Basic

Ausbildung von Krav Maga Instruktoren/innen im Basis- und Advanced Lehrgang in Liestal

Freitag, 28. Oktober 2016, ging die Ausbildung der 20 Anwärter/in mit dem 2. Modul, resp. dem dreitägigen Basis-Lehrgang im Bereich Advanced in die zweite Runde.

Der Einstieg am Vormittag wurde mit der Abwehr / Verteidigung gegen Messerangriffe durch Giuseppe Puglisi und Bruno Trachsel geleitet, wo die optimierten Verteidigungsmöglichkeiten mit den Distanzen und die Gefährlichkeit solcher Angriffe jedem einzelnen näher gebracht wurden. In diesem Zusammenhang kamen einmal mehr die Grundschritte aus dem Basic-Bereich zum Tragen, woraus man die Schwierigkeiten der Distanzen, dem Timing und Wahrnehmen hervorhob und aufzeigte wie wichtig die Ausweich- und Meidbewegungen bei solchen gefährlichen Angriffen mit einem Messer oder ähnlichen Gegenstand sind. In einen zweiten Schritt ging es dann darum in der mittleren und kurzen (nah) Distanz die verschiedenen Möglichkeiten von Blocks mit offenen Händen sowie die klassischen Blocks mit den Unterarmen zu trainieren.

Mit Kombinationen aus Faustschlägen und Fusstritten für den Nahkampf ging es am Nachmittag weiter. Die Schwierigkeit einzelne Grundtechniken miteinander zu verbinden und diese einmal mehr aus verschiedenen Distanzen ins Ziel zu bringen, war nebst dem ganzheitlichen Arbeiten (Rumpf und Extremitäten) eine weitere Herausforderung für die Anwärterinnen und Anwärter. Zum Schluss ging es nochmals zum Thema Messerangriffe, wo es nun nach dem Einstieg am Morgen (unvorbereitet bei Angriffen), darum ging, wie reagiere ich vorbereitet auf einen Messerangriff, wenn ich keinen anderen Ausweg habe.

Parallel zum/r Instruktoren/innen Ausbildung fand gleichentags am Freitagabend, 28. Oktober das zweite Modul in der Advanced-Instruktoren-Aus- und Weiterbildung statt. In der Theorie wurde basierend auf dem ersten Modul (Trainings- und Bewegungslehre), das Steuern und Gestalten des Trainingsprozesses anhand des von Thomas Hertig erstellten Dreistufen-Modells erläutert und in Gruppenarbeiten verständlich gemacht. Dabei ging es darum verständlich zu machen, dass die Ausbildungsstruktur (Basic, Advanced und Instruktor) gegeben ist, aber die drei Lehr- resp. Lernniveaus hingegen, sowohl im Basic-, Advanced- und Instruktoren-Bereich flexibel eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Verknüpfung der menschlichen Struktur und ihren Gelenken (Knotenpunkte) in Zusammenhang mit der Ausführung einer Technik (und dem Korrigieren) aufgezeigt.

Am Samstag, 29.10.2016 wurde den Instruktoren-Anwärter/innen unter der Leitung von Jürg Staubli und Bruno Trachsel die Themen Abwehr gegen Stockangriffe und Bedrohungen mit dem Messer vermittelt und parallel im Trainingsraum 2 durch Angelo Savorani und Nenad Stojkovic den Anwärtern im Bereich Advanced-Instruktoren die Aufgabe gestellt, eine Trainingslektion (mit Themen aus dem Advanced-Bereich) anhand des Dreistufen-Modells vorzubereiten und in Form einer kurzen Trainingslektion den Kollegen vorzustellen.

Giuseppe Puglisi gestaltete dann bei den Advanced-Instruktoren den Nachmittag mit diversen Beispielen aus Basic und Advanced-Techniken, um den Teilnehmer/in die verschiedenen Möglichkeiten wie das Dreistufen-Modell in den Trainings eingesetzt werden kann zu erläutern. Schaffen von Voraussetzungen, Kreativität und das Verstehen der drei Lehr- und Lernstufen war das Ziel für ein flexibles Handwerkzeug im täglichen Training.

Herzlichen Dank an die Teilnehmer/in für die wertvollen Inputs in den gezeigten Lektionen am Samstagvormittag und den geleisteten Einsatz an diesem 2. Modul!

Bild: Teilnehmer Advanced-Instruktoren-Lehrgang 2016 - 2018 / 2. Modul - Trainingslehre Advanced

Der Sonntagvormittag, 30.10. war dem Thema „Sicherheit im Training“ gewidmet.

Wie in den 12. Instruktoren-Lehrgängen von 2004 - 2015 wurde dieses Thema einmal mehr auch in diesem Jahr wie gewohnt von Adrian Waibel, (meproa GmbH) vermittelt, der selber etliche Jahre Kampfsport und auch Krav Maga trainierte. Für die Krav Maga Self Protect Association Switzerland ist wichtig, dass die angehenden Instruktoren/innen nicht nur das kompetente Vermitteln von Techniken und den persönlichen Eigenschutz als Aufgabe von Trainings leiten sehen, sondern auch der Schutz und die Sicherheit der teilnehmenden Personen im Fokus eines Trainings sein sollte. Das heisst, ein/e Instruktor/in trägt auch Verantwortung gegenüber den Teilnehmer/innen wenn sie/er unterrichtet und dazu gehört auch die Erhaltung der Gesundheit. Wir legen deshalb hohen Wert darauf, dass alle die bei uns unterrichten, auch die nötigen Grundkenntnisse im Bereich „Leben retten“ kennen und anwenden können.

Während rund drei Stunden vermittelte Adrian Waibel seine medizinischen Kenntnisse und begeisterte einmal mehr mit seinem enormen Fachwissen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm einmal mehr recht herzlich.

Bedrohung mit Schusswaffen und Trapping-Techniken waren dann der Abschluss des 3-tägigen Instruktoren-Lehrgangs, wo die Teilnehmer/innen nochmals körperlich und mental gefordert wurden und die Gefährlichkeit, die von einer Schusswaffe ausgeht, verdeutlicht werden konnte.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/in und bis bald in Liestal!!!

Giuseppe Puglisi
Chefinstruktor KMS Schweiz

Krav Maga Trainerkurs am 30. April 2016 in Liestal

Nach Teil 1 im Januar lud Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 30. April 2016 zum Teil 2 im Thema Krav Maga für Jugendliche nach Liestal ins Hauptcenter und stellte dort den zweiten Teil des Konzeptes für Juniors vor.

Rund 40 interessierte Instruktorinnen und Instruktoren nahmen an diesem 2. KMS Trainerkurs teil und erhielten zu Beginn eine Einführung im technisch-taktischen sowie aber auch taktisch-strategischen Teil. Dabei handelte es sich um Übungsinhalte, wo es darum ging die technischen Schrittfolgen mit der Taktik, also dem Warum aufzuzeigen ohne jedoch die konditionellen, koordinativen und emotionalen Anteile ausser Acht zu lassen. So wurden nebst der Laufschule durch Hindernisse auch die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und die Reaktionsfähigkeit miteinbezogen, was die ganzen Übungen nicht nur für Jugendliche sondern auch für die Erwachsenen zu einer spassigen Herausforderungen werden liessen. So war vor allem der Circuit oder Hindernisparcours alleine oder zu zweit mit Partner sowie aber auch der Nummer- oder Orientierungslauf in der Gruppe eine Teamaufgabe, die von allen höchste Konzentration und Fokussierung abverlangte.

Aber auch die diversen Orientierungs- und Reaktionsübungen (-spiele) mit und ohne Hilfsmittel sollten den Teilnehmenden verschiedene Anregungen und Beispiele aufzeigen, vor allem wie man Jugendlich motivationsmässig (auch für Erwachsene tauglich) zu Top-Leistungen drillen kann und sie den Sinn hinter der Übung verstehen. Vor der Mittagspause, wurde den Anwesenden dann auch die Optimierung der div. Schrittfolgen und Körperwendungen (Drehungen) vorgestellt, was anfänglich zu regen Gesprächen führte - vor allem weil man in der heutigen Zeit Veränderungen gerne hat ☺ und sofort am Alten festhält. In diesem Zusammenhang wurde anhand von Beispielen aufgezeigt, dass ein dynamisches System ständig den Umständen verändert, resp. angepasst werden muss, da es sonst nicht Einsatztauglich ist und an Effizienz verliert.

Am Nachmittag ging es dann mit der Optimierung der Schrittfolgen und Körperwendungen im Advanced-Bereich für Jugendliche weiter, wo aufgezeigt werden konnte, wie man auch ohne Stock, Messer, Schusswaffen und dergleichen bei Jugendlichen im Level der Fortgeschrittenen arbeiten kann und alle an ihre Grenzen kommen. Dabei waren die Unterlagen von Thomas Hertig eine enorme Hilfestellung (die visuell präsentiert) die den einzelnen Teilnehmer/innen die Vielfalt des Unterrichtens näher brachte. Vor allem die Verknüpfung von Leistungs- und Methodikmodell ermöglicht in der Arbeit mit dem Nachwuchs neue Horizonte und motiviert nicht nur die Jugendlichen sondern auch die Erwachsenen sowie die Ausbilder/innen.

Die Krav Maga Self Protect Assciation wird ab Winter 2016/Frühjahr 2017 zu diesem Thema eine separate Ausbildung zum Krav Maga Instruktor/in für Jugendliche lancieren, wo sich bereits erfahrene Instruktorinnen und Instruktoren in einer mehrtägigen Ausbildung zum Jugend-Instruktor/in ausbilden lassen können. Was die vorgestellten Optimierungen (Schrittfolgen / Körperwendungen) betreffen, werden im 3. KMS Trainerkurs sowie auch 4. KMS Trainerkurs die Centerleitungen rechtzeitig zur Weiterbildung eingeladen.

Besten Dank für Euren Einsatz und Engagement!

Chefinstruktor KMS Switzerland
Giuseppe Puglisi

Krav Maga Trainerkurs am 30. Januar 2016 in Liestal

Zum Jahresstart lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 30. Januar 2016 nach Liestal ins Hauptcenter und stellte das Krav Maga Konzept (Teil 1) für Jugendliche vor.

Es waren rund 52 Instruktorinnen und Instruktoren die zum 1. KMS Trainerkurs nach Liestal gereist waren und sich für das Thema - Training mit Jugendlichen interessierten. Als Einstieg zeigte Instruktor Yutaka Koike (i.A. zum Advanced Instruktor) die verschiedenen Möglichkeiten für Aufwärmen mit Jugendlichen die in der Pubertät / Adoleszenz sind und wie dort mit dem eigenen Körper - Ausdauer und Kraft, aber auch Schnelligkeit und Beweglichkeit die noch junge Struktur und Motorik des Körpers aufgebaut werden kann. Nebst den konditionellen Faktoren wurde beim Thema Spiel mit taktischen Elementen auch die koordinativen Kompetenz eingebaut. Dies wurde mittels Zweikampfspielen vorgestellt, wo Kondition, Koordination vor allem aber unter dem Aspekt der Reaktion der Unterschied zwischen einfacher und komplexer Reaktion ein wichtiges mental-taktisches Element trainiert wird. Diese Übungsformen bereitete sichtlich nicht nur den Jugendlichen Spass, sondern auch den erwachsenen Instruktoren/innen und zeigte allen Anwesenden auf, dass mit technischer und mental-taktischer Kompetenz ein gezieltes Training zur Gewaltprävention bereits mit einfachen Zweikampfspielen möglich ist.

Nachdem Aufzeigen dieser Übungsformen für Jugendliche wendeten wir uns der technischen Kompetenz zu, wo es darum ging das Verständnis für Bewegung und Standfestigkeit zu erarbeiten und einmal mehr all die möglichen Übungsvarianten mit Schritt, Verschiebung, Ausweich- und Meidbewegungen alleine und mit einem Partner zu erarbeiten. Gleichzeitig wurde den Anwesenden die Übungen im mental-taktischen sowie aber auch realbezogenen Zusammenhang erläutert und wie Jugendliche mit einfachen Übungen die sonst langweilig erscheinen herausfordern kann. Selbst erfahrene Instruktoren meinten, dass man diese Übungen auch im Training für Erwachsene, Frauen oder auch mit älteren Interessierten verwenden kann.

Am Nachmittag widmeten wir uns dann simplen Techniken aus dem Basic-Programm. Dort wurden anhand von mehreren, einfachen Beispielen die Möglichkeiten für das Erlernen von Blocktechniken gezeigt und welche Hilfsmittel man dazu benötigt, um das Training abwechslungsreich und motivierend für Jugendliche zu gestalten. Zum Schluss dieses ersten Ausbildungsteils für Jugendliche wurden die verschiedenen Variationen von Block- und Schlagtechniken zusammengefügt, was die etlichen Möglichkeiten und die Komplexität dieser Trainingsformen deutlich machte.

Der zweite Ausbildungstag zum Thema Krav Maga mit Jugendlichen wird wie der erste im Rahmen der Trainerfortbildung sein, wo dann die Interessierten einen weiteren Einblick erhalten und vor allem das Thema Verhalten in Ernstsituationen einerseits und gefährliche Angriffe, mehrere Angreifer, bewaffnete Angriffe mit weiteren Übungsformen vermittelt werden. Dies ist der Einstieg in die Instruktoren/innen Ausbildung für Jugendliche, mit welcher wir dann im Herbst/Winter 2016 starten.

Monadnock Expandable Baton (MEB)-Lehrgang

Freitag/Samstag, 05./06. Juni 2015 führte die Self Protect Academy den ersten MEB Basic & Advanced-Lehrgang in Liestal am Hauptsitz der Krav Maga Self Protect Association durch.

Der Einstieg erfolgte mittels einer Theorie über den Teleskopstock (MEB) selbst sowie den rechtlichen aber auch praktischen Grundlagen dieses Hilfsmittels für Sicherheitskräfte und Polizei. Nach dem theoretischen Teil ging es zur Praxis über und den ersten Schritten.

Stand und Bewegungsmuster - also die verschiedenen Schritte, Wendungen und Ausfallschritte sowie aber vor allem das Öffnen und Schliessen des Stockes zeigte den Teilnehmer/innen, dass die Einfachheit dieses Einsatzmittels sehr wohl anstrengend sein kann.

In einem nächsten Schritt ging es dann um das Kennen lernen der Griff- und Tragarten, die Zugarten, das Blocken und Schlagen damit. Eine Kurzrepetition zum Schluss rundete den ersten Teil am Freitagabend ab.

Training Öffnen und Schliessen des Teleskopstockes (MEB)

Am Samstag diente als Einstieg eine stündige Repetition des Gelernten vom Freitagabend, wobei man bemerkte, dass die Belastung auf dem starken Arm (Stockhand) bereits ihre ersten Spuren hinterlassen hatte und die heissen Temperaturen auch nicht ohne waren.

Zweihändige Schläge, Stocksicherungen und Armhebel mit Kontrolltechniken/Takedowns waren die Themen am Vormittag sowie eine kurze Repetition des ganzen Lehrstoffes vor der Mittagspause.

Griff- und Tragart eines Monadnock Exbandable Baton einhändig und der Anwendung am Beispiel eines Armhebels mit einer Kontrolltechnik (zwecks Festnahme).

Absolute Konzentration im Umgang mit diesem Einsatzmittel waren die Voraussetzungen jeder/s einzelnen Teilnehmer/inn um am Nachmittag dann den praktischen sowie theoretischen Abschlusstest (Basic & Advanced MEB) zu bestehen.

Nach der Mittagspause ging es dann nochmals mit einer Repetitionsrunde (Aufwärmen) für die Anwärter/innen los und anschliessend direkt zum praktischen Test.

Einmal mehr mobilisierten die Teilnehmer/innen nochmals alle ihre Kräfte und legten einen super Abschlusstest im praktischen Bereich hin. Aber auch der theoretische Teil fiel nicht weniger hervorragend aus. Von 25 richtigen Antworten die möglich warenschafften deren zwei das Maximum und die restlichen ein Resultat von über 90% richtiger Antworten (also 23-24 Richtige). Dies zeigte uns, dass über Nacht (von Freitag auf Samstag) die Unterlagen studiert worden waren und so auch dieses Spitzenresultat zustande kommen konnte.

Hintere Reihe: Stefan Häring, Rainer Medack, Peter Kym, Dominique Nägeli, Steve Allemann
Vordere Reihe: Madeleine Rytz, Claudia Bär, Gerlinde Marty und Marcel Achermann

Herzliche Gratulation!!!

Pfefferspray Basic - Lehrgang in Liestal

Pfefferspray Abwehr Grundposition

Freitag, 06. März 2015 nahmen 14 Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Pfefferspray Basic-Lehrgang in Liestal, im Hauptcenter der Krav Maga Self Protect Association Switzerland und Sitz der Self Protect Academy. Heinz Frey (ehemaliger Ausbilder bei der Polizei) führte die Interessierten durch eine kurze Theorie, wo diverse Details zum Spray selber, aber auch zur korrekten Handhabung und Umgang mit diesem sowie den rechtlichen Voraussetzung und der Benützung eines Sprays in Konfliktsituationen.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann zur Praxis und der korrekten Anwendung eines Pfeffersprays. Dabei war der Einstieg die Laufschule, Armhaltung und das Verbalisieren. Nach den Grundhaltungen war der nächste Schritt, der Umgang mit den Distanzen unter Stress, in Form von diversen Partnerübungen sowie die Handhabung des Pfeffersprays, resp. wie halte ich den Spray in der Hand und wann kommt dieser zum Einsatz. Nach einer kurzen Pause, ging es zu den Zielübungen aus der stehender und liegender Grundposition mit dem Trainings-Spray sowie Reaktionsübungen (mit und ohne Partner). Der 3-stündige Lehrgang zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Vorteile auf, wenn man den Umgang mit diesem probaten Hilfsmittel gelernt hat und sich in Notsituationen dann auch wirklich damit verteidigen kann.

Top-Leistungen am Abschlusstest

Am Sonntag, 01. März 2015 fand in Wallbach (AG) der zweite Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen des diesjährigen Lehrganges für Einsteiger statt.

Der Einstieg in diesen zweiten Ausbildungstag war das Festigen der Manipulationen aus dem ersten Kurstag und das Dubletten-Schiessen aus den Distanzen 3, 5, 7 und 10 Meter. Dabei wurde Wert auf korrekte Manipulationen beim Laden, PSK und Entladen gelegt sowie dem taktischen Magazinwechsel. Das Trockentraining zeigte auch in diesem Lehrgang einmal mehr, dass es sich lohnt die Waffe und deren Manipulationen zu beherrschen.

Ein weiteres Thema am Vormittag war die Repetition der Übungen Misserfolgsdrill und Control - Scanning sowie Präzisionsschiessen.

Schiessen ab 15 Meter im Vorwärtsgehen, die Stellung „knieend hoch“ bildeten den Einstieg in Nachmittag und Grundlage für den angesagten Abschlusstest. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren wie immer leicht nervös, was es jedoch für das Bestehen eines guten Tests braucht und sich später auch mit den erzielten Resultaten bestätigte. Alle bestanden den Test mit Bravur und 2/3 der Kursteilnehmer/innen erreichten gar ein Resultat von über 100 Punkten von 110 möglichen, was es bis jetzt in einem Basic-Lehrgang noch nicht gegeben hatte. Diese Resultate wiederspiegelten jedoch eigentlich nichts ungewöhnliches, da alle Absolventen/innen während dieses Lehrganges hoch konzentriert und die guten Resultate nur die Folge ihrer eigenen Disziplin war.

Giuseppe Puglisi
Herzliche Gratulation!

Bericht Basic-Schiesslehrgang für Einsteiger/innen

Basic Schiesslehrgang für Einsteiger

Am Sonntag, 01. Februar 2015 fand in Wallbach (AG) zum Jahresstart eine weitere Schiessausbildung zum Thema Verteidigungsschiessen für Einsteigerinnen und Einsteiger statt.

Der 2-tägige Lehrgang, organisiert von der Self Protect Academy fand wie üblich in der Schiessanlage der Firma Schild AG statt und und war mit den 10 Teilnehmer/innen einmal mehr vorzeitig ausgebucht. Der erste Kurstag begann mit einer theoretischen Einführung, über die Sicherheitsbestimmungen und der Umgang mit einer Faustfeuerwaffe.

Basic Schiesslehrgang für Einsteiger

Der Einstieg in die Praxis war das Erlernen der Bereitschaftsposition und Manipulationen mit einer Faustfeuerwaffe (Pistole Typ Glock oder Heckler & Koch). So war der erste Schritt das Einnehmen der Kontaktstellung und das Ziehen der Waffe in fünf Schritten und das anschliessende zusammenhängen, damit es einen fliessenden Ablauf ergab.

Laden / PSK und Entladen

Nachdem der Ziehvorgang klar war, ging es darum die Waffe korrekt zu Laden, die persönliche Sicherheitskontrolle durchzuführen und dann die Waffe wieder zu entladen. Dazu wurden Manipulier-Patronen abgegeben und Trockenübungen (Riegeln, Riegeln, Riegeln ……) in Form von Drillübungen durchgeführt. Korrektes Zielen, Abziehen des Abzuges (Druckpunkt) und weitere Ausführungen / Erklärungen zu den vier Sicherheitsbestimmungen in Zusammenhang mit dem praktischen Verteidigungsschiessen, rundeten die praktischen Vorübungen vor der ersten Schussabgabe ab und gab den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nötige Selbstsicherheit für das Angewöhnungsschiessen vor der Mittagspause.

Einzelschüsse, Dubletten und Präzision

Als Einstieg in den Nachmittag war nochmals Manipulieren angesagt sowie das Erlernen des taktischen und raschen Magazinwechsels und das Beheben von Störungen (Zünd- und Wegfuhrstörung) während des Schiessvorganges. Das Schiessen von Dubletten und dem Control/Scanning nach der Schussabgabe, zeigte auf, wie wichtig und welchen Einfluss die korrekte Grundposition und Armhaltung auf den ganzen Ablauf hatte. Dabei war das „Triggern“ eine Schlüsselbewegung beim Betätigen des Abzuges. Der Abschluss des ersten Basic-Tages bildete das Präzisionsschiessen in Zusammenhang mit dem Thema „Misserfolgsdrill“. Teil zwei ist am 01.03. mit Schlusstest.

Basic Schiesslehrgang für Einsteiger

Giuseppe Puglisi
Self Protect Academy

1. Krav Maga Trainerkurs am 31. Januar 2015 in Liestal

Zum Jahresstart lud die Krav Maga Self Protect Association am Samstag, 31. Januar 2015 nach Liestal ins Hauptcenter und eröffnete das neue Jahr mit dem Thema Sparring Teil 1.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Es kamen rund 55 Instruktorinnen und Instruktoren aus mehr als 30 Center zum 1. KMS Trainerkurs. Der Einstieg ins Thema war ein Aufwärmen von Instruktor Yutaka Koike im Bereich des Functional Training, wo vor allem die koordinativen Aspekte und aber auch die konditionellen Faktoren (Ausdauer / Kraft) nicht zu kurz kamen. Der nächste Schritt war die Beinarbeit aus dem Basic-Bereich (vor-, rück- und seitwärts), wo aufgezeigt wurde, wie wichtig die Grundschritte und die Kampfposition sowie die Ausweichbewegungen für das freie Kämpfen sind. Die einfachen Hilfsmittel (ein paar weisse Gürtel) dienten dazu, den anwesenden Instruktorinnen und Instruktoren auch zu vermitteln, dass man für ein effizientes Training auch mit einer ganz simplen Ausrüstung arbeiten kann. Dem einen oder anderen Anwesenden zeigten die Übungen für die Beinarbeit sehr rasch auf, dass dort für ein gutes Sparring meistens die grössten Defizite ausgemacht und auf die Grundschritte aus dem Basic-Programm grossen Wert gelegt werden sollte.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Der nächste Schritt war die korrekte Ausführung von Jab und Punch in Verbindung mit der Beinarbeit sowie dem Körper. Auch dort zeigte sich, wie wichtig die korrekte Technik aus dem Basic-Bereich ist, wenn nur diese zwei Box-Schläge im Sparring ihre Wirkung zeigen sollen. Auch der korrekte Hakenschlag mit der schwachen und starken Hand sowie die diversen Beintritte (offensiv und defensiv) und Kniestösse in Kombination mit diversen Drillübungen am Nachmittag rundeten den 1. KMS Trainerkurs zum dem Sparring (Teil 1) ab. Vor allem der physische Aspekt in Verbindung mit der Technik und dem mentalen „Wollen“ zeigte allen auf, dass Sparring eine Körper, Hand und Kopf Sache ist und es aber auch trotz grosser Anstrengung - enorm Spass macht! Herzlichen Dank für Eurer Engagement und Einsatz, KMS Chefinstruktor, Giuseppe Puglisi.

Krav Maga Self Protect Trainerkurs

Anhänge

Hervorragender Basic Schiesslehrgang Abschlusstest

Krav Maga Self Protect Basic Schiesslehrgang

Am Sonntag, 14. Dezember 2014 fand in Wallbach (AG) der zweite Teil in der Schiessausbildung im Bereich Verteidigungsschiessen für Einsteiger statt.

An diesem zweiten Ausbildungstag stand vor allem das Festigen des Gelernten aus dem ersten Kurstag auf dem Programm sowie Schiessen aus diversen Positionen und das Absolvieren des Tests. Einmal mehr war das Trockentraining der Einstieg in den zweiten Tag, was sich am Schluss des Tages lohnen sollte. Manipulationen wie Laden, PSK und Entladen sowie der taktische aber auch rasche Magazinwechsel, waren Teil eines sicheren Ausbildungstages.

Dubletten ab 3, 7 und 10 Meter sowie aber auch ab 15 Meter im Vorwärtsgehen, aber auch Präzisionsschiessen und Misserfolgsdrill waren die Themen am Vormittag.

Das Einüben der Grundstellung „knieend hoch“ war der Einstieg in den Sonntagnachmittag sowie das Repetieren der Störungen wie: Zünd-, Wegfuhr- und Zufuhrstörung. Nachdem auch das Schiessen aus den diversen Positionen drillmässig geübt worden war, ging es zum angesagten Abschlusstest der Basic-Stufe über. Es war klar, dass alle Teilnehmer/in leicht nervös waren und sich im Vorfeld etliche Sorgen über das allfällige Nichtbestehen des Tests machten. Das Ergebnis war aber alles andere als besorgniserregend, da alle den Test mit Bravur bestanden und der eine gar 100% und ein paar andere gar über 90% der möglichen Punktzahl erreichten. Die Kursleitung gratulierte den Kursteilnehmer/in zu diesen ausserordentlichen Resultaten, die während diesen 2 Tagen sehr diszipliniert und konzentriert mitmachten und daher die Ergebnisse eigentlich gar keine Überraschung waren.

Giuseppe Puglisi
Herzliche Gratulation!

Anhänge

Krav Maga Self Protect Trainerkurs zum Jahresabschluss

Krav Maga Self Protect Training

Samstag, 29. November 2014 wurde zum diesjährig letzten Trainerkurs einladen, wo sich rund 70 Instruktorinnen und Instruktoren aus der KMS Switzerland zum Training und Jahresabschluss im Hauptcenter in Liestal trafen.

Das Hauptthema war die Verschiebungen des Körpers und Ausweichmanöver in Kombination sowie deren Verknüpfung mit Angriff- und Abwehrtechniken aus den Basic und Advanced Stufen. Zuerst wurden nur die verschiedenen Grundhaltungen erklärt und an diversen Beispielen (möglichen Szenarien) aufgezeigt, weshalb das Üben der Verschiebungen und deren Umsetzung - vor allem der Fussarbeit - für die Verteidigung so wichtig ist. Als für alle die Schrittfolgen und das Ausweichen mit dem ganzen Körper oder Pendeln mit dem Oberkörper klar war, wurden die fünf verschiedenen Verschiebungen miteinander verknüpft, was für etliche eine weitere Herausforderung darstellte.

Die Thematik in Zusammenhang mit Angriffen aus allen Richtungen, zeigte einmal mehr auf, wie wichtig das Orientieren und gleichzeitige Differenzieren bei Angriffen ist, damit zeitlich (Reagieren) überhaupt eine Abwehr noch möglich ist und man trotz der Stresssituation das Gleichgewicht, also den Stand einerseits und den Überblick andererseits beibehält.

Nach dem intensiven Vormittag ging es dann nach einem kurzen Rück- und Ausblick, zur Diplomvergabe und dem gemütlichen Teil dieses Jahresabschluss. Als Überraschung für die vier stellvertretenden KMS Chef-Instruktoren (Bruno Trachsel, Angelo Savorani, Nenad Stojkovic und Jürg Staubli) wurde erstmals die höchste Graduierung eine Krav Maga Master Instruktors vergeben. Alle vier sind praktisch seit den Anfängen (Jahr 2000/2001) dabei und wurden für ihr unermüdliches Engagement in der KMS Schweiz sowie ihr technisches Können mit dem Master Instruktor im Krav Maga ausgezeichnet. Herzliche Gratulation!

Zum Abschluss verwöhnte uns Denis Jost (Schlüpflikeller Liestal) einmal mehr mit seinen kulinarischen Künsten und sorgte für einen angenehmen Ausklang des sehr intensiven KMS Jahres 2014.

An dieser Stelle danke ich nochmals allen Centerleiter/innen und Instruktor/innen für die langjährige Unterstützung, dem persönlichen Engagement und wünsche alle eine erholsame Adventszeit - Frohe Festtage sowie einen guten Start ins 2015!

Chefinstruktor KMS Schweiz
Giuseppe Puglisi

Impressionen

← Vorherige 1