Kurse

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 22. Januar 2017 startete die Self Protect Academy zum Jahresbeginn mit einer weiteren Schiessausbildung Basic 1+2 / Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger in Wallbach (AG).

Der Lehrgang fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Eine theoretische Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe waren der Start in den Tageskurs Basic 1. Das Erlernen der Bereitschaftsposition und die Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch), das Ziehen der Waffe und das Einnehmen der Kontaktstellung waren die ersten Schritte in der Umsetzung.

Laden / PSK und Entladen

Korrektes Laden einer Waffe, die persönliche Sicherheitskontrolle und das Entladen der Waffe stand am Vormittag im Zentrum der Ausbildung und bildete die Grundlage für die erste Schussabgabe am Vormittag. Mit sogenannten Trockenübungen und Manipulier-Patronen wurden die Abläufe des Ladens und Entladens aus der Kontaktstellung in Form von Drillübungen einschliefen. Auch das korrekte Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und das zweihändige Halten der Waffe sowie die erste Schussabgabe vor dem Mittag, waren die Programminhalte am Vormittag.

Einzelschüsse, Präzision und Dubletten

Als Einstieg in den Nachmittag waren nochmals Manipulationen und das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels sowie Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) an der Reihe. Danach ging es an das Schiessen aus den Distanzen ab 3, 5 und 7m ab Kontaktstellung und dem Schiessen von Dubletten mit dem Vorgang nach der Schussabgabe „Control / Scanning“. Präzisionsschiessen und Misserfolgsdrill bildeten den Abschluss des ersten Kurstages. Der zweite Kurstag / Basic 2 findet am 19. Februar statt, wo Repetitionen und weitere Schiessübungen den Einstieg an der Waffe mit einem Schlusstest abrunden.

Am 19. Februar treffen sich die Teilnehmer/innen zum zweiten Kurstag (Basic 2), wo weitere Handhabungen an der Waffe und dem Test an der Waffe.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

KMS Schnupperkurs Neuchâtel

Am Samstag, 14. Januar 2017 fand in Neuchâtel (Karateclub von Franco Pisino) zum ersten mal ein Krav Maga Self Protect Schnupperkurs statt. Olivier Summermatter aus Brig gab den 17 interessierten und begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in das moderne und effiziente Selbstverteidigungssystem.

Dabei bildeten die Kreisblocks den Kern aller Übungen der beiden Stunden. Zuerst ging es um die Anwendungsmöglichkeiten im Basic und Advanced Bereich wie z.B. Verteidigung gegen Hakenschläge oder die Abwehr von Messerangriffen. Zusätzlich kamen aber noch Stressübungen hinzu, damit die Teilnehmer auch physisch und mental gefordert wurden. Zuletzt ging es in den Übungen auch um den Vergleich zwischen dem Eigenschutz für Zivilisten und der Anwendung für Sicherheitspersonal. Die Teilnehmer hatten sichtlichen Spass am Training und den für sie ungewöhnlichen Übungen. Ein grosser Dank geht an Franco Pisino, der den Kurs organisiert hat und natürlich auch an alle Kursteilnehmer, welche begeistert mitgemacht haben.

In Zukunft sind in der Romandie weitere Kurse geplant und auch ein erster KMS Instruktorenkurs in französischer Sprache ist vorgesehen.

Olivier Summermatter
KMS Regionenleiter Wallis-Waadt

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 06. November und 04. Dezember 2016 fanden zwei weitere Schiessausbildungen zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Eisteiger in Wallbach (AG) statt,

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe(Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). Der erste Schritt war das Einnehmen der Grundstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem die Grundstellung und der Ziehvorgang klar waren, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und das Entladen der Waffe zu lernen. Dazu wurden Manipulier-Patronen verwendet und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“.

Am Sonntag, 04. Dezember 2016 trafen sich die Teilnehmer/innen in Wallbach (AG) zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen. Das Festigen der Manipulationen und das Dubletten-Schiessen waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf korrekte Handhabung der Manipulationen, also das sogenannte „Trockentraining“ wert gelegt. Am Nachmittag war dann noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und „knieend hoch“ an der Reihe sowie der Abschlusstest.

Zum Abschluss dieser 2-tägigen Schiessausbildung zeigten alle Teilnehmer/in nochmals was sie in den beiden Kurstagen gelernt hatten und bestätigten dies auch teilweise mit Top-Resultaten am Abschlusstest. Die Kursleitung dankt den teilnehmenden für ihre disziplinierte und hochkonzentrierte Teilnahme, da diese am Schluss auch die Resultate wiederspiegelten.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

KMS Trainerkurs zum Jahresabschluss

Samstag, 27. November 2016 folgten der Einladung zum letzten Trainerkurs, 67 Instruktoren/innen aus der KMS Switzerland und trafen sich im Hauptcenter zum gemeinsamen letzten Training und Jahresende (Rück- und Ausblick, Diplomvergabe, Apero) in Liestal.

Thema anlässlich dieses letzten Trainerkurses waren im zweiten Teil die Verteidigung gegen Messerangriffe und der Messerkampf selbst. Wie bereits im 3. Trainerkurs als Einstieg aufgezeigt, wurde nochmals die Wichtigkeit der verschiedenen Distanzen erläutert und die Verbindung zu den Ausweich- und Abwehrmöglichkeiten anhand etlicher Übungsbeispiele geübt. Einmal mehr kam die Fussarbeit in Kombination mit dem Verschieben des Rumpfes zum Ausdruck sowie die Kontrolle des Gleichgewichts im Gesamten. Nebst den technischen Aspekten in Zusammenhang mit Abwehr gegen Messerangriffe, wurde auch der koordinative sowie aber auch der Punkt - Schnelligkeit oder Reaktionsfähigkeit auf die Probe gestellt. Er zeigte den anwesenden Instruktoren/innen, dass die Abwehr eines Messerangriffs all diese Aspekte miteinander vereint und schon der kleinste Fehler zu einem Misserfolg, resp. in realen Konfliktsituationen zu einer tödlichen Gefahr werden können. Dies sowie auch der nötige Drill, mit anderen Worten, es genügt nicht eine Abwehrmöglichkeit ein paar Mal zu wiederholen, es muss verinnerlicht werden und das kann man nur mit regelmässigem Training - ab 1‘500 bis 10‘000 Wiederholungen!

Nach dem intensiven Vormittag kamen wir dann zur Diplomvergabe der neuen Instruktorin und Instruktoren sowie den neuen Advanced-Instruktoren 2016! Den Instruktoren/innen nochmals recht herzliche Gratulation und viel Erfolg in der zukünftigen Umsetzung.

Der krönende Abschluss an diesem letzten Trainerkurs war das Mittagsmenu von Hobbykoch - Denis Jost, der die Anwesenden mit seinen Kochkünsten wie bereits in allen den Jahren zuvor verwöhnte und für ein weiteres Highlight an diesem Trainerkurs sorgte. Herzlichen Dank an Denis Jost und René Wagner!

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2017!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Verteidigung und Selbstschutz gegen bewaffnete Angriffe (Weapons Spezial-Lehrgang Teil 2)

Samstag, 05. November 2016, ging es mit dem Thema Schutz der persönlichen Schusswaffe und Verteidigung mit der Schusswaffe bei Messerangriffen in das zweite Modul beim Spezial-Lehrgang - Weapons für Interessierte aus Behörden, Sicherheitsunternehmen und privat interessierten Sicherheitsfachleuten.

Auch in diesem zweiten Teil war die Bedrohung oder die Angriffe mit Stichwaffen - nebst dem Thema Schutz der persönlichen Schusswaffe - ein zentraler Ausbildungsaspekt. Dies, da wie bereits beim ersten Modul bemerkt, bei Straftatbeständen mit Messern oder stichwaffenartigen Gegenständen gedroht oder attackiert wird. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen oder Behörden werden in der heutigen Zeit davon nicht verschont und immer wieder auch Opfer von bewaffneten Angriffen.

Das Verteidigen gegen gefährliche Messerangriffe bei gezogener Schusswaffe auf kurze Distanz zeigte den Teilnehmern/in auf, wie schwierig solche Angriffe zu verteidigen sind und wie wichtig die Reaktionsfähigkeit in Zusammenhang mit intuitivem Bewegen ist. Vor allem die Schwierigkeit mit einer Hand den Angriff zu verteidigen und mit der anderen Hand die Schusswaffe ohne Eigen- und Fremdgefährdung zu bedienen.

Das Schützen der persönlichen Waffe im oder ausserhalb des Holsters - also wenn jemand versucht die Waffe zu entreissen oder aus Reflex nach ihr greift, zeigte in der Verteidigung die Parallelen zu den herkömmlichen Krav Maga Befreiungstechniken (z.B. Handgelenk etc.) und Grundschritten beim Aus- und Zurückweichen. Je besser man diese beherrscht, je einfacher waren die etliche Varianten der diversen Zurückhaltetechniken der eigenen Schusswaffe in Nahkampfsituationen. Zum Schluss wurden dann die beiden Lehrgangsinhalte miteinander kombiniert, was einmal mehr aufzeigte, wie schwierig der gefahrenlose Ausgang von solchen Angriffen in Notsituationen - unter Stress - sein können.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

Ausbildung von Krav Maga Instruktoren/innen im Basis- und Advanced Lehrgang in Liestal

Freitag, 28. Oktober 2016, ging die Ausbildung der 20 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Basis-Lehrgang im Bereich Advanced in die zweite Runde.

Der Einstieg am Vormittag wurde mit der Abwehr / Verteidigung gegen Messerangriffe durch Giuseppe Puglisi und Bruno Trachsel geleitet, wo die optimierten Verteidigungsmöglichkeiten mit den Distanzen und die Gefährlichkeit solcher Angriffe jedem einzelnen näher gebracht wurden. In diesem Zusammenhang kamen einmal mehr die Grundschritte aus dem Basic-Bereich zum Tragen, woraus man die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und Wahrnehmen hervorhob und aufzeigte wie wichtig die Ausweich- und Meidbewegungen bei solchen gefährlichen Angriffen mit einem Messer oder ähnlichen Gegenstand sind. In einen zweiten Schritt ging es dann darum in der mittleren und kurzen (nah) Distanz die verschiedenen Möglichkeiten von Blocks mit offenen Händen sowie die klassischen Blocks mit den Unterarmen zu trainieren.

Mit Kombinationen aus Faustschlägen und Fusstritten für den Nahkampf ging es am Nachmittag weiter. Die Schwierigkeit einzelne Grundtechniken miteinander zu verbinden und diese einmal mehr aus verschiedenen Distanzen ins Ziel zu bringen, war nebst dem ganzheitlichen Arbeiten (Rumpf und Extremitäten) eine weitere Herausforderung für die Anwärterinnen und Anwärter. Zum Schluss ging es nochmals zum Thema Messerangriffe, wo es nun nach dem Einstieg am Morgen (unvorbereitet bei Angriffen), darum ging, wie reagiere ich vorbereitet auf einen Messerangriff, wenn ich keinen anderen Ausweg habe.

Parallel zum/r Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 28. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) in Zusammenhang mit der Ausführung einer Technik (und dem Korrigieren) aufgezeigt.

Am Samstag, 29.10.2016 wurde den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli und Bruno Trachsel die Themen Abwehr gegen Stockangriffe und Bedrohungen mit dem Messer vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic den Anwärtern im Bereich Advanced-Instruktoren die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Themen aus dem Advanced-Bereich) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und in Form einer kurzen Trainingslektion den Kollegen vorzustellen.

Giuseppe Puglisi gestaltete dann bei den Advanced-Instruktoren den Nachmittag mit diversen Beispielen aus Basic und Advanced-Techniken, um den Teilnehmer/in die verschiedenen Möglichkeiten wie das Dreistufen-Modell in den Trainings eingesetzt werden kann zu erläutern. Schaffen von Voraussetzungen, Kreativität und das Verstehen der drei Lehr- und Lernstufen war das Ziel für ein flexibles Handwerkzeug im täglichen Training.

Herzlichen Dank an die Teilnehmer/in für die wertvollen Inputs in den gezeigten Lektionen am Samstagvormittag und den geleisteten Einsatz an diesem 2. Modul!

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016 - 2018 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Der Sonntagvormittag, 30.10. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 12. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2015 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Verteidigung und Selbstschutz gegen bewaffnete Angriffe (Weapons Spezial-Lehrgang)

Samstag, 01. Oktober 2016, präsentierte die KMS Switzerland das erste Modul zum Spezial-Lehrgang - Weapons für Interessierte aus Behörden, Sicherheitsunternehmen und privat interessierten Sicherheitsfachleuten zum Thema Verteidigung oder Selbstschutz gegen bewaffnete Angriffe - im speziellen mit Stock oder einem Tonfa (dieses auch besser bekannt als PR24 oder Polizeimehrzweckstock). Der Lehrgang war mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ersten Modul ausgebucht.

Die Bedrohung mit Stichwaffen bei Entreissdiebstahl oder einem Raub und andern Delikten hat auch in der Schweiz in den letzten Jahren enorm zugenommen. Aber auch im täglichen Berufsalltag bei Behörden, Sicherheitsunternehmen, Pflege- und Rettungspersonal sowie auch bei sozialbetreuerischen und kommunalen Aufgaben im öffentlichen Dienst, wird immer öfters in Konfliktsituationen vor allem mit Messern oder gefährlichen Gegenständen gedroht und attackiert. Gestützt auf dieser Tatsache, wurde mit der Thematik gefährliche Angriffe mit einem Messer als Ausgangslage und den verschiedenen Angriffsmöglichkeiten gestartet.

So wurde beim Einstieg vor allem auf das Wahrnehmen und Erkennen eines Angriffs und die damit verbundenen Ausweich- und Meidbewegungen als erste Reaktion bei solchen Attacken eingegangen. Dabei wurden diverse Hilfsmittel für das Simulieren solcher Angriffe eingesetzt sowie die verschiedenen Angriffsmöglichkeiten mit einem Messer aus Sicht des Angreifers und die nötigen Blocks ohne Hilfsmittel aus drei Distanzen aufgezeigt.

Im einem weiteren Schritt wurden die Verteidigung - Blocktechniken mit einem Stock oder MEB und dem Tonfa (PMS) erlernt, woraus die Parallelen zu den bereits bekannten Blocktechniken aus dem Krav Maga ersichtlich wurden und damit die Einfachheit des Systems (mit oder ohne Hilfsmittel) sichtbar. Diverse Übungen und mögliche Szenarien aus diversen Lagen (am Boden oder auf einem Stuhl sitzend etc.) unter Stresseinlagen zeigten aber allen Teilnehmenden auf, wie schwierig das Bewältigen eines Messerangriffs (mit oder ohne Hilfsmittel) wirklich ist und auch selbst dann, wenn man all die Ausweich- und Abwehrmöglichkeiten beherrscht keine Gewähr - nicht verletzt zu werden - gegeben ist.

Giuseppe Puglisi
KMS Switzerland

4. KMS Advanced-Instruktoren Lehrgang in Liestal

Freitag, 09. September 2016, startete (seit 2009-2016) die vierte Auflage der Krav Maga Self Protect - Advanced Ausbildung für fortgeschrittene Instruktoren oder Leiter/innen von KMS Centern (die das Anforderungsprofil erfüllen). Die Aus- und Weiterbildung setzt sich aus 8 Modulen (à 1 ½ Tagen/9 Std.) mit verschiedenen Themenbereich zusammen und dauert 24 Monate.

Am ersten Modul des Lehrganges 2016-2018 nahmen 10 Instruktoren teil, die am Freitagabend mit zwei Theorielektionen (zu Handlungskompetenzen allgemein und der Kompetenz Methodik im speziellen) in die Ausbildung starteten. Das erste Modul zielte darauf hin, einerseits die Grundlagen der Instruktion im methodischen, wie aber andererseits im praktischen (technischen) Sinn anhand des 3-Stufen-Modells (Einsteiger, Fortgeschrittener und Könner) und den Koordinativen Fähigkeiten zu erörtern und für alle Instruktoren besser verständlich zu machen.

Als Einstieg in die Praxis, wurden am Samstagvormittag unter der Leitung der beiden stellvertretenden KMS Chefinstruktoren Angelo Savorani und Nenad Stojkovic - Gruppen à je zwei Personen zusammengestellt, welche individuell eine Lektion von 15 Minuten vorbereiteten. Die Themen (Techniken) waren aus dem Basic-Programm und mussten an eine koordinative Fähigkeit (Orientieren, Differenzieren, Reagieren, Rhythmisieren und Koppeln) geknüpft und unterrichtet werden. Das Ziel dieser Gruppenarbeit war für die Teilnehmer/in, mit einfachen Basic-Techniken zu variieren oder kreative, mit taktischen Elementen verbundene Trainingssequenzen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner abwechslungsreich zu gestalten.

Die vermittelten Themen und Trainingsübungen am Nachmittag, dienten dazu die Verknüpfung mit dem 3-Stufen Modell aufzuzeigen sowie Variationen, Drillübungen, taktisch-mentale Übungen daraus zu kreieren. Dabei ging es wie am Vormittag darum, die methodischen Möglichkeiten mit einfachen Basic-Techniken auf Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und Könner-Stufe einzusetzen und den Teilnehmern/in die Vielfalt von Übungen zu zweit, zu dritt und mit vier Personen erleben zu lassen. Nebst der methodischen Kompetenz eines Instruktors/in im Basic-Bereich, zeigte das erste Modul dieser Ausbildung für höhere Instruktoren auch auf, dass durch strukturierte Lektionen mehrere Aspekte wie: Kondition und Emotion (in der Energie) sowie Koordination und Mental-Taktik (in der Steuerung) miteinander (physisch/psychisch) vernetzt werden können.

Herzlichen Dank an die Instruktoren, für Ihre kreativen Inputs und dem engagierten Gestalten des 1. Moduls. Das zweite Modul findet am 28./29. Nov. 2016 statt und ist das Erarbeiten von Advanced - Lektionen im Bereich der Methodenkompetenz.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

13. Krav Maga Self Protect Instruktoren-Lehrgang in Liestal

Freitag, 09. September 2016, reisten 20 Interessierte Anwärterinnen und Anwärter aus diversen Regionen der Schweiz, zum dreitägigen Instruktoren-Lehrgang ins Krav Maga Self Protect Hauptausbildungscenter nach Liestal (BL).

Die dreitätige Grundausbildung à jeweils 6 Stunden pro Tag, startete am Vormittag mit Grundstellungen, den modifizierten Grundschritten (1-8) sowie den bekannten Verschiebungen des Körpers (1-3), Ausweichmanövern und einfachen Übungsbeispielen zur Verteidigung und ersten Schlagtechniken.

Pendeln, Blocken gegen Faustschlagangriffe stand am Nachmittag auf dem Programm sowie eine weitere Session Schlagtechniken und Kombinationen.

Durch den ersten Tag führten die beiden stellvertretenden ChefinstruktorenBruno Trachsel (Stv. KMS CH), Nenad Stojkovic (Stv. KMS CH) und Giuseppe Puglisi, Chefinstruktor KMS Schweiz.

Am zweiten Ausbildungstag Samstag, 10. September 2016 wurden die Themen einfache Befreiungen (Handgelenkbefreiungen, Reversgriffe), aber auch gefährliche Würgegriffe von vorne, der Seite und hinten und Umklammerungen unterrichtet und den Teilnehmer/innen im Detail erklärt. Tritttechniken und diverse Ellenbogenschläge als ultimative Notwehrtechniken rundeten das intensive Programm dieses zweiten Ausbildungstages ab, wo auch Angelo Savorani (Stv. KMS CH) ein Mitglied vom Ausbildungsteam der KMS Schweiz mitwirkte.

Blocktechniken (360 Grad) mit Giuseppe Puglisi und Trainings- und Bewegungslehre mit Thomas Hertig (KMS Advanced-Instruktor), standen am Vormittag des dritten Ausbildungstages auf dem Programm. Thomas der beruflich als Turn- und Sportlehrer und auch für die Sportfachschule in Magglingen als Ausbilder, resp. in der Funktion eines Fachleiters tätig ist, führte die interessierten durch seinen Vortrag und vermittelte was Unterrichten für eine oder einen angehenden Instruktor/in wichtig ist und gab seine Erfahrungen aus seiner eigenen langjährigen Tätigkeit an die teilnehmenden Anwärterinnen und Anwärter weiter.

Mit dem Thema Verteidigung aus der Bodenlage wurde es am Sonntagnachmittag nochmals intensiv und anstrengend. Zu Fall kommen (vorne oder hinten) und mit der korrekten Technik das Körpergewicht auffangen oder Aufstehen aus der Bodenlage sowie Verhalten in dieser waren der Einstieg in dieses komplexe, aber auch wichtige Thema im Krav Maga. Schnell wurde allen klar, wie anstrengend eine Auseinandersetzung auf der Strasse am Boden sein kann und dass es diese wenn möglich zu vermeiden gilt. Daher war korrekte Technik und Sicherheit beim Aufstehen aus einer Gefahrensituation ein wichtiger Aspekt sowie das auf Distanzhalten eines Angreifers.

Verteidigungen gegen Kragengriffe, Angriffe mit Schwitzkasten, Unterarmwürger und Doppelnelson bildeten den Abschluss der 3-tägigen Ausbildung im Basic-Bereich der Krav Maga Ausbildung. Das Ausbildungsteam der KMS Schweiz dankt den Teilnehmenden für ihre Disziplin während des Kurses - was auch Sicherheit im Training bedeutet und freut sich auf das zweite Modul mit Euch.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und bis bald im Advanced - Modul Ende Oktober (28. - 30. Oktober 2016) in Liestal.

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Krav Maga Trainerkurs vom 03. September 2016 in Liestal

Am Samstag, 03. September 2016 startete die Krav Maga Self Protect Association nach der Sommerpause mit den 3. KMS Trainerkurs in die zweite Jahreshälfte und präsentierte den Interessierten das Thema Verteidigung gegen Messerangriffe und Messerkampf. Rund 50 interessierte Instruktoren/innen nahmen am diesem ersten Teil zu dieser heutzutage brisanten Thematik teil.

Als Einstieg wurden ein paar Waffen vorgestellt und ein paar Erklärungen dazu abgegeben, so auch, zum Kampf mit dem Messer und seine Bedeutung für uns, wenn wir uns gegen Messerangriffe oder Messerattacken wehren oder effizient verteidigen wollen. So ist es wie bereits vor ein paar Jahren in einem anderen Trainerkurs erläutert, wichtig zu verstehen, wie ein Messerkämpfer (aus diversen Angriffswinkeln) angreift, denkt oder taktisch vorgeht, damit man auch darauf vorbereitet ist. Erste Übungen im Aufwärmen waren so auf Ausweich- und Meidbewegungen (pendeln) ausgelegt und mit diversen Reaktionsübungen verbunden. Ein simpler Alltagsgegenstand wie eine PET-Flasche als Hilfsmittel bot dabei eine Menge an Spass, nebst der damit verbundenen physischen Herausforderung, welche bei diesen taktischen Aufwärmübungen miteinander verknüpft wurden. Auch das reaktive Blocken mit einer oder beiden Händen und den gleichzeitigen Ausweichschritten, war Bestandteil diverser Übungsformen.

Als nächster Schritt ging es darum die möglichen Griffarten beim Kampf mit einem Messer zu veranschaulichen und die verschiedenen Angriffswinkel anhand der Uhrzeit zu trainieren. Dies vor allem, mit Schneiden oder Stechen (Säbel- oder Eispickelgriff) mit einem Messer, wo aufgezeigt werden konnte, wie mögliche Angriffe und deren Gefährlichkeit überhaupt zustande kommen und welche Möglichkeiten der waffenlosen Verteidigung dagegen überhaupt eine Wirkung zeigen. Bei diesen Messerübungen ging es in erster Linie darum die gefährlichen Angriffe durch das Training zu üben und zu verstehen, damit - analog wie beim Sparring im Boxen - die Möglichkeiten der Angriffe frühzeitig erkennbar und so ein Ausweichen oder eine Meidbewegung (mit dem Kopf) sowie Blocken und Kontern einfacher umzusetzen ist.

Am Nachmittag wurden die Elemente Ausweichen, Meidbewegungen, Schritte, Blocks und Konter mit Hand- oder Fusstechniken sowie den Angriffen aus den verschiedenen Winkeln mit Schneiden oder Stechen intensiv geübt und miteinander vernetzt. Ein weiterer Schritt in der Basis dieser möglichen Ausbildungsform aus dem militärischen Bereich des Messerkampfes, waren dann nach erfolgtem Messerangriff, die hart geschlagenen Konter mit Hand oder Fuss auf die Pratze oder das Kissen.

Teil 2 dieser Ausbildung erfolgt im 4. KMS Trainerkurs im November, wo weitere Elemente wie z.B. die Sparringform mit Schutzausrüstung oder verschiedene Szenarien und Drillformen vorgestellt werden.

Besten Dank für Euren Einsatz und Engagement!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi