Kurse

Pfefferspray Basic Lehrgang in Liestal

Freitag, 24. Februar 2017 nahmen interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am fünften Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, am Hauptsitz der Krav Maga Self Protect Association Switzerland, teil. Giuseppe Puglisi (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Thema Eigenschutz in Zusammenhang mit dem Abwehrspray aufgezeigt wurden. Auch die korrekte Handhabung und der Umgang mit diesem sowie die rechtlichen Voraussetzung und auch auf das taktisch, korrekte Benützen in Konfliktsituationen wurde hingewiesen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Abwehrsprays. Schritte, Armhaltung und korrekte Distanz sowie das Verbalisieren bildeten die Basis. Nach dem Erlernen der Grundhaltungen, waren Partnerübungen an der Reihe, wo es darum ging auch unter Druck (Stress) noch zu funktionieren und wie verhält sich dies in Kombination mit dem Bedienen des Trainingssprays. Nach einer kurzen Pause, waren Zielübungen aus stehend/liegender Grundposition mit dem Trainingsspray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner) an der Reihe. Der 3-stündige Lehrgang zeigte auch diesen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, dass ein korrekter Umgang und das Üben mit einem Trainingsspray die Grundvoraussetzung für den persönlichen Eigenschutz sind, wenn man sich in heiklen Notsituationen mit diesem Hilfsmittel verteidigen will.

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 19. Februar 2017 trafen sich die Teilnehmer/innen des Basic (1+2) Schiesslehrganges zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG). Das Festigen der Manipulationen und das Schiessen von Dubletten waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf die äusserst korrekte Handhabung der Manipulationen, also auf das „Trockentraining“ und die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit einer Faustfeuerwaffe wert gelegt. Am Nachmittag kam zu dem bisher Gelernten, noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und aus der Stellung „knieend hoch“ sowie der Abschlusstest.

Wie immer waren auch dieses Mal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leicht nervös, was es jedoch für das Bestehen eines guten Tests braucht und sich am Schluss mit den erzielten Resultaten auch bestätigte. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden den Test mit Bravur und rund die Hälfte der Kursteilnehmer/innen erreichte gar ein Top-Resultat. Die erzielten Resultate zeigten wie konzentriert über die beiden Kurstage jede/r einzelne an sich gearbeitet hatte und waren nur die logische Folge davon. Die Kursleitung gratuliert an dieser Stelle nochmals allen Absolventen/innen recht herzlich!

Herzliche Gratulation!

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

Women Protect für Advanced Instruktoren und Krav Maga Vorbereitung Instruktoren-Prüfung

Freitag, 10. Februar 2017, ging es im Rahmen des Aus- und Weiterbildungslehrganges zum Advanced-Instruktor in eine nächste Runde mit dem dritten Modul zum Thema „Women Protect“ - Frauenselbstverteidigung. Im Theorieteil wurde als Einstieg aufgezeigt, dass Selbstverteidigung für Frauen nicht mit einem normalen Krav Maga Training verglichen werden kann. Es wurden diverse Aspekte wie was sollte ein Training für Frauen beinhalten oder was ist ein Selbstbehauptungstraining miteinander erarbeitet sowie hervorgehoben, wie wichtig der kognitive und aber auch emotionale Anteil dabei ist. Dabei kristallisierte sich heraus, warum ein individuelles Angebot für Frauen sinnvoll ist und auf was dabei in einem Kurs- oder Trainingsangebot im Besonderen geachtet werden muss.

Im theoretischen wie aber auch praktischen Teil dieses Moduls standen dann Themen wie Distanz und Stimme, einfache Befreiungen sowie Block- und Schlagtechniken und Ultimative Notwehrtechniken für ein frauenspezifisches Training auf dem Programm. So diente am Samstag, 11. Februar als Einstieg eine Gruppenarbeit, wo von den Teilnehmern/in eine mögliche Lektion vorgestellt wurde - die die Aspekte der Selbstbehauptung enthielten und den daraus resultierenden Effekt der Selbstsicherheit zum Ziel hatten.

Model Mugging - Women Protect

Interaktives Training mit Vollschutzanzug - oder Model Mugging, also einen sogenannten Scheinangriff oder -überfall zu simulieren, ist eine bewährte Trainingsmethode für die Frauenselbstverteidigung. Die praktische Methode dient dazu Verteidigungsschwächen, emotionale Hemmschwellen oder anerzogene Verhaltensmuster - die dem möglichen Opfer im Weg stehen zu überwinden und mit entschlossener Abwehr zu reagieren. Die Übungen brachten die Teilnehmer/in an ihre physischen Grenzen und machten deutlich, wie wichtig der Einsatz des sogenannten „Red Men“ für frauenspezifische Trainings, aber vor allem für das Nachahmen von realen Situationen sind und damit eine enorme Bereicherung beim Eigenschutztraining für Frauen darstellen. Nebst dem praktischen Aspekt, werden dabei mentale Aspekte der Gefahrenerkennung, Überwindung der Opferrolle und Verteidigungsstrategien der Gefahrenabwehr durchgespielt und geschult.

Instruktoren Prüfungsvorbereitung für Anwärter/innen

Samstag, 11. Februar fanden parallel auch die Vorbereitungen für die Prüfung der Anwärterinnen und Anwärter zum/r Krav Maga Instruktor/in statt. Den 20 Teilnehmer/innen wurde der erste Teil des neuen Prüfungsprogramms für Instruktoren Level 1 vorgestellt, dass sich aus den Basic Leveln 1 - 3 zusammensetzt und die Themen Grundschritte, Verschiebungen - Ausweichen, Krav-Boxing Techniken, Abwehr- und Befreiungstechniken sowie Verteidigung aus der Bodenlage beinhaltet. Der zweite Teil wird im Rahmen dieser Vorbereitung für die Prüfungsanwärter/innen am Sa/01. April vermittelt.

Allen Teilnehmer/innen des Advanced-Lehrganges und Vorbereitung zum Instruktor/in sowie meinen Stellvertretern Bruno Trachsel, Angelo Savorani und Nenad Stojkovic herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und Euren Einsatz! KMS Chefinstruktor -Giuseppe Puglisi

Krav Maga Trainerkurs zum Jahresstart 2017

Samstag, 28. Januar 2017 lud die Krav Maga Self Protect Association zum Jahresstart 2017 ihre Centerleiter/innen und Instruktoren/innen zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal zur Weiterbildung ins Hauptcenter. Zu dieser Weiterbildung meldeten und erschienen rund 68 Interessierte aus über 40 KMS Standorten, aus der Deutsch- und Westschweiz.

Auf dem Programm stand die Optimierung des bisherigen Prüfungsprogramms im Bereich Basic-Level das zwischenzeitlich überarbeitet worden ist und nun in einem ersten Schritt den verantwortlichen Instruktoren der KMS Standorte vorgestellt wurde. Eingestiegen wurde mit den beiden Basic Levels 1 und 2, wo vor allem die Grundschritte auf 8 Richtungen erweitert sowie aber auch die Verschiebungen des Körpers (Drehungen), klar von den Schritten getrennt wurden. Auch im Bereich der Schlag- und Abwehrtechniken wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, so zum Beispiel Techniken aus dem Programm Basic 2 + 3 aus dem Krav-Boxing im Level 1 und 2 eingebaut und eine klare Aufteilung der Abwehr von 360-Grad Blöcken sowie Innen- und Aussenunterarm-Abwehrtechniken.

Bei den Befreiungen wurden im Basic Level 1+2 keine grossen Veränderungen vorgenommen, hingegen in der Verteidigung aus der Bodenlage wurden kleine Anpassungen getätigt. Am Ende einer KMS Prüfung wurde neu anstelle der bisherigen Schlagkissen-Drills, verschiedene Schlagkissen und Pratzen-Drills (technisch-taktisch) mit Szenarien im Stand und aus der Bodenlage mit Aufgaben eingebaut.

Der nächste Schritt, wird die Herausgabe der Prüfungsprogramme in Form eines Handbuches sein, wo die Grundlagen von Basic Level 1 - 3 mit Wort und Bild dokumentiert sind und es dem Prüfling, wie aber auch dem Instruktor und Prüfer einfacher machen. Den teilgenommenen Centerleiter/innen und ihren Instruktoren/innen ein herzliches Dankeschön für das engagierte Interesse, die Unterstützung und dem Feedback während dieses 1. KMS Trainerkurses zum Jahresstart im 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 22. Januar 2017 startete die Self Protect Academy zum Jahresbeginn mit einer weiteren Schiessausbildung Basic 1+2 / Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger in Wallbach (AG).

Der Lehrgang fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Eine theoretische Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe waren der Start in den Tageskurs Basic 1. Das Erlernen der Bereitschaftsposition und die Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch), das Ziehen der Waffe und das Einnehmen der Kontaktstellung waren die ersten Schritte in der Umsetzung.

Laden / PSK und Entladen

Korrektes Laden einer Waffe, die persönliche Sicherheitskontrolle und das Entladen der Waffe stand am Vormittag im Zentrum der Ausbildung und bildete die Grundlage für die erste Schussabgabe am Vormittag. Mit sogenannten Trockenübungen und Manipulier-Patronen wurden die Abläufe des Ladens und Entladens aus der Kontaktstellung in Form von Drillübungen einschliefen. Auch das korrekte Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und das zweihändige Halten der Waffe sowie die erste Schussabgabe vor dem Mittag, waren die Programminhalte am Vormittag.

Einzelschüsse, Präzision und Dubletten

Als Einstieg in den Nachmittag waren nochmals Manipulationen und das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels sowie Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) an der Reihe. Danach ging es an das Schiessen aus den Distanzen ab 3, 5 und 7m ab Kontaktstellung und dem Schiessen von Dubletten mit dem Vorgang nach der Schussabgabe „Control / Scanning“. Präzisionsschiessen und Misserfolgsdrill bildeten den Abschluss des ersten Kurstages. Der zweite Kurstag / Basic 2 findet am 19. Februar statt, wo Repetitionen und weitere Schiessübungen den Einstieg an der Waffe mit einem Schlusstest abrunden.

Am 19. Februar treffen sich die Teilnehmer/innen zum zweiten Kurstag (Basic 2), wo weitere Handhabungen an der Waffe und dem Test an der Waffe.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

KMS Schnupperkurs Neuchâtel

Am Samstag, 14. Januar 2017 fand in Neuchâtel (Karateclub von Franco Pisino) zum ersten mal ein Krav Maga Self Protect Schnupperkurs statt. Olivier Summermatter aus Brig gab den 17 interessierten und begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in das moderne und effiziente Selbstverteidigungssystem.

Dabei bildeten die Kreisblocks den Kern aller Übungen der beiden Stunden. Zuerst ging es um die Anwendungsmöglichkeiten im Basic und Advanced Bereich wie z.B. Verteidigung gegen Hakenschläge oder die Abwehr von Messerangriffen. Zusätzlich kamen aber noch Stressübungen hinzu, damit die Teilnehmer auch physisch und mental gefordert wurden. Zuletzt ging es in den Übungen auch um den Vergleich zwischen dem Eigenschutz für Zivilisten und der Anwendung für Sicherheitspersonal. Die Teilnehmer hatten sichtlichen Spass am Training und den für sie ungewöhnlichen Übungen. Ein grosser Dank geht an Franco Pisino, der den Kurs organisiert hat und natürlich auch an alle Kursteilnehmer, welche begeistert mitgemacht haben.

In Zukunft sind in der Romandie weitere Kurse geplant und auch ein erster KMS Instruktorenkurs in französischer Sprache ist vorgesehen.

Olivier Summermatter
KMS Regionenleiter Wallis-Waadt

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 06. November und 04. Dezember 2016 fanden zwei weitere Schiessausbildungen zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Eisteiger in Wallbach (AG) statt,

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe(Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). Der erste Schritt war das Einnehmen der Grundstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem die Grundstellung und der Ziehvorgang klar waren, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und das Entladen der Waffe zu lernen. Dazu wurden Manipulier-Patronen verwendet und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“.

Am Sonntag, 04. Dezember 2016 trafen sich die Teilnehmer/innen in Wallbach (AG) zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen. Das Festigen der Manipulationen und das Dubletten-Schiessen waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf korrekte Handhabung der Manipulationen, also das sogenannte „Trockentraining“ wert gelegt. Am Nachmittag war dann noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und „knieend hoch“ an der Reihe sowie der Abschlusstest.

Zum Abschluss dieser 2-tägigen Schiessausbildung zeigten alle Teilnehmer/in nochmals was sie in den beiden Kurstagen gelernt hatten und bestätigten dies auch teilweise mit Top-Resultaten am Abschlusstest. Die Kursleitung dankt den teilnehmenden für ihre disziplinierte und hochkonzentrierte Teilnahme, da diese am Schluss auch die Resultate wiederspiegelten.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss

Samstag, 27. November 2016 folgten der Einladung zum letzten Trainerkurs, 67 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter zum gemeinsamen letzten Training und Jahresende (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Thema anlässlich dieses letzten Trainerkurses waren im zweiten Teil die Verteidigung gegen Messerangriffe und der Messerkampf selbst. Wie bereits im 3. Trainerkurs als Einstieg aufgezeigt, wurde nochmals die Wichtigkeit der verschiedenen Distanzen erläutert und die Verbindung zu den Ausweich- und Abwehrmöglichkeiten anhand etlicher Übungsbeispiele geübt. Einmal mehr kam die Fussarbeit in Kombination mit dem Verschieben des Rumpfes zum Ausdruck sowie die Kontrolle des Gleichgewichts im Gesamten. Nebst den technischen Aspekten in Zusammenhang mit Abwehr gegen Messerangriffe, wurde auch der koordinative sowie aber auch der Punkt - Schnelligkeit oder Reaktionsfähigkeit auf die Probe gestellt. Er zeigte den anwesenden Instruktoren/innen, dass die Abwehr eines Messerangriffs all diese Aspekte miteinander vereint und schon der kleinste Fehler zu einem Misserfolg, resp. in realen Konfliktsituationen zu einer tödlichen Gefahr werden können. Dies sowie auch der nötige Drill, mit anderen Worten, es genügt nicht eine Abwehrmöglichkeit ein paar Mal zu wiederholen, es muss verinnerlicht werden und das kann man nur mit regelmässigem Training - ab 1‘500 bis 10‘000 Wiederholungen!

Nach dem intensiven Vormittag kamen wir dann zur Diplomvergabe der neuen Instruktorin und Instruktoren sowie den neuen Advanced-Instruktoren 2016! Den Instruktoren/innen nochmals recht herzliche Gratulation und viel Erfolg in der zukünftigen Umsetzung.

Der krönende Abschluss an diesem letzten Trainerkurs war das Mittagsmenu von Hobbykoch - Denis Jost, der die Anwesenden mit seinen Kochkünsten wie bereits in allen den Jahren zuvor verwöhnte und für ein weiteres Highlight an diesem Trainerkurs sorgte. Herzlichen Dank an Denis Jost und René Wagner!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Verteidigung und Selbstschutz gegen bewaffnete Angriffe (Weapons Spezial-Lehrgang Teil 2)

Samstag, 05. November 2016, ging es mit dem Thema Schutz der persönlichen Schusswaffe und Verteidigung mit der Schusswaffe bei Messerangriffen in das zweite Modul beim Spezial-Lehrgang - Weapons für Interessierte aus Behörden, Sicherheitsunternehmen und privat interessierten Sicherheitsfachleuten.

Auch in diesem zweiten Teil war die Bedrohung oder die Angriffe mit Stichwaffen - nebst dem Thema Schutz der persönlichen Schusswaffe - ein zentraler Ausbildungsaspekt. Dies, da wie bereits beim ersten Modul bemerkt, bei Straftatbeständen mit Messern oder stichwaffenartigen Gegenständen gedroht oder attackiert wird. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen oder Behörden werden in der heutigen Zeit davon nicht verschont und immer wieder auch Opfer von bewaffneten Angriffen.

Das Verteidigen gegen gefährliche Messerangriffe bei gezogener Schusswaffe auf kurze Distanz zeigte den Teilnehmern/in auf, wie schwierig solche Angriffe zu verteidigen sind und wie wichtig die Reaktionsfähigkeit in Zusammenhang mit intuitivem Bewegen ist. Vor allem die Schwierigkeit mit einer Hand den Angriff zu verteidigen und mit der anderen Hand die Schusswaffe ohne Eigen- und Fremdgefährdung zu bedienen.

Das Schützen der persönlichen Waffe im oder ausserhalb des Holsters - also wenn jemand versucht die Waffe zu entreissen oder aus Reflex nach ihr greift, zeigte in der Verteidigung die Parallelen zu den herkömmlichen Krav Maga Befreiungstechniken (z.B. Handgelenk etc.) und Grundschritten beim Aus- und Zurückweichen. Je besser man diese beherrscht, je einfacher waren die etliche Varianten der diversen Zurückhaltetechniken der eigenen Schusswaffe in Nahkampfsituationen. Zum Schluss wurden dann die beiden Lehrgangsinhalte miteinander kombiniert, was einmal mehr aufzeigte, wie schwierig der gefahrenlose Ausgang von solchen Angriffen in Notsituationen - unter Stress - sein können.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Ausbildung von Krav Maga Instruktoren/innen im Basis- und Advanced Lehrgang in Liestal

Freitag, 28. Oktober 2016, ging die Ausbildung der 20 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Basis-Lehrgang im Bereich Advanced in die zweite Runde.

Der Einstieg am Vormittag wurde mit der Abwehr / Verteidigung gegen Messerangriffe durch Giuseppe Puglisi und Bruno Trachsel geleitet, wo die optimierten Verteidigungsmöglichkeiten mit den Distanzen und die Gefährlichkeit solcher Angriffe jedem einzelnen näher gebracht wurden. In diesem Zusammenhang kamen einmal mehr die Grundschritte aus dem Basic-Bereich zum Tragen, woraus man die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und Wahrnehmen hervorhob und aufzeigte wie wichtig die Ausweich- und Meidbewegungen bei solchen gefährlichen Angriffen mit einem Messer oder ähnlichen Gegenstand sind. In einen zweiten Schritt ging es dann darum in der mittleren und kurzen (nah) Distanz die verschiedenen Möglichkeiten von Blocks mit offenen Händen sowie die klassischen Blocks mit den Unterarmen zu trainieren.

Mit Kombinationen aus Faustschlägen und Fusstritten für den Nahkampf ging es am Nachmittag weiter. Die Schwierigkeit einzelne Grundtechniken miteinander zu verbinden und diese einmal mehr aus verschiedenen Distanzen ins Ziel zu bringen, war nebst dem ganzheitlichen Arbeiten (Rumpf und Extremitäten) eine weitere Herausforderung für die Anwärterinnen und Anwärter. Zum Schluss ging es nochmals zum Thema Messerangriffe, wo es nun nach dem Einstieg am Morgen (unvorbereitet bei Angriffen), darum ging, wie reagiere ich vorbereitet auf einen Messerangriff, wenn ich keinen anderen Ausweg habe.

Parallel zum/r Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 28. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) in Zusammenhang mit der Ausführung einer Technik (und dem Korrigieren) aufgezeigt.

Am Samstag, 29.10.2016 wurde den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli und Bruno Trachsel die Themen Abwehr gegen Stockangriffe und Bedrohungen mit dem Messer vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic den Anwärtern im Bereich Advanced-Instruktoren die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Themen aus dem Advanced-Bereich) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und in Form einer kurzen Trainingslektion den Kollegen vorzustellen.

Giuseppe Puglisi gestaltete dann bei den Advanced-Instruktoren den Nachmittag mit diversen Beispielen aus Basic und Advanced-Techniken, um den Teilnehmer/in die verschiedenen Möglichkeiten wie das Dreistufen-Modell in den Trainings eingesetzt werden kann zu erläutern. Schaffen von Voraussetzungen, Kreativität und das Verstehen der drei Lehr- und Lernstufen war das Ziel für ein flexibles Handwerkzeug im täglichen Training.

Herzlichen Dank an die Teilnehmer/in für die wertvollen Inputs in den gezeigten Lektionen am Samstagvormittag und den geleisteten Einsatz an diesem 2. Modul!

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016 - 2018 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Der Sonntagvormittag, 30.10. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 12. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2015 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz