Faustfeuerwaffen

Advanced-Schiess-Lehrgang mit Erfolg absolviert!

Sonntag, 17. September 2017 war der dritte und zugleich letzte Ausbildungstag der Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges 2017 und Testschiessen. Wie bereits in den ersten beiden Ausbildungstagen, war der Einstieg das Einschleifen der Bewegungsabläufe bezüglich Waffenhandhabung (Laden, Entladen, Ziehvorgang und Grundstellungen) einerseits und andererseits das Schiessen aus den diversen Positionen mit Verschiebungen (Schiessen im Vorwärtslaufen, Drehungen, Side Step und Step Back). Zu diesen erlernten Fertigkeiten, kam nun an diesem letzten Ausbildungstag noch das Schiessen unter Belastung, mit dem Einsatz des Timers (Schiessen unter Zeitdruck).

Die Teilnehmer/in gingen einmal mehr sehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten zum Abschluss dieser Ausbildung, dass sie selbst unter Druck (Stress) noch hervorragende Leistungen erbringen, resp. im Umgang (Manipulationen) mit der Faustfeuerwaffe im Allgemeinen, aber auch was die Resultate betrifft - bereit waren. Die meisten konnten - vereinzelt auch knapp - aber dennoch mit Erfolg die geforderte Punktzahl für den Advanced-Test erreichen. Auch was der Umgang mit der Faustfeuerwaffe an sich betraf, wurden die Sicherheitsbestimmungen sehr gut eingehalten, was einen sicheren und disziplinierten Gesamteindruck dieser drei Ausbildungstage hinterliess. Daher ein Kompliment an die Absolventen/in, die sehr motiviert und konzentriert an diesem Lehrgang mit dabei waren und mit ihrem Engagement einen grossen Anteil zum Gelingen dieses Lehrganges beigetragen haben. Danke!

Die Instruktoren gratulieren den Absolventen/in nochmals recht herzlich zum bestandenen Advanced-Test mit der Faustfeuerwaffe, der im Vergleich zum Basic-Test sehr anspruchsvoll ist und trotzdem mit Bravur von allen gemeistert werden konnte.

Giuseppe Puglisi

Advanced-Schiesslehrgang in Wallbach

Sonntag, 18. Juni 2017 startete die Self Protect GmbH mit dem 4. KMS Advanced Schiesslehrgang in Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG). Einmal mehr war der Lehrgang bereits seit mehreren Wochen ausgebucht und damit das Interesse an Aus- und Weiterbildung an der Faustfeuerwaffe ungebrochen.

Im Start-Modul dieser 3-tägigen Ausbildung für Fortgeschrittene vom 18.06, welches das Absolvieren eines Basis-Lehrganges voraussetzt, wurden als Einstieg zuerst alle Manipulationen (Trockenübungen) aus diesem Lehrgang wieder aufgefrischt und gefestigt. Das Beherrschen der Bereitschaftsstellung mit korrektem Ziehen der Waffe ab Holster, war das Hauptthema in diesem ersten Modul auf dem Level für Fortgeschrittene. Laden und Entladen sowie persönliche Sicherheitskontrolle, taktischer und rascher Magazinwechsel wurden drillartig eingeschliffen und das Beherrschen der Sicherheitsbestimmungen den Anwesenden drillartigen Wiederholungen in Erinnerung gerufen.

Schiessen ab Holster mit Bewegung, also das Einüben des Step Back und Side Step in Kombination mit dem Ziehen der Waffe (ab Holster) oder dem Verschieben nach dem Ziehen der Waffe, waren die Grundlagen am Nachmittag. Diese Ausbildungsform zeigte alle Teilnehmer/innen auf, wie wichtig die sichere Handhabung der Faustfeuerwaffe ist, in Verbindung mit den anspruchsvolleren Themen wie Verschiebungen und Schiessen. Auch wurde einmal mehr auf das korrekte Verhalten nach dem Schiessen von Dubletten wert gelegt, also dem Control / Scanning - der Konzentration und Fokussierung nach der Schussabgabe in Verbindung mit dem Misserfolgsdrill. Im August folgt das Modul 2 mit Themen, wie Schiessen aus diversen Drehungen, einhändiges Schiessen und Schiessen unter Zeitdruck. Rund drei Wochen später im September erfolgt dann mit dem Modul 3 der Abschlusstest(Test / Abschluss).

Über die Sommerzeit habe nun alle Zeit für einzelnen Trockenübungen an der Waffe - viel Spass und gute Zeit!

Giuseppe Puglisi

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 19. Februar 2017 trafen sich die Teilnehmer/innen des Basic (1+2) Schiesslehrganges zum zweiten Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen in Wallbach (AG). Das Festigen der Manipulationen und das Schiessen von Dubletten waren der Einstieg in diesen zweiten Kurstag. Dabei wurde einmal mehr auf die äusserst korrekte Handhabung der Manipulationen, also auf das „Trockentraining“ und die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit einer Faustfeuerwaffe wert gelegt. Am Nachmittag kam zu dem bisher Gelernten, noch das Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen und aus der Stellung „knieend hoch“ sowie der Abschlusstest.

Wie immer waren auch dieses Mal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leicht nervös, was es jedoch für das Bestehen eines guten Tests braucht und sich am Schluss mit den erzielten Resultaten auch bestätigte. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden den Test mit Bravur und rund die Hälfte der Kursteilnehmer/innen erreichte gar ein Top-Resultat. Die erzielten Resultate zeigten wie konzentriert über die beiden Kurstage jede/r einzelne an sich gearbeitet hatte und waren nur die logische Folge davon. Die Kursleitung gratuliert an dieser Stelle nochmals allen Absolventen/innen recht herzlich!

Herzliche Gratulation!

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Am Sonntag, 22. Januar 2017 startete die Self Protect Academy zum Jahresbeginn mit einer weiteren Schiessausbildung Basic 1+2 / Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger in Wallbach (AG).

Der Lehrgang fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Eine theoretische Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und den Umgang mit einer Faustfeuerwaffe waren der Start in den Tageskurs Basic 1. Das Erlernen der Bereitschaftsposition und die Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch), das Ziehen der Waffe und das Einnehmen der Kontaktstellung waren die ersten Schritte in der Umsetzung.

Laden / PSK und Entladen

Korrektes Laden einer Waffe, die persönliche Sicherheitskontrolle und das Entladen der Waffe stand am Vormittag im Zentrum der Ausbildung und bildete die Grundlage für die erste Schussabgabe am Vormittag. Mit sogenannten Trockenübungen und Manipulier-Patronen wurden die Abläufe des Ladens und Entladens aus der Kontaktstellung in Form von Drillübungen einschliefen. Auch das korrekte Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und das zweihändige Halten der Waffe sowie die erste Schussabgabe vor dem Mittag, waren die Programminhalte am Vormittag.

Einzelschüsse, Präzision und Dubletten

Als Einstieg in den Nachmittag waren nochmals Manipulationen und das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels sowie Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) an der Reihe. Danach ging es an das Schiessen aus den Distanzen ab 3, 5 und 7m ab Kontaktstellung und dem Schiessen von Dubletten mit dem Vorgang nach der Schussabgabe „Control / Scanning“. Präzisionsschiessen und Misserfolgsdrill bildeten den Abschluss des ersten Kurstages. Der zweite Kurstag / Basic 2 findet am 19. Februar statt, wo Repetitionen und weitere Schiessübungen den Einstieg an der Waffe mit einem Schlusstest abrunden.

Am 19. Februar treffen sich die Teilnehmer/innen zum zweiten Kurstag (Basic 2), wo weitere Handhabungen an der Waffe und dem Test an der Waffe.

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

Advanced-Schiessausbildung erfolgreich abgeschlossen

Sonntag, 27. September 2015 trafen sich die Absolventen/innen des Advanced-Ausbildungslehrganges zum dritten und letzten Ausbildungstag und Testschiessen. Die Teilnehmer/innen gingen einmal mehr konzentriert an die Aufgabe heran und zeigten nach zweieinhalb Tagen Ausbildung, hervorragende Leistungen, resp. Resultate in der Handhabung mit der Faustfeuerwaffe. Die anwesenden Instruktoren der Self Protect Academy gratulierten den Absolventen/innen zum bestandenen Advanced-Test und dankten allen nochmals recht herzlich für den disziplinierten und sicheren Umgang mit der Faustfeuerwaffe während dieser anspruchsvollen Ausbildung.

Self Protect Academy
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Advanced-Instruktoren Lehrgang Modul 5 - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr

Fr/Sa, 04./05. September 2015, startete die Ausbildung für die Advanced-Instruktoren mit einem theoretischen und praktischen Teil zum Thema - Faustfeuerwaffen und deren Abwehr bei Bedrohungen, Überfall sowie Verhalten bei Kameradenhilfe.

Der Einstieg erfolgte mit theoretischen Grundsätzen bei Bedrohungen mit Schusswaffen, wo der Handlungsablauf bei der Verteidigung und auch die Grundprinzipien aufgezeigt wurden. In einem weiteren Schritt, wurde der Unterschied zwischen Pistole und Revolver und dem Auslösen einen Schusses erläutert, woraus für die Teilnehmer ersichtlich wurde, worauf es im Detail ankommt. Eine kurze Pause diente dem Zweck einmal eine richtige Pistole wie auch Revolver in den Händen zu halten und die Kenntnisse darüber (Waffe auseinander nehmen) zu vertiefen.

Im Anschluss ging es mit Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen weiter und den diversen Trainingsmöglichkeiten bei Konflikten, Drohungen und Überfällen im Ernstfall. Damit die in der Theorie erwähnten Handlungsabläufe und allgemeinen Grundprinzipien auch umgesetzt werden konnten, wurden die bisher bekannten Abwehrmethoden bei Drohungen aus diversen Richtungen und Distanzen anhand der drei Stufen (Prävention, Aktion und Reaktion) methodisch zu zweit, dritt oder mehreren Partnern durchgespielt. Vor allem die Komponente Stress durch körperliche Anstrengung oder mentalen Druck zeigte auf, wie man mit einfachen Übungen auch bestens bekannte Abwehrtechniken unter erschwerten Bedingungen neu gestalten kann.

Am Samstag dienten als Einstieg in die Gruppenarbeit die theoretischen Grundprinzipien, wo im Zweierteam eine Lektion von 10 Minuten erarbeitet, vorgetragen und dabei die wichtigen (technisch-taktischen) Details fundiert erklärt werden mussten. Der eine oder andere bemerkte dabei, wie wichtig bei einer Abwehr von Schusswaffen auch nur das kleinste Detail sein kann und dass man nicht darum herum kommt, dies immer wieder in Drillformen zu üben, üben, üben…..

Damit das Ganze auch so nahe wie möglich an eine reale Situation herangebracht werden konnte, wurden zu diesem Zweck echte Schusswaffen (Pistolen) benutzt, damit man sich auch der Handhabung - also den Unterschied - zwischen einer Holzpistole, Gummipistole und einer echten Waffen bewusst wurde. Dabei spielten einmal mehr die theoretischen Grundsätze der vier Sicherheitsbestimmungen eine wichtige Rolle, da echte Waffen benutzt wurden und Sicherheit im Training das oberste Prinzip dabei war und ist! Bei Unkenntnis, ist es daher auch nicht zu empfehlen, eine solche Trainingseinheit ohne erfahrenen Instruktoren durchzuführen.

In einem weiteren Schritt ging es dann darum die bereits bekannten Abwehrtechniken aus diversen Richtungen und mit Bewegung zu simulieren, resp. zu trainieren. Dabei bekam die Orientierung und Differenzierung sowie das Reagieren und eigene Gleichgewicht einmal mehr neue Impulse über, die aufzeigten, dass man Abwehr - also Bedrohungen mit Schusswaffen - nicht genug üben kann und immer wieder neue Situationen den Schlüssel zum Erfolg sind.

Eine weitere Thematik die in diesem Zusammenhang den Abschluss dieses Ausbildungsmoduls bildete, war die Notwehrhilfe bei Bedrohung von Dritten. Auch hier ging es einmal mehr um die Grundprinzipien und dem Kennen der Sicherheitsbestimmungen, damit man bei der Hilfe nicht den eigenen Eigenschutz vernachlässigt und dabei selber zum Opfer wird.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an mein Stellvertreter Nenad, für seine Mithilfe und den engagierten Einsatz der Advanced-Anwärter an diesem Samstag! Das zweite Modul 6 (Women Protect - Frauenselbstverteidigung) findet am 30./31. Oktober 2015.

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi