, wo Nenad Stojkovic unser Messer- und Stockspezialist und stellvertretender Chefinstruktor von der KMS Schweiz seine wertvollen Erfahrungen im Umgang mit dieser gefährlichen Waffe vermittelte.

Mit Abwehr gegen Messerbedrohungen sowie Abwehr gegen Stock- und Hiebwaffen starteten wir am Samstag in den zweiten Ausbildungstag beim KMS Instruktoren-Lehrgang und mit dem Vorbereiten sowie Vortragen einer Lektion - Abwehr gegen Messerangriffe - bei der Ausbildung zum Advanced-Instruktor. Dabei durften wir an diesem Samstag auch die anderen beiden stellvertretenden Chefinstruktoren - Jürg Staubli und Angelo Savorani an Lehrgängen begrüssen. Jürg Staubli führte am Vormittag durch das Programm - Abwehr gegen Stock-/Hiebwaffen und Angelo Savorani brachte seine Erfahrungen im Bereich - Unterrichten (Methodik/Didaktik) bei den Messerlektionen ein.

Samstagnachmittags vermittelte Bruno Trachsel die modifizierten Kampftechniken gemäss dem neuen Advanced-Programm und Nenad Stojkovic zeigte sein Können sowie genialen Kombinationen aus dem Bereich multiple Messerangriffe und deren Abwehr in verschiedenen Variationen.

Jürg Staubli (Stv. KMS CH) mit Olivier Summermatter (Regionalleiter Wallis/Waadt) - Stockabwehr

Angelo Savorani und Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) mit zukünftigen Advanced-Instruktorin/en

Der Sonntagvormittag, 29.10. wie jedes Jahr, war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 13. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2016 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist es wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des zweiten 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland und das gesamte Ausbildungsteam der KMS Schweiz bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 14. KMS Lehrganges (für Instruktoren) nochmals recht herzlich für ihren topmotivierten Einsatz während der beiden dreitägigen Module im September und Oktober.

Herzlichen Dank und bis bald bis zum Vorbereitungsmodul im kommenden Frühjahr 2018 Ende im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect (Budo Sport Center) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Top-Leistungen an den ersten Women Protect Prüfungen zur Instruktorin & zum Instruktor im Oktober

Samstag, 14. Oktober 2017, fanden im KMS Hauptcenter (Liestal) der Krav Maga Self Protect Association Switzerland die ersten Instruktoren/innen - Prüfungen für die Anwärterinnen und Anwärter zur/m KMS Women Protect Instruktor/in statt. Aus 9 KMS Standorten der Deutschschweiz stellten sich 5 Anwärterinnen und 7 Anwärter zu dieser anspruchsvollen, themenbezogenen Prüfung. Von den Teilnehmer/innen wurde als Einstieg ein theoretischer Test absolviert und im Anschluss an diesen, in zweier Teams die praktische Lektion vorbereitet und unter Zeitdruck durchgeführt. Die gestellten Aufgaben verlangten den Absolventen/innen so einiges ab, welche im praktischen Teil während rund 3 ½ Stunden - entweder als Prüfling oder Teilnehmer/in - Konzentration und ihre Stressresistenz unter Beweis stellen mussten. Trotz der nicht einfachen Aufgaben und ein paar Schwierigkeiten, haben alle Absolventen/innen die Herausforderungen mit Bravur gemeistert und dürfen im November als erste ihr Diplom zur/m Krav Maga Women Protect Instruktor/in entgegennehmen.

Die Prüfungsexperten vom Ausbildungsteam - Nenad Stojkovic, Stv. Chef-Instr. (Master-Instruktor), Peter Kropf, Regionenleiter (Advanced-Instruktor) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor - gratulieren den neuen KMS Women Protect Instruktoren/innen nochmals recht herzlich zu den gezeigten Leistungen und wünschen Ihnen bei der Umsetzung des Gelernten viel Freude und Befriedigung im Umgang mit der interessanten Thematik. Die Übergabe der Diplome findet anlässlich des letzten (4.) Trainerkurses im November in Liestal statt.

Herzliche Gratulation

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Vorbereitung für die ersten Anwärter/innen - Krav Maga Women Protect Instruktorinnen- und Instruktoren-Prüfungen im Oktober 2017

Bild: Anwärterinnen und Anwärter für die ersten Krav Maga Women Protect Instr.-Prüfungen

Samstag, 23. September 2017, vormittags trafen sich die KMS WP Anwärterinnen und Anwärter im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland in Liestal, für die letzten Vorbereitungen vor der eigentlichen Prüfung zur/m Krav Maga Women Protect Instruktorin oder Instruktor im Oktober. Als Experten vom Ausbildungsteam waren Nenad Stojkovic, Stv. Chef-Instr. (Master-Instruktor), Peter Kropf, Regionenleiter (Advanced-Instruktor) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor für die Umsetzung der Vorgaben, an diesem Vormittag von der KMS Switzerland verantwortlich.

Nach einer kurzen Einleitung, wo erklärt wurde in welchem Thema zu zweit eine frauenspezifische Lektion vorbereitet und anschliessend vorgetragen wird, wurden gleichzeitig auch die Kriterien (Präsentation, Inhalt-Planung-Zielsetzung und Umsetzung der gewählten Lektion) und das Bewertungssystem bekannt gegeben. Im Anschluss hatte jede Gruppe rund 30 Minuten Zeit ihre Lektion vorzubereiten, bevor jede der fünf Gruppen ihr vorbereitetes Thema den anderen Anwärterinnen und Anwärter vortragen durfte und diese gleichzeitig forderte.

Die Themenvorgabe (Distanz- und Stimmübungen, Massnahme gegen einen Übergriff am Boden, Alltägliche Gegenstände als Waffe, technisch-taktische Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und Model-Mugging - Training mit dem Vollschutzanzug) waren auf spezifische Frauenlektionen ausgerichtet und gaben den Anwärterinnen und Anwärter die Freiheit und Flexibilität - selbstständig eine Lektion für ein Frauentraining zusammenzustellen und vorzubereiten. Den Start dieser letzten Hürde vor der Prüfung, nahm die Gruppe mit den Trainingsformen zum Abbau von Berührungsängsten und zeigte, wie viele Möglichkeiten es mit diversen Hilfsmitteln (Pratzen, Schlagkissen oder sonstigen Übungen) gibt, um Frauen den ersten Schritt zur Gegenwehr aufzuzeigen.

Die zweite Gruppe trug das Thema Distanz- und Stimmübungen vor, woraus klar wurde, wie wichtig und wertvoll das Einbringen der Stimme in Zusammenhang mit der Distanz, resp. dem Gefühl für die Distanz in einem frauenspezifischen SV-Training oder Einsteigerkurs sein kann.

Beim Thema „Massnahme gegen einen Übergriff“ wurde nebst dem taktischen Verhalten in einer Bodensituation sofort bemerkt, wie wichtig das Verstehen einer einfachen Grundtechnik aus dem Basic-Bereich (z.B. der Bereitschaftsposition am Boden) sein kann, wenn es in der Umsetzung dann klappen muss und es bei einer der vorbeugenden Massnahmen bei einem möglichen Übergriff keine Zeit zu verlieren gilt. Hier bemerkten die vortragenden Anwärter sowie ihre Probanden, dass nichts dem Zufall zu überlassen ist. Bei den letzten beiden Gruppen waren die Themen der Gebrauch von Alltagsgegenständen im Notfall und Model-Mugging, also das Modellieren eines Überfalls/Übergriffes mit einem Vollschutzanzuges in Form einer interaktiven Trainingsform - also einem möglichen Konfliktsszenario.

Beide Aufgaben waren sehr anspruchsvoll und zeigten auf, dass der Kreativität und dem Variantenreichtum im Training keine Grenzen gesetzt sind. Die Frage ist nur, nimmst Du die Herausforderung an und hast Du den Mut neues auszuprobieren. Beide Gruppen haben dies souverän gelöst und versuchten mit eigenen Ideen und Lösungen, diverse Trainingsformen für ein Training mit Alltagsgegenständen oder den realen Ernstfall zu trainieren.

Als verantwortlicher Chefinstruktor der Krav Maga Self Protect Association Switzerland freue ich mich persönlich auf die bevorstehenden Prüfungstag (Theorie & Praxis) der ersten offiziellen Krav Maga - Women Protect Prüfungen zur/m Instruktorin und Instruktor - auf diesem speziellen Gebiet der Selbstverteidigung für Frauen. Bis dahin wünsche ich den Anwärterinnen und Anwärter eine gute Vorbereitung und gutes Gelingen am Prüfungstag!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz